Sazerac Cocktail. Beitragsbild.

Sazerac Cocktail

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So ziemlich alles, was man über den Sazerac Cocktail zu wissen meint, ist falsch. Wir beschäftigen uns detailliert mit seiner Geschichte und den überlieferten Mythen.

Sazerac Cocktail.

Sazerac Cocktail.

60 ml Sazerac Rye Whiskey
2,5 ml La Pontissalienne Absinth
2 dash Peychaud’s Bitters
5 ml Zuckersirup (2:1)
Garnitur: Zitronenzeste

alternativ:

60 ml Jack Daniel’s Rye Whiskey
1,25 ml Duplais verte Absinth
2 dash Peychaud’s Bitters
5 ml Zuckersirup (2:1)
Garnitur: Zitronenzeste

Zubereitung: Gerührt. In das Gästeglas geben und mit einer Zitronenzeste abspritzen. 

Hinweis: Eine wundervolle Variante ergibt sich auch mit 60 ml Baron Gaston Legrand VSOP Armagnac, 2,5 ml La Pontissalienne Absinth, 2 dash Peychaud’s Bitters, 5 ml Zuckersirup (2:1) und einer darüber gespritzten Zitronenzeste.

Die Geschichte des Sazerac?

Die Geschichte des Sazerac Cocktails wurde uns detailliert von Stanley Clisby Arthur überliefert. Bevor wir seine Aussagen einer Überprüfung unterziehen, fassen wir also zunächst seine im Plauderton gehaltenen Worte zusammen. Dabei müssen wir jedoch nicht beim Sazerac, sondern bei den Peychaud’s Bitters beginnen:

1793 kam infolge der Aufstände in San Domingo ein junger Flüchtling nach New Orleans. Er gehörte einer angesehenen französischen Familie an und war als Apotheker ausgebildet worden. Sein Name war Antoine Amedée Peychaud. In seinem Besitz befand sich auch ein altes, geheimes Familienrezept für einen Bitter, aufgrund dessen er in New Orleans berühmt und populär werden sollte. Er gab diese Bitter in Cognac und servierte sie Freunden und Besuchern seiner Apotheke in der Royal Street 437 als Heilmittel bei Magenleiden. Die Nachricht über diesen Trunk verbreitete sich schnell, und so verlangte man ihn auch in den zahlreichen Kaffeehäusern der Stadt. Als „Kaffeehäuser“ bezeichnete man damals die Saloons. In seinem eigenen Geschäft gab Antoine Amedée Peychaud seinen Cognac-Drink auf einzigartige Weise aus. Er goß einzelne Portionen in einen altmodischen doppelseitigen Eierbecher, den die französischsprechende Bevölkerung Coquetier nannte. Dieser Becher war wahrscheinlich der Vorläufer des jetzigen Jiggers, denn er faßte am großen Ende die Menge von einem Jigger, am kleinen Ende die Menge von einem Pony, so wie auch heute noch gemessen wird. Diejenigen, die kein Französisch sprachen, verschliffen das Wort Coquetier zu „Cock-tay“ und schließlich zu „Cocktail“. Zuvor trank man in den Kaffeehäusern von New Orleans Brandy-Toddies, doch nun ging man dazu über, Brandy-Cocktails zu trinken. Die Bitter machten den Unterschied und aus dem Brandy-Toddy einen Brandy-Cocktail. [1-9] [1-10] [1-11]

Definition eines Cocktails. The Balance, Columbian Repository, 13. Mai 1806.

Definition eines Cocktails. The Balance, Columbian Repository, 13. Mai 1806. [35]

Stanley Clisby Arthur geht dann auf zahlreiche andere Anekdoten und Legenden ein, die erklären sollen, woher die Bezeichnung Cocktail stammt. Er hält sie jedoch für zumeist weit hergeholt und bedeutungslos. Er beruft sich auch auf Dr. Frank H. Vizetelly, einem bekannten Herausgeber eines Standardwörterbuches. Letzterer hatte ihm geschrieben, daß der Cocktail mindestens bis zum Anfang des 19. Jahrhunderts zurückgehe, vielleicht sogar bis in die Zeiten der Amerikanischen Revolution. Es wird auch der Artikel in „The Balance“ vom 13. Mai 1806 erwähnt, demzufolge ein Cocktail aus Spirituose jeglicher Art, Zucker, Wasser und Bitter zubereitet und umgangssprachlich auch „Bittered Sling“ genannt werde. Stanley Clisby Arthur kommt nach der sorgfältigen Analyse der von Dr. Vizetelly genannten Daten zu dem Schluß, daß sicher zu sein scheint, daß die seltsame Aussprache von Coquetier in New Orleans die älteste und glaubwürdigste Erklärung für die Herkunft des Wortes Cocktail ist. [1-11] [1-12] [1-13] [1-14]

Stanley Clisby Arthur berichtet uns dann noch vom deutschen Reisenden Henry Didimus, der in seinem Buch „New Orleans As I Saw It“ über seine Erlebnisse in New Orleans im Jahr 1835 bis 1836 berichtet. Herr Didimus ging durch die Altstadt, und ihm wurde ein Brandy-Cocktail angeboten. Mit dieser Mischung war er nicht vertraut, und er wurde aufgeklärt, daß der Brandy Toddy aus etwas Wasser, etwas Zucker und viel Brandy bestehe. Ein Brandy Cocktail hingegen enthielte zusätzlich etwas Bitter. [1-14] [17]

Doch kommen wir nun zu Stanley Clisby Arthurs Aussage über den Sazerac. Er berichtet:

The Sazerac Cocktail. Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks, 1938. Seite 17.

The Sazerac Cocktail. Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks, 1938. Seite 17. [1-17]

„Wie bereits erwähnt, wurde der amerikanische Cocktail nicht nur im alten New Orleans geboren, sondern erhielt seinen kuriosen Namen im berühmten Stadtviertel „Vieux Carré“. Es gibt Cocktails und Cocktails, aber der bekannteste aller New Orleanser Cocktails ist zweifellos der Sazerac. Die Tatsache, dass er aus New Orleans stammt, führte zu der Legende, dass er zuerst von einer alten Familie aus Louisiana erfunden und nach ihr benannt wurde, einer Legende ohne Tatsache, da eine solche Familie in Louisiana nie existierte. Ein Friseurladen befindet sich nun in einem Gebäude auf der rechten Seite des ersten Blocks in der Royal Street, die vom Kanal herkommt, und vor dessen Türen steht immer noch das Wort „SAZERAC“ am Bürgersteig. Diese Bezeichnung kennzeichnete den Eingang zu einer einst gut etablierten Bar auf der Gebäudeseite zur Exchange Alley. Hier wurde das Getränk, das überall als Sazerac Cocktail berühmt war, gemischt und serviert. Hier wurde er mit dem Namen getauft, den er heute trägt. Seit Jahren war eine der beliebtesten Cognacmarken, die nach New Orleans importiert wurde, diejenige der Firma Sazerac-de-Forge et fils aus Limoges, Frankreich. Der lokale Vertreter dieser Firma war John B. Schiller. 1859 eröffnete er eine Verkaufsstelle in der Exchange Alley 13 und nannte sie „Sazerac Coffee House“, nach der Cognacmarke, die in seiner Bar exklusiv vertrieben wurde. Schillers Brandy Cocktails wurden zum Getränk des Tages und sein Geschäft florierte und überlebte sogar den Krieg zwischen den Staaten. 1870 folgte ihm sein Buchhalter Thomas H. Handy als Inhaber und änderte den Namen in „Sazerac House“. Eine Änderung der Rezeptur erfolgte ebenfalls. Peychaud’s Bitters wurden immer noch verwendet, um die richtige Kleinigkeit hinzuzufügen, aber der Cognac wurde durch amerikanischen Roggenwhiskey ersetzt, um den Geschmack der Amerikaner zu befriedigen, die „red likker“ jedem blaßgesichtigen Brandy vorzogen. So verschwand der Brandy aus dem Sazerac Cocktail, um durch Whiskey ersetzt zu werden (Handy verwendete immer Maryland Club Rye, wenn Sie an Markennamen interessiert sind), und ein Spritzer Absinth wurde hinzugefügt. Wann genau Whisky den Brandy ersetzte und der Spritzer Absinth hinzugefügt wurde, sind strittige Fragen. Die Absinth-Innovation wurde Leon Lamothe zugeschrieben, der 1858 als Bartender tätig war für Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., einer Weinimportfirma in der alten Seignouret-Villa, die noch immer in der Royal Street 520 steht. Wahrscheinlicher war es um 1870, als Lamothe in Pina’s Restaurant in der Burgundy Street arbeitete, daß er mit Absinth experimentierte und den Sazerac zu dem machte, was er heute ist.“ [1-17] [1-18]

The Sazerac Cocktail. Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks, 1938. Seite 18.

The Sazerac Cocktail. Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks, 1938. Seite 18. [1-18]

Der Text im Original lautet: „As previously related, the American cocktail was not only born in Old New Orleans but was given its curious name in the city’s famous Vieux Carre. There are cocktails and cocktails but the best known of all New Orleans cocktails is unquestionably the Sazerac. The fact that it originated in New Orleans gave rise to the legend that it was first concocted by and named for an old Louisiana family, legend without fact as no such Louisiana family ever existed. A barbershop now holds forth in a building on the right hand side of the first block in Royal street going down from Canal, and before its doors, still remains lettered in the sidewalk the word „SAZERAC.“ This denotation indicated the entranceway to a once well-patronized bar on the Exchange Alley side of the building. It was here the drink famed far and wide as a Sazerac cocktail was mixed and dispensed. It was here it was christened with the name it now bears. For years one of the favorite brands of cognac imported into New Orleans was a brand manufactured by the firm of Sazerac-de-Forge et fils, of Limoges, France. The local agent for this firm was John B. Schiller. In 1859 Schiller opened a liquid dispensary at 13 Exchange Alley, naming it „Sazerac Coffee-house“ after the brand of cognac served exclusively at his bar. Schiller’s brandy cocktails became the drink of the day and his business flourished, surviving even the War Between the States. In 1870 Thomas H. Handy, his bookkeeper, succeeded as proprietor and changed the name to „Sazerac House.“ An alteration in the mixture also took place. Peychaud’s bitters was still used to add the right fillip, but American rye whiskey was substituted for the cognac to please the tastes of Americans who preferred „red likker“ to any pale-faced brandy. Thus brandy vanished from the Sazerac cocktail to be replaced by whiskey (Handy always used Maryland Club rye, if you are interested in brand names), and the dash of absinthe was added. Precisely when whiskey replaced brandy and the dash of absinthe added are moot questions. The absinthe innovation has been credited to Leon Lamothe who in 1858 was a bartender for Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., a wine importing firm located in the old Seignouret mansion still standing at 520 Royal street. More likely it was about 1870, when Lamothe was employed at Pina’s restaurant in Burgundy street that he experimented with absinthe and made the Sazerac what it is today.“ [1-17] [1-18]

The Evening Times, 12. Januar 1911, Seite 3.

The Evening Times, 12. Januar 1911, Seite 3. [30]

Für den Interessierten Leser haben wir einen Zeitungsartikel gefunden, der am 12. Januar 1911 in The Evening Times erschienen ist. Dieser greift die von Stanley Clisby Arthur erwähnte Legende auf, der Sazerac Cocktail sei durch einen Franzosen namens Sazerac erfunden worden. Dort heißt es:

„“Der Sazerac Cocktail, der von den Barkeepern von New Orleans berühmt gemacht wurde, ist eines der ältesten Mischgetränke der Welt“, sagte T. P. Thompson aus Crescent City [gemeint ist New Orleans]. „Es wurde, wenn ich dieses Wort verwenden darf, von einem Franzosen namens Sazerac erfunden, der einen Platz an der Rue Royale unterhielt, in der Nähe der Canal Street, im alten Teil von New Orleans, bekannt als die Händlerbörse. Das war vor vielen Jahren, und in dieser Zeit versammelten sich die Franzosen von New Orleans in großer Zahl, um sich mit Sazeracs Zubereitung zu verwöhnen. Der Cocktail erhielt den Namen Sazerac, und er wurde so berühmt, daß ein Konkurrent von Sazerac beschloß, ein Getränk zu erfinden, das mit dem des alten Franzosen konkurrieren würde. Er begann damit, Brandy mit Vanillesirup und Zucker zu mischen, und arbeitete ihn allmählich zu einem vorzüglich schmackhaften Cocktail aus, der heute fast so berühmt ist wie der Sazerac. Dieses Getränk wird als Roupegnac bezeichnet, und ich sage Ihnen, daß es ein Knaller ist. Drei oder vier von ihnen werden fast jeden Mann unter den Tisch bringen. Der Cocktail wurde nach dem Mann benannt, der ihn zuerst gemischt hat, und dieser wurde später Bürgermeister von New Orleans.“ – „“The sazerac cocktail, made famous by the bartenders of New Orleans, is one of the oldest mixed drinks in the world,“ said T. P. Thompson of the Crescent City. „It was invented, if I may use that word, by a Frenchman named Sazerac, who kept a place on the Rue Royale, near Canal street, in the old section of New Orleans known as the Merchants‘ Exchange. This was many years ago, and in that period the French residents of New Orleans gathered in large numbers to regale themselves with Sazerac’s concoction. The cocktail was given the name of the sazerac, and so famous did it become that a competitor of Sazerac determined to invent a drink that would rival that of the old Frenchman. He began by mixing brandy with vanilla sirup and sugar, and he gradually worked it into an eceedingly palatable cocktail, which now is almost as famous a drink as the sazerac. This drink is known as the roupegnac, and I say to you that it is a corker. Three or four of them will put almost any man under the table. The cocktail was named after the man who first mixed it, and he afterwards became the mayor of New Orleans.““ [30]

Fassen wir Stanley Clisby Arthurs Aussagen also noch einmal zusammen: Der Cocktail entstand in New Orleans, weil Antoine Amedée Peychaud seine Pechyaud’s Bitters mit Cognac vermischte und als Getränk anbot. Dieser Cocktail, so benannt nach einem Eibecher, wurde schnell beliebt und in den Coffee Houses der Stadt angeboten. 1859 eröffnete John B. Schiller sein „Sazerac Coffee House“ und Pechauds Brandy Cocktail wurde dort angeboten und mit dem Cognac der Firma „Sazerac-de-Forge et fils“ zubereitet. Dies wird zwar nicht ausdrücklich so gesagt, aber dennoch impliziert. Von diesem Cognac bzw. Coffe House erhielt der Cocktail seinen Namen und wurde fortan als Sazerac Cocktail bezeichnet. 1870 übernahm Thomas H. Handy das Geschäft und benannte es in „Sazerac House“ um. Gleichzeitig veränderte er die Rezeptur des Sazerac Cocktails. Anstelle des Cognacs wurde nun ein Rye Whiskey verwendet, und es wurde ein Spritzer Absinth hinzugegeben. Die Verwendung des Absinths wurde von Leon Lamothe eingeführt.

