Bobby Burns. Beitragsbild. © Le Lion - Swetlana Holz.

Bobby Burns Cocktail

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Beim Bobby Burns Cocktail scheint es auf den ersten Blick zahlreiche Variationen mit unterschiedlichen Zutaten zu geben. Wir begeben uns daher auf eine Spurensuche, um Ordnung in die Verwirrung zu bringen.

Bobby Burns. © Le Lion - Swetlana Holz.

Bobby Burns. © Le Lion – Swetlana Holz.

70 ml Nikka from the Barrel
20 ml Punt e Mes
5 ml Bénédictine

Zubereitung: Gerührt.

Im Le Lion garniert man zusätzlich mit Kirschen. Das ist zwar in den historischen Rezepten so nicht ausdrücklich erwähnt, ist jedoch im historischen Kontext betrachtet nichts Ungewöhnliches, denn Louis Muckensturm klärt uns 1906 in seinem Buch „Louis‘ Mixed Drinks“ darüber auf, daß eine Kirsche grundsätzlich zu jedem Cocktail hinzugegeben werden könne, außer in den Fällen, in denen der Cocktail Extra Dry sein solle.

Auch möchten wir an dieser Stelle noch ein paar Worte zu unserer Whiskyauswahl verlieren. Der von uns verwendete Nikka ist zwar strenggenommen kein Scotch, da er jedoch ganz im Sinne der schottischen Tradition hergestellt wird und schottische Wurzeln hat, erscheint es uns vertretbar, hier eine Ausnahme zu machen. Entscheidend ist nicht, wo ein Whisky hergestellt wurde, sondern welches Aromenprofil er besitzt. Abweichend von den allermeisten veröffentlichten Rezepten bevorzugen wir den Bobby Burns ohne Zitronenzeste, da wir der Meinung sind, daß der Drink so klarer strukturiert wirkt.

Bezüglich dieses Cocktails herrscht in der Barwelt teilweise eine Verwirrung, die eigentlich unnötig wäre. Dies ist der Tatsache geschuldet, daß es mehrere verschiedene Drinks gibt, die alle mit Bezug auf Robert Burns benannt worden sind.

Das Problem beginnt damit, daß man Drinks miteinander gleichsetzt, die sowohl von ihrer Zusammensatzung als auch – strenggenommen – sogar in ihrem Namen verschieden sind. Zwar ist Bobby oder Bobbie eine Kurzform von Robert, [3] das bedeutet jedoch nicht, daß ein „Robert Burns Cocktail“ dasselbe ist wie ein „Bobby Burns Cocktail“. Es genügt ein Blick in die historischen Rezepte, um dies eindeutig zu erkennen:

Ein Robert Burns Cocktail wird immer mit Absinth, Wermut und Whisky hergestellt. Als Whisky wird hier größtenteils Scotch verwendet, alternativ wird auch Irish oder Rye vorgeschlagen. Doch damit ergibt es eigentlich keinen Sinn, wenn der Namensgeber ein schottischer Dichter ist. David Embury bezeichnet diese Version als Scotch Sazerac. Erstmals erschien der Robert Burns Cocktail 1908 in Jacob Abraham Grohuskos Buch  „Jack’s Manual“.

Beim Bobby Burns Cocktail, in rund der Hälfte der Fälle auch Bobbie Burns Cocktail geschrieben, gibt es hauptsächlich zwei Varianten, und zwar zum einen mit Scotch, Wermut, Bénédictine und Zitronenzeste, erstmals 1913 publiziert bei Hans Schönfeld und John Leybold im „Lexikon der Getränke“. Zum anderen mit Scotch, Wermut, Orangensaft und Maraschino, ebenfalls 1913 erstmals erschienen, und zwar in Jacques Straubs „A Complete Manual of Mixed Drinks“. Doch finden sich auch noch zwei andere Vertreter gleichen Namens, einer erschien 1930 und wird mit Whisky, Gin, Curaçao und Orangenbitter zubereitet, ein anderer erschien erstmals 1933, bestehend aus Scotch, Wermut und Angosturabitter – doch dieser Drink müßte korrekterweise „Rob Roy Cocktail“ heißen, denn er ist ein mit Scotch zubereiteter Manhattan Cocktail. Anhand der Zutaten sieht man schon, daß diese Drinks als voneinander verschieden betrachtet werden müssen. Man kann jedoch feststellen, daß sich die Bezeichnung „Bobby Burns Cocktail“ für die Version mit Scotch, Wermut, Bénédictine und Zitronenzeste durchgesetzt hat. Alternativ wird diese Variante 1935 als Bobby und 1947 als Elegante-Cocktail bezeichnet.

