Drinks

Punch, Toddy, Grog & Co. – Teil 9: Skin

Columbia Skin - Titelbild.

Was ist eigentlich ein Skin? Es gibt verschiedene Varianten, und selbst Jerry Thomas und Harry Johnson widersprechen sich in der Definition eines Skins. Für das Verständnis des Columbia Skins ist es notwendig, sich mit der Geschichte der US-amerikanischen Rumproduktion und dem Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg zu beschäftigen, denn der Columbia Skin ist ein patriotisches Getränk. Erfahrt in diesem Beitrag mehr darüber.

Bevor wir uns den überlieferten Rezepturen in Bar-Büchern zuwenden, schauen wir doch einmal zunächst, was noch ältere Dokumente über den Skin zu berichten wissen. Ein Bericht über die Reisen nach Amerika aus dem Jahr 1853 berichtet: „Brandy-Cocktail besteht aus Brandy, Zucker, Stoughton oder anderem Bitter und Zitronenschale. Brandy Skin besteht aus Branntwein, Zucker und Zitronenschalen.“ [1-398]

Alexander Marjoribanks: Travels to South and North America. London, 1853, Seite 398.
Alexander Marjoribanks: Travels to South and North America. London, 1853, Seite 398. [1-398]

– „Brandy cocktail is composed of brandy, sugar, stoughton, or other bitters, and lemon peel. Brandy skin consists of brandy, sugar, and lemon skins.“ [1-398]

Dies ist ein sehr wichtiger Text, denn er berichtet nicht nur darüber, woraus ein Skin besteht, sondern auch, woher er seinen Namen hat, nämlich von der beigefügten Zitronenschale.

John S. Farmer & W. E. Henley: A Dictionary of Slang and Colloquial English. London, 1905, Seite 416.
John S. Farmer & W. E. Henley: A Dictionary of Slang and Colloquial English. London, 1905, Seite 416. [2-416]

Im Jahr 1905 erschien ein Buch über umgangssprachliches Englisch, und darin wird ein Skin beschrieben als „Punsch in einem Glas zubereitet: als ein Whisky-Skin, ein Rum-Skin usw.“ [2-416]

– „Punch made in the glass: as a whisky-skin, a rum-skin, etc.“ [2-416]

Thomas Ford: A Peep Behind the Courtain. Boston, 1850, Seite 15.
Thomas Ford: A Peep Behind the Courtain. Boston, 1850, Seite 15. [3-15]

Ein in Boston im Jahr 1850 erschienenes Buch berichtet darüber, daß englische Schauspieler in Boston auftraten, und daß man den Skin sowohl kalt als auch heiß genießen konnte: „The representatives of Shakespeare’s heroines have been seen measuring tape and ribbons, at a very small profit; and the personifier of Polonius has been hear meekly inquiring of a cab-driver, whether he prefered his „whiskey-skin“ hot or cold;[3-15]

Seit wann kennt man den Skin?

Der Skin scheint spätestens in den 1840er Jahren bekannt gewesen zu sein. Der bereits zitierte Beitrag aus dem Jahr 1853 ist der älteste von uns gefundene für einen Brandy Skin. [1-398]

L'univers ilustré. Journal bi-hebdomadaire. Paris, 1866, Seite 698.
L’univers ilustré. Journal bi-hebdomadaire. Paris, 1866, Seite 698. [4-698]

Den Gin Skin haben wir erstmals in einer französischen Zeitschrift aus dem Jahr 1866 gefunden. Darin wird die Liebe der Amerikaner zu „cocktail, dog’s nose, gin-sling, gin-skin, mint julep, brandy-smash und thunder and lightning“ erwähnt. [4-698]

John S. Farmer & W. E. Henley: A Dictionary of Slang and Colloquial English. London, 1905, Seite 416.
John S. Farmer & W. E. Henley: A Dictionary of Slang and Colloquial English. London, 1905, Seite 416. [2-416]

Der älteste Verweis auf einen Rum Skin erfolgt im bereits zitierten Beitrag des Jahres 1905. [2-416]

William Starbuck Mayo: Kaloolah. London, 1849, Seite 92.
William Starbuck Mayo: Kaloolah. London, 1849, Seite 92. [5-92]

Der älteste Hinweis auf den Whiskey Skin stammt aus dem Jahr 1849. [5-92]

Man kann davon ausgehen, daß bereits in den 1850er Jahren der Skin beliebt und allseits bekannt war. Er wird in Zeitungen regelmäßig erwähnt. Hervorzuheben seien dabei vielleicht folgende Zitate:

1859 heißt es: „Allen Hotels ist ein Etablissement angeschlossen, das als „Bar“ bekannt ist und in dem Spirituosen unter einer Nomenklatur verkauft werden, die dem Fremden Rätsel aufgibt und für die es einer langen Bekanntschaft mit dem amerikanischen Leben und den amerikanischen Sitten bedarf, um damit vertraut zu werden. Gin-Sling, Brandy-Smash, Whisky-Skin, Streak of Lightning, Cock-tail und Rum-Salad sind nur einige der Namen der Getränke, die morgens, mittags und abends an der Bar von Personen konsumiert werden, die in einem ähnlichen Rang des Lebens in England weniger daran denken würden, in einen Gin-Shop zu gehen, als eine Bank auszurauben.[6-34]

Charles Mackay: Life and liberty in America. New York, 1859, Seite 34.
Charles Mackay: Life and liberty in America. New York, 1859, Seite 34. [6-34]

– „To all the hotels is attached an establishment known as the „bar,“ where spirituous liquors are retailed under a nomenclature that puzzles the stranger, and takes a long acquaintanceship with American life and manners to become familiar with. Gin-sling, brandy-smash, whisky-skin, streak of lightning, cock-tail, and rum-salad, are but a few of the names of the drinks which are consumed at the bar, morning, noon, and night, by persons who in a similar rank of life in England would no more think of going to a gin-shop than of robbing a bank.[6-34]

Man sah den Skin als etwas Gesundes an, wie wir dem Brooklyn Daily Eagle des Jahres 1855 entnehmen können: „Man sagt, daß die nächstbeste Methode, der Kälte zu trotzen, nachdem man einen gut gefütterten Mantel angezogen hat, darin besteht, das Innere mit einem „Whiskey-Skin“ zu erwärmen. Die wirksamen Getränke dieser Beschreibung sind im Laden von Mr. HYNE’S, Ecke Hudson Avenue und John Street, erhältlich.

The Brooklyn Daily Eagle, 29. Dezember 1855, Seite 2.
The Brooklyn Daily Eagle, 29. Dezember 1855, Seite 2. [7]

– „It is said that the next best method of bidding defiance to the cold, after putting on a well-lined overcoat, is to heat up the interior with a „whiskey skin.“ The efficacious beverages of this description are to be had at the store of Mr. HYNE’S, corner of Hudson avenue and John st.[7]

Den Skins muß gut zugesprochen worden sein, denn man liest im Jahr zuvor über das Neujahrsfest: „In den frühen Morgenstunden hielten die Kneipen die Türen offen, und „Smashers“ und „Whiskey Skins“ waren außerordentlich gefragt, bis zur Sperrstunde, als sich die Wirkung der Spirituosen auf den Straßen zu manifestieren begann.[8]

The Brooklyn Daily Eagle, 3. Januar 1854, Seite 3.
The Brooklyn Daily Eagle, 3. Januar 1854, Seite 3. [8]

– „During the early hours the porter houses kept open doors, and „smashers“ and „whiskey skins“ were in extraordinary demand until shutting up time, when the working of the spirit began to manifest itself about the streets.[8]

Woher hat der Skin seinen Namen?

Wir denken, daß man ohne Zweifel annehmen kann, daß der Skin seinen Namen von der verwendeten Zitronenzeste erhalten hat, so wie es das Zitat aus dem Jahr 1853 nahelegt: „Brandy Skin besteht aus Branntwein, Zucker und Zitronenschalen.“ – „Brandy skin consists of brandy, sugar, and lemon skins.[1-398]

David Wondrich gibt eine weitere Deutung. Zunächst einmal schreibt er, daß ein Whiskey Skin nichts anderes sei als ein Hot Toddy mit einer Zitronenzeste darin. Wie unsere Analyse zeigen wird, stimmt dies nicht. Ein Skin enthält keinen Zucker, und ist dementsprechend kein heißer Toddy mit Zitronenzeste, sondern ein heißer Grog mit einer Zitronenzeste. Er schreibt weiterhin, daß die Bezeichnung erstmals 1850 im Brooklyn Eagle erschien. Leider zitiert er nicht genauer, und wir haben den Zeitungsartikel noch nicht gefunden. David Wondrich vertritt die Meinung, der Skin sei sicherlich irischer Herkunft, und eine kleine Version des fast zitronenlosen Punches, der in Irland beliebt gewesen sei. Er begründet diese Aussage nicht weiter. Auch hier möchten wir erneut einwenden: Ein Skin ist kein Punch. Wir halten den Verweis auf Irland deshalb ohne weitere Belege für nicht nachvollziehbar. [34-179]

Analyse der Rezepte

Betrachtet man die Rezeptsammlungen, so fällt auf, daß es anscheinend zwei verschiedene Vertreter aus der Kategorie der Skins gibt: Skin und Columbia Skin. Wir untersuchen beide getrennt, um zu verstehen, was sie jeweils sind und wie sie sich unterscheiden.

Skin

Wie sieht es nun aus, wenn man sich die überlieferten Rezepte statistisch anschaut? Besteht ein Skin wirklich aus einer Spirituose, Zucker und Zitronenschale, so wie es die ältesten Quellen nahelegen?

Um diese Frage zu beantworten, haben wir die historischen Bücher nach Rezepturen durchsucht, die entweder mit Whiskey oder Rum zubereitet werden. Diese Einschränkung ist damit begründet, daß wir den Skin mit anderen Getränken vergleichen wollen, beispielsweise mit Punch, Grog, Toddy, Sangaree oder Sling, für die wir uns ebenfalls auf diese beiden Basisspirituosen beschränkt hatten. Jedoch sind sich die Autoren prinzipiell darin einig, daß man einen Skin mit jeglicher Spirituose zubereiten kann.

Es gibt für einen Skin verschiedenste Rezeptvarianten. Betrachten wir im folgenden Diagramm zunächst einmal nur diejenigen, die insgesamt gesehen mehr als fünf Prozent der gesamten Rezepte ausmachen:

Skin - Rezeptvarianten.
Skin – Rezeptvarianten.

Die ältesten Rezepte besagen, man solle für einen Skin eine Spirituose und eine Zitronenzeste mit heißem Wasser auffüllen. Später fügt man optional auch noch Zucker in fester Form oder als Zuckersirup hinzu.  Eine Variante besteht darin, eine Spirituose mit Zitrone und Erdbeersirup auf Eis zu rühren und dann abzuseihen. Diese Variante taucht aber hauptsächlich nur aufgrund von zahlreichen Auflagen desselben Buches statistisch gesehen so häufig auf. Für die Beantwortung unserer Frage, was ein Skin denn nun eigentlich sei, darf man diese Variante deshalb weniger stark gewichten. Was im Diagramm nicht sichtbar wird, aber erwähnt werden sollte, ist die Häufigkeit des Vorkommens in Büchern. Insbesondere in jüngeren Veröffentlichungen wird der Skin immer weniger erwähnt. Ab 1960 ist er praktisch nicht mehr vorhanden, denn er wird nur zwei Mal genannt.

Werfen wir nun einen Blick auf alle angegebenen Zutaten, diesmal alle Rezepte berücksichtigend:

Skin - Zutaten.
Skin – Zutaten.

Bei diesem Diagramm sieht man noch einmal, daß ein Skin in rund 80 Prozent der Fälle mit heißem Wasser zubereitet werden muß. Oft verwendet man auch ein Zitronenstück oder Zitronensaft, doch als Standard kann die Zitronenzeste gelten. Optional darf man mit etwas Zucker süßen. Das sollte man sicherlich insbesondere beim Einsatz von Zitronensaft tun, um die Säure zu balancieren. Was den Einsatz von Erdbeersirup oder Himbeersaft angeht, so haben wir bereits darauf hingewiesen, daß dies nicht repräsentativ zu sein scheint und deshalb weitestgehend ignoriert werden sollte. Interessant ist der Einsatz von Orangenbitter, insbesondere nach 1942. Doch wie sich ablesen läßt, ist dies wohl nur eine kurzfristige Modeerscheinung. Statistisch gesehen hat ein zusätzlicher Bitter jedoch in einem Skin nichts zu suchen. Auch wird ein Skin nicht weiter garniert, und Muskat kommt bei ihm grundsätzlich nicht zum Einsatz.

Wie auch in den bereits beschriebenen Kategorien Punch, Grog und Toddy kommt es bei den überlieferten Rezepten zu Ungenauigkeiten. Es gibt zahlreiche Skin-Rezepte, die gar keinen Skin beschreiben, sondern einen Punch, oder etwas ganz anderes. Das folgende Diagramm gibt darüber Auskunft:

Skin - Übersicht
Skin – Übersicht

Berücksichtigt man dies, so muß man feststellen, daß ein Skin nur auf eine Art zubereitet werden kann, nämlich als eine Spirituose, die zusammen mit einer Zitronenzeste mit heißem Wasser aufgegossen wird. Entsprechend unserer Nomenklatur ist dies ein:

  • Klassischer Einfacher Skin (Destillat, Wasser, Zeste)

Eine Sache muß noch klargestellt werden: Wir hatten Rezepte für einen Whiskey Skin und Rum Skin gesucht. Man findet verschiedenste Varianten, mit amerikanischem, schottischen oder irischem Whiskey. Rum ist interessanterweise nicht vertreten. Der Grund liegt darin, daß ein Rum Skin offensichtlich nicht als Rum Skin, sondern als Columbia Skin bezeichnet wurde. Diesen müssen wir nicht nur deshalb getrennt betrachten, denn er unterscheidet sich wesentlich von einem normalen Skin. Und hier wird die Sache interessant.