Diese Geschichte wird gemeinhin immer wieder kolportiert, und man bereichert sie mit weiteren Argumenten, beispielsweise, daß die Umstellung von Cognac auf Rye Whiskey auch mit der Reblausplage in Europa zu tun hätte, da dadurch die Wein- und Cognacproduktion eingebrochen sei. Auch baute Thomas H. Handy auf den Grundlagen des „Sazerac House“ ein Imperium auf. Er erwarb die Rechte für Peychaud’s Bitters im Jahr 1873. In den 1890er Jahren verkaufte er in Flaschen abgefüllte Sazerac Cocktails. Eine weitere Bar, die „Sazerac Bar“ wurde in der Royal Street eröffnet. Die Sazerac Company wurde gegründet, die bis heute ein Familienunternehmen ist und viele traditionsreiche Destillerien besitzt, wie Buffalo Trace Distillery, A. Smith Bowman, Glenmore Distillery, Barton, Fleischmann, Medley und Mr. Boston. [2] [3] [4] [5]

Eine kritische Betrachtung

Doch stimmt die Geschichte so überhaupt? Hat Stanley Clisby Arthur überhaupt recht? Auf welchen Quellen beruht seine Geschichte? Beginnen wir also zunächst mit Antoine Peychaud. Wir haben in unserem Beitrag über den Ursprung des Cocktails bereits belegt, daß Antoine mitnichten der Erfinder des Cocktails ist. Zur gleichen Schlußfolgerung kommt sein Verwandter Philip Greene. [6] Er hat sich mit der Familiengeschichte beschäftigt und herausgefunden, daß Charles Peychaud Frankreich verlassen hatte, um in der Neuern Welt sein Glück zu versuchen, in der Kolonie St.-Domingue, auch San Domingo genannt. Er wurde mit seiner Kaffeeplantage wohlhabend, sein Sohn Charles Louis Peychaud wurde Arzt. Letzterer bekam mit seiner Frau Rosalie Martinet eine Tochter Lasthénie, geboren um 1799, und einen Sohn Antoine Amedée. Antoine kam als Kind nach New Orleans. Eine Sterbeanzeige in der „New Orleans Bee“ belegt, daß Antoine am 30. Juni 1883 im Alter von 80 Jahren verstarb. Er wurde im Februar 1803 in der Nähe von Cap-Haïtien auf Haiti geboren. Da der Cocktail bereits 1806 bekannt war, kann Antoine nicht der Erfinder desselben gewesen sein. [6]

Stanley Clisby Arthur hat in dieser Hinsicht also Unrecht. Wie steht es um den Rest seiner Geschichte? David Wondrich hat sich näher damit beschäftigt und hält gelinde gesagt nicht viel davon. Fassen wir also seine Einwände einmal zusammen. Zunächst einmal sollten wir uns mit der Biographie von Stanley Clisby Arthur beschäftigen, denn sie sagt viel über ihn und somit auch indirekt über die von ihm berichtete Geschichte aus. Er wurde 1881 in Merced in Kalifornien geboren. In San Francisco und Los Angeles arbeitete er als Zeitungsreporter und Fotograf, ging dann nach El Paso und New York und schließlich nach New Orleans, wo er für lokale Zeitungen Flora und Fauna fotografierte, insbesondere Vögel. Mit seiner Frau schrieb er Kinderbücher. Da er sich für die Geschichte von New Orleans interessierte, besuchte er Archive, um mehr über deren Vergangenheit zu erfahren. Mit seinen Vogelbildern bewarb er sich 1915 erfolgreich auf die Stelle des Staatlichen Ornitologen von Louisiana, obwohl er auf diesem Gebiet keine Referenzen hatte. 1920 wandte er sich wieder dem Journalismus zu und schrieb Artikel über die Stadtgeschichte im New Orleanser „Item“ und für die „Who‘s Who im Zoo“-Kolumne auf der Kinderseite. Er wechselte seinen Beruf erneut und ließ sich zum Direktor des State Departments of Wildlife ernennen. Dann folgten wiederum ein paar Jahre, in denen er schrieb. 1934 wurde er durch die Works Progress Administration, einer Bundesbehörde der USA, die als Arbeitsbeschaffungsbehörde für die Millionen Arbeitslosen während der Weltwirtschaftskrise konzipiert war, als Regionaldirektor des Bundesarchivs eingestellt, erneut ohne jegliche formale Qualifikation. 1941 wechselte er in die Direktion des Louisiana State Museums und blieb dort sieben Jahre bis zu seiner Pensionierung. Er verstarb 1963 in New Orleans. Wir sehen also, daß er eine ziemlich unruhige Erwerbsbiographie hatte und auch Positionen innehatte, für die er keinerlei Qualifikation vorweisen konnte. [7] [8] Mitte der 1930er Jahre veröffentlichte Stanley Clisby Arthur eine Buchreihe, die sich mit der Geschichte von New Orleans beschäftigte. Die Bücher basierten auf den Unterlagen, auf die er als Angestellter des Archivs Zugriff hatte. Darunter war auch das 1937 erschienene Buch „Famous New Orleans Drinks and How to Mix ‘Em“. Dies ist ein für die Stadt bedeutendes Buch, denn es war nach Paul Alpuentes „Down the Hatch“ das zweite Cocktailbuch, das in New Orleans veröffentlicht wurde, und das erste, daß sich mit der Geschichte der Drinks in New Orleans beschäftigte. Dem interessierten Bildungstrinker sei noch mitgeteilt, daß Paul Alupent ein ehemaliger Bartender von Henry C. Ramos‘ „Stag Saloon“ war. [7] Die meisten Rezepte, die Stanley Clisby Arthur in seinem Buch aufführt, sind Rezepte für amerikanische Standarddrinks der damaligen Zeit, beispielsweise Manhattan, Martini, Highball oder Old-Fashioned. Inkludiert sind jedoch auch Drinks, die ihre Wurzeln in New Orleans haben, darunter der Ojen Cocktail, der Roffignac, der Ramos Gin Fizz, der Vieux Carre, der Cocktail a la Louisiane, der Café Brulot und natürlich auch der Sazerac. [7]

Der Sazerac war bei Erscheinen des Buches ein in Amerika ziemlich bekanntes Getränk. In der Regel wußte man jedoch nicht viel darüber. Manche sagten, so berichtet David Wondrich, er käme aus New Orleans und gehöre zu den „Drinks erfunden von den Kreolen während der Periode von Louey Cans“, zu den „drinks invented by the Creoles during the period of Louey Cans“ . Louey Cans war niemand anderes als Louis Quinze, alias König Ludwig XV. von Frankreich. David Wondrich belegt diese Aussage leider nicht näher. Das Zitat stammt zwar von O. Henry, einem 1910 verstorbenen amerikanischen Schriftsteller, doch erwähnt er in seinem Text nicht den Sazerac, sondern bleibt allgemein. [7] [13-237] [18] [19] Manchen wäre vielleicht auch bekannt gewesen, so fährt David Wondrich fort, daß vor der Prohibition die Firma Thomas H. Handy & Co. von New Orleans aus in Flaschen abgefüllte Cocktails auf den Markt gebracht hätte. Darunter wären nicht nur Manhattan Cocktail, Martini Cocktail, Gin Cocktail, Vermouth Cocktail oder Brandy Cocktail, sondern auch das erfolgreichste Produkt, der Sazerac Cocktail, gewesen. Hier möchten wir David Wondrich widersprechen, denn einen Sazerac Cocktail in Flaschen gab es wohl nicht, vielmehr firmierten die genannten Cocktails alle unter dem Oberbegriff „Sazerac Cocktails“. Jedenfalls legen das die Zeitungsanzeigen nahe. [7] David Wondrich weiß dann noch zu berichten, daß sich manche vielleicht daran erinnert hätten, daß um die Jahrhundertwende, als der Sazerac Cocktail berühmt geworden sei, dieser in den New Orleanser Zeitungen einem Billy Wilkinson zugeschrieben worden sei, der damals im Sazerac House Head-Bartender gewesen sei. [7]

Auf Grundlage dieser spärlichen Fakten erschuf Stanley Clisby Arthur die Legende rund um den Sazerac Cocktail, und fügte viel hinzu. [7] Wir haben sie ganz Beginn dieses Artikels ja bereits wiedergegeben. Unterziehen wir sie also einem Faktencheck.

Der Faktencheck

Zunächst einmal kann Antoine Peychaud nicht bereits 1793 nach New Orleans mit einem Rezept seiner Bitter gekommen sein, denn er wurde erst 1803 geboren. Auch seine Geschichte rund um den Cognac mit Bitter, der in einem Eierbecher serviert wird und daß dies der erste Cocktail gewesen sei, ist Unsinn. Stanley Clisby Arthur ignoriert die Einwände von Frank Viztelly und behauptet nur, daß die Eierbechergeschichte nach sorgfältiger Analyse die wahrscheinlichste Erklärung für den Ursprung des Cocktails sei. Er geht in keinster Weise darauf ein, um welche Analyse es sich handelt und warum die anderen zahlreichen Erklärungen, die Frank Viztelly lieferte, falsch sein sollten. Er kanzelt sie einfach nur lapidar ab indem er sagt: „Einige dieser Legenden sind malerisch, einige alt, einige modern, viele fantastisch, und die meisten von ihnen weit hergeholt und bedeutungslos“. – „Some of these legends are picturesque, some old, some modern, many fantastic, and most of them far-fetched and meaningless.“ [1-13]  [7] Er wägt in keinster Weise ab oder überprüft den möglichen Wahrheitsgehalt der Aussagen. In unserem mehrteiligen Beitrag über den Ursprung des Cocktails haben wir uns ausführlich mit dieser Thematik beschäftigt.

Seine weiteren Aussagen sind ebenfalls unqualifiziert. Nehmen wir beispielsweise seine Aussage bezüglich des hinzugefügten Absinthes durch Leon Lamothe, als er schreibt: „Die Absinth-Innovation wurde Leon Lamothe zugeschrieben, der 1858 als Bartender tätig war für Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., einer Weinimportfirma im alten Seignouret-Herrenhaus, das noch immer in der Royal Street 520 steht. Wahrscheinlicher war es um 1870, als Lamothe in Pina’s Restaurant in der Burgundy Street beschäftigt war, daß er mit Absinth experimentierte.“ – „The absinthe innovation has been credited to Leon Lamothe who in 1858 was a bartender for Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., a wine importing firm located in the old Seignouret mansion still standing at 520 Royal street. More likely it was about 1870, when Lamothe was employed at Pina’s restaurant in Burgundy street that he experimented with absinthe. In Gardner’s New Orleans Directory findet man den Eintrag: „Lamothe Leon, bar. Pino’s Restaurant, r. 151 Burgundy.“ Lamothe Leon war also Kassierer, nicht Bartender, und er arbeitete bei Pino’s und nicht bei Pina’s. Und das „r.“ steht für „residence“, also Wohnsitz. Pino’s Restaurant befand sich in der Carondelet Street. Wie David Wondrich richtig feststellt: Von einem Archivar kann man erwarten, daß er dies weiß und daß er dies nachschlägt. Stanley Clisby Arthur weiß es jedoch nicht. Das Verzeichnis von 1861 gibt zwar an, daß Leon Lamothe eine Zeitlang für Cavaroc & Co., dem Vertreter für Seignouret-Weine gearbeitet hat. Es gibt jedoch keinerlei Anzeichen dafür, daß diese Firma jemals eine Bar hatte oder etwas anderes als ein Großhandel war. Der Grund dafür, daß Leon Lamothe Teil der Geschichte um den Sazerac wurde, liegt wohl darin begründet, so David Wondrich, daß er eigene Bars und Restaurants besaß und ein fester Bestandteil des Sportlebens der Stadt war. [7] [20]

H. Didimus: New Orleans As I Found It, 1845. Seite 25.

H. Didimus: New Orleans As I Found It, 1845. Seite 25. [17]

Es gibt noch weitere Belege für Stanley Clisby Arthurs Schlamperei. Beispielweise zitiert er aus Henry Didimus‘ Buch, um zu belegen, daß der Cocktail seinen Ursprung in New Orleans habe. Stanley Clisby Arthur zufolge steht dort, der Toddy bestehe aus ein wenig Wasser, ein wenig Zucker und viel Brandy, der Cocktail hingegen aus denselben Zutaten und zusätzlich einem Hauch von Bitter: „A brandy-toddy is made by adding together a little water, a little sugar, and a great deal of brandy — mix well and drink. A brandy-cocktail is composed of the same ingredients, with the addition of a shade of bitters“. Das ist jedoch falsch zitiert, den Henry Didimus schreibt: „the same ingredients, with a shade of Stoughton’s bitters“. [7] [17] Es kamen also keinesfalls Peychaud’s Bitters in einen Cocktail – wie es Stanley Clisby Arthurs suggerieren möchte, sondern Stoughton’s Bitters aus England. Man darf ihm unterstellen, daß er entweder im Interesse seiner Geschichte hier bewußt falsch zitiert oder aber einfach nur schlampig arbeitete. David Wondrich stellt fest, daß auch der Rest der Geschichte nicht auf historischen Belegen beruht. Abschließend sei ein weiterer Beleg der Schlampigkeit genannt: H. Didimus‘ Werk heißt nicht „New Orleans As I Saw It“, sondern „New Orleans As I Found It“. Auch erzählt Stanley Clisby Arthur die Geschichte in anderen Punkten nicht so, wie H. Didimus sie aufgeschrieben hat. Er nahm sich hier „künstlerische Freiheit“ heraus, um die Geschichte interessanter zu gestalten – so wie er dies auch für den Rest seiner Erzählung mit Sicherheit wohl auch tat.

