Brandy Alexander

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Wer an einen Brandy Alexander denkt, vermutet oft, daß er ein Abkömmling des mit Gin hergestellten Alexanders sei. Einige kennen den Brandy Alexander vielleicht auch unter dem Namen Alexandra oder Panama. Doch wie wir herausgefunden haben, ist sein richtiger Name ein ganz anderer: Das Licht der Welt erblickte er nämlich als „Bach-Chor-Club“ in Köln im Jahre 1913 und wurde damit vor dem „Gin Alexander“ publiziert.

30 ml Park XO Cognac
30 ml Tempus Fugit Crème de Cacao a la Vanille
30 ml Sahne
geriebener Muskat als Garnierung

Zubereitung: Geschüttelt, mit geriebenem Muskat garnieren.

Brandy Alexander und Gin Alexander im historischen Vergleich

Gemeinhin würde man meinen, der Brandy Alexander sei eine jüngere Variante des mit Gin hergestellten Alexanders. [1] [3] Die erste gedruckte Rezeptur, die wir für letzteren finden konnten, stammt aus dem Jahr 1914:

Alexander Cocktail (Harry Montague, 1914)

One-third Gin
One-third Creme de Cocoa
One-third Rich Cream
Put in a Cocktail Shaker with ice and shake well
Strain and serve in Cocktail Glass

Die Bezeichnung Brandy Alexander für die Mischung aus Brandy, Crème de Cacao und Sahne haben wir erstmals im Jahr 1934 gefunden:

Brandy Alexander (Harry Jerrold Gordon, 1934)

1 Brandy
1 Fresh Cream
1 Crème de Cocoa
Add 3 Cubes of Ice. 40 Shakes. Strain
and serve.

Zuvor (und auch noch danach) wurde die Brandy-Variante ebenfalls als Alexander bezeichnet. Die beiden ersten gedruckten Rezepte für einen mit Brandy hergestellten Alexander stammen aus dem Jahr 1927:

Alexander Cocktail (Harry MacElhone, 1927)

1/3 Crème de Cacao, 1/3 Brandy, 1/3 Fresh Cream.
Shake well and strain into cocktail glass.

Alexander Cocktail (Piero Grandi, 1927)

1/3 de crême de Cacao, 1/3 de Brandy, 1/3
de crême fraiche. Mélangez bien et versez dans
un verre à cocktail.

Diese beiden Bücher erschienen in Paris bzw. in Rom. Es liegt also die Vermutung nahe, daß der Alexander mit Brandy nicht ganz unbekannt war, sonst wäre er vermutlich nicht im selben Jahr an zwei unterschiedlichen Orten publiziert worden. Der Name leitet sich mit Sicherheit von der mit Gin hergestellten Variante ab, die bereits 1914 publiziert wurde. Wie in den unten angeführten Rezepten nachzulesen ist, waren weitere Namen, die für diesen Drink verwendet wurden die folgenden (jeweils mit dem Jahr der Erstnennung): Alexandra Cocktail (1928), Alexandre-Cocktail (1929), Alexander Cocktail No. 2 (1930), Panama Cocktail (1930), Brandy Alexander (1934).

Ursprung des Namens

An dieser Stelle darauf einzugehen, warum der Alexander den Namen Alexander trägt und welche Entstehungsgeschichten erzählt werden, sprengt den Rahmen dieses Beitrags – zumal sich all diese Geschichten auf den mit Gin hergestellten Alexander beziehen. [1] [2] Diesem wird ein eigener Beitrag gewidmet sein.

Eine große Verwirrung scheint jedenfalls vorhanden zu sein, da als Alexander sowohl die mit Gin als auch die mit Brandy hergestellte Variante bezeichnet wird. So bleibt es nicht aus, daß beide Drinks manchmal miteinander verwechselt werden. So heißt es beispielhaft, daß der Brandy Alexander auf der Londoner Hochzeit von Princess Mary und Viscount Lascelles 1922 entstanden sei. Dies stimmt nicht, denn wie uns Harry MacElhone selbst berichtet, „entstand“ zu dieser Gelegenheit eine Variante mit Gin, die jedoch nicht „Alexander“ heißt, sondern „Princess Mary Cocktail“. [3] [4] Andere Mythen besagen, er sei benannt nach dem Schriftsteller Alexander Woollcott, [3] oder sogar nach dem russischen Zaren Alexander II. [3] Letzteres mag darauf zurückzuführen sein, daß die beiden Drink-Varianten auch als Alexander No. 1 (Alexander I) bzw. Alexander No. 2 (Alexander II) voneinander unterschieden wurden.

