B&B

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Den allgemein üblichen Erklärungen zufolge entstand der B&B in den 1930er Jahren im New Yorker „21 Club“. Wie wir bei unseren Recherchen festgestellt haben, ist dies nachweislich nicht der Fall. Auch entstand er nicht in den USA, sondern – so wie es aussieht – in Hamburg-Altona.

50 ml Park XO Cognac
20 ml Bénédictine

Zubereitung: Im Tumbler zubereiten und mit einem großen Stück Eis servieren.

Was meint man über den B&B zu wissen?

Auf der Suche nach dem Ursprung des B&B sind wir auf die Erklärung gestoßen, er sei 1937 – andere Quellen sprechen von den frühen 1930er Jahren – von einem Bartender im New Yorker „21 Club“ erfunden worden. Er wäre schnell so beliebt gewesen, daß die Firma Bénédictine bereits 1938 damit begonnen hätte, den Drink fertig gemixt abzufüllen und zu verkaufen. Noch heute ist dieser Mix in den USA erhältlich und dessen Absatzmengen übersteigen seit 1957 die des Bénédictine-Likörs. [1] [2]

Hinsichtlich der Zubereitung gibt es verschiedene Ansichten. Manche nehmen zwei Teile eines kräftigen Cognacs und mixen ihn mit einem Teil Bénédictine auf Eiswürfeln in einem schweren Tumbler. Für andere hingegen ist es selbstverständlich, daß der Drink kaltgerührt, ohne Eis, und nicht in einem Tumbler serviert wird. Es gibt auch Stimmen, die besagen, der B&B sei ursprünglich als Pousse-Café zubereitet worden, man hätte also die beiden Komponenten in einem schmalen Glas übereinandergeschichtet. Dabei liegt der schwerere Bénédictine unter dem leichteren Brandy und der Drink wird warm serviert. Doch nicht nur die Art des Servierens, sondern auch das Mischungsverhältnis wird diskutiert. Man liest in diesem Zusammenhang, das ursprüngliche Mischungsverhältnis bestehe aus gleichen Teilen. Und auch hinsichtlich der Zutaten ist man sich nicht einig. Offensichtlich ist man überwiegend der Meinung, ein Cognac gehöre nicht in den B&B, sondern ein (spanischer) Brandy. [1] [2]

Was sagen uns historische Quellen?

So weit – so gut. Doch wie sieht es wirklich aus? Wie sollte ein B&B zubereitet werden, woraus sollte er bestehen, wo und wann entstand er? Hier hilft einmal mehr der Blick in historische Quellen.

Die Erstnennung der Bezeichnung „Bénédictine and Brandy“ (B&B)

Zunächst einmal läßt sich beweisen, daß der B&B keine Erfindung aus dem „21 Club“ sein kann. Das früheste Rezept für einen „B&B“ respektive einen „Bénédictine and Brandy“ haben wir in Ernest P. Rawlings „Rawling’s Book of Mixed Drinks“ gefunden. Dieses Rezept zeigt auch, daß der B&B ursprünglich ungekühlt und als Pousse-Café serviert wurde:

Benedictine and Brandy. Ernest P. Rawling, 1914.

Into a pony glass pour
one-half Benedictine
one-half fine old cognac.
These should not be mixed, but the
cognac should be poured carefully and
floated on top. An easy method of do-
ing this is to let it run slowly over the
back of a spoon.

Ihm zufolge gibt man einen Teil Bénédictine in ein kleines Glas, darüber läßt man langsam und unter Zuhilfenahme eines Löffels vorsichtig einen guten, alten Cognac laufen und achtet dabei darauf, daß sich beide Spirituosen nicht vermischen.

Pousse-Cafés

Somit gehört der B&B als Mitglied der Pousse-Cafés zu einer sehr alten Getränkegattung. Bereits Jerry Thomas führt Pousse-Cafés in seinem 1862 erschienenen Werk auf, und Harry Johnson beschreibt sie ausführlich in seinem 1882 erschienenen „New and Improved bartender’s Manual“. Für ihn ist der Begriff Pousse-Café anscheinend mit nur einem Drink verbunden, aber es gibt noch andere Pousses. Er schreibt auf Seite 114 zum Pousse-Café:

Pousse Café. Harry Johnson, 1882.