Der Baby Burns Cocktail erschien bereits 1902, und ist nichts anderes als ein Bobby Burns Cocktail (und zwar die Bénédictine-Version). Wer oder was allerdings mit „Baby Burns“ gemeint ist, und ob überhaupt ein Bezug zu Robert Burns besteht, entzieht sich unserer Kenntnis. Dies ist insbesondere deshalb schade, da „Baby Burns Cocktail“ die älteste überlieferte Bezeichnung ist. Wüßten wir näheres, könnten wir auch besser verstehen, wodurch der Drink ursprünglich inspiriert wurde.

Robert Burns im Jahr 1787.

Robert Burns im Jahr 1787. [7]

Doch der Bezug bei den anderen Bezeichnungen ist jedoch relativ klar. Sie beziehen sich alle auf Robert Burns. Dieser wurde am 25. Januar 1759 geboren und verstarb am 21. Juli 1796. Er gilt als einer der größten schottischen Dichter, und in seiner Heimat wird ihm eine große Verehrung entgegen gebracht. [4] So wundert es nicht, daß er Namensgeber nicht nur für verschiedene Cocktails, sondern auch für zahlreiche andere Dinge ist. Interessant ist nun die Frage, ob die Cocktails, ob sie nun Bobby Burns oder Robert Burns heißen, direkt nach dem Dichter benannt wurden, oder nach einem Produkt, dessen Namenspate Robert Burns war.

Bobbie Burns Scotch Whisky - Anzeige aus dem Jahr 1908.

Robbie Burns Scotch Whisky – Anzeige aus dem Jahr 1908. [5]

Uns sind zwei Produkte besonders aufgefallen. Zum einen gab es einen Robbie Burns Scotch Whisky, den wir in einer Anzeige aus dem Jahr 1908 entdeckt haben, und zwar interessanterweise in Jacob Abraham Grohuskos „Jack’s Manual“, dem Buch, in dem wir auch erstmals den Robert Burns Cocktail gefunden haben. Doch wir glauben nicht wirklich, daß hier ein Zusammenhang besteht. Wir halten es eher für einen Zufall, denn sonst hätte der Drink vermutlich Robbie Burns Cocktail geheißen.

Auch wenn es in diesem Beitrag in erster Linie um den Bobby Burns Cocktail und nicht um den Robert Burns Cocktail geht, möchten wir dennoch auf letzteren bezüglich der Namensgebung kurz eingehen, denn es ist eine interessante Geschichte, die wir nicht für uns behalten wollen.

Ecke 42nd Street - Broadway, 1898.

Ecke 42nd Street – Broadway, 1898. [2]

Auf einem alten Foto, das die Ecke 42nd Street / Broadway zeigt, ist die Markise eines Geschäftes zu erkennen, und darauf steht in großen Buchstaben: „Robert Burns Cigars“. Die Bildunterschrift besagt zwar, das Bild sei 1880 entstanden, doch dies ist nicht korrekt. Es muß 1898 entstanden sein, denn das Theater wirbt mit einer Aufführung von „The Moth and the Flame“. Dieses Stück wurde im Lyceum Theatre vom 11. April bis zum 18. Juni 1898 aufgeführt. An dem Haus im Hintergrund, unterhalb der Kremonia-Werbung ist ein Plakat für „Way Down West“ zu sehen, welches am Manhattan Theatre vom 7. Februar bis zum 18. Juni 1898 spielte. Interessanterweise werden links oberhalb der Kremonia-Werbung ebenfalls die „Robert Burns Cigars“ beworben. Direkt am Zigarrengeschäft um die Ecke herum wird die Castle Square Opera Company beworben, sie spielte am American Theatre in der 42nd Street vom 25. Dezember 1897 bis zum 25. Juni 1898. [1]

Bildausschnitt mit der Werbung für Robert Burns Cigars, 1898.