Wir dürfen davon ausgehen, daß die unromantischste Erklärung stimmt: Um die mit Brandy hergestellte Variante von der mit Gin zu unterscheiden, erhielt der Drink einfach den Zusatz „Brandy“ und wurde so zu einem „Brandy Alexander“. Eine ähnliche Absicht, nämlich die beiden Varianten voneinander zu unterscheiden, liegt den Bezeichnungen „Alexandra Cocktail“ oder „Alexander No. 2“ zugrunde. Warum der Drink auch den Namen „Panama Cocktail“ trug, konnten wir leider nicht herausfinden.

Wissenswert bei der Namensgebung ist auch, daß es auch Drinks mit dem Namen Panama Cocktail gibt, die gänzlich verschieden sind. 1924 stellt ihn Antonio Fernández mit italienischem Wermut, Whiskey und Grenadine, Kakao und Zitrone her. 1930 verwendet Jere Sullivan Zitronen- oder Limettensaft, Zucker, Erdbeeren, Grand Marnier, Gin und Sodawasser. 1934 kommen bei Ira Altschul Orangen- und Limettensaft, Rhein-Wein, Sherry, Zucker und Maraschino zum Einsatz.  1936 finden wir bei Raymond Porta Mingot als Mischung aus Sahne, Cointreau und Grand Marnier oder aber alternativ aus französischem Wermut, Gin und Cherry Brandy. Kurios wird ist es auch 1912 bei  William Boothby, der auf Seite 16 grundsätzlich feststellt, daß ein gewöhnlicher Cocktail, dem Tabascosoße hinzugegeben werde ein Panama Cocktail sei: „A Panama Cocktail is an ordinary cocktail with a dash of Tobasco sauce added.“

Der Brandy Alexander – älter als der Gin Alexander?

Doch ist der Brandy Alexander wirklich ein „Nachkomme“ des ursprünglich mit Gin hergestellten Alexanders, so wie man es gemeinhin liest? [1] [3] Die Erstpublikation der Variante mit Gin im Jahre 1914 (das Copyright im Buch nennt 1913) und die der Variante mit Brandy im Jahre 1927 läßt diese Annahme plausibel erscheinen. Doch weit gefehlt. Das, was wir heute als „Brandy Alexander“ kennen, hat nämlich eigentlich einen ganz anderen Namen. Er erblickte das Licht der Welt in Köln im Jahre 1913 als „Bach-Chor-Club“:

Bach-Chor-Club (Schönfeld & Leybold, 1913)

Mixbecher halb voll Eis, füge hinzu: 1/2
Cocktailglas Creme de cacao; 1/4 Cocktailglas Cognac,
1/4 Cocktailglas Sahne, schütteln, in Cocktailglas seihen.

Somit müßte der Brandy Alexander eigentlich Bach-Chor-Club heißen. Dieser Name hat sich jedoch nicht durchsetzen können. Genauso wenig, wie die anderen Namen, die der Brandy Alexander im Laufe der Zeit besaß, wie beispielsweise  Alexandra Cocktail oder Panama Cocktail.

Wer den Bach-Chor-Club und somit den Brandy Alexander erstmals gemixt hat, ist leider nicht festzustellen, genauso wenig, wer oder was der Bach-Chor-Club war, zu dessen Ehren der Drink vermutlich benannt wurde.

Das Lexikon der Getränke wurde herausgegeben mit dem Ziel, „ein Lexikon aller bekannten Getränke, das zugleich auch ein Rezeptbuch der Mischgetränke sein soll, zusammen zu stellen, und so eine feste Norm für die Zubereitung der sogenannten AMERIKAN DRINKS und anderer in- und ausländischer Mischgetränke festzulegen“. Den beiden Herausgebern war es „mit der liebenswürdigen Beihilfe von Mitgliedern der Internationalen Barkeepers-Union … gelungen, das Werk so reichhaltig, wie nur möglich, zu gestalten.“ Insgesamt enthält das Werk um die 3000 Rezepturen. Wer also den Bach-Chor-Club beigetragen hat, ist unklar. Dem Namen nach zu urteilen dürfte es sich jedoch um eine deutschsprachige Erfindung gehandelt haben.