Die wahre Geschichte des Sazerac Cocktails

Legen wir also Stanley Clisby Arthurs Geschichte beiseite und konzentrieren uns darauf, was belegbar ist.

Durchsucht man die New Orleanser Zeitungen des 19. Jahrhunderts, so fällt auf, daß ein Sazerac Cocktail niemals erwähnt wird, obwohl es dazu viele Gelegenheiten gegeben hätte. Als 1871 eine Filiale des „Sazerac House“ in der Carondelet Street eröffnet wurde, wird nicht darauf hingewiesen, daß man den Cocktail nun auch dort bekommen könne. Im 1873 in der „Daily Picayune“ erschienenen Artikel, der mit „What We Drink“ – also „Was wir trinken“ überschrieben ist, wird der Sazerac Cocktial nicht erwähnt. 1876 berichtet die „New Orleans Times“ über die alten Bars der Stadt und widmet dem „Sazerac House“, der ältesten und bekanntesten,  „the oldest and best known“ Bar der Stadt drei Absätze, doch einen Sazerac Cocktail erwähnt man nicht. Weder als die Bar 1878 durch Thomas Handy verkauft wurde, noch 1882, als sie durch den neuen Besitzer geschlossen wurde, noch bei der Wiedereröffnung der Bar durch Thomas Handy beklagte sich irgend jemand darüber, daß man den Sazerac Cocktail nicht mehr bekommen könne, niemand freute sich bei der Neueröffnung, daß der Sazerac Cocktail wieder erhältlich sei. 1885 beschäftigte sich der „Times-Democrat“ mit dem Zustand des Trinkens in der Stadt und stellte fest, daß in New Orleans Brandy der Vergangenheit angehöre und durch Whisley ersetzt worden sei. Man erwähnte dabei auch, daß die populärsten Mischgetränke der Rabbledegay aus Memphis oder der Manhattan aus New York seien. Einen Sazerac Cocktail erwähnte man jedoch nicht. [7] [13-239] Diese Quellenlage läßt nur einen Schluß zu: Den Sazerac Cocktail gab es zu dieser Zeit noch nicht. [9]

1893 verstarb Thomas Handy. Die Thomas O. Handy & Co. wurde von William Billy H. Wilkinson übernommen. Dieser war im Sazerac House seit 1878 an der Bar tätig gewesen und so etwas wie eine lokale Berühmtheit. Er verstarb am 22. Februar 1904. [7] [13-238] [13-239] [16] Geschäftspartner war Vincent Miret, der von 1882 bis zu seinem Tod im Jahr 1899 hinter der Bar arbeitete. 1895 veröffentlicht der Times-Democrat einen Artikel über das „Sazerac House“ und sein Management. Darin wird festgestellt, daß Vincent Miret zu seiner Reputation als bester Mixer von Whiskey-Cocktails  in der Stadt New Orleans zu gratulieren sei: „Vincent Miret is to be congratulated upon his reputation as the best mixer of whisky cocktails in the City of New Orleans.“  [7] [9] [13-239] [13-241]

Im Jahr 1895 begannen Billy Wilkinson, Vincent Miret und ihr stiller Teilhaber laut einer Markenanmeldung damit, die Cocktails der Bar in Flaschen abzufüllen. [7] Vielleicht war es aber auch später, denn an anderer Stelle steht, ebenfalls von David Wondrich geschrieben, daß der Verkauf dieser Flaschen erst im Jahr 1900 begann. Dies sei geschehen, weil das Hubline Hotel in Hartford in Connecticut in den 1890er Jahren damit begonnen hätte und sich gezeigt habe, daß man damit sehr erfolgreich sein könne. So tat man es diesem Hotel gleich und brachte eine ganze Reihe verschiedener in Flaschen abgefüllter Cocktails auf den Markt. Man vertrieb zunächst sechs verschiedene Cocktails: Whiskey, Holland Gin, Tom Gin, Martini, Vermouth und Sherry, und bald kam noch ein Manhattan Cocktail hinzu. [9] [13-238] Ein Sazerac Cocktail ist nicht darunter, und David Wondrich erklärt, daß dies deshalb so sei, weil es den Sazerac Cocktail schon gab, und zwar in der Bar. Dort hätte man hin gemußt, wollte man einen Sazerac Cocktail trinken. Der Cocktail, der vermutlich den Namen „Sazerac Cocktail“ trug, so David Wondrich, war der Whiskey Cocktail. [13-238]

Wir sind etwas anderer Auffassung. Wie wir noch aufzeigen werden, fällt beim Studium von Zeitungsanzeigen auf, daß alle Flaschenabfüllungen unter der Bezeichnung „Sazerac Cocktails“ vermarktet wurden. Diese Anzeigen konnte man ab 1900 in New Orleans und anderen Städten in Zeitungen finden. [16] Sie alle waren also ein „Sazerac Cocktail“, nämlich ein Cocktail aus dem „Sazerac House“. Es stellt sich doch die Frage, warum man den wohl berühmtesten Cocktail des Hauses, den Sazerac Cocktail, nicht auch auf Flaschen abgefüllt verkauft haben sollte. Ihn nur an der Bar auszuschenken wäre nicht sehr geschäftstüchtig. Wir stellen deshalb eine andere Hypothese in den Raum: Der Whiskey Cocktail war der beliebteste und meist verkaufte Cocktail aus der Reihe der „Sazerac Cocktails“. Bald schon wurde unter einem Sazerac Cocktail eben dieser verstanden, und beide Bezeichnungen wurden synonym verstanden. Der Name „Sazerac Cocktail“ wurde demzufolge einfach von der breiten Masse auf den Whiskey Cocktail übertragen, und die Namensgebung stammt gar nicht von der Firma, denn diese verstand ursprünglich alle Cocktails der Reihe darunter.

Zeitungsanzeigen

Für den Interessierten fügen wir an dieser Stelle exemplarisch einige Zeitungsanzeigen an, um unsere Aussage zu belegen.

James S. Zacharie: New Orleans Guide, 1902. Anzeige „The Sazerac Cocktails“.

James S. Zacharie: New Orleans Guide, 1902. Anzeige „The Sazerac Cocktails“. [11]

1902 erscheint im New Orleans Guide von James S. Zacharie folgende Anzeige: „Die Sazerac Cocktails – Whiskey, Manhattan, Martini, Tom Gin, Holland Gin, Vermouth. Vorbereitet und abgefüllt von Thos. W. Handy & Co. New Orleans, La. Diese Cocktails werden aus den besten Spirituosen hergestellt, die beschafft werden können; da sie in genauen Proportionen gemischt werden, sind sie immer von gleichbleibender Qualität. Für müde Frauen. Als Tonikum sollte der Sazerac Cocktail in jedem Haus sein. Sie werden einem nach einem Tag harten Einkaufens ein neues Leben einhauchen. Die endlose Sorge um die Hausarbeit kann entfallen, wenn das benötigte Tonikum zur Hand ist. Als Damendrink hat der „Sazerac Cocktail“ nichts Vergleichbares. Für müde Männer. Nach einem anstrengenden Tag sollten Sie sich vergewissern, dass Sie zu Hause eine Flasche Sazerac Cocktails haben. Als Aperitif und allgemeines Stärkungsmittel für den Geschäftsmann sind sie unübertroffen.“ – „The Sazerac Cocktails – Whiskey, Manhattan, Martini, Tom Gin, Holland Gin, Vermouth. Prepared and Bottled by Thos. W. Handy & Co. New Orleans, La. These Cocktails are made from the best liquors that can be procured; being mixed in accurate proportions they will always be found of uniform quality. For tired Women. As a tonic, Sazerac Cocktal should be in every home. They will pat new life into one after a day’s hard shopping. Endless worry of household duties can be done away with, if the needed tonic is at hand. As a Ladies‘ Drink The „Sazerac Cocktail“ Has no Equal. For tired Men. After a busy day, see that you have at home a bottle of Sazerac Cocktails. As an appetizer and general tonic for the business man they have no equal.“ 

The Sazerac Coctail. Pacific Wine and Spirit Review, 1903, Vol. XLVI, No. 1, Seite 51.

The Sazerac Coctail. Pacific Wine and Spirit Review, 1903, Vol. XLVI, No. 1, Seite 51. [28]

Im Pacific Wine and Spirit Review, Band 46 Nummer 1 erschien 1903 eine ähnliche Anzeige: „Der Sazerac Cocktail. DIESE Cocktails werden aus den besten Likören hergestellt, die es zu kaufen gibt; da sie in genauen Proportionen gemischt werden, werden sie immer von gleichbleibender Qualität sein. Nach einem anstrengenden Tag sollten Sie sich vergewissern, daß Sie zu Hause eine Flasche Sazerac-Cocktails haben. Als Aperitif und allgemeines Stärkungsmittel sind sie unübertroffen. Whiskey, Manhattan, Martini, Gin, Wermut und Brandy.“ – „The Sazerac Cocktail. THESE cocktails are made from the very best liquors that can be procured; being mixed in accurate proportions, they will always be found of uniform quality. After a busy day, see that you have at home a bottle of Sazerac cocktails. As an appetizer and general tonic they have no equal. Whiskey, Manhattan, Martini, Gin, Vermouth and Brandy.“

Sazerac Cocktails. Evening Star, 3. Februar 1903, Seite 9.

Sazerac Cocktails. Evening Star, 3. Februar 1903, Seite 9. [24]

Am 3. Februar 1903 erscheint im Evening Star eine Anzeige der Colonial Wine Co.. In ihr wird der von Thos. Handy & Co. hergestellte Martini Sazerac Cocktail, Whiskey Sazerac Cocktail und Manhattan Sazerac Cocktail angepriesen: „Thos. H. Handy & Co.’s – Martini – Whiskey oder – Manhattan Sazerac Cocktail, $1.25 … Mit einer Flasche Sazerac Cocktail auf Ihrem Sideboard können Sie zu Hause Cocktails genießen, die den besten Cocktails entsprechen, die an jeder Bar oder in jedem Club des Landes serviert werden. Feinste Materialien – Köstlich gemischt – die besten Cocktails in Amerika.“ – „Thos. H. Handy & Co.’s – Martini – Whiskey or -Manhattan Sazerac Cocktail, $1.25 … With a bottle of Sazerac Cocktail on your sideboard you can enjoy cocktails at home equal to the finest cocktails served over any bar or at any club in the country. Finest materials – Deliciously blended – the best Cocktails in America.“

Sazerac Cocktails. Evening Star, 23. Juni 1904, Seite 6.

Sazerac Cocktails. Evening Star, 23. Juni 1904, Seite 6. [25]

In derselben Zeitung veröffentlicht derselbe Verkäufer am 23. Juni 1904 die Anzeige: „Sazerac Cocktails sind die am besten zubereiteten und werden überall dort vorgefunden, wo eine gute Kameradschaft herrscht. Hergestellt und abgefüllt von Thomas H. Handy & Co. aus New Orleans, La. Zu den Sorten gehören Manhattan, Martini und Whiskey. “ –  „Sazerac Cocktails are the best made, and are found whereever good fellowship reigns. Prepared and bottled by Thomas H. Handy & Co. of New Orleans, La. Varieties include Manhattan, Martini and Whiskey.“

Sazerac Cocktails. St. Landry Clarion, 6. Februar 1909, Seite 7.

Sazerac Cocktails. St. Landry Clarion, 6. Februar 1909, Seite 7. [26]

Im St. Landry Clarion erschien am 6. Februar 1909 eine Anzeige der Sliber Bros. Sie werben mit: „Versand um 12:20 Uhr, Ankunft am selben Tag um 4:30 Uhr in Opelousas … Schnellster Weg zum Versand der besten Spirituosen … Alleinvertreter für The Sazerac Cocktails (Whiskey, Manhattan, Martini, Tom Gin Vermouth (hergestellt von Thos. H. Handy & Co., New Orleans“ – „Shipped at 12:20 O’clock, Arrived a 4:30 same day In Opelousas … Quickest Route for Shipment of The Best Liquors … Sole agents for The Sazerac Cocktails (Whiskey, Manhattan, Martini, Tom Gin Vermouth (Prepared by Thos. H. Handy & Co., New Orleans“.

Sazerac Cocktail. Randolph Rose - Toasts, Wines and How to Serve Them, 1910, Seite 39.