Bildausschnitt mit der Werbung für Robert Burns Cigars, 1898. [2]

Wir gehen an dieser Stelle deshalb so detailliert darauf ein, weil Albert Steven Crockett in seinem Buch „Old Waldorf Bar Days“ aus dem Jahr 1931 schreibt, daß der Robert Burns Cocktail zwar nach dem gefeierten Dichter  benannt worden sein kann, daß aber die Wahrscheinlichkeit bestehe, daß er den Namen zu Ehren eines Zigarrenverkäufers erhalten habe, der regelmäßig das Waldorf-Astoria besuchte.

Nun wird die Fotografie interessant, denn wie gesagt ist auf der Markise des Ladens „Robert Burns Cigars“ zu lesen. „Robert Burns“ war also der Name einer Zigarrenmarke, und man kann sich vorstellen, daß dieses Geschäft noch existierte, als der Cocktail entstand. Der Inhaber könnte abends sein Geschäft geschlossen haben, um über die 5th Avenue zu schlendern und anschließend im 1,3 km entfernten Waldorf-Astoria an der Bar zu sitzen. Vielleicht gab er reichlich Trinkgeld, vielleicht hat man ihn einfach nur gemocht, jedenfalls soll ihm zu Ehren ein Drink erfunden worden sein.  Den Namen erhielt er dann nach seinem Namen (vielleicht hieß er auch Robert Burns), nach der Zigarettenmarke oder nach dem Geschäft. Eine reizvolle Geschichte, deren Wahrheitsgehalt sich jedoch nur schwer belegen läßt. Zeitlich passen würde es, denn das Waldorf eröffnete 1893, das unmittelbar daneben liegende Astoria (und damit das Waldorf-Astoria) im Jahr 1897. [8] [9]

Quellen:
  1. https://en.wikipedia.org/wiki/File:Longacre_Square,_New_York_City,_1898.jpg: South end of Longacre Square (today called Times Square), New York City, 1898.
  2. http://archive.org/stream/valentinesmanual1923brow#page/122/mode/2up: Henry Collins Brown: Valentine’s manual of old New York. New York, Valentine’s Manual Inc., 1923. Seite 123.
  3. https://en.wikipedia.org/wiki/Bobby_(given_name): Bobby (given name).
  4. https://en.wikipedia.org/wiki/Robert_Burns: Robert Burns.
  5. Abraham Grohusko: Jack’s Manual. A Treatise On the Care and Handling of Wines and Liquors, Storing, Binning and Serving. Recipes for Mixed Drinks and When and How to Serve Them. New York City, 1908. Seite 85. Anzeige für „Robbie Burns Scotch Whisky“.
  6. https://www.diffordsguide.com/encyclopedia/1075/cocktails/bobby-burns: Bobby Burns.
  7. https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:PG_1063Burns_Naysmithcrop.jpg: Robert Burns, Gemälde von Alexander Nasmyth aus dem Jahr 1787.
  8. https://www.diffordsguide.com/encyclopedia/1075/cocktails/bobby-burns: Bobby Burns.
  9. http://ardentspirits.com/blogs/cocktails/archive/2008/05/10/the-bobby-burns.aspx: The Bobby Burns. Von Gaz Regan. Leider ist diese Seite nicht mehr online und auch über archive.org nicht aufrufbar. Wir geben sie daher an dieser Stelle wieder:

Bobby Burns. 60 ml (2 oz) scotch, 30 ml (1 oz) sweet vermouth, 2 dashes Bénédictine, 1 lemon twist, for garnish. Stir over ice and strain into a chilled cocktail glass. Add the garnish. Albert Stevens Crockett, author of The Old Waldorf-Astoria Bar Book, noted that the Robert Burns cocktail was created prior to Prohibition, and intimated that it was born at the Waldorf-Astoria: “It may have been named after the celebrated Scotsman. Chances are, however, that it was christened in honor of a cigar salesman, who ‘bought’ in the Old Bar.” In the 1923 edition of Valentine’s Manual of Old New York, edited by Henry Collins Brown. there’s a picture that sports the following words by way of description: „The island plot at corner of Forty-second Street and Broadway in 1880, now occupied by the ‚Times‘ building, after the demolition of the Pabst restaurant and brownstone houses.“ A few horse and buggies can be seen on the street, and a man dressed in some sort of white uniform, complete with pith helmet, is wheeling some sort of cart–he could be a street cleaner. There are billboards advertising Bergen Beach, the Castle Square Opera Company, and the Lyceum Theatre, which was playing The Moth and the Flame at the time. Most interesting to me, though, was the shop that stands in the foreground of the picture. The words on the awning proclaim, „Robert Burns Cigars.“ So Albert Stevens Crockett might well have been correct when he said that the drink could have been named for a cigar salesman, but “Robert Burns” was the name of a brand of cigar, and although it’s very possible that the guy who owned this shop went by the same name, it’s more likely that The Robert Burns cocktail that was created at the old Waldorf was named for the shop, as a nod to the owner. The old Waldorf=Astoria didn’t open until 1893, some 13 years after the aforementioned picture was taken, but it’s not a big stretch to think that the cigar vendor was still in business when the hotel opened, and the Robert Burns brand of cigars were still on the market in the 1960s, or maybe later. It’s nice to imagine the owner of this shop closing up of an evening, strolling over to Fifth Avenue, and making his way downtown to 34th Street to the original Waldorf=Astoria (the hotel then stood on the site of today’s Empire State Building). Burns would sidle up to the mahogany at the old bar, and demand a drink or two, maybe from Johnnie Solon, the bartender who claimed to have created the Bronx Cocktail. Perhaps Burns was a hefty tipper, or maybe he was just well liked at the bar, but for whatever reason, one evening a drink was created in his honor. The cocktail we know as the Bobby Burns, on the other hand, was first detailed in print in The Savoy Cocktail Book, 1930, and this is the drink that has survived the test of time. Both drinks call for scotch and sweet vermouth, but the Waldorf recipe includes a dash of absinthe and a dash of orange bitters whereas the formula in Harry Craddock’s tome suggests three dashes of Bénédictine as a modifier. In the 1950s, David Embury, author of The Fine Art of Mixing Drinks, suggested that Drambuie could be used in this drink instead of either absinthe or Bénédictine. Suit yourself—this is a darned good drink. As Gaz explained in his Drinks Bulletin, „Albert Stevens Crockett might well have been correct when he said that the drink could have been named for a cigar salesman, but ‚Robert Burns‘ was the name of a brand of cigar, and although it’s very possible that the guy who owned this shop went by the same name, it’s more likely that The Robert Burns cocktail that was created at the old Waldorf was named for the shop, as a nod to the owner. The old Waldorf Astoria [which stood on the site of today’s Empire State Building] didn’t open until 1893… but it’s not a big stretch to think that the cigar vendor was still in business when the hotel opened, and the Robert Burns brand of cigars was still on the market in the 1960s, or maybe later.“ Thanks Gaz.

Historische Rezepte

1902 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 14. Baby Burns.

SMALL BAR GLASS.—Lump of ice, one tea-
spoonful Vermouth, one teaspoonful Benedictine,
one pony Scotch whiskey. Stir, squeeze lemon
peel and serve in cocktail glass.

1908 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 50. Robert Burns.

3 dashes of absinthe
50% Chappaz French Ver-
mouth
50% Irish whiskey
1/2 glass cracked ice.
Stir with spoon, strain and
serve.

1910 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 68. Robert Burns.

3 dashes of absinthe
50% French Vermouth
50% Irish whiskey
1 glass cracked ice.
Stir with spoon, strain and serve.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 26. Bobby-Burns-Cocktail.