Der Columbia Skin

Um den Columbia Skin verstehen zu können ist es zunächst einmal notwendig, sich mit der Geschichte des amerikanischen Rums näher zu beschäftigen.

Nordamerikanischer Rum

In den nordamerikanischen Kolonien destillierte man bereits um 1640, und zwar in Staten Island, heute einer der Stadtbezirke von New York City. Doch Getreide war rar, und so ging man dazu über, Melasse, ein Abfallprodukt aus der Herstellung von Zucker aus Zuckerrohr, zu verwenden. [11-96] Diese konnte man preiswert von den Westindischen Inseln beziehen. Sie wurde von den dortigen Zuckerrohrplantagen, beispielsweise von der britischen Kolonie Jamaika, verkauft. [11-97]

Der erste Hinweis auf eine Rumdestillation stammt aus dem Jahr 1684. Damals produzierte man in Rhode Island einen Rum. Im benachbarten Massachusetts wurde Boston mit seiner großen Handelsflotte schnell zum Zentrum der Rumindustrie. 1688 wurden innerhalb von sechs Monaten bereits 156000 Gallonen Melasse nach Massachusetts importiert. Davon wurde aus rund der Hälfte Rum destilliert, die andere Hälfte fand als Süßungsmittel Einsatz. [11-97]

1750 wurden in Boston rund 25 Rumdestillerien betrieben. Hinzu kamen mindestens zehn weitere in andere Orten an der Massachusetts Bay. Doch auch in anderen Kolonien war man aktiv. In Rhode Island wurden 20 Destillerien betrieben, 17 waren es in New York, 14 in Philadelphia, 3 in New Hampshire, 5 in Connecticut, 4 in Maryland. In den südlichen Kolonien gab es hingegen nur vier Rumdestillerien, denn dort war der Anbau von Tabak vorherrschend. [11-98]

1763 gab es in New England, [12] dem Gebiet im Nordosten der USA, das neben Virginia der Ursprung der britischen Besiedelung Nordamerikas war, und das die heutigen Bundesstaaten Connecticut, New Hampshire, Maine, Massachusetts, Rhode Island und Vermont umfaßt, schätzungsweise 159 Rumdestillerien.

Im Jahr 1770 importierte Nordamerika bereits 6,5 Millionen Gallonen Melasse, aus denen rund fünf Millionen Gallonen Rum destilliert wurden. Der Rum aus New England war billiger und von geringerer Qualität als derjenige der Westindischen Inseln. Er kostete nur die Hälfte bis zwei Drittel des letzteren. [11-98]

Rum war eines der ersten Massenprodukte in Amerika. In den 1770er Jahren wurde mehr als die Hälfte des in den nördlichen Kolonien konsumierten Rums lokal destilliert. Rumdestillation war nach dem Schiffsbau der zweitwichtigste Industriezweig. [11-96]

Der Melasseimport

Im 18. Jahrhundert konnten die Destillateure Melasse von einer Reihe verschiedener Zuckerrohrplantagen der Westindischen Inseln kaufen. Es gab dort britische, niederländische und spanische Niederlassungen. [11-102] Ende des 17. Jahrhunderts wurde Melasse aus dem niederländischen Surinam bevorzugt, und man ging dann dazu über, französische Melasse zu kaufen, denn diese war preiswert zu erhalten. Grund hierfür war, daß die Briten zwar schneller im Aufbau von Zuckerrohrplantagen gewesen waren, die Franzosen aber schnell aufholten. Ihre Zuckerproduktion war bis 1720 stark gestiegen, und zu Zeiten der amerikanischen Revolution produzierte allein die französische Kolonie Haiti mehr Zucker, als alle britischen Inseln zusammengenommen. Die Melasse jedoch konnte nicht nach Frankreich verschifft werden, denn die französischen Winzer und Brandyproduzenten blockierten sowohl den Import von Melasse als auch den von Rum, denn sie befürchteten, ein billiger Alkohol könnte ihr Spirituosenmonopol beseitigen. Aus diesem Grund war französische Melasse praktisch umsonst zu haben. Man war froh, wenn man sie los wurde. So begann ein Handel zwischen New England und den französischen Inseln. [11-102] Dies zeigt sich an den Importzahlen. Im Jahr 1688 importierte Boston noch 156000 Gallonen Melasse von britischen Inseln. Die Rumindustrie wuchs schnell, doch 1716 wurden nur noch 72000 Gallonen britische Melasse importiert. Der Rest wurde zweifellos von den französischen Kolonien bezogen. So war es nicht nur in Boston, und beispielsweise wird über New York berichtet, daß deren städtischen Destillerien ihre Melasse vollständig aus Martinique bezogen. [11-102]

Der Molasses Act

Dieser Zustand sorgte für Verstimmung bei den britischen Zuckerrohrpflanzern. Ein weiterer Affront gegen sie war, daß Händler aus New England die britische Melasse nicht als Handelsgut akzeptierten. Das alles widersprach dem Anspruch, daß Kolonien nur zum Wohle der Kolonialmacht wirtschaften sollten. Amerikanische Schiffe hingegen liefen französische Häfen an, um dort Melasse zu laden, aus der dann Rum hergestellt wurde, den man gegen andere nichtbritische Waren eintauschen konnte. Großbritannien ging dabei leer aus. Schließlich verlangten britische Kaufleute und insbesondere Zuckerrohrpflanzer aus Barbados und Antigua vom britischen Parlament, Gesetze zu ihrem Schutz zu erlassen, indem man den Handel mit Frankreich untersagte. Dieses Ansinnen fand jedoch keine Mehrheit. Stattdessen wurde 1733 der sogenannte Molasses Act erlassen. Dies wiederum gefiel den nordamerikanischen Kaufleuten nicht, denn etablierte Handelswege wurden damit behindert. Es war ihnen zwar immer noch erlaubt, französische Melasse zu erwerben, doch dies war mit hohen Abgaben verbunden. Dadurch wurde französische Melasse weitaus teurer als britische. Der Import von französischem Rum wurde komplett verboten. Es gab für die Nordamerikaner nur zwei Möglichkeiten: die offene Rebellion oder Schmuggel. Man entschied sich für letzteres und ignorierte den Molasses Act. Französische Melasse gelangte weiterhin nach Nordamerika, man destillierte daraus Rum und handelte damit. Zwei Jahre nach dem Erlaß, im Jahr 1735, waren insgesamt nur 2 £ Abgaben angefallen. Mehr wurde nicht deklariert. [11-103] Innerhalb der nächsten 30 Jahre fielen nur 13702 £ Abgaben an, für eine halbe Million Gallonen Melasse, die man offiziell importierte. Unterdessen deklarierten korrupte britische Zöllner französische Melasse einfach in britische um. Das war für die Händler immer noch billiger, als Abgaben zu entrichten. [11-104] Die Rumdestillation in New England wuchs und gedieh, und die Pflanzer der britischen Zuckerinseln schäumten weiterhin vor Wut.  [11-104]

Der Siebenjährige Krieg

Der Siebenjährige Krieg von 1756 bis 1763 wurde nicht nur in Europa ausgefochten, sondern auch in Indien und in der Neuen Welt. Manche Historiker bezeichnen ihn deshalb auch als Weltkrieg. England und Frankreich lagen miteinander im Krieg. Infolge dessen liefen die Händler New Englands die französischen Häfen nicht mehr direkt an, sondern Freihäfen wie beispielsweise in der niederländischen Kolonie St. Eustatius oder das spanische Monte Christi. Dieser Zustand hielt jedoch nicht lange an. Die Briten besetzten 1759 bis 1763 Guadeloupe und 1762 bis 1763  Martinique. Nun konnten die nordamerikanischen Händler diese Inseln wieder direkt anlaufen. Sie konnten legal mit den Franzosen Handel treiben und gleichzeitig hohe Abgaben und Schmuggel vermeiden. [11-104] [14] [15] [16] Dieser Zustand währte jedoch nur kurz, denn nach Beendigung des Krieges wurden die Inseln wieder französisch. Das verwundert auf den ersten Blick, doch ist dies dem Einfluß der britischen Zuckerbarone geschuldet. Kanada war britisch geworden, und sie wollten dort, in anderen britischen Kolonien und auf den Märkten Londons ein Überangebot von Zucker vermeiden. Sie wollten keine zusätzliche Konkurrenz. Nur so konnten sie ihr Monopol sichern, die Preise unter Kontrolle behalten und alleinig Kanada beliefern. [11-104]

Der Sugar Act

Die Nordamerikaner begannen also wieder mit dem Schmuggel französischer Melasse. Dies war der Britischen Krone gar nicht recht. Man hatte einen teuren Krieg hinter sich, die Schatzkammer war leer, die Schulden der Krone hatten sich fast verdoppelt, und man hatte durch erhöhte Kosten in den Kolonien erhöhte Ausgaben zu bewältigen. Darüber hinaus war man der Meinung, die Nordamerikaner seien die Hauptgewinner des Krieges, da sie nunmehr keine französische Invasion aus dem Norden zu befürchten hätten. [11-105] [17] [18] Man befand, daß die Kolonien deshalb mehr bezahlen sollten. Der Molasses Act wurde deshalb durch den Sugar Act ersetzt. Ersterer sollte den Handel zwischen den Kolonien erschweren, letzterer sollte jedoch die Einnahmen erhöhen. Der Sugar Act von 1764 reduzierte deshalb die Abgaben auf importierte Melasse von 6 auf 3 pence pro Gallone und man setzte alles daran, diesen Erlaß durchzusetzen, auch mit der Hilfe des Militärs. 27 Schiffe überwachten die Einhaltung des Erlasses und Zollbeamte, die nicht genügend Einsatz zeigten, wurden abgesetzt. Das Schmuggeln von Melasse wurde schwerer. [11-105] Das erzeugte Unmut in den nordamerikanischen Kolonien, denn das bedeutete weniger Profit. Beispielsweise stammten 1763 nur 3% der nach Massachusetts importierten Melasse von britischen Kolonien, in Rhode Island bezog man von dort weniger als 20%. Vereinzelt war man sogar der Meinung, ein Andauern des Krieges wäre besser gewesen als die Verabschiedung des Sugar Acts. [11-106]

Wegen der zusätzlichen Steuerlast oder der höheren Ausgaben für Schmuggelware mußten einige Rumdestillerien schließen. Der Sugar Act wurde als große Ungerechtigkeit empfunden. Man machte auch die reichen und überheblichen Zuckerrohrpflanzer der britischen Westindischen Inseln dafür verantwortlich. Es kam zu Versammlungen in Rhode Island, Massachusetts, Connecticut, New York und Pennsylvania. Diese reichten eine Petition ein und ließen Druckschriften zirkulieren. Man argumentierte, daß die Rumdestillerien New Englands ohne billige Melasse schließen müßten. Durch die dadurch fehlenden Einnahmen aus dem Rumhandel müßte man damit beginnen, Dinge selber herzustellen, anstatt sie zu importieren, wodurch dann die Einnahmen britischer Hersteller und Händler sinken würden. Deshalb wurde der Sugar Act 1766 abgeändert und die Abgabe auf Melasse sank auf 1 Penny pro Gallone. Damit war der Schmuggel nicht mehr lukrativ, er wurde zu teuer. [11-107]

Zusätzliche Abgaben

Durch diese Änderung wurde ein offener Widerstand oder gar eine Rebellion verhindert. Dennoch war man zu weit gegangen. Die Kolonisten waren zusammengerückt und hatten sich erstmals gegen die Briten organisiert und ersten Widerstand geleistet. Da man in Großbritannien befürchtete, die Kolonisten könnten die Änderung des Sugar Acts als Sieg betrachten und sie dadurch zu weiteren Widerstand ermutigen, beschloß man, stattdessen andere Steuern einzuführen. Es kam zu einer Steuer auf Tee, und der Stamp Act verlangte Abgaben auf alle Drucksachen. Das betraf nicht nur New England, sondern alle nordamerikanischen Kolonien. Das führte dazu, daß sich auch die bisher nicht betroffenen Kolonien begannen, sich gegen die Briten zu organisieren. „No taxation without representation“ – „Keine Besteuerung ohne Vertretung“ war die Forderung. Man begann damit, britische Produkte zu boykottieren. Es kam zur Boston Tea Party, einem Akt des Widerstandes im Hafen von Boston im Jahr 1773, bei dem man 342 Kisten Tee von dort vor Anker liegenden Schiffen der East India Company in das Hafenbecken warf. [11-108] [18] Schließlich kam es von 1775 bis 1783 zum Amerikanischen Unabhängigkeitskrieg, 1776 zur Unabhängigkeitserklärung und zur Entstehung der Vereinigten Staaten. [11-108] [19] Rumdestillateure und Rumhändler unterstützten überwiegend die Unabhängigkeitsbestrebungen. Während des Krieges war der Nachschub von Melasse behindert und Rum Mangelware, aber man benötigte ihn für die eigene Armee. Er war so notwendig wie Schwarzpulver oder gepökeltes Schweinefleisch. In der amerikanischen Marine wurden pro Mann und Tag ein halbes Pint Rum ausgegeben, und bei besonderen Anlässen auch mehr. Auch die Fußsoldaten erhielten ihren Rum. [11-109]

Medford Rum und Paul Revere

Medford wurde 1630 gegründet und ist damit die viertälteste Gemeinde in Massachusetts. Von den um Boston entstandenen Rumdestillerien waren die in Medford gelegenen am bekanntesten. [11-99] Die erste Rumdestillerie wurde dort zwischen 1715 und 1720 von John Hall in der Nähe einer Quelle gegründet. Später gab es im Ort ein halbes Dutzend Destillerien. Der Rum aus Medford wurde berühmt, weil er verglichen mit den übrigen Rums aus New England eine überragende Qualität besaß. Deshalb wird in historischen Rezepten oft nach Medford Rum verlangt. [11-100] Dieser wurde in Holzfässern gereift. Der geschätzteste Medford Rum war der von der Familie Lawrence produzierte. [11-101]

Paul Revere ist einer der amerikanischen Nationalhelden und war bei Ausbruch des Unabhängigkeitskrieges Nachrichtenkurier für die Bostoner Patrioten. Am 18. April 1775 unternahm er mit zwei weiteren Reitern den berühmten Mitternachtsritt von Boston nach Lexington und Concord, um deren Einwohner vor den herannahenden britischen Truppen zu warnen. [13] Man sagt, er habe auf seinem mitternächtlichen Ritt, der ihn auch durch Medford führte, dort auch ein Gläschen Medford Rum getrunken. [11-101]

Columbia

Nachdem wir uns mit der Geschichte des Rums beschäftigt haben und dessen Einfluß auf die Amerikanische Revolution, müssen wir uns als nächstes noch mit der Bezeichnung Columbia Skin beschäftigen. Wer oder was ist Columbia?