Wie stehen nun der Bach-Chor-Club von 1913 und der Alexander von 1914 miteinander in Verbindung? Hier gibt es eigentlich nur zwei Möglichkeiten. Die erste wäre, daß beide unabhängig voneinander entstanden. Die zweite wäre, daß das Lexikon der Getränke mit dem Bach-Chor-Club an deutschsprachige Bartender in den Vereinigten Staaten gelangte, und man sich dort zu einer Variante mit Gin inspirieren lies. Genaues wird sich nach über 100 Jahren wohl nicht mehr feststellen lassen. Wir dürfen aber davon ausgehen, daß das Lexikon der Getränke als gewichtige Zusammenstellung „aller bekannten Getränke“ sicherlich auch deutschsprachige Leser in Amerika fand, zumal viele der dort ansässigen Bartender deutschstämmig waren.

Daß der Brandy Alexander eher eine europäische Erfindung ist, zeigt sich auch an der Tatsache, daß eine Brandy-Variante in den Vereinigten Staaten – soweit wir feststellen konnten – erstmals von Anderson Fredericks 1931 publiziert wurde.

Dabei ist dieser Drink aus dem Jahr 1913 zwar von seinen Zutaten her etwas ungewöhnliches, aber nicht wirklich etwas Neues. William Schmidt publiziert bereits 1892 in seinem Buch „The Flowing Bowl“ einen Drink, in dem Sahne, Crème de Cacao und Brandy zum Einsatz kommen:

Chocolate Punch (William Schmidt, The Flowing Bowl, Seite 153)

A glass with an egg in the bottom,
a spoonful of sugar,
2/3 of brandy,
1/3 of port wine,
1 dash of creme de cocoa,
1 pony of cream.
Fill your glass with ice; shake well; strain, and serve.

Der Brandy

Ein paar Worte seien auch noch darauf verwendet, welcher Brandy für einen Brandy Alexander zu verwenden ist. Natürlich steht es jedem frei, hier ganz nach Gusto ein Produkt zu verwenden. Wir haben uns nach mehreren Verkostungsrunden für einen Cognac anstelle eines spanischen Brandys entschieden, so wie dies auch schon in der Erstveröffentlichung 1913 explizit vorgegeben ist. Teilweise wird jedoch gesagt, einen Brandy Alexander mit Cognac herzustellen sei ein Fehler, da letzterer nicht dazu geschaffen sei, der Sahne Charakter entgegenzubringen; es müsse ein Brandy de Jerez verwendet werden, da es sich ja um einen Brandy Alexander, und nicht um einen Cognac Alexander handle. [5] Hierzu möchten wir erwidern, daß sich mit einem geeigneten Cognac sehr feine und aromatische Drinks herstellen lassen. Auch mit geeigneten spanischen Brandies lassen sich köstliche Kombinationen finden, die sich jedoch in ihrem Aromaprofil unterscheiden. An beiden Varianten ist nichts auszusetzen.

Es muß jedoch festgestellt werden, daß „Brandy“ in seiner Übersetzung ursprünglich nichts anderes als „Branntwein“ oder auch „Weinbrand“ bedeutet und daß die Verwendung eines Cognacs historisch korrekt ist. 1913 wird ausdrücklich Cognac verlangt. Ebenso 1928 und 1929 bei Veröffentlichungen aus Saigon, Paris und Madrid. Außerdem verstand man unter der Bezeichnung „Brandy“ in historischen Cocktailbüchern (und in den Vereinigten Staaten) einen Cognac. Die Bezeichnung „Kognak“ wurde auch in Deutschland verwendet, wurde aber in „Weinbrand“ geändert, als nach dem Ersten Weltkrieg der Begriff Cognac geschützt wurde nur noch für Brände aus der Region Cognac verwendet werden durfte. [6] [7]

Die Garnitur

Interessant ist auch ein Blick auf die Garnitur. Die geriebene Muskatnuß scheint uns heute ein integraler Bestandteil des Brandy Alexanders zu sein. Dies ist jedoch, wenn man den publizierten Rezepten folgen will, eine moderne Bereicherung. In den frühen historischen Rezepten wird keine Garnierung erwähnt.