(Gebrauche ein Sherry Weinglas)
Bei Bereitung dieses Getränkes, welches nicht nur
ein Lieblingsgetränk der Franzosen, sondern auch der
Amerikaner ist, muss alle Sorgfalt angewendet werden,
damit sich nicht die betreffenden Liqueure vermischen,
so dass jede Sorte Liqueur der Farbe wegen separat
im Glase erscheint, was dem Getränk ein brilliantes
Aussehen gibt. Zur Manipulation empfielt der Her-
ausgeber daher ein Sherry Weinglas an Stelle eines
Loffels, indem dieses auch besser aussieht und schnel-
von Hand geht.
     Ein sechstel Sherry Weinglas Raspberrysyrup (Him-
          beer);
     Einsechstel Sherry Weinglas Marachino;
     Einsechstel Sherry Weinglas Vanilla;
     Einsechstel Sherry Weinglas Curacao (roth);
     Einsechstel Sherry Weinglas Chartreuse (gelb)
     Einsechstel Sherry Weinglas Cognac;
Mit diesen Sorten Liqueuren ist das Glas gefüllt und
kann serviert werden. Dieses Getrank ist sehr zu em-
pfehlen nach eingenommenem Mittagsmahl.

Ursprung der Pousse-Cafés

Was sagt uns Harry Johnson über die Zubereitungsweise hinaus noch? Er verrät uns, daß diese „geschichteten Getränke“ nicht nur bei den Amerikanern getrunken werden, sondern auch Lieblingsgetränke der Franzosen sind. Man wird daher vermuten dürfen, daß diese Zubereitungsweise aus Frankreich nach Amerika gekommen ist, und nicht umgekehrt, denn die Einflüsse der amerikanischen Barkultur auf Europa liegen weiter in der Zukunft, insbesondere nach Beginn der Prohibition. Wenn diese Getränkegattung 1882 Liebling der Franzosen war, wird sie dort bereits eine lange Tradition gehabt haben. Die Ursprünge dieser Schichtgetränke scheinen in Europa zu liegen. Gibt es dafür weitere Indizien?

Zunächst einmal nehmen wir zur Kenntnis, daß ein Pousse-Café – wie Harry Johnson uns mitteilt – nach einem eingenommenen Mittagsmahl sehr zu empfehlen sei. Die Übersetzung von „Pousse-Café“ aus dem Französischen lautet „Verdauungsschnaps“ [3] und stützt Harry Johnsons Aussage nur zu gut. Wenn nun diese Art von Getränken europäischen Ursprungs sein sollten, so müßten sie dort auch zahlreich nachweisbar sein. Wir glauben, daß dem so ist, und daß wir diesen Nachweis führen können. Sie sind vielleicht in den Bar-Büchern nicht in dem Ausmaß vertreten, wie sie getrunken wurden, vielleicht, weil sie allgegenwärtig waren und daher keiner besonderen Beachtung bedurften, wie die Drinks, die aus Amerika stammend in Europa als etwas Neuartiges verstanden wurden und daher im Fokus standen. Interessant ist in diesem Zusammenhang das „Lexikon der Getränke“ von Hans Schönfeld & John Leybold aus dem Jahr 1913. Es listet als umfassendes Lexikon auch die alltäglichen Getränke auf und geht ausführlich auf die in den unterschiedlichen Regimentern getrunkenen „Regiments-Mischungen“ ein. Es gibt zu den im Buch verzeichneten Drinks immer auch an, wie sie zubereitet werden, und gibt explizit die Verwendung von Eis vor. Bei den Regiments-Mischungen hingegen wird Eis in keinster Weise erwähnt. Das ist auch naheliegend, denn woher hätte all das Eis in den Kasernen oder auf Feldzügen genommen werden sollen? Diese Regiments-Mischungen werden deshalb allesamt zur Kategorie der Pousse-Cafés gehört haben, was sich auch aus den verwendeten Zutaten schließen läßt. Wenn diese Mischungen bei den Regimentern beliebt waren und sogar jedes Regiment seine eigene Rezeptur besaß – insgesamt werden im Buch 465 verschiedene Mischungen aufgeführt -, darf man davon ausgehen, daß die Regiments-Mischungen auch privat und nach dem Verlassen der Armee konsumiert wurden und allgemein in der Bevölkerung bekannt waren.