Columbia, 1861.
Columbia, 1861. [28]

Bereits in römischen Zeiten wurde Britannien durch die Britannia symbolisiert und Deutschland, oder sollte man besser Germanien sagen, durch Germania. Seit den 1730er Jahren wurden die dreizehn britischen Kolonien Nordamerikas durch Columbia symbolisiert. Ihr Name entstand mit Bezug auf Christoph Kolumbus. [9] [10] [20] [21] Insbesondere im 19. Jahrhundert galt Columbia als eine göttergleiche nationale Personifikation der Vereinigten Staaten. Sie wurde jedoch um 1920 von der 1886 errichteten Freiheitsstatue verdrängt. [9] Die offizielle Bezeichnung von Washington, der Hauptstadt der Vereinigten Staaten, ist District of Columbia. [10]

Was also ist ein Columbia Skin?

Legt man dies zugrunde, so erklärt sich, was ein Columbia Skin ist. Es ist ein Skin, der auf amerikanische Art, genauer genommen nach der Art der ursprünglichen britischen Kolonien in Nordamerika, zubereitet wird. Er ist etwas patriotisches. Man bereitet ihn mit einer patriotischen, amerikanischen Spirituose zu. Vor dem Hintergrund der ausschlaggebenden Rolle, die Rum bei den Unabhängigkeitsbestrebungen gespielt hat, wird klar, daß ein Columbia Skin ganz patriotisch nur mit einem Rum aus New England zubereitet werden kann.

So ist unsere Meinung, und auch die von Harry Johnson. Er publiziert 1888 seine Rezeptur eines Columbia Skins und gibt an: „Das Getränk wird hauptsächlich in Boston und Umgegend unter diesen Namen getrunken.“ In der Neuauflage seines Buches wird er im Jahr 1900 noch genauer. Ihm zufolge ist kein Rum, sondern ein Medford Rum im Columbia Skin zu verwenden. Dabei ist es so, daß er in seinem Buch sehr genaue Vorstellungen davon hat, welcher Rum in welcher Rezeptur zu verwenden ist. Jamaica Rum wird 26 Mal genannt, St. Croix Rum zwölf Mal, Rum zweimal und English Rum einmal. Medford Rum wird nur vier Mal genannt, im Medford Rum Sour, Medford Rum Smash, Medford Rum Punch und im Columbia Skin. Er schreibt darüber hinaus: „Bartender müssen verstehen, dass diese Rezepte für Mischgetränke strikt und ausschließlich erstklassig sind; wenn ein Barkeeper also an einem Ort arbeitet, der nicht erstklassig ist, und keinen hohen Preis für seine Getränke erhält, muss er sein eigenes Urteil über die Zutaten abgeben, um seine Getränke nicht ohne Gewinn zu verkaufen. Wenn ich zum Beispiel in diesem Mischgetränk Brandy sage, müsste an seiner Stelle Whiskey genommen werden, und wenn das Rezept St.-Croix-Rum vorschreibt, nehmen Sie Medford-Rum usw.“ [26-179] [26-180]

– „Bartenders must understand that these prescriptions for mixed drinks are strictly and exclusively first-class; therefore, if a bartender works in a place which is not first-class, and is not getting a high price for his drinks, he must use his own judgment about the ingredients, in order not to sell his drinks without profit. For instance where I say brandy in this mixed drink, whiskey would have to be taken in place of it, and where the prescription calls for St. Croix rum, take Medford rum, etc.“ [26-179] [26-180]

Wenn er also im Columbia Skin ausdrücklich den weniger guten und preiswerteren Medford Rum einfordert, dann deshalb, weil er dort ausdrücklich zu verwenden ist.

Jerry Thomas ist anderer Meinung. In seinem 1862 erschienenen Buch gibt er an, der Columbia Skin sei ein Mischgetränk aus Boston und werde genauso wie ein Whiskey Skin zubereitet: „This is a Boston drink, and is made the same as a whiskey skin.“ Leider gibt es in seinem Buch keinen Whiskey Skin, sondern nur einen Scotch Whiskey Skin. Nehmen wir aber wohlwollend an, daß er unter einem Columbia Skin einen Skin mit amerikanischem Whiskey verstand. Alles andere ergäbe keinen Sinn.

Wie passen diese beiden Standpunkte zueinander? Zunächst einmal muß man sich ganz klar auf die Seite von Harry Johnson stellen. Er hat nachweislich in Boston gearbeitet [22-32] und muß deshalb mit den Gepflogenheiten vor Ort bestens vertraut gewesen sein. Ein Columbia Skin, eine Bostoner Spezialität, ist mit einem Rum aus New England zuzubereiten. Doch Rum wurde überwiegend in den nördlichen Kolonien destilliert. In den südlichen war es Whiskey. Im späten 18. Jahrhundert war Pennsylvania das Zentrum der Rye-Whiskey-Produktion. Kentucky war ursprünglich Teil von Virginia, und dort wurde die Destillation von Whiskey vermutlich im späten 18. Jahrhundert von den Schotten verbreitet. [24] [25] Israel Acrelius bestätigt dies. Im Jahr 1759 schrieb er in seiner „Geschichte von Neuschweden“: „Whisky ist ein aus Getreide hergestellter Branntwein. Er wird weit oben im Landesinneren verwendet, wo Rum wegen der Transportkosten sehr teuer ist.[32-163] [33]

– „Whisky is brandy made of grain. It is used far up in the interior of the country, where rum is very dear on account of the transportation.[32-163] [33]

Wollte man dort einen „patriotischen Skin“ trinken, so ist es naheliegend, daß man auf amerikanischen Whiskey auswich, anstatt einen Rum aus New England zu verwenden. Aber strenggenommen ist das nicht die richtige Zutat für einen Columbia Skin.

Alternative Herleitungen

Es gibt jedoch auch andere Geschichten über die Herkunft der Bezeichnung „Columbia Skin“. 1935 schreibt Albert Stevens Crocket: „Benannt nach den Erfolgen von Columbia in einem bestimmten Bootsrennen mit Cornell, und erstmals komponiert auf die Forderung eines Columbia-„Fans“ nach einem neuen Getränk, das diesen Anlass gebührend würdigen sollte.[31-87]

– „Called after the prowess Columbia had exhibited in a certain boat race with Cornell, and first composed upon the demand of a Columbia „fan“ for a new drink that would properly commemorate the occasion.[31-87]

Er nimmt dabei Bezug auf das Columbia-Cornell-Pennyslvania Bootsrennen, einem Wettkampf zwischen verschiedenen Universitäten. Diese Wettkämpfe begannen zunächst ziwschen den Mannschaften des Detroit Boat Club, gegründet 1839, und dem Boat Club der Yale University, gegründet 1843. Die Harvard university kam 1846 hinzu. Das erste Rennen zwischen Harvard und Yale fand 1852 statt. Bis 1872 nahmen nur vier Universitäten an diesem Rennen teil. 1872 wurden es mehr, und 1875 nahmen zwölf verschiedene Universitäten daran teil, darunter auch Cornell und Columbia. [30] Das bedeutet, daß der Columbia Skin – sollte Albert Stevens Crocketts Erklärung stimmen – dieser nicht vor 1872 oder 1875 entstanden sein kann. Da Jerry Thomas aber schon im Jahr 1862 den Columbia Skin kennt, bedeutet dies im Umkehrschluß, daß die Erklärung nicht stimmen kann. Zu dieser Zeit gab es noch keine Bootsrennen zwischen Columbia und Cornell.

Was ist ein Columbia Skin?

Wie wir sehen, gibt es zwei verschiedene Schulen, die von Jerry Thomas und die von Harry Johnson. Ihre Rezepturen unterscheiden sich sehr voneinander.

Für Jerry Thomas wird ein Columbia Skin mit (amerikanischem?) Whiskey, Zitronenzeste und heißem Wasser zubereitet. In jüngeren Ausgaben seines Buches darf man auch Zucker hinzugeben. Vom Zucker abgesehen entspricht das der allgemeinen Definition eines Skins, die wir bereits gezeigt haben.

Harry Johnson: Neues und Verbessertes Illustriertes Handbuch für Bartender. 1888, Seite 196.
Harry Johnson: Neues und Verbessertes Illustriertes Handbuch für Bartender. 1888, Seite 196. [29-196]

Für Harry Johnson ist es etwas anderes. (Medford) Rum und in etwas Wasser aufgelöster Zucker werden mit einem Zitronenstück und Eis gut vermischt, dann mit etwas Muskat bestreut und mit Eis serviert: „(Gebrauche ein kleines Barglas.) 1 Theeloffel voll Zucker;
löse diesen mit ein wenig Wasser auf; 1 Schnitte Citrone; 2 oder 3 Eisstücke; 1 Weinglas Rum; mische es gut auf mit einem Barlöffel, streue ein wenig Muscatnuss darüber und servire. Das Getränk wird hauptsächlich in Boston und Umgegend unter diesen Namen getrunken.[29-196]

Was wir leider nicht wissen, ist die Antwort auf die Frage, seit wann es den Columbia Skin gibt, und ob Harry Johnsons Rezeptur eine Fortentwicklung desselben ist, indem er ein Zitronenstück und Muskat verwendete. Doch auf diese Frage wird man wohl nie eine Antwort finden können.

Aus genannten Gründen geben wir Harry Johnson recht. Was jedoch sagt die Statistik zum Columbia Skin? Sehen das die anderen Autoren ebenso?

Columbia Skin - Spirituose.
Columbia Skin – Spirituose.

Zu Anfang taucht statistisch nur Whiskey auf – das ist der Rezeptur von Jerry Thomas geschuldet. Dann, ab 1882 wird Rum mehr und mehr eingesetzt. Man darf also durchaus feststellen, daß – wie bereits ausführlich begründet – in einen Columbia Skin ein Rum gehört. Man kann den Skin selbstverständlich auch mit einem Rye oder Bourbon herstellen, doch dann ist es aus den von uns dargelegten Gründen kein Columbia Skin mehr, sondern ein Rye oder Bourbon Skin.

Columbia Skin - Eis.
Columbia Skin – Eis.

Wie man sieht, kann man einen Columbia Skin durchaus mit heißem Wasser oder mit Eis servieren. Beides hält sich erstaunlicherweise über alle Zeiten hinweg nahezu konstant die Waage. Aber erinnern wir uns, daß man bereits um 1850 einen Skin sowohl heiß oder auch kalt servierte.

Columbia Skin - Rezeptvarianten.
Columbia Skin – Rezeptvarianten.

Spannend wird es nun, wenn man die Frage stellt, welche Rezeptur man denn verwenden sollte. Natürlich ist die von Harry Johnson publizierte zu bevorzugen. Doch wie man sieht, ist seine Kombination aus Zitronenstück, Zucker, Eis und Muskat eindeutig in der Minderheit. Lassen wir einmal die „sonstigen“ Rezepturen außer Acht, so ist die alternative Zubereitung mit der eines normalen Skins identisch, nämlich mit einer Zitronenzeste, heißem Wasser und optionalem Zucker und ohne Gewürze.

Das ist aus unserer Sicht kein Widerspruch. Wie wir festgestellt haben, wird ein Skin in der Regel mit heißem Wasser zubereitet. Für einen Columbia Skin muß man dann einfach nur einen Medford Rum verwenden. Im Falle des Columbia Skins zeigt sich, daß dieser sehr wohl auch mit Eis serviert werden kann, warum also nicht. Dieser Option folgt ja auch Harry Johnson, nur daß er anstelle einer Zitronenzeste ein Zitronenstück verwendet und etwas Muskatnuß hinzufügt. Das kann man durchaus noch als im Rahmen befindlich akzeptieren, und außerdem ist es ja genau diese Art, wie man einen Skin in Boston zubereitete. Man mochte es dort eben etwas zitroniger.