Die erste Garnierung im Zusammenhang mit einem Alexander finden wir 1930 bei F. Koki. Er verwendet geriebene Muskatnuß, sein Alexander wird kurioserweise mit Wodka als Basisspirituose zu bereitet:

Alexander-Cocktail (F. Koki: Cocktails. 1930).

Gebrauche ein Mischglas voll mit Eis.
1/3 Cocktailglas Crême de Cacau,
1/3          “           Wodka Wolfschmied,
1/3          “           flüssige Sahne.
Gut vermischen mit einem Barlöffel, seihe es in ein Cocktailglas,streue ein wenig Muskat darüber u. serviere mit Strohhalm.

1934 verwendet William T. Boothby geriebene Muskatnuß für einen Brandy Alexander als Garnierung, interessanterweise auch für die Gin-Variante.  Eine Weitere variante kommt 1936 bei Elvezio Grassi ins Spiel. Er verwendet Gin. 1961 wird Kakaopulver verwendet. Erst die modernen Rezeptbücher geben durchgängig geriebene Muskatnuß als Garnierung an. Dabei ist die Verwendung von Muskat eine alte Sache. Bereits 1827 in den „Oxford Night Caps“ wird die Muskatnuß ausgiebig verwendet, und auch Jerry Thomas verwendet geriebene Muskatnuß, um seine Drinks zu garnieren. So ist die Verwendung von geriebener Muskatnuß bei einem Drink wie dem Brandy Alexander eigentlich naheliegend – aber wird in den historischen Rezepten nicht beschrieben. Vielleicht kann einer unserer Leser Auskunft darüber geben, wann die Muskatnuß für den Brandy Alexander ins Spiel kam?

Quellen:
  1. http://www.diffordsguide.com/cocktails/recipe/35/alexander: Alexander.
  2. http://www.barrypopik.com/index.php/new_york_city/entry/alexander_gin_alexander_brandy_alexander_coffee_alexander_cocktail: Alexander / Gin Alexander / Brandy Alexander / Coffee Alexander (cocktail). Von Barry Popik, 23. Januar 2009.
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/Brandy_Alexander: Brandy Alexander.
  4. Harry MacElhone: Barflies and Cocktails. Paris 1927, Nachdruck 2008, ISBN 978-1- 60311-169-0. Seite 7 und 54.
  5. Goncalo de Sousa Monteiro: Cream. Rezepturverständnis am Beispiel Brandy Alexander. Mixology 4/2005, Seite 20.
  6. https://de.wikipedia.org/wiki/Branntwein: Branntwein.
  7. https://de.wikipedia.org/wiki/Weinbrand: Weinbrand.
  8. x
  9. Die historischen Bücher sind in unseren Beiträgen über historischen Bar-Bücher verzeichnet.

 Historische Rezepte

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 21. Bach-Chor-Club.

Mixbecher halb voll Eis, füge hinzu: 1/2
Cocktailglas Creme de cacao; 1/4 Cocktailglas Cognac,
1/4 Cocktailglas Sahne, schütteln, in Cocktailglas seihen.

1923 Harry McElhone: „Harry“ of Ciro’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 16. Alexander Cocktail.

1/3 Crème de Cacao, 1/3 Brandy, 1/3 fresh Cream.
Shake well and strain nto cocktail glass.

1925? „Robert“ Buckby & George Stone: The Buckstone Book of Cocktails. Seite 7. Alexander Cocktail.

1/3 Brandy, 1/3 Creme de Cacoa, 1/3 cream.
Shake and strain.

1927 Harry MacElhone: Barflies and Cocktails. Seite 7. Alexander Cocktail.

1/3 Crème de Cacao, 1/3 Brandy, 1/3 Fresh Cream.
Shake well and strain into cocktail glass.

