Drinks

Williams Sour

Williams Sour. Beitragsbild. © Le Lion - Swetlana Holz.

Mit seinem Williams Sour zeigt Mario Kappes, warum Brände in der Barwelt verstärkt eingesetzt werden sollten. Ein köstliches Ergebnis, das man nicht missen möchte.

80 ml Scheibel Premium Williams
30 ml Zitronensaft
20 ml Zuckersirup (2:1)

Zubereitung: Geschüttelt.

Alternativ und von uns aktuell bevorzugt:

80 ml Hiebl Williams
30 ml frischer Zitronensaft
20 ml Zuckersirup (2:1)

Dieser Drink stammt von Mario Kappes, aus seiner Zeit im Le Lion in Hamburg. Dort wird er seit vielen Jahren angeboten. [1] Es mögen viele andere Bartender ebenfalls auf die Idee gekommen sein, einen Sour mit Williams-Brand zu mixen, doch für uns ist dieser Drink mit Mario Kappes verbunden. Es ist „nur“ ein einfacher Sour, aber hier zeigt sich Marios Gespür dafür, Aromen wundervoll miteinander zu kombinieren. Birnenbrand eignet sich vorzüglich für einen Sour! Wie wir festgestellt haben aber leider nicht jeder, denn es kommt darauf an, daß er die richtigen subtilen Birnenaromen mit sich bringt. Mit dem „Premium Williams“ aus dem Hause Scheibel, der auch im Le Lion für diesen Drink verwendet wird, ergibt sich jedoch ein wunderbares Ergebnis, auch bei anderen Drinks mit Birnenbrand.

Auch andere bereiten einen Williams Sour zu, wie beispielsweise Klaus St. Rainer, dessen Rezept unten aufgeführt ist.

Quellen
  1. http://www.jrgmyr.com/2016/08/der-mo-bi-sour-die-scheibel-moor-birne.html: Der Mo-Bi Sour – Die Scheibel Moor-Birne. Von Jörg Meyer, 30. August 2016.
  2. Das Foto wurde uns freundlicherweise vom Le Lion zur Verfügung gestellt.

Rezepte

2016 Klaus St. Rainer: Cocktails. Seite 32. Williams Sour. 1/2 egg white; 50 ml Williams pear brandy; 1 tbsp lemon juice; 1 tbsp lime juice; 2 bsp icing sugar.

explicit capitulum
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über

Hallo, ich bin Armin und beschäftige mich mit der Geschichte der Mischgetränke. Ich gehe historischen Quellen nach, hinterfrage überlieferte Geschichten und versuche, die Entwicklung unserer Barkultur möglichst fundiert und nachvollziehbar darzustellen. Als freier Journalist schreibe ich über Barkultur und widme mich besonders der historisch-kritischen Recherche. Meine Beiträge erscheinen auf Deutsch und Englisch. Der Austausch mit anderen Interessierten ist mir wichtig, denn gemeinsam entdecken wir oft mehr, als jeder für sich allein finden könnte. Wenn Du Fragen hast, Anregungen geben möchtest oder eine Quelle kennst, die ich mir ansehen sollte, freue ich mich, von Dir zu hören. Auch nach gründlicher Recherche gibt es immer wieder Neues zu entdecken – und ich lerne gerne dazu.