Was jedoch ist von den sonstigen Rezepturen zu halten, die im Diagramm nicht gesondert aufgeführt werden? Sie folgen prinzipiell alle der Formel eines Skins, nur sind sie mit weiteren Zutaten abgewandelt. Grundsätzlich verwenden sie eine Zitronenzeste, ein Zitronenstück oder auch Zitronensaft. Man serviert mit Eis oder heißem Wasser. Optional wird Zucker zugegeben. Die Zusätze sind dann Dinge wie etwas Curaçao oder Orangenbitter, man gießt vielleicht noch etwas Sodawasser hinzu, oder garniert nicht nur mit Muskatnuß wie Harry Johnsson, sondern erweitert die Möglichkeiten um Zimt, Nelke, Ingwer, Pfeffer oder Cayennepfeffer. Das folgende Diagramm zeigt dies übersichtlich:

Columbia Skin - Zutaten.
Columbia Skin – Zutaten.

Wir können also feststellen: Ein Columbia Skin ist ein mit Rum aus Neu England zubereiteter Skin, besteht aus Rum, Zitronenzeste und heißem Wasser. Wenn man einen Columbia Skin auf Eis serviert, so kann man Harry Johnson folgen und anstelle der Zitronenzeste ein Zitronenstück verwenden und ihn zusätzlich noch mit etwas Muskat garnieren. Diese Mischung ist allerdings trotz des Namens kein Skin mehr, sondern entspricht einem Punch.

Columbia Skin - Übersicht.
Columbia Skin – Übersicht.

Betrachtet man ganz allgemein die Rezepturen für einen Columbia Skin, so wird dies ebenso deutlich. Anfänglich ein Klassischer Einfacher Skin, überwiegt dann die Sitte, ihn als Punch zuzubereiten (womit das Getränk trotz seines Namens kein Skin mehr ist). Manchmal entsprechen die Rezepte auch dem eines Grog, oder sind irgendetwas anderes.

Medford Rum

Leider ist der originale Medford Rum heute nicht mehr erhältlich. Die letzte Destillerie in Medford schloß 1905. [11-112] Wie schmeckte er? Kann man ihn durch einem anderen Rum ersetzen? Wir haben im Internet einen Beitrag gefunden, der darüber berichtet, wie eine 128 Jahre alte Flasche Medford Rum, abgefüllt im Jahr 1892, schmeckte. Die Notizen besagen:

„Angesichts der frühen Hinweise vom Durchreichen des Korken und des Glases war es keine Überraschung, sondern eine erfreuliche Bestätigung, daß der Rum nicht nur noch trinkbar, sondern fantastisch war! Datteln, Butter, Grüne Minze, Honig, Kupfer, Apfelbutter, Zitrusschalen und Bananen. Es war surreal, zu wissen, daß das, was im Glas war, vor über einem Jahrhundert destilliert worden war, und es gab nicht eine einzige „Fehlnote“. Nichts, was einen schönen, reichhaltigen, leicht süßen, aber trockenen, lang gereiften Rum mit den Aromen, für die Rum am besten bekannt ist, beeinträchtigen könnte“ [27]

– „Given the early clues from passing the cork and the glass, it was not a surprise but was a welcome confirmation that the rum was not only still drinkable, it was fantastic! Dates, butter, spearmint, honey, copper, apple butter, citrus peel, and bananas. It was surreal knowing that what was in the glass had been distilled over a century earlier, and there was not a single “off-note” present. Nothing to detract from a beautiful, rich, slightly sweet but dry, long aged rum full of the flavors rum is best known for.“  [27]

„Der Old-Medford-Rum erwies sich als besser als erwartet. … Der Rum selbst war verblüffend. Keine genauen Angaben, aber er schien gut gealtert zu sein (jemand sagte, er müsse mindestens 4 Jahre alt sein, um ein “Old‘ Medford zu sein) und mit Faßstärke. Vielleicht um 55 bis 60 vol%? Sehr dunkel in der Farbe. Tiefbraun mit einem rötlichen Hauch. Überhaupt kein schlechter Geruch. Reichhaltig, süß, ein wenig scharf. Wie ein sehr alter El Dorado ohne diese leichte Note von zuviel Eiche. Es gab eine bestimmte Spur von Süße von irgendetwas. Mein Gedanke war, daß man vielleicht nach der Destillation wieder Melasse hinzugefügt hat (oder in einem „Ex-Melasse“-Fass reifte), aber einige dachten, es könnte auch ein Sherry-Finish gewesen sein. Sehr reichhaltig und vielleicht etwas … würziger, aber der nächste zeitgenössische Rum, der mir einfiel, wäre ein wirklich guter Guyana-Rum. Oder zwischen einem Barbados- und einem Guyana-Rum. Irgendwie erinnerte er mich an den Plantation Extreme Nr. 3 oder einen der alten Caronis. Diese Art von zähflüssiger / dicker / dehydrierter Note, die man bei vergessenem Rum bekommen kann (vielleicht durch Volumenverlust in der Flasche?)“ [27]

-„The Old Medford rum turned out to be better than anyone expected. … The rum itself was astounding. No firm metrics, but it seemed well aged (someone said to be ‚Old‘ Medford it had to be at least 4 years) and cask strength. Maybe around 110-120 proof? Very dark in color. Deep brown with a reddish hint. No funk at all. Hot rich, sweet, a little spicy. Like a very old El Dorado without that slight note of being overoaked. There was a definite note of sweetness from something. My thought was maybe they added molasses back in after distillation (or aged in an ‚ex-molasses‘ barrel), but some thought it could’ve been a sherry finish. Very rich and maybe a bit… spicier, but the closest contemporary rum I could think of would be like a really nice Guyana rum. Or between a Barbados and a Guyana rum. Somehow reminded me of the Plantation Extreme No. 3 or one of the old Caronis. That sort of chewy / thick / dehydrated note you can get in forgotten rum (maybe from losing volume in the bottle?)“ [27]

Diesen Aussagen zufolge scheint also beispielsweise ein guter, gereifter Guyana-Rum ein geeignetes Produkt zu sein, um damit einen Columbia Skin herzustellen. Interessant wäre nun, einen modernen „Medford“ Rum damit zu vergleichen. Vielleicht hat einer unserer Leser diesen schon einmal verkostet und kann sagen, ob dieser heute ähnlich schmeckt?

Der nächste Beitrag dieser Serie wird sich mit dem Negus befassen. Was ist dieser und wie unterscheidet er sich von den übrigen Kategorien?

Quellen
  1. https://archive.org/details/travelsinsouthno00marj/page/398/mode/2up?q=skin Alexander Marjoribanks: Travels to South and North America. London, Simkin, Marshall, and Company; New York, Appleton and Co., 1853.
  2. https://archive.org/details/dictionaryofslan00farmuoft/page/416/mode/2up/search/%22rum+skin%22?q=%22rum+skin%22 John S. Farmer & W. E. Henley: A Dictionary of Slang and Colloquial English. London: George Routledge & Sons, Limited; New York: E. P. Dutton & Co., 1905.
  3. https://archive.org/details/peepbehindcurtai00forduoft/page/14/mode/2up/search/%22whiskey+skin%22?q=%22whiskey+skin%22 Anonymus (Thomas Ford): A Peep Behind the Courtain. Boston, Redding & Company, 1850.
  4. https://archive.org/details/gri_33125010710255/page/n287/mode/2up/search/gin+skin?q=gin+skin L’univers ilustré. Journal bi-hebdomadaire. Paris, 1866.
  5. https://archive.org/details/b2931463x/page/92/mode/2up/search/whiskey+skin?q=whiskey+skin William Starbuck Mayo: Kaloolah, or, journeyings to the Djébel Kumri: an autobiography of Jonathan Romer. London, 1849.
  6. https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=aeu.ark:/13960/t7qn70f5p&view=1up&seq=39 Charles Mackay: Life and liberty in America: Or, Sketches of a tour in the United States and Canada in 1857-8. New York, 1859.
  7. https://bklyn.newspapers.com/image/50600099/?terms=%22whiskey%2Bskin%22 The Brooklyn Daily Eagle, 29. Dezember 1855, Seite 2.
  8. https://bklyn.newspapers.com/image/50347450/?terms=%22whiskey%2Bskin%22 The Brooklyn Daily Eagle, 3. Januar 1854, Seite 3.
  9. https://en.wikipedia.org/wiki/Columbia_(name) Columbia (name).
  10. https://de.wikipedia.org/wiki/Washington,_D.C. Washington, D.C.
  11. Wayne Curtis: And a bottle of rum. A history of the new world in ten cocktails. ISBN 978-0-307-33862-4. New York, 2007.
  12. https://de.wikipedia.org/wiki/Neuengland Neuengland.
  13. https://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Revere_(Freiheitsk%C3%A4mpfer) Paul Revere (Freiheitskämpfer).
  14. https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenj%C3%A4hriger_Krieg Siebenjähriger Krieg.
  15. https://de.wikipedia.org/wiki/Martinique Martinique.
  16. https://de.wikipedia.org/wiki/Guadeloupe Guadeloupe.
  17. https://de.wikipedia.org/wiki/Siebenj%C3%A4hriger_Krieg_in_Nordamerika Siebenjähriger Krieg in Nordamerika.
  18. https://de.wikipedia.org/wiki/Boston_Tea_Party Boston Tea Party.
  19. https://de.wikipedia.org/wiki/Amerikanischer_Unabh%C3%A4ngigkeitskrieg Amerikanischer Unabhängigkeitskrieg.
  20. https://de.wikipedia.org/wiki/Britannia_(Personifikation) Britannia (Personifikation).
  21. https://de.wikipedia.org/wiki/Germania_(Personifikation) Germania (Personifikation).
  22. Anistatia Miller & Jarred Brown: The Deans of Drink. ISBN 978-1-907434-38-9. 2013.
  23. https://en.wikipedia.org/wiki/Rye_whiskey Rye whiskey.
  24. https://de.wikipedia.org/wiki/Kentucky Kentucky.
  25. https://en.wikipedia.org/wiki/Bourbon_whiskey Bourbon whiskey.
  26. Harry Johnson: The New and Improved Illustrated Bartenders‘ Manual or: How to Mix Drinks of the Present Style, Containing Valuable Instructions and Hints by the Author in Reference to the Management of a Bar, a Hotel and a Restaurant; also a Large List of Mixed Drinks, including American, British, French, German, Italian, Russian, Spanish, etc., with Illustrations and a Comprehensive Description of Bar Utensils, Wines, Liquors, Ales, Mixtures, etc., etc. Revised Edition. New York City, 1900.
  27. https://www.americanrumreport.com/blog/american-rum-report-24 What does an 1892 bottle of Old Medford Rum taste like?  In: American Rum Report #24, 14. Februar 2020.
  28. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_spirit_of_61._God,_our_country_and_liberty!!_LCCN2003674564.jpg Columbia.
  29. Harry Johnson: New and Improved Illustrated Bartender’s Manual or: How to Mix Drinks of the Present Style And Containing a Valuable List of Instructions and Hints By the Author in Reference to Attending Bar: Also a Large List of Mixed Drinks, Such as American, British, French, German, Italian, Russian, Spanish, Etc., Etc., With Illustrations, And a Complete List of Bar Utensils, Wines, Liquors, Ales, Mixtures, Etc., Etc. Ab Seite 103: Neues und Verbessertes Illustriertes Handbuch für Bartender, oder: Wie man Getränke mischt, enthaltend Practische Regeln, Winke und Anweisungen über sämmtliche Bedürfnisse, gründliche Belehrung über alle Einzelheiten des Geschäfts, vollkommene und correcte Rezepte aller gemischten Getränke der Jetztzeit die in Amerika, England, Deutschland, Frankreich, Italien, Russland, Spanien und anderen Ländern beliebt sind, sowie Listen sämmtlicher Bar-Utensilien, Anweisungen zur richtigen Behandlung von Liqueuren, Weine Bier, Ale und Porter in Fässern und Flaschen. New York, Eigenverlag, 1888.
  30. https://books.google.de/books?id=vBqtCwAAQBAJ&pg=PT124&lpg=PT124&dq=boatrace+columbia+cornell&source=bl&ots=cYP8Ga65W7&sig=ACfU3U2YTVRk9oKSPn9BAMkA8DhHUwWo-A&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiF5Lzu9N3pAhVNXpoKHdaOAV8Q6AEwBHoECAoQAQ#v=onepage&q=boatrace%20columbia%20cornell&f=false R. C. Lehmann: The Classic Guide to Rowing. ISBN 9781445649061. 2016.
  31. Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. With Amendments due to Repeal of the XVIIIth. Giving the Correct Recipes for Five Hundred Cocktails and Mixed Drinks known and served at the Wolrd’s Most Famous Brass Rail before Prohibition, together with More than One Hundred Established Formulas for Cocktails and Other Beverages, Originated while Prohibition was in Effect. The Whole Flavored with Dashes of History Mixed in a Shaker of Anecdote and Served with a Chaser of Illuminative Information. New York, Eigenverlag, 1935.
  32. https://archive.org/details/historyofnewswed00acre/page/162/mode/2up/search/grain Israel Acrelius: A history of New Sweden; or, the settlements on the river Delaware. Philadelphia, 1874.
  33. https://en.wikipedia.org/wiki/Israel_Acrelius Israel Acrelius.
  34. David Wonrich: Imbibe! 2. Auflage. ISBN 978-0-399-53287-0. 2015.