Die Regiments-Mischungen

Die Durchsicht dieser Regiments-Mischungen zeigt Überraschendes, und wir haben die interessanten Rezepte im Anhang aufgeführt. Vier Regimenter haben als „Signature-Drink“, so würde man es heute wohl nennen, eine Mischung aus Cognac und Klosterlikör:

  • Deutsch.-Ordens. Inf.-Regt., Deutsch-Eylau: 4/5 Cognac – Asbach, 1/5 Klosterlikör.
  • Ulanen-Regt. Graf Haeseler (2. Brand.), Saarburg: 2/3 Cognac – Asbach, 1/3 Klosterlikör.
  • Feldart.-Regt (4. Bad.), Lahr: 1/2 Cognac – Asbach, 1/2 Bols Klosterlikör.
  • Feldart.-Regt. (4. Lothr.), St. Avold: 1/3 Cognac – Asbach, 1/3 Klosterlikör.

Diese Getränke sind sehr dicht an einem B&B. Sie verwenden Cognac und einen Klosterlikör. Auch Bénédictine darf man als einen Klosterlikör betrachten. Leider wird uns außer in einem Fall, in dem explizit der Klosterlikör von Bols angegeben wird, nicht verraten, welchen Klosterlikör man verwendete.

Das älteste Rezeptes für einen B&B

Die Suche offenbart jedoch weiteres: Ein Regiment verwendet explizit Bénédictine:

Regiments-Mischung des Inf.-Regt. Graf Bose (1. Thür.), Altona.

3/4 Cognac – Asbach, 1/4 Benedictiner.

Das ist eindeutig ein B&B! Es zeigt sich hier – wie bei den anderen Mischungen auch -, daß mit Brandy in den alten Rezeptbüchern ein Cognac gemeint war. In den USA wurde meistens Cognac nicht explizit angegeben, da Brandy und Cognac als synonym betrachtet wurden. Bei Schönfeld & Leybold hingegen haben wir das Glück, daß die Angaben genauer sind. Interessant ist es auch, daß ein „originaler“ B&B offensichtlich mit einem Weinbrand aus dem Hause Asbach hergestellt werden sollte, zumindest im Jahr 1913; Asbach wurde erst 1892 gegründet. [10] Sollte die Regiments-Mischung älter sein, so wird zuvor wohl ein französischer Cognac zum Einsatz gekommen sein.

Doch wie alt ist diese Rezeptur des B&B eigentlich? Das „Lexikon der Getränke“ stammt aus dem Jahr 1913. Für alle Regimenter werden Mischungen angegeben. Diese werden nicht erst 1913 festgelegt worden sein, sondern werden weit in die Vergangenheit zurückreichen, wurden vielleicht sogar bei Gründung eines Regiments bereits festgelegt. Hier wäre weitere Recherche zu den Regiments-Mischungen im Allgemeinen sicherlich interessant.

Die Geschichte des 31. Infanterie-Regiments

Betrachten wir an dieser Stelle nur die Geschichte des Infanterie-Regiments „Graf Bose“. Dieses Regiment war von 1812 bis 1919 ein Infanterieverband der Preußischen Armee. Es trat am 29. März 1815 als „31. Infanterie-Regiment“ in die Preußische Armee ein, als Stiftungstag des Regiments wurde der 6. September 1812 festgelegt. Es wurde immer wieder an unterschiedliche Standorte verlegt und seine Bezeichnung angepaßt. [4]

Die Viktoria-Kaserne in Altona.

Die Viktoria-Kaserne in Altona. [8]

Nach Beendigung des Deutsch-Französischen Krieges, der von 1870 bis 1871 stattfand, und bei dem das 31. Infanterie-Regiment eingesetzt worden war, trat das Regiment zum IX. Armee-Korps über und bezog am 3. Juli 1871 seine neue Garnison in Altona in der Central- und Kavalleriekaserne. Bald darauf wurde für das Regiment die Viktoria-Kaserne gebaut. Am 2. September 1873, dem Jahrestag der Kapitulation Sedans, wurde Julius Bose, der im Deutsch-Französischen Krieg kommandierender General des XI. Armee-Korps war, zum General der Infanterie ernannt und wurde Befehlshaber des 31. Infanterie-Regiments. In den Grafenstand wurde Julius Bose am 6. April 1880 ernannt. Nach seinem Tod im Jahr 1894 erhielt das 31. Infanterie-Regiment seinen Namen, „Graf Bose“. [4] [5]

General Julius Graf von Bose.