Mischglas mit 3—4 Stücke Eis,
1 Likörglas Benedictine, 1/2 Likörglas ital. Vermouth,
1/2 Likörglas Scotch – Whisky, rühren, in Cocktailglas
seihen, Citronenschale.

1913 Jacques Straub: A Complete manual of Mixed Drinks. Seite 13. Bobbie Burns Cocktail.

(For Two.)
1 Barspoonful Orange Juice.
1 Barspoonful Maraschino.
Crush 1 Lump of Sugar.
1/2 Jigger Scotch.
1/2 Jigger Italian Vermouth.
Shake.

1913 Jacques Straub: A Complete manual of Mixed Drinks. Seite 40. Robert Burns Cocktail.

1 Dash Absinthe.
1/4 Jigger Italian Vermouth.
3/4 Jigger Irish or Scotch Whiskey.
Shake well.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 19. Bobbie Burns Cocktail (For Two).

1 barspoonful orange juice.
1 barspoonful maraschino.
Crush 1 lump of sugar.
1/2 jigger Scotch.
1/2 jigger Italian vermouth. Shake.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 37. Robert Burns Cocktail.

1 dash absinthe.
1/4 jigger Italian vermouth.
3/4 jigger Irish or Scotch whiskey. Shake well.

1916 Jakob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 38. Bobbie Burns Cocktail (for two).

1 teaspoonful Orange Juice
1 teaspoonful Maraschino
Crush one lump of sugar
50% Sotch.
50% M & R Italian Vermouth.
Shake

1916 Jakob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 38. Robert Burns Cocktail.

1 dash Absinthe
25% M. & R. Italian Vermouth
75% Irish or Scotch Whiskey.
Shake well.

1917 Hugo R. Ensslin: Recipes for Mixed Drinks. Seite 9. Bobby Burns Cocktail.

1/2 Italian Vermouth
1/2 Scotch Whiskey
2 dashes Benedictine
Stir well in a mixing glass with cracked ice, strain and serve with a twist
of Lemon Peel on top of the glass.

1920 Anonymus: Good Cheer. Seite 9. Bobbie Burns Cocktail (For Two).

1 barspoonful orange juice.
1 barspoonful maraschino.
Crush 1 lump of sugar.
1/2 shot Scotch.
1/2 shot Italian vermouth. Shake.

1920 Anonymus: Good Cheer. Seite 20. Robert Burns Cocktail.

1 dash absinthe.
1/4 shot Italian vermouth.
3/4 shot Irish or Scotch whiskey. Shake well.

1924 León Pujol & Oscar Muñez: Manual del cantinero. Seite 8. Bobby Burns.

1/2 Vermouth Ytaliano.
1/2 Whisky Escoces.
2 Gotas Benedictini.
Sírvase copa Cocktail con cascara limón.

1927 Anonymus: El arte de hacer un cocktail. Seite 61. Robert Burns.

Gotas de ajenjo.
1/4 vermouth italiano.
3/4 whiskey escocés.
Bien batido.

1930 Anonymus: Cocktails by „Jimmy“ late of Ciro’s London. Seite 23. Bobby Burns.

1 part Scotch Whisky
1 part Italian Vermouth
2 dashes Benedictine per cocktail
Squeeze a piece of lemon peel on top.

1930 Anonymus: Here’s How. Seite 15. Robert Burns Cocktail.

1 dash absinthe.
1/4 shot Italian vermouth.
3/4 shot Irish or Scotch whiskey. Shake well.

1930 Gerardo Corrales: Club de cantineros de la Republica de Cuba. Seite 28. Bobbie Burns Cocktail.

Cucharadita jugu de naranja.
Cucharadita marraschirio.
Disuélvase un terrón de azúcar.
1/2 whiskey Escocés.
1/2 vermouth Italiano. Bátasé.

1930 Gerardo Corrales: Clun de cantineros de la Republica de Cuba. Seite 58. Robert Burns Cocktail.

Gotas ajenjo.
1/4 vermouth Italiano.
3/4 whiskey Rye o Escocés. Bien batido.