Historische Rezepte

1862 Jerry Thomas: How to Mix Drinks. Seite 79. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1862 Jerry Thomas: How to Mix Drinks. Seite 79. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1862 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 79. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1862 Jerry Thomas: The Bartenders‘ Guide. Seite 79. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1864 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 79. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1864 Jerry Thomas: The Bartenders‘ Guide. Seite 79. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1869 Anonymus: Haney’s Steward & Barkeeper’s Manual. Seite 36. Whisky Skin.

One and a half wine glasses of Scotch or Irish whisky;
one thin piece of lemon peel. Fill the tumbler half full of
boiling water.

1871 E. Ricket & C. Thomas: The Gentleman’s Table Guide. Seite 41. Scotch Whiskey Skin.

USE a small tumbler. Wineglass of whiskey,
1 piece of lemon peel; fill up with boiling
water.

1872 E. Ricket & C. Thomas: The Gentleman’s Table Guide. Seite 41. Scotch Whiskey Skin.

USE a small tumbler. Wineglass of whiskey,
1 piece of lemon peel; fill up with boiling
water.

1875 Anonymus: The American Bar-Tender. Seite 13. Scotch Whiskey Skin.

Small Glass. — 1 glass of Scotch Whiskey, 2 tea spoonfuls of
sugar, 1 piece of lemon peel.

1876 Jerry Thomas: How to Mix Drinks. Seite 79. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1876 Jerry Thomas: How to Mix Drinks. Seite 79. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1876 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 79. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1876 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 79. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1881 Leo Engel: American & Other Drinks. Seite 61. Scotch Whiskey Skin.

One wine glass Scotch whiskey; one piece of lemon peel.
the tumbler one-half full with boiling water.

1883 Patsy McDonough: McDonough’s Bar-Keepers‘ Guide. Seite 32. Whiskey Skin.

Two lumps of cut loaf sugar, one wine-glass of Irish Whiskey, one
wine-glass of boiling water, one piece of lemon peel twisted in.

1884 O. H. Byron: The Modern Bartenders‘ Guide. Seite 60. Columbia Skin.

(Small whisky glass.)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it is,
but is called in Boston by the above name.

1884 O. H. Byron: The Modern Bartender’s Guide. Seite 60. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of lemon
peel on top, and serve.

1885 Emilie Lebour-Fawssett (Bacchus): New Guide for the Hotel, Bar, Restaurant, Butler, and Chef. Seite 144. Scotch Whiskey Skin.

Glenlivet Whiskey,       1 Glass.
Lemon Peel,                 1 sq. in.
Boiling Water,              1/2 Tumblerful.
Put the boiling water in the tumbler first, then the lemon
peel, then the whiskey.

1885 Emilie Lebour-Fawssett (Bacchus): New Guide for the Hotel, Bar, Restaurant, Butler, and Chef. Seite 144. Boston Skin.

Rye Whiskey,             1 Large Glass.
Lemon Peel,              1 sq. in.
Boiling Water,           1/2 Tumblerful.
Peel,
Put the boiling water in the tumbler first, then the lemon
peel, and then the whiskey.

1885 Emilie Lebour-Fawssett (Bacchus): New Guide for the Hotel, Bar, Restaurant, Butler, and Chef. Seite 144. Bourbon Skin.

Bourbon Whiskey,          1 Glass.
Lemon Rind,                    1 sq. in.
Boiling Water,                 1/2 Tumblerful.
Mix as above for Boston Skin, &c.

1887 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 26. Bourbon Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting Bourbon whiskey
for brandy.

Seite 25. Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a tea-
spoonful of powdered sugar; squeeze in half a
lemon; add a teaspoonful of strawberry syrup and
half a wine-glassful of brandy; then pare half a
lemon (same as an apple) and put in wine glass;
shake well and strain off.

1887 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 60. Rye Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting rye whiskey for
brandy.

Seite 25. Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a tea-
spoonful of powdered sugar; squeeze in half a
lemon; add a teaspoonful of strawberry syrup and
half a wine-glassful of brandy; then pare half a
lemon (same as an apple) and put in wine glass;
shake well and strain off.

1887 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 52. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar-glass.)
Take 1 lump of white sugar.
1 small wine-glass of Glenlivet, or Islay whiskey
1 small piece of lemon-rind.

1887 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 53. Irish Whiskey Skin.

(Use small bar-glass.)
Take 1 lump of white sugar.
1 small wine-glass of Irish whiskey.
1 small piece of lemon-peel.
Proceed as directed for Scotch Whiskey Skin.

1887 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 53. Columbia Skin.

(Use small bar-glass.)
This is a Boston drink, and is made the same as a
Whiskey Skin.

1888 Harry Johnson: New and Improved Illustrated Bartender’s Manual. Seite 89. Columbia Skin.

(Use a small bar glass.)
1 tea-spoonful of sugar, dissolve well with a little
water;
1 slice of Lemon;
2 or 3 pieces of broken ice;
1 wine glass of rum;
stir up well with a spoon; grate a little nutmeg on
top and serve.
This drink is called Columbia Skin by the Boston
people.

1888 Harry Johnson: Neues und Verbessertes Illustriertes Handbuch für Bartender. Seite 196. Columbia Skin.

(Gebrauche ein kleines Barglas.)
1 Theeloffel voll Zucker;
löse diesen mit ein wenig Wasser auf;
1 Schnitte Citrone;
2 oder 3 Eisstücke;
1 Weinglas Rum;
mische es gut auf mit einem Barlöffel, streue ein
wenig Muscatnuss darüber und servire. Das Ge-
tränk wird hauptsächlich in Boston und Umgegend
unter diesen Namen getrunken.

1888 Harry Lamore: The Bartender. Seite 52. Scotch Whiskey Skin.

A small whiskey glass.
One wine-glass Scotch whiskey.
Fill glass half full with hot water, put a piece of lemon
peel on top and serve.

1889 Anonymus [Jerry Thomas]: The Bar-Tender’s Guide. Seite 44. Scotch Whisky Skin.

(Use small bar-glass.)
Take 1 lump of white sugar.
1 small wine-glass of Greer’s Loch Dhu or
Greer’s Old Vatted Highland whisky.
1 small piece of lemon-rind.
First rinse the glass with hot water, put in the
sugar, fill the glass half-full of boiling water, add the
whisky and stir. Serve with a spoon.

1889 Anonymus [Jerry Thomas]: The Bar-Tender’s Guide. Seite 44. Irish Whisky Skin.

(Use small bar-glass.)
Take 1 lump of white sugar.
1 small wine-glass of Kirker Green Shamrock
whisky.
1 small piece of lemon-peel.
Proceed as directed for Scotch Whisky Skin.

1889 Émile Lefeuvre: Méthode pour composer soi-même les boissons. Seite 47. Scotch Whisky Skin.

1 verre à madère de scotch whisky.
1 morceau d’écorce de citron.
Emplir un verre de 25 centilitres d’eau
bouillante et servir.
Cette boisson est un puissant digestif.

1889 Émile Lefeuvre: Méthode pour composer soi-même les boissons. Seite 47. Irish Whisky Skin.

1 verre à madère d’irish wisky.
1 morceau d’écorce de citron.
Emplir un verre de 25 centilitres d’eau
bouillante et servir.
Prendre cette boisson avant de se cou-
cher et la sucrer légèrement selon le
goût.

1889 Émile Lefeuvre: Méthode pour composer soi-même les boissons. Seite 48. Rye Whiskey Skin.

1 verre à madère de rye whiskey.
1 morceau d’écorce de citron.
Emplir un verre de fantaisie et de cou
leur, d’eau bouillante, sucrer selon le goût
agiter et boire très chaud.

1889 Émile Lefeuvre: Méthode pour composer soi-même les boissons. Seite 48. Bourbon Whiskey Skin.

Le Bourbon Whiskey se sert comme
le précédent.

1891 Anonymus: Wehman’s Bartenders‘ Guide. Seite 40. Columbia Skin.

(Use a small bar glass.)
1 tea-spoonful of sugar, dissolve well with a little water.
1 slice of Lemon.
2 or 3 pieces of broken ice.
1 wine glass of Rum.
Stir up well with a spoon; grate a little nutmeg on top and
serve.

1891 Anonymus: Wehman’s Bartenders‘ Guide. Seite 54. Scotch Whiskey Skin.

(Use a small bar glass.)
1 lump of white Sugar.
1 small wine glass of Glenlivet, or Islay Whiskey.
1 small piece of Lemon-rind.
First rinse the glass with hot water, put in the sugar, fill the
glass half full of boiling water, add the whiskey and stir.
Serve with a spoon.

1891 Anonymus: Wehman’s Bartenders‘ Guide. Seite 54. Irish Whiskey Skin.

(Use a small bar glass.)
1 lump of white Sugar.
1 small wine glass of Irish Whiskey.
1 small piece of Lemon peel.
Proceed as directed for Scotch Whiskey Skin.

1895 Bartenders‘ Association of New York City: Official Hand-Book and Guide. Seite 16. Columbia Skin.

(Use small whiskey glass.)
1 wine glass of whiskey.
Fill the glass half full of hot water.
1piece of lemon peel.
Mix with a spoon.

1895 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Scotch Whiskey Skin.

Prepare in the same manner as Columbia Skin,
using Scotch whiskey.

Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey-glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1895 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Whiskey Skin.

Prepare same as Columbia Skin, the two being
the same, only known by the two different names.

Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey-glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1895 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey-glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1895 R. C. Miller: The American Bar-Tender. Seite 70. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar glass.)
1 wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1895 R. C. Miller: The American Bar-Tender. Seite 70. Columbia Skin.

(Use small bar glass.)
This is a Boston drink, and is made the same as a
whiskey skin.

1896 Louis Fouquet: Bariana. Seite 34. Columbia Skin.

VERRE ROUGE E
Prendre gobelet argent, glace, une cuillerée à café de
sucre poudre, 2 traits de jus de citron, un peu d’eau, finir
avec du rhum, bien frapper, passer, verser, une tranche de
citron et servir.

1899 Niels Larsen: Les Boissons Américaines. Seite 33. Scotch Whisky Skin.

[à préparer dans un verre à grog]
1 verre à madère de scotch whisky;
Remplissez d’eau bouillante.
Ajoutez un zeste de citron et servez.

1900 Frank Newman: American-Bar. Seite 52. Columbia Skin.

Vorre n° 6.
Prendre un gobelet en argent, glace en petits morceaux:
1 cuillerée à café de sucre en poudre,
3 traits jus de citron,
1 cuillerée à café d’eau,
1 verre à liqueur de rhum.
Frapper, passer, verser, un zeste de citron, servir.

1900 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Scotch Whiskey Skin.

Prepare in the same manner as Columbia Skin,
using Scotch whiskey.

Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1900 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Whiskey Skin.

Prepare same as Columbia Skin, the two being
the same, only known by the two different names.

Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1900 Harry Johnson: New and Improved Illustrated Bartender’s Manual. Seite 209. Columbia Skin.

(Use a small bar glass.)
1 teaspoonful of sugar, dissolve well with a little
water;
1 slice of Lemon;
2 or 3 pieces of broken ice;
1 wine glass of Medford rum;
stir up well with a spoon; grate a little nutmeg on
top and serve.
This drink is called Columbia Skin by the Boston
people.

1901 J. E. Sheridan: The Complete Buffet Manual. Seite 60. Scotch Whisky Skin.

(Use small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1902 Anonymus: Fox’s Bartender’s Guide. Seite 49. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass.
One lump sugar.
One wine-glass Irish whiskey.
One piece lemon rind.
Rinse glass in hot water, put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whiskey and stir. Serve
with spoon.

1902 Anonymus: Fox’s Bartender’s Guide. Seite 49. Scotch Whiskey Skin.

Made same as Irish Whiskey Skin, but substitute
Scotch whiskey for Irish.

1902 Charlie Paul: American and other iced drinks. Seite 17. Bourbon Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting Bourbon whiskey
for brandy.

Seite 16. No. 24. Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1902 Charlie Paul: American and other iced drinks. Seite 48. Rye Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting rye whiskey for
brandy.

Seite 16. No. 24. Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1902 Niels Larsen: 156 Recettes de Boissons Américaines. Seite 52. Scotch Whisky Skin.

[A préparer dans un verre à grog.]
1 verre à madère de scotch whisky;
Remplissez d’eau bouillante.
Ajoutez un zeste de citron et servez.

1903 Tim Daly: Daly’s Bartender’s Encyclopedia. Seite 81. Hot Scotch Whiskey Skin.

Use hot whiskey glass.
1 lump of loaf sugar.
Half fill the glass with hot water and
dissolve the sugar.
Fill up the glass with Scotch whiskey,
twist a piece of lemon peel on top, and
serve.

1903 Tim Daly: Daly’s Bartender’s Encyclopedia. Seite 83. Hot Whiskey Skin.

Use hot whiskey glass.
1 lump of sugar.
Half fill the glass with hot water, dis-
solve the sugar, then fill the glass with
whiskey, twist a piece of lemon on top, and
serve.

1903 V. B. Lewis: The Complete Buffet Guide. Seite 59. Columbia Skin.

(Use small whisky glass.)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it
is, but is called in some places by the above name.