1927 Piero Grandi: Cocktails, Seite 87. Alexander Cocktail.

1/3 de crême de Cacao, 1/3 de Brandy, 1/3
de crême fraiche. Mélangez bien et versez dans
un verre à cocktail.

1928 Jean Lupoiu: 370 recettes de cocktails. Seite 9. Alexandra Cocktail.

1/3 Crème de Cacao, 1/3 Crème Nestlé,
1/3 Cognac.

1928 Pedro Chicote. Cocktails. Seite 101. Alexandre-Cocktail.

Prepárase en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo picado.
1 cucharada pequeña de leche fresca.
1/2 vasito de crema de cacao.
1/2 [vasito] de coñac.
Agítese y pásese a copa de cocktail.

1929 Anonymus: Cocktails de Paris préséntes par RIP. Alexandra.

1/6 crème fraîche
1/6 crème cacao Chouao
2/3 Courvoisier „the Brandy of Napoléon“

1930 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 116. Panama Cocktail.

1/3 Crème de Cacao.
1/3 Sweet Cream.
1/3 Brandy.
Shake well and strain into
cocktail glass.

1930 Harry McElhone. Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 21. Alexander Cocktail.

1/3 Crème de Cacao, 1/3 Brandy, 1/3 fresh Cream.
Shake well and strain into cocktail glass.

1930 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 18. Alexander Cocktail (No. 2).

1/3 Crème de Cacao.
1/3 Brandy. 1/3 Fresh Cream
Shake well and strain into
cocktail glass.

1931 Anderson Fredericks: 100 Cocktails. Seite 27. The Alexander (No. 2).

1 part Brandy
1 part Creme de Cacao
1 part Fresh Cream

1932 James A. Wiley: The Art of Mixing. Seite 1. Alexander Cocktail.

Put 1/3 Creme de Cacao, 1/3 Brandy, and 1/3
fresh cream all in one rain-proof mixer, with
about so much ice.
Agitate thoroughly, and strain into glass.

1933 Anonymus: O’Dell’s Book of Cocktails and Fancy Drinks. Seite 167. Panama Cocktail.

1/3 Creme de Cacao,
1/3 Cream, 1/3 Brandy.

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail Book. Seite 30. Panama Cocktail.

1/3 Creme de Cacao
1/3 Sweet Cream
1/3 Brandy
Shake well and strain into cock-
tail glass.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manua. Seite 87. Panama Cocktail.

40% crème de cacao
20% sweet cream
40% brandy
Shake well, and strain into cocktail glass.

1934 Harry Jerrold Gordon: Gordon’s Cocktail and Food Recipes. Seite 44. Brandy Alexander.

1 Brandy
1 Fresh Cream
1 Crème de Cocoa
Add 3 Cubes of Ice. 40 Shakes. Strain
and serve.

1934 Jean Robert Meyer: „Bottoms Up“.Seite 15. Alexander.

1 Part Brandy
1 Part Creme de Cacao
1 Part Sweet cream
Shake with ice and strain.

Alexander. Aus „Bottoms Up“ von Jean Robert Meyer, 1934.

Alexander. Aus „Bottoms Up“ von Jean Robert Meyer, 1934.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 151. Alexander Cocktail No. 2.

1/3 Crème de Cacao
1/3 Brandy
1/3 Fresh Cream
Shake well and strain into glass.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 167. Panama Cocktail.

See „Alexander Cocktail No. 2“

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 13. Alexander, No. 3.

Cognac ….. 1/3 jigger             Creme de Cocoa …… 1/3 jigger
Cream …… 1/3 jigger
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, grate nutmeg
over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 129. Panama.

Brandy …….. 1/3 jigger            Creme de Cocoa …….. 1/3 jigger
Cream …….. 1/3 jigger
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, grate nutmeg
over and serve.

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 75. Alexander Cocktail.

1/3 Crème de Cacao
1/3 Brandy
1/3 fresh Cream

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 124. Panama.

1/3 Crème de Cacao
1/3 Sweet Cream
1/3 Brandy

1936 Anonymus: Cocktails and Appetizers. Seite 55. Alexander Brandy.

1 jigger Brandy
1 pony Heavy Cream
1 pony Creme de Cocoa
Shake well with ice and strain into cocktail glass.