1930 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 33. Bobby Burns Cocktail. *

1/2 Italian Vermouth.
1/2 Scotch Whisky.
3 Dashes Bénédictine.
Shake well and strain into cocktail
glass. Squeeze lemon peel on top.

* One of the very best Whisky Cocktails. A very
fast mover on Saint Andrew’s Day.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 20. Bobbie Burns.

Whisky . . . . . 1/2 jigger       Curacoa . . . . . . . . .  1 dash
Gin  . . . . . . . . 1/2 jigger       Orange Bitters . . . 1 dash
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass and serve.

1931 Albert Steven Crockett: Old Waldorf Bar Days. Seite 158. Robert Burns.

It may have been named after the celebrated Scotsman.
Chances are, however, that it was christened in honor of a
cigar salesman, who „bought“ in the Bar.

Dash of Orange Bitters
One dash of Absinthe
One-quarter Italian Vermuth
Three-quarters Scotch Whiskey
Stir; strain

1931 Anderson Fredericks: 100 Cocktails. Seite 22. Bobby Burns Cocktail.

1 part Scotch Whisky
1 part Regular Vermouth
3 dashes Benedictine
Squeeze lemon peel on top

1932 Jimmy: The Green Cocktail Book. Seite 23. Bobby Burns.

1 part Scoth Whisky
1 part Italian Vermouth
2 dashes Benedictine per cocktail
Squeeze a piece of lemon peel on top.

1933 Anonymus: O’Dell’s Book of Cocktails and Fancy Drinks. Seite 142. Bobby Burns Cocktail.

3 dashes Benedictine,
1/2 Italian Vermouth, 1/2 Scotch Whisky.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 9. Baby Burns.

Small bar glass. — Lump of ice, one teaspoonful Vermouth, one
teaspoonful Benedictine, one pony Scotch whisky. Stir, squeeze lemon
peel and serve in cocktail glass.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 13. Bobbie Burns Cocktail (For Two).

One teaspoonful orange juice.
One teaspoonful Maraschino.
Crush one lump of sugar.
One-half Scotch Whisky. Jigger measure.
One-half Italian Vermouth.
Shake well.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 44. Robert Burns Cocktail.

One dash Absinthe.
One-fourth jigger Italian Vermouth.
Three-fourths jigger Irish or Scotch Whisky.
Shake well.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 47. Bobbie Burns Cocktail (For Two).

1 teaspoonful orange juice
1 teaspoonful maraschino
Crush one lump of sugar
50% Scotch
50% regular vermouth
Shake.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 93. Robert Burns Cocktail.

1 dash absinthe
25% regular vermouth
75% Irish or Scotch whisky
Shake well.

1933 John F. Driscoll: The Home Bartender. Seite 13. Bobbie Burns Cocktail.

2/3 jigger imported Scotch Whiskey, 1/3 jigger Italian
Vermouth, dash of Angostura Bitters, Ice, Mix, Strain and
Serve.

1934 American Traveling Mixologists (Charles C. Mueller, Al Hoppe Sr., A. V. Guzman & James Cunningham): Pioneers of Mixing at Elite Bars 1903-1933. Seite 97. Bobby Burns.

3/4 Scotch
1/4 Italian Vermouth
Dash Benedictine
Dash Orange Bitters
Glass No. 1. Stir.

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes for Drinks. Seite 16. Bobbie Burns Cocktail (For Two).

1 barspoonful orange juice         1/2 jigger Scotch
1 barspoonful Maraschino          1/2 jigger Italian Ver-
Crush 1 lump of sugar                         mouth. Shake

1934 Harry Jerrold Gordon: Gordon’s Cocktail and Food Recipes. Seite 60. Bobby Burns Cocktail.

1 Scotch Whiskey
1 Italian Vermouth
Benedictine, 1 Teaspoonful
Ice. – Stir. Strain and serve with a Lemon
Twist.

1934 Jean Robert Meyer: Bottoms Up. Seite 14. Bobby Burns Cocktail.

1/2 Italian Vermouth
1/2 Scotch Whiskey
3 dashes Benedictine
Squeeze lemon peel on top.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 108. Bobby Burns Cocktail.