1903 V. B. Lewis: The Complete Buffet Guide. Seite 59. Scotch Whisky Skin.

(Use small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1904 Frank Newman: American-Bar. Seite 24. Columbia Skin.

Verre no 6
Mettre dans un gobelet en argent un peu de glace
pilée:
1 cuillerée à café de sucre en poudre,
3 traits de jus de citron,
3 traits de curaçao,
1 verre à liqueur de rhum.
Adapter un second gobelet, frapper fortement, passer
en versant dans le verre n° 6, servir.

1904 Paul E. Lowe: Drinks as They Are Mixed. Seite 67. Scotch Whiskey Skin.

Prepare same as Brandy Skin, sub-
stituting Scotch whiskey for brandy.

Seite 67. Brandy Skin.

Use whiskey glass.
Water, hot; fill glass 1/2 full.
Brandy, 1 wineglass.
Serve with twisted piece of lemon
peel on top.*

* Note: – All hot skins are made and
served alike, differing only in the kind
of liquor used.

1904 Thomas Stuart: Stuart’s Fancy Drinks. Seite 60. Columbia Skin.

(Small whisky glass.)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it
but called in Boston by the above name.

1904 Thomas Stuart: Stuart’s Fancy Drinks. Seite 60. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of lemon
peel on top and serve.

1905 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass.
One lump sugar.
One wine-glass Irish whiskey.
One piece lemon rind.
Rinse glass in hot water, put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whiskey and stir. Serve
with spoon.

1905 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Scotch Whiskey Skin.

Made same as Irish Whiskey Skin, but substi-
tute Scotch whiskey for Irish.

1906 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 101. Scotch Whiskey Skin.

Prepare same as Columbia Skin, the two being
the same, only known by the two different names.

Seite 101. Columbia Skin.

Put a small bar-spoon and a piece of twisted
lemon-peel into a whiskey-glass, add one jigger
whiskey, and fill the glass with hot water.

1907 Charles Smith: Smacks and Smiles. Seite 34. Columbia Skin.

Use a small whisky glass.
Prepare this the same as a Whisky
Skin, which it is, but is called in
Boston by the above name.

1907 Charles Smith: Smacks and Smiles. Seite 102. Scotch Whisky Skin.

Use a small whisky glass.
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water,
put a piece of lemon peel on top,
and serve.

1907 Frank Newman: American-Bar. Seite 24. Columbia Skin.

Verre no 6
Mettre dans un gobelet en argent un peu de glace
pilée:
1 cuillerée à café de sucre en poudre,
3 traits de jus de citron,
3 traits de curaçao,
1 verre à liqueur de rhum.
Adapter un second gobelet, frapper fortement, passer
en versant dans le verre n° 6, servir.

1908 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass.
One lump sugar.
One wine-glass Irish whiskey.
One piece lemon rind.
Rinse glass in hot water, put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whiskey and stir. Serve
with spoon.

1908 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Scotch Whiskey Skin.

Made same as Irish Whiskey Skin, but substi-
tute Scotch whiskey for Irish.

1909 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 19. Bourbon Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting Bourbon whiskey
for brandy.

Seite 18. 24 – Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1909 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 50. Rye Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting rye whiskey for
brandy.

Seite 18. 24 – Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1910 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass.
One lump sugar.
One wine-glass Irish whiskey.
One piece lemon rind.
Rinse glass in hot water, put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whiskey and stir. Serve
with spoon.

1910 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Scotch Whiskey Skin.

Made same as Irish Whiskey Skin, but substi-
tute Scotch whiskey for Irish.

1910 E. Moreno: Manual del cantinero. Seite 93. Whiskey skin escoces.

En un vaso pequefio, rociado con agua caliente,
métase lo que sigue:
Azúcar .     .     .     .     .     .     . 1 terrón
Agua hirviendo     .     .     .     . 1/2 del vaso
Whiskey Islay ó Glenlivet .     . 1 copa
Añadase una corteza de limón y, después de ha-
berla agitado bien con una cuchara, ofrézcase la
bebidia.

1910 E. Moreno: Manual del cantinero. Seite 93. Whiskey skin irlandes.

Después de haber rociado un vaso pequeño con
agua caliente, añádase cuanto sigue:
Azúcar .     .     .     .     .     .     . 1 terrón
Agua hirviendo     .     .     .     . 1/2 del vaso
Whiskey Jamicon’s ó Kinahans’s 1 copa
Agréguese una corteza de limón y ofrézcase la be-
bida despula de haberla, removido con una cucharilla.

1912 Anonymus: Wehman Bros.‘ Bartenders‘ Guide. Seite 64. Columbia Skin.

(Use a small bar glass.)
One teaspoonful of sugar, dissolved in a little water;
One slice of lemon,
Two or three pieces of broken ice,
One wine-glass of rum.
Stir well with a spoon; grate a little nutmeg on top and serve.

1912 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass.
One lump sugar.
One wine-glass Irish whiskey.
One piece lemon rind.
Rinse glass in hot water, put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whiskey and stir. Serve
with spoon.

1912 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 193. Scotch Whiskey Skin.

Made same as Irish Whiskey Skin, but substi-
tute Scotch whiskey for Irish.

1912 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 19. Bourbon Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting Bourbon whiskey
for brandy.

Seite 18. 24 – Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon-
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1912 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 50. Rye Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting rye whiskey for
brandy.

Seite 18. Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a teaspoon-
ful of powdered sugar; squeeze in half a lemon;
add a teaspoonful of strawberry syrup and half a
wine-glassful of brandy; then pare half a lemon
(same as an apple) and put in wine glass; shake
well and strain off.

1912 John H. Considine: The Buffet Blue Book. #235. Whiskey Skin (Scotch).

Use hot water glass; 1 lump of loaf sugar
dissolved in hot water, 1 jigger of Scotch
whiskey. Fill up with hot water; stir with
spoon; add lemon rind; grate nutmeg on
top, and serve.

1912 John H. Considine: The Buffet Blue Book. #236. Whiskey Skin (Irish).

Prepare this drink same as above, using
Irish whiskey instead.

1912 Niels Larsen: 156 Recettes de boissons américaines. Seite 52. Scotch Whisky Skin.

[A préparer dans un verre à grog.]
1 verre à madère de scotch whisky;
Remplissez d’eau bouillante.
Ajoutez un zeste de citron et servez.

1913 Bartender’s Association of America: Bartenders‘ Manual. Seite 32. Irish Whisky Skin.

(Use bar glass.) 1 lump of
sugar; 1 wineglass Irish whisky; 1 piece lemon rind.
Rinse glass in hot water; put in sugar; fill glass
half full boiling water, add whisky and stir. Serve
with spoon.

1913 Bartender’s Association of America: Bartenders‘ Manual. Seite 42. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass.)
1 wineglass of Scotch whisky; fill glass half full
with hot water; put a piece of lemon peel on top.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 48. Columbia-Skin.

In ein Highballglas gib: 1 Teelöffel Zucker,
löse auf mit etwas Wasser, 3 Stck. Eis, 1 Cocktailglas
Rum, gut umrühren, etwas Muskatnuß obenauf streuen.

1913 Harry Montague: The Up-To-Date Bartender’s Guide. Seite 34. Whiskey Skin.

Substitute Scotch whiskey for brandy and pro-
ceed as for Brandy Skin.

Seite 34. Brandy Skin.

Fill whiskey glass 1/2 full hot water.
1 jigger brandy.
Twist piece of lemon skin on top and serve.

1913 Jacques Straub: A Complete Manual of Mixed Drinks. Seite 78. Columbia Skin.

1/2 Lump Sugar.
1 Jigger Rye Whiskey.
1 Lemon Peel.
Fill with Hot Water.

1913 Jacques Straub: A Complete Manual of Mixed Drinks. Seite 88. Columbia Skin.

Hot Rye Toddy.

Anmerkung: Es gibt keinen Rye Toddy, dafür einen Whiskey Toddy, Seite 130:

Crush 1/2 Lump of sugar with a little
Water in Old Fashion Glass.
1 Jigger Bourbon.
1 Lemon Peel.
Stir.

1914 Anonymus: New Bartender’s Guide. Seite 51. Scotch Whiskey Skins.

Use small bar-glass.
One lump of sugar.
One wine-glass of Scotch whiskey.
One piece of lemon peel.
Rinse glass with hot water; put in sugar; fill
glass one-half full of boiling water; add Scotch
whiskey and serve with spoon.

1914 Anonymus: New Bartender’s Guide. Seite 61. Whiskey Skin.

Use small bar-glass.
One-half whiskey-glass of hot water.
One wine-glass of whiskey.
Twist a piece of lemon skin on top and serve.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 53. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass.) 1 wineglass of Scotch
whisky; fill glass half full with hot water; put
a piece of lemon peel on top.

1914 Harry Montague: The Up-To-Date Bartenders‘ Guide. Seite 34. Whiskey Skin.

Substitute Scotch whiskey for brandy and pro­-
ceed as for Brandy Skin.

Seite 34. Brandy Skin.

Fill whiskey glass 1/2 full hot water.
1 jigger brandy.
Twist piece of lemon skin on top and serve.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 53. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass.) 1 wineglass of Scotch
whisky; fill glass half full with hot water; put
a piece of lemon peel on top.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 63. Columbia Skin.

1/2 lump sugar.
1 jigger rye whiskey.
1 lemon peel. Fill with hot water.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 70. Columbia Skin.

Hot Rye Toddy.

Anmerkung: Es gibt keinen Rye Toddy, dafür einen Whiskey Toddy, Seite 96:

Crush 1/2 lump of sugar with a little water in
old fashion glass.
1 jigger bourbon.
1 lemon peel. Stir.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 66. Hot Irish Whiskey Skin.

(Jat aris guisqui esquin)
USE UN VASO MEDIANO
Rocíese el vaso con agua caliente para evitar que se
raje, y agréguese:
Azúcar en cuadradillo   .   .   .   .   .   .   .   .   .   .   1 turrón.
Whiskey Irlandés   .   .   .   .   .   .   .   .   .   1 copa mediana.
Acábese de llenar el vaso con agua hirviendo, añadase
una corteza de limón retorcida, mézclese bien con una cu-
chara, y sírvase.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 66. Hot Ron Bacardi Skin.

(Jat ron bacardi esquin)
Procédase como para el „Hot Irish Whiskey Skin“ em-
pleando el ron en lugar del whiskey Irlandés.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 66. Hot Rye Whiskey Skin.

(Jat rai guisqui esquin)
Procédase como para el „Hot Ron Bacardi Skin“ em-
pleando el whiskey Americano en lugar del ron.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 67. Hot Scotch Whiskey Skin.

(Jat escach guisqui esquin)
Procédase como para el „Hot Rye whiskey Skin“ em-
pleando el whiskey Escocés en lugar del whiskey Ameri-
cano.

1916 Charlie Paul: Recipes of American and Other Drinks. Seite 19. Bourbon Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting Bourbon
whiskey for brandy.

Seite 18 (No. 24). Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a tea-
spoonful of powdered sugar; squeete in half a
lemon; add a teaspoonful of strawberry syrup
and haIf a wineglassful of brandy; then pare
half a lemon (same as an apple) and put in wine
glass; shake well and strain off.

1916 Charlie Paul: Recipes of American and Other Drinks. Seite 48. Rye Whiskey Skin.

Same as No. 24, substituting rye whiskey for
brandy.

Seite 18 (No. 24). Brandy Skin.

Fill tumbler with chipped ice; put in a tea-
spoonful of powdered sugar; squeete in half a
lemon; add a teaspoonful of strawberry syrup
and haIf a wineglassful of brandy; then pare
half a lemon (same as an apple) and put in wine
glass; shake well and strain off.

1917 Tom Bullock: The Ideal Bartender. Seite 29. Columbia Skin.

This drink is identical with Whiskey Skin.

Anmerkung: Ein Whiskey Skin ist nicht im Buch enthalten, dafür ein Brandy Skin auf Seite 19:

Fill a Whiskey glass 1/2 full Hot Water and pour in:
1 jigger Brandy.
Twist a piece of Lemon Skin on top and serve.
(It may occur that a customer will ask for a Iittle Sugar.
In that case add 1/2 small teaspoonful, and stir).

1918 Anonymus: „Home Brewed“ Wines and Beers and Bartender’s Guide. Seite 28. Scotch Whiskey-Skin.

(Use small whiskey glass.)
One wine-glass Scotch whiskey.
Fill glass half full with hot water,
put a piece of lemon peel on top, and
serve.

1920 Niels Larsen: 156 recettes de boissons américaines. Seite 52. Scotch Whisky Skin.

[A préparer dans un verre à grog.]
1 verre à madère de scotch whisky;
Remplissez d’eau bouillante.
Ajoutez un zeste de citron et servez.

1921 Adolphe Torelli: Guide du barman. Seite 43. Colombia Skin.

Shaker avec glace pilée, avec
une cuillerée de sucre en poudre, deux traits
de jus de citron, un peu d’eau, un verre de
rhum, frapper et passer dans un petit verre à
pied, zeste citron, saupoudrer muscade et servez.

1921 Adolphe Torelli: Guide du barman. Seite 98. Scotch Whisky Skin.

Dans un verre à grog,
un verre à madère de Scotch Whisky, remplir
d’eau bouillante, zeste citron et servez.

1922 W. Slagter: Hoe maakt men american plainen fancy drinks. Seite 4. Columbia Skin.

1 Theelepel suiker
Een paar stukjes ijs.
1 Portglas Jamaica Rum
1 Citroenschijfje. Goed omroeren, er
een weinig nootmuskaat opstrooien; op-
dienen in een punch-glas.