General Julius Graf von Bose. [7]

Die Geschichte des Regiments läßt darauf schließen, seit wann das Regiment den „B&B“ als Regiments-Mischung verwendet. Sowohl das Regiment als auch ihr namensgebender General Graf Bose waren im Deutsch-Französischen Krieg im Einsatz und haben so einen Bezug zu Frankreich. Damit erklärt sich der Einsatz französischer Produkte, Cognac und Bénédictine, in ihrer Regimentsmischung. Wann die Regiments-Mischung entstand und zu welchem Zweck, darüber darf man spekulieren. War es 1871, als der Standort nach Altona verlegt wurde? War es 1873, als am Jahrestag der Kapitulation Sedans Julius Bose zum General der Infanterie ernannt wurde? War es 1894, als das Regiment den Namen „Graf Bose“ erhielt? Wir wissen es nicht, aber am passendsten erscheint uns 1873, im Rahmen der Feierlichkeiten am Jahrestag der Kapitulation Sedans.

Wie dem auch sei – die Mischung kann jedenfalls nicht vor 1864 entstanden sein. In diesem Jahr erschien Bénédictine auf dem Markt, man produzierte 28000 Flaschen. Bereits 1874 waren es 170.000 Flaschen, von denen drei Viertel exportiert wurden. [9]

Gleichgültig, welches Jahr als Entstehungsjahr für die Regiments-Mischung zutreffen sollte, kann man doch sagen, daß der B&B aller Wahrscheinlichkeit – wenn auch nicht unter dieser Bezeichnung – aus Hamburg-Altona stammt. Wer hätte das gedacht? Diese Regiments-Mischung wird wohl in den USA nicht bekannt gewesen sein, und man wird dort vermutlich – wie so oft – den B&B erfunden haben. Die Regiments-Mischung hat jedoch unseren Recherchen zufolge die älteren Rechte, auch wenn sie noch nicht die heute gängige Bezeichnung trägt.

Die Zubereitungsweise

Eis kommt beim B&B erst relativ spät ins Spiel, wir haben es erstmals 1934 bei William Boothby gefunden. Das scheint aber nicht die Regel gewesen zu sein, denn auch in den jüngeren Rezepten ist überwiegend die Rede davon, den Drink geschichtet zu servieren. Die Zubereitungsformen sind vielfältig. Die heutigen unterscheiden sich von der traditionellen, und es mag jeder nach eigenem Gusto entschieden, wie der B&B zubereitet werden sollte, mit welchem Mischungsverhältnis, ob mit oder ohne Eis, in einem gekühlten oder ungekühlten Glas, ob geschichtet oder gerührt, ob im Tumbler oder kleinen Glas. Ein Blick in die historischen Rezepte mag eine Anregung geben.

Quellen
  1. http://mixology.eu/klassik/der-bb-cocktail-verstaubter-after-dinner-drink-oder-vergessener-klassiker/: Der B&B Cocktail. Verstaubter After Dinner Drink oder vergessener Klassiker? Von Marco Beier, 15. Oktober 2013.
  2. http://cocktailmusings.blogspot.de/2010/06/b-b.html: The B&B. Von Ereich Empey, 11. Juni 2010.
  3. http://dict.leo.org/frde/index_de.html#/search=pousse-caf%C3%A9&searchLoc=0&resultOrder=basic&multiwordShowSingle=on&pos=3: Pousse-Café.
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Infanterie-Regiment_%E2%80%9EGraf_Bose%E2%80%9C_(1._Th%C3%BCringisches)_Nr._31: Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31.
  5. https://de.wikipedia.org/wiki/Julius_von_Bose: Julius von Bose.
  6. https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch-Franz%C3%B6sischer_Krieg: Deutsch-Französischer Krieg.
  7. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Julius_von_Bose.jpg: General Julius Graf von Bose.
  8. https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:IR31_%E2%80%93_Viktoria-Kaserne.jpg&filetimestamp=20120314142812&: Viktoria-Kaserne zur Zentarfeier 1812-1912.
  9. https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%A9n%C3%A9dictine: Bénédictine.
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Asbach_Uralt: Asbach Uralt.
  11. Die historischen Bücher sind in unseren Beiträgen über historischen Bar-Bücher verzeichnet.

Historische Rezepte

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 178. Regiments-Mischungen #31, Inf.-Regt. Graf Bose (1. Thür.), Altona. 3/4 Cognac – Asbach, 1/4 Benedictiner.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 178. Regiments-Mischungen #152, Deutsch.-Ordens. Inf.-Regt., Deutsch-Eylau.