Sazerac Cocktail. Randolph Rose – Toasts, Wines and How to Serve Them, 1910, Seite 39. [31]

Die R.M. Rose Co. bewirbt unter ihren Produkten im Jahr 1910 auch „den berühmten „Sazerac“ New Orleans Cocktail, der von Kennern als der erlesentste auf dem Markt verkündet wird. Martini, Tom Gin, Gin, Whiskey und Manhattan . . . .  $ 1.10“ – „the famous „Sazerac“ New Orleans Cocktail, pronounced by connoisseurs to the finest of the market. Martini, Tom Gin, Whiskey and Manhattan, bottle . . . . $ 1.10“ [31] Hier ist zwar zunächst von „dem“ Sazerac Cocktail die Rede, doch man erkennt sofort, daß damit die Marke der Sazerac Cocktails gemeint ist, denn als „Sazerac Cocktail“ wird folgend ein Martini, Tom Gin, Whiskey und Manhattan Cocktail angeboten.

Sazerac Cocktails. Omaha Daily Bee, 30. Dezember 1911, News Section, Seite 5.

Sazerac Cocktails. Omaha Daily Bee, 30. Dezember 1911, News Section, Seite 5. [27]

Am 30. Dezember 1911 werden die Sazerac Cocktails in der Omaha Daily Bee beworben mit „Sazerac Cocktails hergestellt von Thomas H. Handy & Co. aus New Orleans – Die köstlichsten produzierten Cocktails – Abgefüllt in der berühmten SAZERAC Bar in New Orleans – Alle Kenner bevorzugen Sazerac – Manhattan oder Martini … Erinnere dich an „Sazerac“, wenn du einen Cocktail willst.“ – „Sazerac Cocktails Made by Thomas H. Handy & Co., of New Orleans – Most Deliciously Cocktails Produced Bottled at the famous SAZERAC Bar in New Orleans – All Connoisseurs Prefer Sazerac – Manhattan or Martini … Remember „Sazerac“ when You want a Cocktail“.

Es ließen sich unzählige weitere Beispiele zitieren. Allen gemein ist die Tatsache, daß sie nicht von DEM Sazerac Cocktail berichten, sondern von vielen verschiedenen Cocktails, die alle unter der Marke Sazerac Cocktails zusammengefaßt sind. Dies läßt nur eine Schlußfolgerung zu: Anders, als wir bisher vielleicht vermutet haben, gab es DEN Sazerac Cocktail bis zur Prohibition nicht.

Weitere Angaben zur Geschichte der Sazerac Cocktails

Die Sazerac Bar muß außerordentlich erfolgreich gewesen sein. Wir haben die Angabe gefunden, daß an der Bar jährlich mehr als 500 000 Cocktails serviert worden seien, und daß man darüber hinaus den Sazerac Cocktail auf Flaschen abgefüllt in das ganze Land verschickt habe. [16] Wie wir festgestellt haben, muß es korrekterweise aber heißen, daß nicht DER Sazerac Cocktail verschickt wurde, sondern zahlreiche Cocktails aus der Reihe der Sazerac Cocktails.

Alpha Tau Omega Palm, 1898-1899, Seite 158. Ersterwähnung des Sazerac Cocktails.

Alpha Tau Omega Palm, 1898-1899, Seite 158. Ersterwähnung des Sazerac Cocktails. [12]

Die erste bekannte Erwähnung des Sazerac Cocktails findet man im März 1899 in der Bruderschaftszeitschrift „Alpha Tau Omega Palm“. Dort wird ein Bericht über die Jahrestagung der Gruppe im November 1898 in New Orleans abgedruckt, bei der man viel über einen Sazerac Cocktail gehört habe: „A good deal was heard … about two mysterious Articles: „A Sazerac Cocktail“ and an „Imperial Gin Fizz.““ [7] [12] [13-238] Diese Erwähnung verleitet zur Schlußfolgerung, daß es nur einen Sazerac Coctail gäbe. Doch mit dem zuvor gesagten wird klar, daß damit nur „irgendein“ Cocktail aus der Reihe der Sazerac Cocktails gemeint sein kann.

Sidney Story - Famous New Orleans Drinks, 1911.

Sidney Story – Famous New Orleans Drinks, 1911. [32]

Auch andere Autoren haben zu dieser Verwirrung beigetragen, indem sie von „dem Sazerac Cocktail“ berichteten, obwohl es nur eine Marke dieses Namens gab, mit zahlreichen verschiedenen Cocktails. Beispielsweise schreibt Sidney Story aus New Orleans in seinem kleinen Aufsatz „Famous New Orleans Drinks“ aus dem Jahr 1911: „Das Sprechen über Getränke erinnert uns an die köstlichen Sude für die die Metropole des Südens (New Orleans) berühmt ist. Es gibt fünf davon, die in Aroma und Geschmack dem Nektar der Götter entsprechen. Sie sind „The Sazerac Cocktail“, „Gin Fizz a la Ramos“, „High Ball Rofignac“, „Absinth a la Suissesse“, „Peychaud Cocktail“. Waren Sie jemals in New Orleans? Wenn ja, müssen Sie sich bei vielen Gelegenheiten in der Menge wiedergefunden haben, die, wenn sie Royal und Canal erreicht, in das französische Viertel abbiegt und, nachdem sie knapp fünfundsiebzig Fuß zurückgelegt hat, einen langen, schmalen Korridor betritt, an dessen Ende sich ein großer Raum mit Sand auf dem Boden befindet, und eine lange und gut aussehende Bar mit einer Länge von fünfundsiebzig Fuß, vor der die meiste Zeit eine Reihe von Männern steht, manchmal sogar zwei Reihen tief. Dies ist der berühmte Sazerac Saloon, der weltweit bekannt ist für seine Kunst bei der Herstellung des Sazerac Cocktails.“ – „Speaking of beverages reminds us of those delicious decoctions for which the Metropolis of the South (New Orleans) is famous. There are five of them, which for flavor and taste equal the nectar of the gods. They are „The Sazerac Cocktail,“ „Gin Fizz a la Ramos,“ „High Ball Rofignac,“ „Absinth a la Suissesse,“ „Peychaud Cocktail.“ Were you ever in New Orleans? If so, you must on many occasions found yourself following the crowd which, as it reaches Royal and Canal, turns off into French town and, having made scarcely seventy-five feet, enters a long, narrow corridor at the end of which is a large room with sand on the floor, and a long and handsome bar fully seventy-five feet long, before which stands most of the time a line of men, sometimes two deep. This is the famous Sazerac Saloon, known the world over for the art it possesses in the fabrication of the Sazerac Cocktail.“ [32]

Vollends verwirrend wirkt die Geschichte, die uns David Wondrich erzählt. Im Jahr 2012 oder 2013 kam Steven Joseph auf David Wondrich zu und zeigte ihm eingerahmte, handgeschriebene Rezepte seines Großonkels Christopher O’Reilly. [9] [13-239] Dieser erwarb 1919 das Sazerac House und die Thomas Handy Company und änderte den Namen in Sazerac Company. In dieser Firma hatte er 1904 als Sekretär und Leiter der Finanzen in der Firma zu arbeiten begonnen und war 1906 deren Präsident geworden. [10] [13-239] David Wondrich sagt auch, Christopher O’Reilly sei in den 1910er Jahren der Bar-Manager des Sazerac House gewesen, und hätte somit alles über die Rezepte und den Sazerac Cocktail gewußt, doch habe man dies geheim gehalten. [9] Diese Rezepte sind die Rezepte für die Flaschenabfüllungen der Sazerac Company. Es gibt sie für verschiedene Cocktails, darunter auch eines für den Sazerac Cocktail. Dieser wurde mit Peychaud’s Bitters, Angostura Bitters, Rye Whiskey und etwas Maraschino zubereitet. Das war der von der Firma vertriebene Sazerac Cocktail. [9] [13-239] In dieser Rezeptur ist kein Absinth vorhanden. David Wondrich erklärt dies damit, daß der Absinth wohl erst mit dem Spülen  des Glases hinzugefügt worden sei. Alternativ vermutet er, das Fehlen des Absinths in der Rezeptur könne auch aus dem von Chris McMillian vorgeschlagenem Grund fehlen. Dieser vermute nämlich, daß das handgeschriebene Rezept aus der Zeit zwischen 1912, als Absinth verboten wurde, und dem Beginn der Prohibition stamme. Wir hingegen datieren das Rezept auf Prohibitionszeiten oder danach, denn das Rezept ist mit Sazerac Cocktail überschrieben, welcher zumindest bis zum Beginn der Prohibition gar nicht als solcher vertrieben wurde. Außerdem ist interessant, daß in diesem handgeschriebenen Rezept auch Angostura Bitters verwendet werden, und darüber hinaus als „Geheimzutat“ etwas Maraschino. [9] [13-239] [13-240] Das ist wirklich etwas bemerkenswertes. Wie wir bei der Durchsicht der gedruckten Rezepte feststellen können, verwendet nicht ein einziges Maraschino. Wir können uns gut vorstellen, daß man nach dem Absinthverbot im Jahr 1912 [29] nach einer anderen Zutat gesucht hat, um diesen Whiskey Cocktail etwas interessanter zu gestalten, und so entschied man sich für Maraschino.

Jedenfalls war Absinth auch in dem Rezept enthalten, daß William Boothby von der Thomas Handy Company erhalten und in den 1910er Jahren publiziert habe, so David Wondrich. [13-240] Dabei kann es sich nur um die Angaben in William Boothbys Buch „The World’s Drinks“ handeln, das jedoch bereits 1908 veröffentlicht wurde. Dort steht jedoch nichts über die Thomas Handy Company, vielmehr wird als Quelle angegeben: „A LA ARMAND REGNIER, NEW ORLEANS, LA.“ und außerdem wird Brandy verwendet, kein Rye. Leider konnten wir nichts näheres über Armand Regnier in Erfahrung bringen. Leider belegt David Wondrich seine Aussage, daß dieses Rezept direkt von der Thomas Handy Company stamme, nicht mit einer Quellenangabe. Wir haben also unsere Zweifel.

Der Sazerac Company zufolge begann man nach der Prohibition im Jahr 1933 damit, den Sazerac Cocktail in Flaschen abgefüllt zu verkaufen. [34] Die Sazerac Company scheint es nach der Prohibition jedoch nicht mehr so genau genommen zu haben mit der Markenbezeichnung und hat wohl auch angefangen, aus Werbegründen die Geschichte des Sazerac Cocktails umzuschreiben. In den Anzeigen der Vor-Prohibitionszeit gibt es nur die Marke der Sazerac Cocktails, nach der Prohibition scheint es nur noch einen einzigen Sazerac Cocktail zu geben, bei dem es sich um einen Whiskey Cocktail handelt. Zuvor hatten wir vermutet, daß der Markenname Sazerac Cocktails durch die Verbraucher auf den wohl beliebtesten Cocktail dieser Serie, den Whiskey Cocktail überging. Das müßte sich in den publizierten Rezepten widerspiegeln, auf die wir später noch genauer eingehen werden. Vielleicht jedoch – und dies ist auch eine ebenso plausible Erklärung – wurde dieser Trend nach der Prohibition von der Sazerac Company aufgegriffen und man brachte nur noch einen Whiskey Cocktail unter der Bezeichnung Sazerac Cocktail auf den Markt, anstelle einer Marke mit verschiedenen Cocktails, wie vor der Prohibition. Auch könnte es durchaus sein, daß man sich aus Marketinggründen eine mystische Geschichte zurechtlegte, die schließlich Stanley Clisby Arthur für sein Buch aufgriff. Auch er scheint der Werbeabteilung der Firma gewissermaßen auf den Leim gegangen zu sein.

Die Existenz eines einzigen auf Flaschen abgefüllten Sazerac Cocktails läßt sich auch mit David A. Embury belegen, der 1948 davon berichtet und gleichzeitig – vielleicht nicht ahnend, wie dicht er an der Wahrheit liegt – auch gleich die Gründe für diese Veränderung benennt. Er schreibt:

David A. Embury: The fine Art of Mixing Drinks, Seite 164-165, 1948.

David A. Embury: The fine Art of Mixing Drinks, Seite 164-165, 1948. [33]

„Um unser Experiment mit Whisky-Cocktails des aromatischen Typs abzuschließen, betrachten wir den Sazerac, der weithin als das Getränk beworben wird, das New Orleans berühmt gemacht hat. Dies ist eines der zahlreichen Getränke, deren präzise Formel ein tiefes dunkles Geheimnis sein soll. Irgendwie ist die Leichtgläubigkeit der menschlichen Natur so groß, dass die beiden Dinge, die einem Getränk den größten Werbewert zu verleihen scheinen, (1) eine geheime, geheimnisvolle Formel und (2) die Parole „Nur zwei für einen Kunden“ sind. Es wurden viele Rezepte veröffentlicht, die behaupteten, der wahre und ursprüngliche Sazerac zu sein. Ich kann nicht für die Echtheit eines einzigen davon bürgen, zumal die Sazerac Company aus New Orleans immer noch behauptet, daß ihr Getränk (das übrigens als fertig gemischter Cocktail in Flaschen verkauft wird) nach einer Formel hergestellt wird, die seit mehr als hundert Jahren verwendet wird und nie veröffentlicht wurde. Dennoch weiß jeder, der mit Spirituosen vertraut ist, und der dieses Getränk schon einmal probiert hat, daß es im Wesentlichen nur ein Old-Fashioned ist … “ – „To conclude our experimentation with whisky cocktails of the aromatic type, let us consider the Sazerac, widely advertised as the drink that made New Orleans famous. This is one of the numerous drinks whose precise formula is supposed to be a deep dark secret. Somehow, the gullibility of human nature is such that the two things that seem to afford the greatest advertising value to a drink are (1) a secret formula shrouded in great mystery, and (2) the slogan „Only two to a customer.“ There have been many recipes published purporting to be the true and original Sazerac. I cannot vouch for the authenticity of any of them, especially since the Sazerac Company of New Orleans still claims that its drink (which, incidentally, is sold bottled as a ready-mixed cocktail) is made from a formula that has been in use for more than a hundred years and never made public. Nevertheless, anyone at all familiar with liquors who has ever tasted this drink knows that essentially it is merely an Old-Fashioned … “ [33]

Auch was man heutzutage auf der Unternehmensseite zu lesen bekommt, hat nicht viel mit der Wahrheit zu tun. [34] Das „Mysterium“ des Sazerac Cocktails verkauft sich eben besser als die schnöde Tatsache, daß es sich dabei lediglich um einen Improved Whiskey Cocktail handelt.