1936 Anonymus: Cocktails, Drinks and Snacks. Seite 28. Brandy Alexander.

1 1-2 oz. Brandy
1 oz. heavy cream
1 oz Creme de Cocoa
Ice, 40 shakes, strain into cocktail glass.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 20. Alexandra Cocktail.

Agitare nel shaker con Ghiac-
cio:
40 % Crema di Cacao
40 % Cognac fino.
20 % Crema di latte fresca
Scuotere bene e servite.
Spruzzate di canella.

1937 United Kingdom Bartender’s Guild: Approved Cocktails. Alexander.

50% Brandy.
25% Crème de Cacao.
25% Sweet Cream.
Shake and strain into cocktail glass.

1937 William J. Tarling: Café Royal Cocktail Book. Alexander.

1/2 Brandy.
1/4 Crème de Cacao.
1/4 Cream.
Shake.

1938 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 22. Alexandra Cocktail.

Dans le shaker:
1/3 Crème fraîche, 1/3 Crème de Cacao,
Bardinet, 1/3 de Cognac Courvoisier.
Agiter et servir dans un verre à flip.

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 151. Alexander Cocktail No. 2.

1/3 Crème de Cacao
1/3 Brandy
1/3 Fresh Cream
Shake well and strain into glass.

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 167. Panama Cocktail.

See „Alexander Cocktail No. 2“

1943 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 21. Alexander Cocktail No. 2.

1 1/2 oz. Brandy
3/4 oz. Creme de Cacao
1/2 oz. Fresh Cream
Shake.

1943 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 57. Panama Cocktail.

1 1/4 oz. Brandy
3/4 oz. Cream
3/4 oz. Creme de Cacao
Shake.

1944 Nick Thomas: Bartender’s Friend. Alexander.

1/3 Dry Gin or Brandy
1/3 Creme de Cacao
1/3 Sweet Cream
Shake with Ice.
Strain into Cocktail Glass.

1945 R. M. Barrows & Betty Stone: 300 Ways to Mix Drinks. Seite 5. Alexander Cocktail (Brandy).

1/3 Brandy
1/3 Sweet Cream
1/3 Creme-de-Cocoa
Shake well with ice and strain.

1946 Bill Kelly: The Roving Bartender. Seite 24. Alexander Cocktail.

1 oz. Sweet Cream
1 oz. Brandy
1/2 oz. Creme de Cacao
Shake well and strain into
champagne cocktail glass. P. S.
The boys during prohib. used
gin.

1946 Lucius Beebe: The Stork Club Bar Book. Seite 35. Alexander #2.

1 1/2 oz. brandy
3/4 oz. crème de cacao
1/2 oz. fresh cream
Shake and serve in 4 oz. wine glass.

1946 Lucius Beebe: The Stork Club Bar Book. Seite 46. Panama Cocktail.

1 1/4 oz. brandy
3/4 oz. cream
3/4 oz. crème de cacao
Shake and serve in 4 oz. cocktail glass.

1947 Pedro Chicote: Cocktails mundiales. Seite 100. Alexandre-Cocktail.

Prepárase en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo.
Una cucharada pequeña de leche fresca.
1/2 vasito de crema de cacao.
1/2 vasito de coñac.
Agítese y pásese a copa de cocktail.

1947 Pedro Chicote: Cocktails mundiales. Seite 212. Panama-Cocktail.

Prepárase en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo.
1/3 de crema de cacao.
1/3 de crema fresca.
1/3 de coñac.
Agítese y sírvase en copa de cocktail.

1948 David Embury: The Fine Arto of Mixing Drinks. Seite 172. Panama.

1 part Sweet Cream
1 part Crème de Cacao
3 to 4 parts Cognac
Shake vigorously with cracked or crushed ice.
The Panama, of course, is not an aromatic-type cock-
tail. I have put it here alongside the Chicago because
both of them seem to me to represent such a futile
waste of good liquor. The Panama is merely a
Brandy Alexander with cognac substituted for the
gin. The original Alexander recipe calls for equal
parts of the three ingredients. I have tried to cut
down on the sugar bowl and cream pitcher sufficiently
to make the drink halfway fit to introduce to the
stomach as a prelude to the meal. As a dessert rather
than an aperitif the original formula is excellent.