4/5 Cognac – Asbach, 1/5 Klosterlikör.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 192. Regiments-Mischungen, Ulanen #11, Ulanen-Regt. Graf Haeseler (2. Brand.), Saarburg.

2/3 Cognac – Asbach, 1/3 Klosterlikör.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 196. Regiments-Mischungen, Feldartillerie-Regt. #66, Feldart.-Regt (4. Bad.), Lahr.

1/2 Cognac – Asbach, 1/2 Bols Klosterlikör.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 197. Regiments-Mischungen, Feldartillerie-Regt. #70, Feldart.-Regt. (4. Lothr.), St. Avold.

1/3 Cognac – Asbach, 1/3 Klosterlikör.

1914 Ernest P. Rawling: Rawling’s Book of Mixed Drinks. Seite 79. Benedictine and Brandy.

Into a pony glass pour
one-half Benedictine
one-half fine old cognac.
These should not be mixed, but the
cognac should be poured carefully and
floated on top. An easy method of do-
ing this is to let it run slowly over the
back of a spoon.

1930 F. Koki: Cocktails. Half and Half.

Gebrauche ein Likörglas.
1/2 Glas Benediktiner,
1/2    “   guten Cognac,
nicht mischen!!

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World of Drinks. Seite 23. Beenbee.

Cognac . . . . . . . 1/2 jigger         Benedictine . . . . . 1/2 jigger
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, twist lemon peel
over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’y World of Drinks. Seite 80. Good. 

Brandy . . . . . . . . . 1/2 jigger        Benedictine . . . . . . 1/2 jigger
Bitters  . . . . . . . . . 2 drops          Sugar Syrup . . . . . . 2 dashes
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, twist lemon peel over
and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’y World of Drinks. Seite 236. Benedictine-Brandy.

Benedictine . . . . . . 1/4 jigger         Cognac . . . . . . . . . 1/4 jigger
Pour Benedictine into pony glass without ice, float cognac over and serve
with ice-water chaser.

1937 John R. Iverson: Liquid Gems. Seite 108. B & B.

3/4 Benedictine
Top—Brandy (Cognac)
Served in Pousse Cafe glass.

Observations
This is an after-dinner drink of world-wide
renown. It is powerful, smooth and pleasing to
the palate. Benedictine is a French liqueur, of
somewhat higher alcoholic strength than most
cordials (90 proof). It was discovered, and, in its
origin, prepared by the monks of the ancient
Abbey of Fecamp, France, several hundred years
ago. The secrecy surrounding Benedictine has
been guarded so zealously that even today no one
other than the manufacturers knows how and
from what ingredients this liqueur is made. This
is also true of Chartreuse, which, however, is of
a much later origin.

1939 Anonymus: Floridita Cocktails. Seite 16. B and B.

1/2 Onza de Benedictino.                 1/2 Ounce of Benedictino.
1/2 Onza de Cocñac.                         1/2 Ounce Brandy.

1943 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 24. B and B.

1/2 oz. Benedictine
1/2 oz. Brandy
Serve in cordial glass.

1946 Bill Kelly: The Roving Bartender. Seite 26. Benedictine and Brandy.

1/2 Benedictine
1/2 Brandy Liqueur Glass
Some people like to float the
brandy on top.

1946 Lucius Beebe: The Stork Club Bar Book. Seite 103. B and B.

1/2 oz. benedictine
1/2 oz. brandy
Serve in a cordial glass.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El Arte del Cantinero. Seite 371. Coctel Benedictine.

1/2 de Benedictine.
1/2 de brandy.
Hielo. Revuélvase, cuéle-
se y sírvase.

1949 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 20. B and B (Benedictine and Brandy)

1/2 Benedictine and 1/2 Brandy.
Pour into a Pony glass and they
will blend.
(Bottled B and B can be obtained,
preblended by the makers of
Benedictine).

1959 Anonymus: Manual de Cocteleria. #9. B and B.

En copa de cordial.
1/4 de Cogñac francés
1/2 de Benedictine

1980 Anonymus: Manual del bar. Seite 125. B and B.

25 gramos de Benedictine
25 gramos de Brandy
Colocar el Brandy flotando
sobre el Benedictine en
copa de licor.

2011 Helmut Adam, Jens Hasenbein, Bastian Heuser: Cocktailian 1. Seite 475. B & B. 4 cl Brandy; 2 cl Bénédictine. Ins Gästeglas auf Eis geben, gut umrühren, mit Zitronenzeste garnieren.

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