Zusammenfassung

David Wondrich stellt fest, daß eigentlich alles an Stanley Clisby Arthurs Geschichte falsch sei. Denn der Sazerac Cocktail sei nichts besonderes. Er sei im Grunde genommen nichts anderes als ein Improved Whiskey Cocktail, einem seit den 1870er Jahren landesweit bekannten Cocktail. Es gäbe den Sazerac Cocktail frühestens seit 1895 und nicht seit den 1840er Jahren. [7] [9] Er sei fast identisch mit der Rezeptur, die Jerry Thomas für einen Improved Whiskey Cocktail angibt. Der Sazerac Cocktail wäre aber sicherlich bekannt und berühmt geworden durch die beiden Bartender Vincent Miret und Billy Wilkinson. Sie wären große, sportliche Männer gewesen, die eine schöne, altmodische Bartending-Show aufgeführt hätten und somit das alte New Orleans verkörpert hätten, in einer Zeit, als sich New Orleans in eine Touristenstadt zu wandeln begann. [7] [13-241] Die Erfindung des Sazerac Cocktails wird Billy Wilkinson zugeschrieben. Die Times-Picayune nennt ihn im Jahr 1902 als dessen Schöpfer, als „the creator of that most soothing and invigorating decoction, the Sazerac“. Diese Aussage wird zehn Jahre später bestätigt von Fred Rose, dem Head-Bartender des Sazerac Houses, der unter Billy Wilkinson jahrelang gearbeitet hatte. [9] [13-241] Daß dies nicht sein kann, da es zu dieser Zeit DEN Sazerac Cocktail noch nicht gab, haben wir schon hinreichend belegt.

Seltsamerweise vermutet David Wondrich trotz dieser Aussagen, und obwohl Billy Wilkinson länger an der Bar gearbeitet hatte, daß er die Rezeptur von Vincent Miret bekommen haben könnte, und daß letzterer es vermutlich war, der die Spülung des Glases mit Absinth hinzufügte. Ganz so sicher scheint er sich bei dieser Aussage aber nicht zu sein. [9] Jedenfalls benennt er hierfür keine belastbare Quellen, und wir halten es für reine Spekulation. Man muß auch feststellen, daß die Verwendung von etwas Absinth im Cocktail nichts Innovatives war. Bei der Neuauflage von Jerry Thomas‘ Buch im Jahr 1876 erschienen im Anhang „verbesserte“ Rezepte. Der Fancy Cocktail hatte sich zum Improved Cocktail weiterentwickelt. Curaçao war altmodisch geworden, modern war nun Maraschino. Als weitere neue Zutat tritt Absinth in Erscheinung.

David Wondrich fast zusammen, daß es in den 1880er Jahren nichts besonderes gewesen sei, einen Spritzer Absinth zu einem Cocktail hinzuzugeben. Doch dies sei in den 1880er Jahren und nicht in den 1840er Jahren geschehen (wie wir später noch zeigen werden, stimmt diese Aussage nicht). Der Whiskey Cocktail des Sazerac House sei zum Sazerac Cocktail geworden, so David Wondrich, weil er von den Jungs des Sazerac Hose zubereitet worden sei, und weil sie ihn in Flaschen abgefüllt und vertrieben hätten. Ihr Whiskey Cocktail sei die erfolgreichste Abfüllung gewesen und wäre deshalb Sazerac Cocktail genannt worden. Man hätte diesen Sazerac Cocktail auch in anderen Bars verlangt, und so sei der Cocktail unter diesem Namen landesweit bekannt geworden. Dies alles hätte man jedoch in den 1930er Jahren wieder vergessen gehabt, und Stanley Clisby Arthur hätte dann die Legende über den wahren Ursprung des Sazerac Cocktails erfunden [9] oder, wie wir ebenfalls als Möglichkeit aufgezeigt haben, hat einfach nur die mit der Wirklichkeit nicht viel zu tun gemeinsam habenden Werbetexte der Sazerac Company übernommen.

Schlußbetrachtung

The Daily Picayune, 1. Februar 1843.

The Daily Picayune, 1. Februar 1843. [14]

Doch halt, uns ist etwas aufgefallen. Könnte nicht doch etwas mehr an der Geschichte von Stanley Clisby Arthur sein, als zunächst gedacht? Könnte der Sazerac Cocktail nicht doch ein Cocktail sein, der etwas Typisches für New Orleans aufgreift? Wir sind auf einen Zeitungsartikel vom 1. Februar 1843 gestoßen, erschienen in der New Orleanser Zeitung „The Daily Picayune“. Dort wird eine andere Zeitung namens Sunday Mercury erwähnt. Diese hätte gesagt, wenn man in einem Hotel sei und ein Getränk bestellen wolle, das aus Brandy, Zucker, Absinth, Bitters und Eis hergestellt werde, welches von den Vulgären als Cocktail bezeichnet werde, so solle man nach une queue de chanticleer [Wörtlich: Schwanz eines Hahns] fragen – es werde sofort ein Beweis für die eigenen Kenntnisse des Französischen und von Chesterfield sein: „The Sunday Mercury says that if you are at a hotel, and wish to call for a beverage compounded of brandy, sugar, absynthe, bitters and ice, called by the vulgar a cocktail, ask for uns queue de chanticleer – it will be an evidence at once of your knowledge of French and of Chesterfield.“ [14] Absinth wurde als Cocktailzutat also nicht erst Mitte der 1870er Jahre in einen Cocktail gegeben, sondern zumindest in New Orleans bereits 1843!

Morning Herald vom 28. September 1839, Seite 3.

Morning Herald vom 28. September 1839, Seite 3. [21]

Absinth war schon früh in den Vereinigten Staaten erhältlich. Beispielsweise gibt John Plunkett in der in New York erschienenen Morning Herald am 28. September 1839 bekannt, er habe ein Geschäft eröffnet, in dem man auch „Absynthe“ erwerben könne. [21]

True American, 25. März 1839, Morning, Seite 2.

True American, 25. März 1839, Morning, Seite 2. [22]

In New Orleans erscheint am 25. März 1839 im „True American“ eine Anzeige, die darauf hinweis, daß man bei E. Johns & Co. in New Orleans „Swiss Absynthe“ erhältlich sei. [22]

Absinth wurde ursprünglich im 18. Jahrhundert im Val de Travers im heutigen Schweizer Kanton Neuenburg als Heilelixier hergestellt und wurde in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts in Frankreich populär. [15] Offensichtlich auch in New Orleans mit seinen französischen Wurzeln und sogar in New York.

Sazerac-Anzeige im Daily Picayune, 1842.

Sazerac-Anzeige im Daily Picayune, 1842. [14]

Vielleicht ist also der Absinth als diejenige Zutat, die später aus einem Cocktail einen Improved Cocktail machen sollte, etwas, was in den Vereinigten Staaten hauptsächlich über New Orleans populär wurde? Dort scheint man den Absinth ganz selbstverständlich als Cocktailzutat verwendet zu haben, schon lange bevor Absinth als Zutat für Cocktails in den Büchern erschien. Das würde erklären, warum oftmals gesagt wird, ein Sazerac Cocktail sei ursprünglich mit Brandy hergestellt worden. Das war zwar – wie wir belegt haben – kein Sazerac Cocktail, denn der wurde erst viel später von der Sazerac Company „erfunden“, doch eindeutig steht der spätere Sazerac Cocktail in der Tradition dieses New Orleanser Brandy Cocktails aus dem Jahr 1843! Wie der Zeitungsartikel vermuten läßt, verwendete man damals Zucker, keinen Zuckersirup, und nahm so den Old-Fashioned Cocktail vorweg. Leider wird nicht näher erklärt, ob man diesen Cocktail nur auf Eis rührte, oder ihn sogar mit Eis servierte. 1842 war in New Orleans auch der Sazerac Cognac erhältlich, vielleicht hat man also sogar diesen als Brandy verwendet. [14] Vielleicht auch die Peychaud’s Bitters aus New Orleans.

Richmond Palladium, 17. August 1833, Seite 2.

Richmond Palladium, 17. August 1833, Seite 2. [23]

Doch auch im übrigen Amerika hat man – wie die Anzeige aus New York belegt – Absynth erhalten, wenn vielleicht auch nicht immer als Cocktailzutat. Doch auch dies mag schon durchaus eine gängige Praxis gewesen sein, auch wenn dafür bisher keine Belege gefunden wurden.  Was uns aufhorchen läßt ist ein Beitrag über Cholera, der im Richmond Palladium aus Richmond in Indiana am 17. August 1833 erschienen ist. Dort heißt es, daß während der Prävalenz der Cholera ein bitterer Brandy, d.h. ein Brandy, der mit bitteren und aromatischen Pflanzen infusioniert wurde, oder beziehungsweise ein Absynth-Brandy besser sei als gewöhnlicher Brandy: „During the prevalence of the cholera, bitter brandy, that is, brandy into which bitter and aromatic plants are infused, or rather Absynth brandy is preferable to common brandy.[23]

Die Rezeptur

Wie wir also gesehen haben, ist die Geschichte des Sazerac weniger klar, als allgemein angenommen. Wie sieht es mit der Rezeptur aus? Stimmt es, daß ein Sazerac mit Rye, Peychaud’s Bitters, Zuckersirup, unter Umständen auch mit etwas  Maraschino und vor allem in einem absinthgespültem Glas mit einer darüber ausgepreßten Zitronenzeste serviert werden soll? Ein Blick auf die publizierten Rezepte ist ernüchternd. Es gibt Rezepte für den Sazerac Cocktail, Zazerac Cocktail und Zazarac Cocktail. Sind diese identisch? Betrachten wir zunächst einmal den Sazerac Cocktail.

Sazerac - Zutaten.

Sazerac – Zutaten.

Wir sehen, daß statistisch gesehen ein Sazerac Cocktail fast immer aus einer Kombination aus Spirituose, Bitter und Absinth (oder einer ähnlichen Zutat)  zubereitet wird. Meistens wird mit Zucker gesüßt oder mit einer Zeste abgerundet. Es kommen jedoch auch sonstige Zutaten ins Spiel, als da wären Minzezweig, Curaçao, Kirsche, Zitronensaft, Grenadine oder Mineralwasser. Betrachtet man nur dieses Diagramm, so könnte man meinen, daß es zwar Abweichungen gibt, aber prinzipiell Übereinstimmungen vorhanden sind. Schaut man aber genauer hin, merkt man schnell, daß dies nicht stimmt.

Sazerac - Spirituosen.

Sazerac – Spirituosen.

Es ist allgemein unklar, aus welcher Spirituose ein Sazerac Cocktail herzustellen ist. Außer Brandy oder Rye werden zahlreiche andere Spirituosen vorgeschlagen, auch in Kombination mit französischem oder italienischem Wermut. Ein einheitliches Bild, demzufolge ein Rye Whiskey oder auch ein Brandy zu verwenden wäre, ergibt sich nicht.

Sazerac - Bitter.

Sazerac – Bitter.

Auch die Gewißheit, daß Peychaud’s Bitters einzusetzen seien, ergibt sich nicht. Diese Bitter sind in der Minderheit und zahlreiche andere werden vorgeschlagen, auch in Kombination miteinander.

Sazerac - Spülung.

Sazerac – Spülung.

Ebenso ist es anscheinend keine Gesetzmäßigkeit, daß das Glas mit Absinth oder einer ähnlichen Spirituose gespült werden muß. Die meisten Rezepte geben diese Zutat direkt in den Cocktail.

Sazerac - Absinth & Co.

Sazerac – Absinth & Co.

Absinth scheint die richtige Zutat zu sein, und es verwundert nicht, daß aufgrund des Absinthverbots zahlreiche andere Vorschläge gemacht werden. Als Substitut verwendet man Pernod, Pastis, Anisette, Herbsaint oder auch eine Kombination derselben.

Sazerac - Zucker.

Sazerac – Zucker.

In den frühen Rezepten verwendet man in etwas mehr als der Hälfte der Rezepte Zuckersirup, in den jüngeren überwiegt Zucker eindeutig.

Sazerac - Zesten.

Sazerac – Zesten.

Bei der Zeste herrscht Eindeutigkeit. Wenn sie eingesetzt wird, dann ist es eine Zitronenzeste, auch wenn auch eine Kombination mit einer Orangenzeste vorgeschlagen wird.

Wie wir also feststellen können, zeigen die Rezepte für den Sazerac Cocktail kein so einheitliches Bild, wie man es erwartet hätte. Im Grunde läßt sich daraus nicht ableiten, was ein Sazerac Cocktail eigentlich ist.

Kommen wir nun zur nächsten Frage: Sind Zazerac Cocktail und Zazarac Cocktail dasselbe wie ein Sazerac Cocktail, nur mit einer anderen Schreibweise? Herrscht hier mehr Eindeutigkeit vor?