1948 George Albert Zabrirske: The Bon Vivant’s Companion. Seite 2. Brandy Alexander.

1 ounce brandy
1 ounce crème de cacao
Shake well with cracked ice and strain into large
cocktail glass.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El Arte del Cantinero. Seite 362. Brandy Alexander.

1 parte de brandy.
1 parte de crema fresca de
leche.
1 parte de Crema de Cacao.
3 cuadradillos de hielo.
Bátase 40 veces, cuélese
y sírvase.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 14. Alexandra Cocktail.

Dans le shaker:
1/3 Crème fraîche, 1/3 Crème de Cacao,
1/3 de Cognac CAMUS.
Agiter et servir dans un verre à flip.

1949 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 17. Alexander Cocktail.

1 oz. Dry Gin, 3/4 oz. sweet Cream,
3/4 oz. Creme de Cacao. Shake
vigorously with cracked ice and
strain into large cocktail glass.
(Use Brandy instead of Gin for a
Brandy Alexander).

1949 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 48. Panama.

1 oz. Brandy, 3/4 oz. Sweet Cream,
3/4 oz. Creme de Cacao. Shake well
with cracked ice and strain into a
large cocktail glass.

1949 Emile Bauwens: Livre de Cocktails. Seite 16. Alexandra Cocktail.

1/3 Cognac –
1/3 Crême de Cacao –
1/4 Crême Fraîche –
Frapper au shaker et passer dans un
verre à cocktail.
(Recette Harry „Savoy Hotel“
Londres).

1954 Eddie Clark: King Cocktail. Seite 37. Alexander Cocktail (No. 2).

1/2 Brandy
1/4 Crême de Cacao
1/4 Fresh Cream
Shake well and strain into
a cocktail glass.

1959 Anonymus: Manual de Cocteleria. #11. Brandy Alexander.

1 onza de Brandy
1 onza de Crema de Cacao
1 onza Crema de Leche
Batido a mano y servido en copa de vino
con canela encima.

1959 Anonymus: Manzarbeitia y Compagnia. Alexandra-Cocktail.

1/3 brandy FELIPE III, 1/3 nata
fresca, 1/3 de crema de cacao de
MARIE BRIZARD; a falta de
nata se puede preparar con leche.

1959 Fernando Gaviria: El Coctel y Sus Derivados. Seite 22. Alexandre.

Prepárase en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo.
Una parte de leche fresca.
Una parte de Crema de Cacao.
Dos partes de Coñac español.
Bien batido, sírvase en copa de cocktail,
añadiendo una guinda.

1961 Anonymus: Cocktails y bocaditos. Seite 56. Panama.

(Para 2 porciones)
Crema de leche, 1 medida – Crema de cacao, 1 medida – Cognac,
2 medidas – Hielo granizado, 3 cucharadas – Cacao en polvo,
a gusto.
– Poner en la cocetelera el hielo granizado.
– Agregar los ingredientes y agitar vigorosa-
mente.
– Colar y servir en vasos de 120 gramos. Es-
polvorear con el cacao.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 135. Alexander.

1/3 Brandy (cognac).
1/3 crema de Cacao.
1/3 crema de leche fresca.
Cocktelera.

1980 Anonymus: Manual del bar. Seite 124. Alexander No. 2 (Brandy Alexander).

50 gramos de Brandy
15 gramos de crema de
cacao marrón
25 gramos de crema de
leche
1 cucharadita de azúcar
impalpable

2011 Helmut Adam, Jens Hasenbein, Bastian Heuser: Cocktailian 1. Seite 211. Alexander. 5 cl Brandy; 2,5 cl Crème de Cacao braun; 2,5 cl Sahne; mit Muskat garnieren.

2012 Tom Sandham: World’s Best Cocktails. Seite 38. Brandy Alexander. 30 ml cognac; 30 ml brown crème de cacao; 30 ml heavy cream; freshly grated nutmeg.

2013 Victoria Bar: Die Schule der Trunkenheit. Seite 240. Brandy Alexander. 4 cl Brandy; 2 cl Creme de Cacao weiß; 1 cl Sahne; mit frisch geriebener Muskatnuß garnieren.

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