1923 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 98. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orangé bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1923 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 98. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1923 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 114. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à caffé jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1923 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 114. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir.

1924 A. Brehmer: Das Mixerbuch. Seite 39. Boston Whiskey Skin.

Man gieße in einen Becher
1 Glas voll Rye Whiskey, lege 1 Stück Zitronenschale
hinein und fülle den Becher mit siedendem Wasser.

1924 A. Brehmer: Das Mixerbuch. Seite 43. Rye Whiskey Skin.

Siehe: Boston Whiskey Skin.

1924 A. Brehmer: Das Mixerbuch. Seite 44. Scotch Whiskey Skin.

Man tue 1 Stück Zitronen-
schale und 1 Glas voll Glen Livet Whiskey in einen
halb mit siedendem Wasser gefüllten Becher.

1924 A. Brehmer: Das Mixerbuch. Seite 145. Bourbon Whiskey Skin.

Zubereitung wie bei Brandy
Skin, nur nehme man Bourbon Whiskey an Stelle des
Brandy.

Seite 146. Brandy Skin.

Man tue in ein mit geschabtem Eis ge-
fülltes Glas 1 Löffel voll Zucker, den Saft einer halben
Zitrone, 1 Teelöffel voll Himbeersaft und 1/2 Glas voll
Brandy, schüttle gut und seihe die Mischung durch.

1924 A. Brehmer: Das Mixerbuch. Seite 148. Columbia Skin.

Man löse 1 Teelöffel voll Zucker in
etwas Wasser auf, vermenge ihn mit 1 Glas voll Rum,
1 Zitronenschnitte und 2—3 Stücken Eis, streue Muskat-
nuß über die Mischung und serviere.

1926 W. Slagter: Cocktails. Seite 102. Columbia Skin.

1 Theelepel Suiker
Een paar stukjes ijs.
1 Portglas Jamaïca Rum
Wijnand Fockink
1 Citroenschijfje. Goed omroeren, er
een weinig nootmuskaat opstrooien; op-
dienen in een punch-glas.

1927 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 55. Colombia Skin.

Dans un shaker avec de
la glace pilée, une cuillère de sucre en poudre,
deux traits de jus de citron, un verre de Rhum,
un tr ait d’eau de Seltz, agiter, passer dans un
petit verre à pied, garnir d’un zeste de citron,
saupoudrer de muscade et servir.

1927 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 151. Scotch Whisky Skin.

Dans un verre à
grog, un verre à madère de Scotch-Whisky, un
zeste de citron. Remplir d’eau bouillante.

1927 Frederick Davies & Seymour Davies: Drinks of all Kinds. Seite 103. Columbia Skin.

Put into a small tumbler one wineglass of
Scotch whisky and a small piece of lemon-peel;
fill the tumbler half full with boiling water.

1927 Jean Lupoiu: 370 recettes de cocktails. Seite 30. Columbia Skin.

1 cuiller de sucre, 3 jets jus de citron, 3
jets Curaçao, 2/3 Rhum.
Agiter et servir.

1927 Paul E. Lowe: Drinks. Seite 41. Columbia Skin.

This drink is identical with whiskey
skin.

1927 Paul E. Lowe: Drinks. Seite 83. Scotch Whiskey Skin.

Substitute Scotch whiskey for brandy
and proceed as for Brandy Skin.

Seite 32. Brandy Skin.

Fill a whiskey glass 1/2 full hot
water anl pour in:
1 jigger brandy.
Twist a piece of lemon skin on top
and serve.
(It may occur that a customer will
ask for a little sugar. In that case
add 1/2 small teaspoonful, and stir.)

1927 Paul E. Lowe: Drinks. Seite 94. Whiskey Skin.

Substitute whiskey for brandy and
proceed as for Brandy Skin.

Seite 32. Brandy Skin.

Fill a whiskey glass 1/2 full hot
water anl pour in:
1 jigger brandy.
Twist a piece of lemon skin on top
and serve.
(It may occur that a customer will
ask for a little sugar. In that case
add 1/2 small teaspoonful, and stir.)

1928 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Scotch Whiskey Skin.

Use small bar glass
One wineglass of Scotch          One piece of lemon peel.
whiskey.

FILL the tumbler one-half full of boiling water.

1928 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass
One lump of white sugar.              One small piece of lemon
One wineglass of Irish whis-         peel.
key.

PROCEED as directed for Scotch Whiskey Skin.

1928 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Columbia Skin.

THIS is a Boston drink, and is made the same as a Whiskey
Skin.

1928 Pedro Chicote: Cocktails. Seite 351. Colombia-Skin.

Prepárese en cocktelera:
2 ó 3 pedacitos de hielo.
1 cucharada de azúcar.
Un poco de jugo de limón.
1 vasito de ron.
Agítese y sírvase en vaso de vino, terminándole
de llenar de agua de seltz, y añadiendo una roda=
ja de limón y un poco de nuez moscada rallada.

1929 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 55. Colombia Skin.

Dans un shaker avec de
la glace pilée, une cuillère de sucre en poudre,
deux traits de jus de citron, un verre de Rhum,
un trait d’eau de Seltz, agiter, passer dans un
petit verre à pied, garnir d’un zeste de citron,
saupoudrer de muscade et servir.

1929 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 151. Scotch Whisky Skin.

Dans un verre à
grog, un verre à madère de Scotch-Whisky, un
zeste de citron. Remplir d’eau bouillante.

1929 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Scotch Whiskey Skin.

Use small bar glass
One wineglass of Scotch               One piece of lemon peel,
whiskey.
Fill the tumbler one-half full of boiling water.

1929 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Irish Whiskey Skin.

Use small bar glass
One lump of white sugar.                One small piece of lemon
One wineglass of Irish whis-            peel.
key.
Proceed as directed for Scotch Whiskey Skin.

1929 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 147. Columbia Skin.

This is a Boston drink, and is made the same as a Whiskey
Skin.

1929 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 100. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1929 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 100. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1929 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 116. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1929 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 116. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n“ 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir.

1930 Edgar Baudoin: Les Meilleurs Cocktails. Seite 11. Columbia Skin.

1 cuiller de sucre, 3 jets jus de citron, 3 jets Cura-
çao, 2/3 Rhum.
Agiter et servir.

1930 Gerardo Corrales: Club de Cantineros de la Republica de Cuba. Manual Oficial. Seite 99. Columbia Skin.

1/2 terrón de azúcar.
Vasito whiskey Rye.
Cáscara de limón.
Llénese con agua caliente.

1931 Albert Stevens Crockett: Old Waldorf Bar Days. Seite 198. Hot Whiskey Skin.

One lump Sugar, dissolved in hot
Water
One jigger Whiskey
One piece twisted Lemon Peel
Fill with hot Water

1931 Dexter Mason: Tipple and Snack. Seite 22. Colombia Skin.

1 jigger of Jamaica rum
1 teaspoon confectioners‘ sugar
Stir in a glass filled with cracked ice, and
pour into a glass in which has been placed
a slice of lemon. Grate a little nutmeg
over each drink.

1931 Louis Leospo: Traité d’industrie hotelière. Seite 654. Columbia Skin.

Mettre dans un shaker:
Quelques morceaux de glace pilée.
4 gouttes de curaçao.
1 verre à liqueur de rhum.
Jus d’un quart de citron.
1 cuillère à caié de sucre en poudre.
Remuer fortement le shaker.
Verser dans un verre à Madère.

1932 Niels Larsen: 156 recettes de boissons américaines. Seite 52. Hot Whisky Skin.

[A préparer dans un verre à grog.]
1 verre à madère de scotch whisky;
Remplissez d’eau bouillante.
Ajoutez un zeste de citron et servez.

1933 Anonymus: 300 Drinks and How to Mix ‚em. Seite 38. Columbia Skin.

(Small whisky glass)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it is,
but is called in Boston by the above name.

1933 Anonymus: 300 Drinks and How to Mix ‚em. Seite 38. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass)
1 wine-glass Scotch whisky.
Pill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1933 Anonymus: Here’s How to Mix ‚Em. Seite 38. Columbia Skin.

(Small whisky glass)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it is,
but is called in Boston by the above name.

1933 Anonymus: Here’s How to Mix ‚Em. Seite 38. Scotch Whisky Skin.

(A small whisky glass)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 63. Columbia Skin.

Rum                      Into a small tumbler 3/4 full of shaved
Syrup, Plain         ice, put a thin slice of lemon, 1 tea-
Lemon                  spoonful of syrup, 1 drink of rum, and
Ice                         stir thoroughly. Then sprinkle with
Nutmeg                nutmeg. (The name Columbia Skin
.                            is sometimes applied to a Whiskey
.                            Skin, which see.)

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 145. Whiskey Skin.

Follow recipe for Brandy Skin, but
use rye whiskey in place of brandy.

Seite 51. Brandy Skin.

Brandy                 Half fill a large whiskey glass with hot
Hot Water            water, add 1 jigger of brandy, and put
Lemon Peel         a twist of lemon peel on top.

1933 Fred W. Swan: When Good Fellows Get Together. Seite 61. Hot Skin.

All Hot Skins are made in the same man-
ner, substituting the desired liquors.

Skin—Brandy, Hot. (use a small bar glass)

1 lump sugar.
1 wineglass Brandy.
1 piece of lemon peel.
Rinse the glass with hot water and put in
the sugar. Fill glass half full with boiling
water, add the Brandy and stir. Serve with
a spoon.

1933 Fred W. Swan: When Good Fellows Get Together. Seite 62. Columbia Skin.

(use small bar glass)
1 teaspoon sugar, dissolved in a little
water.
1 slice lemon.
2 or 3 ice cubes.
1 wineglass of Rum.
Stir well with a spoon. Top with grated
nutmeg, and serve.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 109. Scotch Whisky Skin.

Use small bar glass.
One lump of sugar.
One wine glass of Scotch whisky.
One piece of lemon peel.
Rinse glass with hot water; put in sugar; fill glass one-half
full of boiling water; add Scotch whisky and serve with spoon.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 109. Whisky Skin.

Use small bar glass.
One-half whisky glass of hot water.
One wine glass of whisky.
Twist a piece of lemon skin on top and serve.

1933 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 100. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller a café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1933 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 100. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1933 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 116. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée:
1 cuiller a café sirop de gomme.
1/8 cuiller à café jus de citron.
8 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1933 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 116. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir.

1933 R. C. Miller: The American Bar Guide. Seite 62. Scotch Whiskey Skin.

(Use small bar g lass)
wine-glass of Scotch whiskey.
1 piece of lemon peel.
Fill the tumbler one-half full with boiling water.

1933 R. C. Miller: The American Bar Guide. Seite 62. Columbia Skin.

(Use small bar glass)
This is a Boston drink, and is made the same as whiskey
skin.

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes for Drinks. Seite 77. Columbia Skin.

1/2 lump of sugar                           1 lemon peel
1 jigger Rye Whisky                         Fill with hot water

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes for Drinks. Seite 86. Columbia Skin.

Hot Rye Toddy

Einen Rye Toddy gibt es nicht, wohl aber das Rezept für einen Whisky Toddy, Seite 124:

Crush 1/2 lump of sugar with            1 jigger Bourbon
a little water in old                               1 lemon peel
fashion glass                                         Stir

1934 Anonymus: The Complete Bartender’s Guide. How to Mix Drinks. Seite 59. Columbia Skin.

(Use small whisky glass.)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it
is, but is called in some places by the above name.

1934 Anonymus: The Complete Bartender’s Guide. How to Mix Drinks. Seite 59. Scotch Whisky Skin.

(Use small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch Whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1934 Harry Johnson: The New and Improved Illustrated Bartenders‘ Manual. Seite 209. Columbia Skin.

(Use a small bar glass.)
1 teaspoonful of sugar, dissolve well with a little
water;
1 slice of lemon;
2 or 3 pieces of broken ice;
1 wine glass of Medford rum;
Stir up well with a spoon; grate a little nutmeg on
top and serve.
This drink is called Columbia Skin by the Boston
people.

1934 Ira A. Altschul: Drinks as They Were Made Before Prohibition. Seite 51. Whiskey Skin.

Use a hot water glass.
One cube of sugar.
One jigger whiskey.
One strip of lemon peel.
Rinse glass in hot water and place the sugar in glass.
Glass half full boiling water.
Add Whiskey and stir.
Serve toddy spoon.

1934 Magnus Bredenbek: What Shall We Drink. Seite 118. „Skin“ Drinks.

All skin drinks are mixed the same and are called Whisky
Skin, Brandy Skin, Gin Skin, Rum Skin, Sherry Skin, etc.,
according to the liquor used. For example, let’s mix a
Whisky Skin.
Take one teaspoon of „gum,“ two ounces of whisky and
mix well, adding a bit of tweaked lemon peel and half filling
small heavy tumbler with hot water. Stir well and use spoon
to sip.

1934 Tom and Jerry: How to Mix Drinks. Seite 59. Columbia Skin.

(Use small whisky glass.)
Prepare this the same as a Whisky Skin, which it
is, but is called in some places by the above name.

1934 Tom and Jerry: How to Mix Drinks. Seite 59. Scotch Whisky Skin.

(Use small whisky glass.)
1 wine-glass Scotch whisky.
Fill glass half full with hot water, put a piece of
lemon peel on top, and serve.

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 87. Columbia Skill.