Zazerac und Zazarac - Zutaten.

Zazerac und Zazarac – Zutaten.

Man sieht, daß auch hier prinzipiell immer eine Spirituose, Bitter und Absinth (oder ein Substitut desselben) kombiniert werden, meistens kommen auch Zucker und eine Zeste zum Einsatz. Doch im Gegensatz zum Sazerac Cocktail gibt es mehr sonstige Zutaten. Dazu zählen eine Kirsche als Garnierung, Mineralwasser, Sodawasser, Grenadine. Orangensaft, ein Crustarand oder sogar Campari.

Zazerac und Zazarac - Spirituosen.

Zazerac und Zazarac – Spirituosen.

Eine eindeutige Spirituose ist nicht definiert. Rye, Bourbon und Whiskey kommen zum Einsatz, aber auch Kombinationen mit Rum, Cognac oder italienischem Wermut.

Zazerac und Zazarac - Bitter.

Zazerac und Zazarac – Bitter.

Pechaud’s Bitters kommen praktisch nicht zum Einsatz, auch Angostura Bitters werden solitär nicht oft verwendet. Es überwiegt die Kombination von Angostura Bitters und Orange Bitter.

Zazerac und Zazarac - Spülung.

Zazerac und Zazarac – Spülung.

Absinth oder ein Ersatz desselben wird praktisch immer als Zutat verwendet. Eine Spülung des Gästeglases kommt praktisch nicht vor.

Zazerac und Zazarac - Absinth & Co.

Zazerac und Zazarac – Absinth & Co.

Wie zu erwarten wird entweder Absinth oder ein Substitut verwendet, auch miteinander kombiniert.

Zazerac und Zazarac - Zucker.

Zazerac und Zazarac – Zucker.

Zuckersirup wird in jüngenern Rezepten gegenüber Zucker bevorzugt.

Zazerac und Zazarac - Zesten.

Zazerac und Zazarac – Zesten.

Überwiegend kommt eine Zitronenzeste zum Einsatz, selten eine Orangenzeste, oder beide miteinander kombiniert. Als Kuriosität wird auch Limettenzeste vorgeschlagen.

Wie wir sehen, herrscht auch beim Zazerac Cocktail respektive Zazarac Cocktail ebenso ein Kuddelmuddel vor. Eine eineutige Rezeptur ist auch hier nicht erkennbar. Da dieses beim Sazerac Cocktail aber vergleichbar ist, kommen wir zum Schluß, daß unter den drei Bezeichnungen Sazerac, Zazerac und Zazarac eigentlich immer „derselbe“ variabel interpretierbare Drink gemeint war: Eine Spirituose mit etwas Bitter und Absinth kombiniert, dazu etwas Zucker und die Öle einer Zeste.

Als Fazit kann man daraus schließen, daß nicht nur die Geschichte des Sazerac Cocktails mythenhaft ist, sondern auch die Rezeptur. Man meint, alles sei eindeutig und klar, doch schaut man genauer hin, offenbart sich das Gegenteil. So kann man sich täuschen. Auf diesen Schreck hin einen Sazerac. Cheers!

Unsere Rezeptur

Doch zu unserer Rezeptur sei doch noch etwas gesagt. Wir haben uns – in Unkenntnis des zuvor dagelegten – an der Rezeptur orientiert, unter der man heutzutage prinzipiell einen Sazerac Cocktail versteht. Diese Rezeptur wurde erstmals von Hugo Ensslin 1917 (bzw. 1916) vorgeschlagen.

Dieser Sazerac Cocktail ist, wie wir bereits festgestellt haben, im Grunde genommen nichts anderes als ein Rye-Whiskey-Cocktail mit Peychaud’s Bitters, der mit einer Zitronenzeste abgespritzt wird. Diese fügt eine schöne Frische bei. Wie gezeigt wurde, wird in den historischen Rezepten überwiegend Absinth (oder ein Substitut) direkt zugegeben und auf ein Spülen des Glases damit verzichtet. Wir haben beides probiert. Ein Spülen des Glases hat uns in keinster Weise überzeugt. Viel besser ist es, den Absinth direkt hinzuzugeben. Dabei hängt die Menge von der Aromatik des verwendeten Absinthes und der Würzigkeit des Rye Whiskeys ab. Für einen sanften Sazerac Rye ist der Absinth von Duplais zu kräftig, der La Pontissalienne fügt sich sehr viel besser ein. Davon müssen es jedoch 2,5 ml, also ein halber Teelöffel, sein. Verwendet man den würzigen Jack Daniel’s Rye Whiskey, so ist der La Pontissalienne ungeeignet, er kann sich nicht richtig durchsetzen. Der kräftigere Duplais verte ist hier die geeignete Wahl, wobei man nur einen viertel Teelöffel, also 1,25 ml, hinzugeben darf, da er ansonsten zu sehr dominiert.

Beide Varianten sind gleichermaßen vorzüglich. Mit einem Sazerac Whiskey erhält man eine sanfte, milde Variante, mit einem Jack Daniel’s hingegen etwas würzig aromatisches.

Erwähnenswert ist vielleicht der Hinweis, einen Sazerac Cocktail mit einem Armagnac zuzubereiten, beispielsweise dem Baron Gaston Legrand VSOP Armagnac. Dieser ist einem Sazerac Rye grundsätzlich in seiner Sanftheit vergleichbar, woraus sich erklärt, daß hier ebenfalls der La Pontissalienne verwendet werden muß. Es ergibt sich so ein milder Sazerac Cocktail mit einer schönen leichten Armagnac-Fruchtigkeit im Abgang. Von der Charakteristik ist diese Variante natürlich etwas anderes, da eben Armagnac und ein Rye Whiskey doch verschieden sind. Aber es lohnt sich. Betrachtet man die historischen Rezepte, wird klar, daß die Spirituosen, die man in einem Sazerac Cocktail verwenden kann, nicht eindeutig sind, und man kann getrost auch einen Armagnac verwenden, und immer noch behaupten, dies sei ein Sazerac Cocktail.

Die „wahre Geschichte“ des Sazerac Cocktails

Viel haben wir berichtet, viel haben wir abgewogen. Deshalb ist es sinnvoll, an dieser Stelle die „wahre Geschichte“ des Sazerac Cocktails noch einmal kurz zusammenfassen, so wie sie sich aus dem zuvor Dargelegten ergibt.

1. In New Orleans trank man 1843 nachweislich einen Brandy Cocktail, der mit Absinth verfeinert wurde. Er wurde mit Brandy, Zucker, Absinth und Bitter zubereitet.

2. Diese Art des Cocktails wurde in den 1870er Jahren als „Improved Cocktail“ bekannt.

3. In den 1890er Jahren wurden in Flaschen abgefüllte Cocktails erfolgreich verkauft. Davon inspiriert, begannen die Eigentümer des „Sazerac House“ ebenfalls damit. Sie brachten verschiedene Cocktails auf den Markt, beispielsweise einen Whiskey Cocktail, Manhattan Cocktail, Martini Cocktail, Tom Gin Cocktail, Holland Gin Cocktail oder Vermouth Cocktail. Diese verschiedenen Abfüllungen wurden unter dem Markennamen „Sazerac Cocktails“ vermarktet.

4. Einen einzigen „Sazerac Cocktail“ gab es nicht. Unter einem „Sazerac Cocktail“ verstand man jeden beliebigen Cocktail, der unter dem Markennamen „Sazerac Cocktail“ angeboten wurde. Diese Marke ist bis zum Beginn der Prohibition nachweisbar.

5. Im Laufe der Zeit wurde anscheinend unter einem „Sazerac Cocktail“ überwiegend der „Sazerac Whiskey Cocktail“ verstanden. In der Reihe der „Sazerac Cocktails“ gab es jedoch zumindest bis zum Beginn der Prohibition niemals einen abgefüllten Cocktail, der „Sazerac Cocktail“ hieß.

6. Nach der Prohibition, im jahr 1933, begann die Sazerac Company wieder damit, in Flaschen abgefüllte Cocktails zu vermarkten. Allerdings nicht wie zuvor verschiendene Cocktails unter der Sammelbezeichnung Sazerac Cocktails, sondern einen Whiskey Cocktail, den man Sazerac Cocktail nannte.

7. Deshalb verstehen wir heute unter einem Sazerac Cocktail einen Improved Whiskey Cocktail.

8. Eine Analyse der Rezepte zeigt jedoch, daß es für diesen Sazerac Cocktail keine Eindeutigkeit gibt. Zwar wird er überwiegend mit Whiskey hergestellt, aber dies ist wohl darauf zurückzuführen, daß der Whiskey Cocktail aus der Serie der „Sazerac Cocktails“ am beliebtesten war. In der Regel wird Bitter und Absinth verwendet, meistens auch Zucker oder die Öle einer Zitronenzeste. Es kommt jedoch auch zusätzlich Wermut oder Rum zum Einsatz oder anstelle eines Whiskeys ein Brandy, oder auch andere Spirituosen. Welche Art von Bitter verwendet werden soll, ist nicht klar erkennbar.

9. Man muß also feststellen, daß der „Sazerac Cocktail“ in keinster Weise wohl definiert ist und eigentlich nichts weiter ist als ein nicht näher spezifizierter Improved Cocktail.

10. Der Mythos, mit dem der Sazerac Cocktail behaftet ist, ist nichts weiter als ein Mythos, der jedoch mit den Fakten nicht viel gemein hat.

Quellen
  1. Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks and How To Mix ‚Em. Third Printing. Nouvelle Orleans, Harmanson, 1938.
  2. http://www.bourbonbuch.de/Peychaud%27s.pdf: Peychaud’s Bitters und die Evolution einer Cocktail-Legende. Von Thomas Domenig, 23. März 2014.
  3. http://www.sazerac.com/company.aspx: The History of Sazerac.
  4. http://www.vomfass-wien.at/wissen/sazerac-der-aelteste-cocktail-der-welt.html: Sazerac – der älteste Cocktail der Welt?
  5. http://www.gumbopages.com/food/beverages/sazerac.html: The Sazerac Cocktail.
  6. https://www.thedailybeast.com/who-is-the-real-father-of-the-cocktail: Who Is the Real Father of the Cocktail? Von Philip Greene, 5. April 2017.
  7. https://www.thedailybeast.com/is-the-sazerac-a-new-orleans-cocktail: Is the Sazerac a New Orleans Cocktail? Von David Wondrich, 24. April 2017.
  8. https://de.wikipedia.org/wiki/Works_Progress_Administration: Works Progress Administration.
  9. https://soundcloud.com/user-98250367-258610609/life-behind-bars-episode-28: Life Behind Bars – Episode 28 Everything You Know About the Sazerac is Wrong. Von Noah Rothbaum und David Wondrich. Vom 24. August 2018.
  10. https://www.whereyat.com/the-sazerac: The Sazerac. Von Krista Altmeyer, 25. Juni 2013.
  11. https://archive.org/details/neworleansguidew00zach/page/n345?q=%22sazerac+cocktail%22: James S. Zacharie: New Orleans Guide. New Orleans, F. F. Hansell & Bro. Ltd., 1902. Anzeige „The Sazerac Bitters“.
  12. https://archive.org/details/palmofalphatauom1918alph/page/158?q=%22sazerac+cocktail%22: Alpha Tau Omega: Alpha Tau Omega Palm. Volume XIX, 1898-1899. March 1899. Seite 158.
  13. David Wondrich: Imbibe! From Absinthe Cocktail to Whiskey Smash, A Salute in Stories and Drinks to „Professor“ Jerry Thomas, Pioneer of the American Bar. 2. Auflage. ISBN 978-0-399-17261-8. New York, 2015, Seite 313-316.
  14. https://elementalmixology.blog/2014/05/20/youve-never-had-a-sazerac-cocktail/: You’ve Never Had a Sazerac Cocktail (but you may have had the drink it came from). Von Andrew Willett, 20. Mai 2014.
  15. https://de.wikipedia.org/wiki/Absinth: Absinth.
  16. http://www.neworleansbar.org/uploads/files/Two%20Masterful%20Mixologists%204_30_18(2).pdf: Two Masterful Mixologists. Von Ned Hémard, 2018.
  17. https://archive.org/details/neworleansasifou00didi/page/24: H. Didimus: New Orleans As I Found It. New York, Harper & Brothers, 1845. Seite 25.
  18. https://books.google.de/books?id=nLp4DwAAQBAJ&pg=PT92&lpg=PT92&dq=%22louey+cans%22&source=bl&ots=2KGzV7tGo9&sig=ACfU3U04nxFTRz1Qq0wglGtIy_dEyw3KXQ&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi02p2Qsr7gAhWKMewKHdhlCvwQ6AEwCHoECAYQAQ#v=onepage&q=%22louey%20cans%22&f=false: O. Henry: The Gentle Grafter. ISBN 9781537824628. Jovian Press, 20. 12.2017.
  19. https://de.wikipedia.org/wiki/O._Henry: O. Henry.
  20. https://archive.org/details/gardnersneworlea00gard/page/264: Charles Gardner: Gardner’s New Orleans directory for 1861. New Orleans, Charles Gardner, 1861. Seite 265.
  21. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83030312/1839-09-28/ed-1/seq-3/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Absynthe&searchType=basic&sequence=0&index=4&state=&rows=20&proxtext=absynthe&y=14&x=5&dateFilterType=yearRange&page=1: Morning Herald vom 28. September 1839, Seite 3.
  22. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83016527/1839-03-25/ed-1/seq-2/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Absynthe&searchType=basic&sequence=0&index=3&state=&rows=20&proxtext=absynthe&y=14&x=5&dateFilterType=yearRange&page=1: True American, 25. März 1839, Morning, Seite 2.
  23. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn82016416/1833-08-17/ed-1/seq-2/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Absynth&language=&sequence=0&lccn=&index=0&state=&rows=20&ortext=&proxtext=absynthe&year=&phrasetext=&andtext=&proxValue=&dateFilterType=yearRange&page=1: To The Public – Cholera. Richmond Palladium, 17. August 1833, Seite 2.
  24. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045462/1903-02-03/ed-1/seq-9/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Cocktail+cocktails+Sazerac&searchType=basic&sequence=0&index=2&state=&rows=20&proxtext=%22sazerac+cocktail%22&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: Evening Star. Washington, D. C., 3. Februar 1903, Seite 9.
  25. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045462/1904-01-23/ed-1/seq-6/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Cocktails+Sazerac&searchType=basic&sequence=0&index=10&state=&rows=20&proxtext=%22sazerac+cocktail%22&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: Evening Star. Washington, D. C., 23. Januar 1904, Seite 6.
  26. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn88064250/1909-02-06/ed-1/seq-7/#date1=1789&sort=date&date2=1963&words=Cocktails+Sazerac&searchType=basic&sequence=0&index=18&state=&rows=20&proxtext=%22sazerac+cocktail%22&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: St. Landry Clarion. Opelousas, 6. Februar 1909, Seite 7.
  27. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn99021999/1911-12-30/ed-1/seq-5/#date1=1789&index=0&rows=20&words=Sazerac+SAZERAC&searchType=basic&sequence=0&state=&date2=1963&proxtext=sazerac&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: Omaha Daily Bee. Omaha, 30. Dezember 1911, News Section, Seite 5.
  28. https://archive.org/details/pacificwinespiri46sanfrich/page/50?q=%22sazerac+cocktail%22: Pacific wine and spirit review. Vol. XLVI, No. 1, 30. November 1903, Seite 51. San Francisco, R.M. Wood & Co., 1904.
  29. https://www.spirituosentheke.de/absinth-info/usa.html: Der Absinth und die USA.
  30. https://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85042373/1911-01-12/ed-1/seq-3/#date1=1789&index=3&rows=20&words=Sazerac+sazerac&searchType=basic&sequence=0&state=&date2=1963&proxtext=sazerac&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: The Evening Times. Grand Forks, 12. Januar 1911, Seite 3.
  31. Rodolph Rose: Toasts Wines and how to serve them. Ohne Ort, 1910. Seite 39.
  32. Sidney Story: Famous New Orleans Drinks. In: George R. Washburne & Stanley Bronner: Beverages De Luxe. Louisville, The Wine And Spirit Bulletin, 1911.
  33. David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. New York, Doubleday & Company, 1948.
  34. http://www.sazerac.com/cocktail.aspx: The Cocktail. How the Sazerac Cocktail Came to Be.
  35. http://www.beeretseq.com/the-cocktails-origin-the-racecourse-the-ginger-part-i/The Cocktail’s Origin, The Racecourse, The Ginger, Part I. Von Gary Gillman, 30. Januar 2017.
Sazerac Cocktail.