1/2 Italian Vermouth
1/2 Scotch Whiskey
2 dashes Benedictine
Stir well with cracked ice, strain and serve
with a twist of Lemon Peel on top of glass.
Use glass number 1.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 29. Bobbie Burns.

Whisky . . . . . 1/2 jigger      Curacoa . . . . . . . . . 1 dash
Gin . . . . . . . . 1/2 jigger      Orange Bitters . . . 1 dash
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 29. Bobbie Burns, No. 2.

Whisky . . . . . 1/4 jigger      It. Vermouth . . . . 1/2 jigger
.                Benedictine . . . . . 2 dashes
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, twist lemon peel
over and serve.

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 68. Robert Burns.

Dash of Orange Bitters
One dash of Absinthe
One-quarter Italian Vermouth
Three-quarters Scotch Whiskey
(Stir)
It may have been named after the celebrated Scots-
man. Chances are, however, that it was christened in
honor of a cigar salesman, who „bought“ in the Old Bar.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 5. Bobby Burns Cocktail.

2/3 jigger Scotch Whiskey
1/3 jigger Italian Vermouth
Dash Angostura Old Fashion or Aromatic Bitters
Ice
Mix, strain into cocktail glass and serve.

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 83. Bobby.

1/2 Italian Vermouth
1/2 Whisky
3 ds. Bénédictine
Lemon peel

1936 Anonymus: Cocktails, Drinks and Snacks. Seite 23. Bobby Burns Cocktail.

2 oz. Scotch
2 oz. Italian Vermouth
1 teaspoon Benedictine
Ice, stir, strain into cocktail glass, add a lemon twist.

1936 Frank Meier: The Artistry of Mixing Drinks. Bobby Burns.

In mixing-glass: a dash of Be-
nedictine, one-fourth each of
Italian and French Vermouth,
half Scotch Whisky; stir well
and serve.

1937 United Kingdom Bartender’s Guild: Approved Cocktails. Bobby Burns.

50% Italian Vermouth.
50% Scotch Whisky (Johnnie Walker).
3 dashes Benedictine.
Shake and strain into cocktail glass. Squeeze lemon
peel on top.

1937 William J. Tarling. Café Royal Cocktail Book. Bobby Burns.

1/2 Martini Sweet Vermouth.
1/2 Scotch Whisky (Johnnie Walker)
3 dashes Benedictine.
Shake and strain into cocktail glass.
Squeeze lemon peel on top.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 14. Bobby Burns Cocktail.

Use mixing giass 2 cubes ice
1 jigger Scotch Whiskey
1/2 jigger Italian Vermouth
3 dashes Benedictine
Stir well. Strain into cocktail glass. Twist
lemon peel over top and serve.

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 108. Bobby Burns Cocktail.

1/2 Italian Vermouth
1/2 Scotch Whiskey
2 dashes Benedictine
Stir well with cracked ice, strain and serve
with a twist of Lemon Peel on top of glass.
Use glass number 1.

1946 Bill Kelly: The Roving Bartender. Seite 26. Bobby Burns Cocktail.

1/4 oz. Benedictine
1/4 oz. Italian Vermouth
1 oz. Scotch whiskey
Stir. Twist lemon peel.

1947 Pedro Chicote: Cocktails mundiales. Seite 150. Elegante-Cocktail.

Prepárese en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo.
Unas gotas de benedictine.
1/2 copita de whisky.
1/2 copita de vermouth italiano.
Agítese y sírvase en copa de cocktail, con una cor-
teza de limpn.

1948 David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 167. Bobbie Burns.

An interesting variation of the Rob Roy is the
BOBBIE BURNS Rob Roy with the addition of 1 dash
of Drambuie for each drink. Benedictine is sometimes
used in place of Drambuie. However, the Drambuie is
preferable because it is made with a Scotch whisky
base.