One-half lump Sugar
Two spoons not Water
One piece twisted Lemon Peel
One jigger Whiskey
Fill with hot Water; small spoon
Called after the prowess Columbia had exhibited in a
certain boat race with Cornell, and first composed upon
the demand of a Columbia „fan“ for a new drink that
would properly commemorate the occasion.

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 88. Hot Whiskey Skin.

Lump Sugar, dissolved in hot Water
One jigger Whiskey
One piece twisted Lemon Peel
Fill with hot Water

1935 Anonymus: The Art of Mixing Drinks. Seite 88. Scotch Whisky Skin.

1 Jigger Scotch whisky
1/2 Glass hot water
Place a piece of lemon peel on top and serve.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 128. Columbia Skin.

(Pelle di Co-
lumbia).
Agitare nel shaker con ghiac-
cio:
3 spruzzi Succo limone
1 cucchiaio zucchero
10 % acqua naturale
90 % Rhum Jamaica.
Versate in un bicch. a calice
piccolo e servite con buccia
limone ed una presa di Mo-
scata.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 182. Columbia Skin.

1 glass rum                                           1 teaspoon sugar
.                              1 slice of lemon
Dissolve the sugar in a little water, then add cracked ice,
the rum, and the slice of lemon. Grate a little nutmeg on
top and serve in a small tumbler. An old-time Boston
favorite.

1936 Frank Meier: The Artistry of Mixing Drinks. Seite 66. Columbia Skin.

In saucepan: a tablespoon of
water, two lumps of Sugar,
the juice of one-half Lemon,
a teaspoon of Curaçao, one
glass of Rum; heat to foam, but
do not boil; serve in small
heated wineglass.
BRANDY, GIN or either WHIS-
KEY SKIN as above using li-
quor chosen.

1936 Frank Meier: The Artistry of Mixing Drinks. Seite 72. Columbia Skin.

In shaker: a teaspoon of Sugar,
the juice of one-half Lemon, a
teaspoon of Curaçao, one glass
of Rum; shake well, strain into
small wineglass and serve.
BRANDY, GIN or either WHIS-
KEY SKIN as above using liquor
chosen

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 316. Bourbon Whisky Skin.

This is made in the
same manner as
Brandy Skin, substitut­-
ing Bourbon Whisky
for Brandy.

Seite 313. Brandy Skin – No. 1.

Use Whisky glass
Fill glass half full of
Hot Water
1 Wineglass Brandy
Served with twisted
piece of Lemon Peel on
top.

Seite 313. Brandy Skin – No. 2.

Fill tumbler with chip­-
ped Ice
Put in a teaspoonful of
powdered Sugar
Squeeze in half a
Lemon
Add a teaspoonful of
Strawberry Syrup
1/2 Wineglassful of
Brandy
Then pare half a Lemon
(same as an Apple) and
put in wineglass. Shake
and strain off.

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 316. Columbia Skin.

1/2 Lump of Sugar
1 Oz. Rye Whisky
1 Lemon Peel
Fill with Hot Water.

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 316. Rye Whisky Skin.

This is made in the
same manner as
Brandy Skin, substitut­-
ing Rye Whisky for
Brandy.

Seite 313. Brandy Skin – No. 1.

Use Whisky glass
Fill glass half full of
Hot Water
1 Wineglass Brandy
Served with twisted
piece of Lemon Peel on
top.

Seite 313. Brandy Skin – No. 2.

Fill tumbler with chip­-
ped Ice
Put in a teaspoonful of
powdered Sugar
Squeeze in half a
Lemon
Add a teaspoonful of
Strawberry Syrup
1/2 Wineglassful of
Brandy
Then pare half a Lemon
(same as an Apple) and
put in wineglass. Shake
and strain off.

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 316. Scotch Whisky Skin.

Prepare the same as
Brandy Skin, substitu­-
ting Scotch Whisky for
Brandy.

Seite 313. Brandy Skin – No. 1.

Use Whisky glass
Fill glass half full of
Hot Water
1 Wineglass Brandy
Served with twisted
piece of Lemon Peel on
top.

Seite 313. Brandy Skin – No. 2.

Fill tumbler with chip­-
ped Ice
Put in a teaspoonful of
powdered Sugar
Squeeze in half a
Lemon
Add a teaspoonful of
Strawberry Syrup
1/2 Wineglassful of
Brandy
Then pare half a Lemon
(same as an Apple) and
put in wineglass. Shake
and strain off.

1937 Salvador Trullos Mateu: Recetario internacional de cock-tails. Seite 153. Columbia Skin.

Medio terrón do azúcar.
Vasito whiskey MONT VERNON.
Cáscara de limón.
Llénese con agua caliente.

1938 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 53. Columbia Skin.

Dans une petite casserole:
1 cuillerée à café de sucre, 2 jets de citron,
3 jets de Curaçao rouge Bardinet, 1 verre de
Rhum Négrita, 1 clou de girofle, une petite
pincée de canelle.
Bien chauffer et servir dans un verre à
Punch.
On peut servir cette boisson froide, en ce
cas, se servir du shaker.

1938 Krönlein-Beutel: Das Getränkebuch. Seite 142. Columbia Skin.

In ein Sherryglas
1 Eßlöffel Zuckersirup,
1 Zitronenscheibe,
3 Stückchen Eis
geben und mit Jamaika-Rum auffüllen. Mit Muskat,
Cayenne, Ingwer usw. bestreuen.

1940 Pedro Talavera: Los secretos del cocktail. Seite 54. Columbia S. Ling.

En la cocktelera, unos pedacitos de hielo.
1 cucharadita de azúcar.
1/3 limón exprimido.
10 gotas de Curaçao La Campana.
1 copa de Ron Bacardí.
Agítese bien, y se pasa al vaso núm. 3.

1945 George Gardner: How to be a bartender. Seite 67. Scotch Whiskey Skin.

Prepare same as Brandy Skin, sub­-
stituting Scotch whiskey for brandy.

Seite 67. Brandy Skin.

Use whiskey glass.
Water, hot; fill glass 1/2 full.
Brandy, 1 wineglass.
Serve with twisted piece of lemon
peel on top.*

*Note: — All hot skins are made and
served alike, differing only in the kind
of liquor used.

1945 R. M. Barrows & Betty Stone: 300 Ways to Mix Drinks. Seite 42. Whiskey Skin.

3/4 Oz. Hot Water
4 Oz. Rye Whiskey
1 Twist of Lemon peel

1947 A. Vermeys: Cocktails. Seite 35. Columbia Skin.

(dans une petite casserole)
1 cuillerée à café de sucre; 2 traits de citron;
3 traits de Curaçao rouge; 1 verre de Rhum
Négrita; 1 clou de girofle, une petite pincée
de canelle. Bien chauffer et servir dans un
verre à Punch.
On peut servir cette boisson froide et em-
ployer le Shaker.

1948 Adolphe Torelli: 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines. Seite 55. Colombia Skin.

Dans un shaker avec de
la glace pilée, une cuillère de sucre en poudre,
deux traits de jus de citron, un verre de Rhum,
un trait d’eau de Seltz, agiter, passer dans un
petit verre à pied, garnir d’un zeste de citron,
saupoudrer de muscade et servir.

1948 Adolphe Torelli: 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines. Seite 151. Scotch Whisky Skin.

Dans un verre à
grog, un verre à madère de Scotch-Whisky, un
zeste de citron. Remplir d’eau bouillante.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El Arte del Cantinero. Seite 417. Columbia Skin.

1/2 cuadradillo de azúcar.
1 vasito de whisky Rye.
La cascara de un limón.
Todo en un vaso de pon-
che y llénesele con agua ca-
liente.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 42. Columbia Skin.

Dans une petite casserole:
1 cuillerée à café de sucre, 2 jets de
citron, 3 jets de Curaçao rouge, 1 verre de
Rhum, 1 clou de girofle, une petite pincée
de canelle.
Bien chauffer et servir dans un verre à
Punch.
On peut servir cette boisson froide, en
ce cas, se servir du shaker.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 10. Seite 102. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 10. Seite 102. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller a café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 10. Seite 118. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 10. Seite 118. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller a café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 11. Seite 102. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pilée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 11. Seite 102. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre a liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 11. Seite 118. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée:
1 cuiller à calé sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1948 P. Dagouret – Le Barman Universel 11. Seite 118. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 316. Columbia Skin.

1 tbs. water                                     Juice 1/2 lemon
2 cubes sugar                                1 tsp. curaçao
                                      2 oz. rum
Mix and heat in small saucepan but do not boil; served in
preheated wineglass with spoon.

1949 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 102. Columbia Skin, Cold.

Timbale au 1/4 pleine de glace pllée:
1 cuiller à café sirop de gomme.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de rhum.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1949 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 102. Columbia Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bltter.
1 verre à liqueur de rhum.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante.

1949 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 118. Whisky Skin, Cold.

Timbale au quart de glace pilée;
1 cuiller à calé sirop de gomme.
1/2 cuiller à caffé jus de citron.
1 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Fermer le shaker. Frapper fort.
Passer dans verre n° 11. Servir.

1949 P. Dagouret: Le Barman Universel. Seite 118. Whisky Skin, Hot.

Gobelet n° 4, réchauffé:
1 cuiller à café sucre en poudre.
1/2 cuiller à café jus de citron.
2 traits d’orange bitter.
1 verre à liqueur de whisky.
Emplir aux 3/4 d’eau bouillante. Servir

1949 Wilhelm Stürmer: Cocktails by William. Seite 137. Scotch Whisky Skin.

Füge zu 1 Gläschen Scotch Whisky
heißes Wasser und garniere mit
Zitronenschale.

1952 Anonymus: Cocktails. Seite 116. Columbia Skin.

Dans une petite casserole:
Une cuiller à soupe d’eau,
Deux morceaux de sucre,
Le jus d’un demi-citron,
Une cuiller à café de curaçao,
Un verre de rhum.
Chauffer jusqu’à ébullition mais sans faire
bouillir.
Servir dans un verre à Bordeaux chauffé

1953 Anonymus: Esquire’s Handbook for Hosts. Seite 119. Columbia.

1 jigger rye whiskey
1 piece lemon peel
1/2 lump sugar
Fill with hot water.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 152. Whiskey Skin.

Put Lump of Sugar into Hot Whiskey
glass and fill with two-thirds Boiling
Water. Add 2 oz. Old Mr. Boston Rye
or Bourbon Whiskey. Stir, then add
Twist of Lemon Peel on top and drop
in glass.

1955 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 47. Columbia Skin.

Dans une petite casserole:
1 cuillerée à café de sucre, 2 jets de
citron, 3 jets de Curaçao rouge, 1 verre de
Rhum, 1 clou de girofle, une petite pincée
de canelle.
Bien chauffer et servir dans un verre à
Punch.
On peut servir cette boisson froide, en
ce cas, se servir du shaker.

1956 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 122. Columbia Skin.

Heat in a small saucepan 1
tablespoon Water, 2 lumps of
Sugar, the Juice of 1/2 Lemon,
1 teaspoon Curaçao and 2 jiggers
Rum. Let foam but do not boil.
Serve in heated Wineglass.
Note: Brandy, Gin or Whiskey
may be prepared as above.

1960 Anonymus: Tout les cocktails et les boissons rafraichissantes. Seite 36. Columbia skin.

1 verre de Rhum
1 cuillerée de sucre
2 traits de jus de citron
1 trait d’eau de Seltz
1 zeste de citron
Poudrer de muscade

1965 Aladar von Wesendonk: 888 Cocktails. Seite 81. Kolumbia Skin.

2 TL Grenadinesirup
1 Cocktailmaß Rum
im Mixbecher mit Eis rühren,
ins Cocktailglas abseihen,
mit 1 Zitronenscheibe garnieren
und mit je 1 Prise Pfeffer und
Muskat überstreuen

1965 Aladar von Wesendonk: 888 Cocktails. Seite 167. Columbia.

1 Cocktailmaß Rye Whiskey
1 Stück Zitronenschale
1 Stück Würfelzucker
mit etwas kochendem Wasser mi=
schen und im Grogglas servieren

1966 Harry Schraemli: Le roi du bar. Seite 74. Columbia Skin.

Petit tumbler chauffé. 1 cb sucre, 1 Bour-
bon, finir de remplir avec de l’eau chaude.
Grand zeste de citron (spirale).

1972 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 108. Whiskey Skin.

Put lump of sugar into hot whiskey
glass and fill two-thirds with boiling
water. Add 2 oz. Old Mr. Boston
Whiskey. Stir, then add twist of
lemon peel and drop in glass.

* Bourbon, Blended, Rye or Canadian.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 257. Columbia Skin.

Fizz Glass           Build
Heat in saucepan:
1 tblsp water
2 lumps sugar
1 oz lemon juice
1/4 oz orange curaçao
2 oz rum

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 431. Whiskey Skin.

Old Fashioned Glass       Build
Fill with hot water
2 oz whiskey
Lemon twist

explicit capitulum
*

über

Hallo, ich bin Armin, und in meiner Freizeit als Blogger, freier Journalist und Bildungstrinker möchte ich die Barkultur fördern. Mein Schwerpunkt liegt auf der Recherche zur Geschichte der Mischgetränke. Falls ich einmal eine Dir bekannte Quelle nicht berücksichtigt habe, und Du der Meinung bist, diese müsse berücksichtigt werden, freue ich mich schon darauf, diese von Dir zu erfahren, um etwas Neues zu lernen.