Sazerac Cocktail.

Historische Rezepte

Die Ergebnisse aus Inventur X1 bis X5 wurden hierher übertragen

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 29. Sazerac Cocktail.

A LA ARMAND REGNIER, NEW ORLEANS, LA.
Into a mixing-glass full of cracked ice place about a small barspoonful of
gum syrup, three drops of Selner bitters and a jigger of Sazerac brandy;
stir well, strain into a stem cocktail-glass which has been rinsed out with a
dash of absinthe, squeeze a piece of lemon peel over the top and serve with
ice water on the side.

1909 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 16. Sazerac Cocktail.

Use old-fashioned cocktail glass.
First cool the glass by pouring ice
and water from one glass to another,
then put two or three dashes of ab-
sinthe into the cooled cocktail glass,
rinse it so that the absinthe will be
evenly coated inside the glass. Add
1 dash of gum syrup.
1 dash of Peychaud bitters.
1/3 drink French vermouth.
2/3 drink of whiskey.
1 piece of ice.
Stir to cool, remove the ice and
serve in same glass. Never strain.

1908 Jacob Abraham Grohusko: Seite 84. Zazarack Cocktail.

(Set old-fashioned glass in ice for three minutes.)
1 dash of Absinthe
100% Bourbon whiskey
Quarter loaf of sugar
1 dash of Angostura bitters
Piece broken ice in glass.
Stir, strain and serve.

1910 Jacob Abraham Grohusko: Seite 95. Zazarack Cocktail.

(Set old-fashioned glass in ice for three minutes.)
1 dash of absinthe
100% Bourbon whiskey
Quarter loaf of sugar
1 dash of angostura bitters
Piece broken ice in glass.
Stir, strain and serve.

1910 Raymond E. Sullivan: The Barkeeper’s Manual. Seite 7. Sazarac Cocktail.

Use mixing glass.
One teaspoonful Absinthe,
One teaspoonful Anisette,
One wine glass full of Brandy.
Frappe, strain and serve.

1911 George R. Washburne & Stanley Bronner: Beverages De Luxe. Sazerac Cocktail.

A famous Southern cocktail, which
has the biggest call in the market in
the South and replaces our Northern
Manhattan.
Smash lump of sugar in old fashion
cocktail glass.
Add three drops Peychaud Bitters.
Two drops Angostura.
One drink good rye whisky.
Ice and strain to another ice-cold old-
fashion cocktail glass with a dash of
Absinthe in, then squeeze oil of lemon
peel.

1912 E.J.M.: The Great American Cocktail. Sazerac Cocktail.

In a large mixing glass dissolve one        Put in dash
Lump Sugar in                                            Of Absinthe.
Teaspoonful of Apollinaris                       Stir and strain
One dash Peychaud Bitters                      Contents of
One dash Angostura Bitters                     Mixing glass
Half wine glass 365 Rye and                     Into it.
Piece of ice                                                Squeeze a piece
Cool another tumbler,                             Of lemon peel
                                                                 On top.

1912 John H. Considine: The Buffet Blue Book. #306. Sazerac Cocktail.

Use old fashion Cocktail glass. 2 Dashes
Absinthe, 2 Dashes Gum syrup, 2 Dashes
Abbott’s Bitters, 1-3 Jigger French Ver-
mouth, 2-3 Jigger Whiskey, 1 Piece Ice.
Place spoon in glass, stir until cool, remove
ice and serve in same glass.

1912 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 29. Sazerac Cocktail.

A LA ARMAND REGNIER, NEW ORLEANS, LA.
Into a mixing-glass full of cracked ice place about a small barspoouful of
gum syrup, three drops of Selner bitters and a jigger of Sazerac brandy;
stir well, strain into a stem cocktail-glass which has been rinsed out with a
dash of absinthe, squeeze a piece of lemon peel over the top and serve with
ice water on the side.

1913 Bartender’s Association of America: Bartender’s Manual. Seite 42. Sazerack Cocktail.

(In mixing glass.) 1 or 2
lumps ice; 2 dashes of Angostura bitters; 1/2 jigger
Italian vermouth; 1/2 jigger bourbon; strain in old
fashion cocktail glass, which must first be cooled.

1913 Jacques Straub: A Complete manual of Mixed Drinks. Seite 43. Zazarac Cocktail.

Old fashion glass.
1/2 lump sugar.
1 dash Angostura bitters.
1 dash orange bitters.
1 dash anisette.
1 jigger bourbon or rye whiskey.
Twist lemon peel on top.
Add 2 dashes of absinthe. Serve in tall glass.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 29. Sazerac Cocktail.

In a large mixing glass dissolve one lump sugar
in teaspoonful of water; one dash Peychaud bit-
ters; one dash Angostura bitters; half wine glass
whiskey and cube of ice. Cool another tumbler,
put in dash of absinthe. Stir and strain contents
of mixing glass into it. Squeeze a piece of lemon
peel on top.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 43. Zazarac Cocktail.

Old fashion glass.
1/2 lump sugar.
1 dash Angostura bitters.
1 dash orange bitters.
1 dash anisette.
1 jigger bourbon or rye whiskey.
Twist lemon peel on top.
Add 2 dashes of absinthe. Serve in tall glass.

1914 George R. Washburne & Stanley Bronner: Beverages De Luxe. Sazerac Cocktail.

A famous Southern cocktail, which
has the biggest call in the market in
the South and replaces our Northern
Manhattan.
Smash lump of sugar in old fashion
cocktail glass.
Add three drops Peychaud Bitters.
Two drops Angostura.
One drink good rye whisky.
Ice and strain to another ice-cold
old-fashion cocktail glass with a dash
of Absinthe in, then squeeze oil of
lemon peel.

1916 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 76. Zazarack Cocktail.

(Set old-fashioned glass in ice for three minutes)
1 dash Absinthe
100% Bourbon Whiskey
1/4 loaf of sugar
1 dash Angostura Bitters
Piece of broken ice in glass.
Stir, strain and serve.

1917 Hugo R. Ensslin: Recipes for Mixed Drinks. Seite 31. Sazerac Cocktail.

Dissolve 1 lump of Sugar in a teaspoonful of water
1 dash Peychaud Bitters
1 jigger of Rye Whiskey
Stirr well in a mixing glass with cracked ice, strain into another glass which
has been cooled, add a dash of Absinthe and squeeze a piece of lemon peel
on top.

1917 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 16. Sazerac Cocktail.

Use old-fashioned cocktail glass.
First cool the glass by pouring ice
and water from one glass to another,
then put two or three dashes of ab-
sinthe into the cooled cocktail glass,
rinse it so that the absinthe will be
evenly coated inside the glass. Add
1 dash of gum syrup.
1 dash of Peychaud bitters.
1/3 drink French vermouth.
1/3 drink of whiskey;
1 piece of ice.
Stir to cool, remove the ice and
serve in same glass. Never strain.

1920 Anonymus: Good Cheer. Seite 24. Zazarac Cocktail.

Old fashion glass.
1/2 lump sugar.
1 dash Angostura bitters.
1 dash orange bitters.
1 dash anisette.
1 shot bourbon or rye whiskey.
Twist lemon peel on top.
Add 2 dashes of absinthe. Serve in tall glass.

1923 Harry McElhone: „Harry“ of Ciro’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 83. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette (Marie Brisard),
1/6 Syrup of Gomme, 1/3 Rye Whisky, 1 dash of
Angostura, 1 dash of Orange, 3 dashes of Absinthe.
Shake well, and strain into small-sized tumbler,
and squeeze lemon peel on top.

1924 Antonio (Tony) Fernandez: Manual del barman. Seite 43. Sazerac Cocktail.

En un vasito estilo cocktail,
échese una media cucharadita de azúcar con un
poco ele agua y se diluye con una cucharilla; una
corteza de limón, un chorro de Bitter de Angostura,
un chorro de ajenjo, dos trocitos de hielo y
una copa de Whisky Americano; se sirve en el
mismo vasito revolviéndolo.

1924 León Pujol & Oscar Muñez: Manual del cantinero. Seite 35. Sazerac Cocktail.

Disuelvase 1/2 cucharadita de azúcar en la cantidad de
una copita de agua.
1 gota de angostura.
2 gotas ajenjo.
1 Vasito whisky americano.
Bátase y sirvase en copa cocktail con cáscara limón.

1925 Anonymus: About Town Cocktail Book. Seite 20. Sazarac.

4 dashes of Absinthe (try Aniset)
Turn glass slowly
1 lump sugar
3 dashes Orange Bitters
1 portion Whisky
1 cube of ice
Sprig of mint
Stir and serve in a tumbler

1926 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 25. Sazarac Cocktail.

Use Whiskey Tumbler
FOUR dashes absinthe, turn glass
around slowly; one lump sugar;
three dashes Peychaud bitters; one por-
tion whiskey; one cube ice; sprig of
mint. Stir and serve in tumbler.

1926 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 101. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette (Marie Brizard),
1/6 Syrup of Gomme, 1/3 Canacian Club Whisky,
1 dash of Angostura, 1 dash of Orange, 3 dashes
of Absinthe.
Shake well, and strain into small-sized tumbler
and squeeze lemon peel on top.

1927 Anonymus: El arte de hacer un cocktail. Seite 81. Zazarac.

1/2 terrón de azúcar.
Gota de Angostura.
Gota de Orange bitters.
Gota de Anisete.
Vasito de whiskey americano.
Exprímase cáscara de limón.
Añádase tres gotas de ajenjo y sírvase en copa
alta.

1927 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 25. Sazarac Cocktail.

Use Whiskey Tumbler
FOUR dashes absinthe, turn glass around
slowly; one lump sugar; three dashes
Peychaud bitters; one portion whiskey;
one cube ice; sprig of mint. Stir and serve
in tumbler.

1927 Harry McElhone: Barflies and Cocktails. Seite 78. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette (Marie Brizard) , 1/6
Syrup of Gomme. 1/3 Rye Whisky, 1 dash of Angostura,
1 dash of Orange, 3 dashes of Absinthe.
Shake well, and strain into small- sized tumbler, and
squeeze lemon peel on top.

1927 Jean Lupoiu: 370 recettes de cocktails. Seite 107. Zazarac Cocktail.

1/6 Anisette Marie Brizard, 2 jets An-
gostura Fockink, 2 jets Pernod, 1/3 Ba-
cardi Rum, 1/3 Rye Whisky.

1927 Piero Grandi: Cocktails. Seite 59. Zazarac Cocktail.

1/6 de Bacardi Rhum, 1/6 Anisette (Marie
Brizard), 1/6 Sirop de Gomme, 1/3 de Rye Whisky,
une goutte d’Angoustura, une goutte de
Orange, trois gouttes d’Absinthe. Mélangez bien,
versez dans un petit Tumbler, pressez un peu
de pelure de citron sur le tout.