An interesting variation of these drinks may be obtained by
substituting Peychaud bitters for the Angostura. Peychaud,
somehow, seems to blend better than Angostura with the
Scotch.

1948 David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 167. Scotch Sazerac.

Some lost or misguided soul with nothing better to
occupy his time has even devised the Scotch Sazerac
but without the elaborate work involved in the orig-
inal Sazerac. For whatever it may be worth (which is
not much), here it is:
SCOTCH SAZERAC
1 part Italian Vermouth
6 to lo parts Scotch (according to taste)
1 dash Absinthe to each drink
Stir with large cubes of ice.
The above are all modifications of the Sweet Man-
hattan, using Scotch whisky.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 358. Bobby Burns.

1 parte de whisky escocés.
1 parte de vermouth italiano.
1 cucharadita de Benedictine.
Hielo. Revuélvase y sírvase
con cáscara de limón
retorcida.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 377. Bobby Burns.

1/2 whisky escocés.
1/2 vermouth italiano.
1 cucharadita Marrasquino
1 cucharadita jugo naranja.
Hielo. Bátase, cuélese y
sírvase.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 393. Bobby Burns.

Gotas de Ajenjo.
1/4 vermouth italiano.
3/4 whisky Rye o escocés.
Bien batido con hielo,
cuélese y sírvase.

1949 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 23. Bobby Burns Cocktail.

3/4 oz. Sweet Vermouth, 1 1/2 oz
Scotch. 3 dashes benedictine. Stir
well into cracked ice, strain into
cocktail glass. Twist Lemon Peel
over top for oil.

1954 Eddie Clark: King Cocktail. Seite 29. Bobby Burns.

2/3 Scotch Whisky
1/3 Sweet Vermouth
3 Dashes Benedictine
Shake well and strain into
a cocktail glass. Squeeze a
little lemon peel on drink be-
fore serving.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 158. Bobby Burns.

                                             3 golpes de licor Beneditine.
Refrescado.                           40 gramos de Whisky Escocés.
Servido en copa de 90         40 gramos de Vermouth Tori-
gramos.                                 no.
.                                              El zumo de una corteza de li-
.                                              món.

1966 Mario Kardahi: Tratado practico de coctelería, pastelería y afines. Seite 153. Bobby Burns.

.                                              3 golp. de licor Benedictine.
Refrescado .                          40 grs. de whisky Escocés.
Se sirve en copa cam-          40 grs. de Vermouth Torino.
pana.                                     El zumo de una corteza de
.                                              limón.

1980 Anonymus: Manual del bar. Seite 74. Bobby Burns.

                                            40 gramos de Whisky es-
Refrescado.                          cocés.
Copa de cóctel                     40 gramos de vermouth
.                                             Torino
.                                             1 golpe de Benedictine
.                                             Zumo de piel de limón

2011 Jim Meehan: Das Geheime Cocktail-Buch. Seite 74. Bobby Burns. 6 cl Benromach Single Malt Whisky (12 jahre); 2 cl Martini Rosso; 1 BL Bénédictine; Garnitur: Zitronenschale.

2014 Dave Arnold: Liquid Intelligence. Seite 131. Bobby Burns. 2 oz Scotch; 3/4 oz sweet vermouth; 1/4 oz Benedictine. Garnish: Lemon twist.

2014 David Kaplan, Nick Fauchald, Alex Day: Death & Co. Seite 140. Bobby Burns. 2 ounces Springbank 10-year; 3/4 ounce House Sweet Vermouth; 1/4 Ounce Drambuie; 1 Dash Angostura Bitters. Garnish: 1 Lemon Twist. House Sweet Vermouth (Seite 284): 1 part Dolin Rouge; 1 part Punt e Mes.

2016 André Darlington & Tenaya Darlington: The New Cocktail Hour. Seite 74. Bobby Burns. 2 ounces Scotch (Famous Grouse or Dewar’s); 3/4 ounce sweet vermouth (Antica Formula); Absinthe or Drambuie, to rinse the glass; Garnish: Lemon twist.

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