1928 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 25. Sazarac Cocktail.

Use Whiskey Tumbler
FOUR dashes absinthe, turn glass around
slowly; one lump sugar; three dashes
Peychaud bitters; one portion whiskey;
one cube ice; sprig of mint. Stir and serve
in tumbler.

1928 Charles Nicholas Reinhardt: „Cheerio!“. Seite 29. Sazarac Cocktail.

To one portion of whiskey, add three or four dashes
of Absinthe, one tablespoonful of plain syrup, three
dashes of bitters. Ice, shake well and serve in whiskey
glass, garnished with a sprig of mint which has been
bruised between the thumb and forefinger.

1929 Anonymus: Life and Letters of Henry William Thomas. Seite 42. Sazerac.

Rye whiskey with three dashes each of Anisette, Absinthe and
Peychaud bitters.

1929 Frank Shay: Drawn form the Wood. Seite 172. Sazarac Cocktail.

One pony Rye Whiskey
Three dashes Absinthe
Tablespoonful Simple Syrup
Three dashes Bitters
Ice, shake and strain into cocktail glass into which has
been dropped a sprig of crushed mint.

1930 Charles Nicholas Reinhardt: „Cheerio!“. Seite 17. Sazarac Cocktail.

To one portion of whiskey, add three or four dashes
of Absinthe, one tablespoonful of plain syrup, three
dashes of bitters. Ice, shake well and serve in whiskey
glass, garnished with a sprig of mint which has been
bruised between the thumb and forefinger.

1930 Charlie Roe & Jim Schwenck: The Home-Bartender’s Guide. Seite 64. Sazerac Cocktail.

The first thing the traveling man did, after he hit
New Orleans, was to drop into the nearest bar.
Even as he entered the swinging doors, the bar­-
tender spying his dusty apparel, was weaving
hands up and down in an old familiar fashion.
And what do you think he set down in front of
that poor, tired, travel-weary man?

One pony Rye Whiskey
Three dashes Absinthe
Tablespoonful Simple Syrup
Three dashes Bitters
Ice, shake and strain into cocktail glass into
which has been dropped a sprig of crushed
mint

1930 Gerardo Corrales: Club de cantineros de la Republica de Cuba. Seite 71. Zazerac Cocktail.

Usese vaso grueso antiguo.
1/2 terrón de azúcar.
Gotas Angostura.
Gotas orange bitters.
Vasito de whiskey Rye o Bourbon.
Retorcer cáscara de limón encima.
2 gotas de ajenjo.

1930 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Sazerac Cocktail.

1 Lump of Sugar.
1 Dash Angostura or Pey-
chana Bitters.
1 Glass Rye or Canadian
Club Whisky.
Stir well and strain into another
glass that has been cooled, add 1
dash Absinthe and squeeze lemon
peel on top.

1930 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/3 Canadian Club Whisky
1 Dash Angostura Bitters
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into cock-
tail glass. Squeeze lemon peel,
on top.

1930 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 91. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette (Marie Brisard),
1/6 Syrup of Gomme, 1/3 Canadian Club Whisky,
1 dash of Angostura, 1 dash of Orange, 3 dashes of
Absinthe.
Shake well, and strain into small-sized tumbler,
and squeeze Lemon Peel on top.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 75. Sazerac.

Whisky . . . . . . . . . 3/4 jigger      Absinthe . . . . . . to wet glass
Peychaud  . . . . . . 2 dashes       Sugar Syrup  . . . 1/2 spoon
.                        Lemon . . . . . 1 slice peel
Chill cocktail glass, wet with few drops absinthe and toss out. Stir other
ingredients well with ice, strain into prepared glass and serve with ice
water chaser.

1931 Albert Stevens Crockett: Old Waldorf Bar Days. Seite 161. Sazerac.

Few dashes of Peychaud Bitters
Dash of Absinthe
Dash of Italian Vermuth
One jigger Bourbon or Scotch

1931 Dexter Mason: Tipple and Snack. Seite 17. Sazerac Cocktail.

1 jigger of Rye whiskey
1 dash of absinthe
2 dashes of anisette
1 dash of Angostura bitters.

OLD FAVORITES
Cut some rounds of bread, and
pile them with grated American
cheese. If the cheese that you
grate is quite stale, the canapés
will have a rich flavor. Fry these
rounds in sizzling hot butter, until
the cheese melts. Serve piping
hot.

1931 Virginia Elliott & Phil D. Stong: Shake ‚em Up. Seite 39. Sazerac Cocktail.

Rye whiskey with three dashes each of An­-
isette, Absinthe and bitters.

1932 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktail Manual. Seite 37. Sazerac.

1 Teaspoonful of Sugar.
1 Glass of Rye Whiskey.
1/3 Glass of Noilly
Prat Vermouth.
One peel of a Lemon.
Drops of Orange Bit-
ters.
Drops of Angostura Bitters.
Serve in an old Fashioned
glass.

1932 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktail Manual 1932-33. Seite 38. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of absinthe.
1 Glass of rye whiskey,
peel of lemon.
Drops of angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1932 James A. Wiley: The Art of Mixing Them. Seite 49. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette, 1/6 sugar syrup,
1/2 Rye Whiskey, 1 dash of Angostura Bitters, 1
dash of Orange Bitters, 3 dashes of Absinthe.
Shake well, strain into small-sized glass,
squeeze lemon peel on top, and use instead of
tooth paste.

1933 A. E. P. Bird & William C. Turner: Cocktails. Seite 18. Sazerac.

Rye, 3 parts                                Sugar Syrup, 1 teaspoon
Peychaud Bitters, 8 dashes      Absinthe, 4 dashes
Stir well with ice, strain into chilled glasses, having wet
each with a twirl of Absinthe and discarded excess; add
slice lemon peel; serve. This favorite originated in the
Cafe Sazerac of New Orleans. The above gives 4 portions.

As a savory, peel and split shrimps; dip in a mixture
2 tablespoons flour and 1 beaten egg; fry in deep fat;
salt to taste and lay on brown paper to absorb grease;
pierce with toothpick; serve hot.

1933 Anonymus: Cocktails. Their Kicks and Side-Kicks. Seite 18. Sazerac.

Rye, 3 parts Sugar Syrup, 1 teaspoon
Peychaud Bitters, 8 dashes Absinthe, 4 dashes
Stir well with ice, strain into chilled glasses, having wet
each with a twirl of Absinthe and discarded excess; add
slice lemon peel; serve. This favorite originated in the
Cafe Sazerac of New Orleans. The above gives 4 portions.
As a savory, peel and split shrimps; dip in a mixture
2 tablespoons flour and 1 beaten egg; fry in deep fat;
salt to taste and lay on brown paper to absorb grease;
pierce with toothpick; serve hot.

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail. Seite 34. Sazerac Cocktail.

1 Lump of Sugar
1 Dash Angostura or Peychana
Bitters
1 Glass Rye or Canadian Club
Whisky
Stir well and strain into another
glass that has been cooled. Add
1 dash Absinthe and squeeze
lemon peel on top.

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail. Seite 40. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum
1/6 Anisette
1/6 Gomme Syrup
1/3 Canadian Club Whisky
1 Dash Angostura Bitters
1 Dash Orange Bitters
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into cock-
tail glass. Squeeze lemon peel
on top.

1933 Anonymus: Lest We Forget. Seite 45. Zazarac Cocktail.

One-sixth Bacardi Rum.
One-sixth Anisette (Marie Brisard).
One-sixth Syrup of gum.
One-third Rye Whiskey.
One dash of Angostura.
One dash of Orange.
Three dashes of Absinthe.
Shake well, and strain into small-sized
tumbler, and squeeze lemon peel on top.

1933 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 38. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of absinthe.
1 Glass of rye whiskey,
peel of lemon.
Drops of angostura.
Drojjs of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 128. Sazerac Cocktail.

Rye Whiskey         Into a mixing glass put 1 drink of rye
Boker’s Bitters     whiskey, 1 dash of bitters, 1 dash of
Absinthe              absinthe, and 3 dashes of anisette, with
Anisette               plenty of fine ice. Shake, strain, and
Ice                        serve.

1933 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 25. Sazerac Cocktail

Use Whiskey Tumbler
FOUR dashes absinthe, turn glass around
slowly; one lump sugar; three dashes
Peychaud bitters; one portion whiskey;
one cube ice; sprig of mint. Stir and serve
in tumbler.

1933 George A. Lurie: Here’s How. Seite 88. Zazarac.

Bourbon or Rye                              Orange Bitters . . . . 1 dash
Whisky . . . . . . . . . . . 1 jigger         Anisette . . . . . . . . . 1 dash
Angostura Bitters . . 1 dash          Sugar . . . . . . . . . . . 1/2 lump
Add 2 dashes of absinthe, shake well and strain into tall
chilled glass. Twist lemon peel on top.

1933 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 143. Sazerac Cocktail.

1 Lump of Sugar.
1 Dash Angostura or Pey-
chana Bitters.
1 Glass Rye or Canadian
Club Whisky.
Stir well and strain into another
glass that has been cooled, add 1
dash Absinthe and squeeze lemon
peel on top.

1933 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 181. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/3 Canadian Club Whisky
1 Dash Angostura Bitters
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into cock­-
tail glass. Squeeze lemon peel,
on top.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 110. Zazarac Cocktail.

(Set old-fashioned glass in ice for three minutes. Dip rim of
glass in sugar.)
1 dash absinthe
100% Bourbon whisky
1/4 loaf of sugar
1 dash Peychaud’s bitters
1 dash angostura bitters
Piece of broken ice in glass
Stir, strain, and serve

1933 Joseph P. Santana & Charles A. Sasena: Fine Beverages. Seite 22. Zazarack Cocktail.

Use old fashioned cocktail glass
Four dashes of Absinthe rolled around the glass, one lump
sugar, piece of lemon peel, few dashes of Angostura
Bitters, a little water. Muddle well
Add two cubes of ice, 2 oz. of Whiskey
Serve with water on the side.

1933 Julien J. Proskauer: What’ll You Have. Seite 104. Sazerac Cocktail. 

(The drink that made New Orleans famous)
From the recipe of the late Tom Handy, ex-
manager of the world-renowned Sazerac Bar,
New Orleans, La.
Frappe an old fashioned flat bar glass; then
take a mixing glass and muddle half a cube
of sugar with a little water;
Add ice,
One good drink of good whiskey,
Two dashes of bitters and a piece of twisted
lemon peel;
Stir well until cold, then throw the ice out of
the bar glass,
Dash several drops of Absinthe into the same
and rinse well with the Absinthe.
Now strain the Cocktail into the frozen glass
and serve with ice water on the side.

1933 Virginia Elliott: Quiet Drinking. Seite 56. Sazerac.

Rye, with three dashes each of anisette, absinthe
and orange bitters. Stir until very cold. Serve in an
old-fashioned glass.

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes for Drinks. Seite 52. Zazarac Cocktail.

Old Fashion Glass                      1 jigger Bourbon or Rye
1 lump sugar                              Whisky
1 dash Angostura Bitters           Twist lemon peel on top
1 dash Orange Bitters                Add 2 dashes Absinthe
1 dash Anisette                          Serve in tall glass

1934 Anonymus: Angostura Recipes. Seite 8. Zazarac Cocktail as mixed at THE EMBASSY CLUB.

Old fashioned glass
1 Lump Sugar
Drink of Bourbon
Drop of Absinthe
1 Dash Angostura Bitters
Twist of orange and lemon peel
Stir with lumps of ice in glass.

1934 Anonymus: Bar La Florida, Cocktails. Zazerac.

2 Onzas Rye Whiskey.
1 Cucharadita Anisette.
2 Gotas Angostura.
La piel completa de un Ii-
món verde.
Hielo menudo. Batido y co-
Iado.
El borde de la copa im-
pregnado de limón y azúcar.
Con la piel del limón dentro
en espiral.

2 Ounces Rye Whisky.
1 Teaspoonful Anisette.
2 Dashes Angostura.
1 Lemon Peel.
Cracked Ice.
Shake well and strain. Brim
of glass frosted with sugar
and lemon. Lemon peel inside
then glass.

1934 Anonymus: Jayne’s Bartender’s Guide. Seite 89. Sazerac Cocktail.

3 dashes angostura bitters.
2 dashes anisette.
1 dash absinthe.
pony rye whisky.
Shake with ice and serve over green olive.

1934 Anonymus: Sloppy Joes Cocktail Manual. Seite 39. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of absinthe.
1 Glass of rye whisky.
peel of lemon.
Drops of angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1934 Anonymus: The Complete bartender’s Guide. Seite 121. Zazerac.

1/2 teaspoonful of sugar.
1 dash of absinthe.
2 dashes of Angostura bitters.
1 dash of orange bitters.
1 pony whisky.
2 ponies mineral water.
Frappe till icy cold. Serve in old fashioned glass.

1934 Anonymus: The Masterly Touch. Seite 10. Sazerac.

a few dashes of Peychaud Bitters (or Angostura)
dash Absinthe • dash Cinzano Vermouth
lump of ice
1 jigger Old Log Cabin (or Johnnie Walker)
stir and serve with maraschino cherry

1934 Anonymus: What Goes With What. Sazerac Cocktail.

In a large mixing glass dissolve one Lump Sugar in teaspoonful
of water.
One dash Peychaud Bitters, One dash Angostura Bitters, half wine
glass Whiskey and cube of ice. Cool another tumbler, put in dash
of Absinthe. Stir and Strain contents of mixing glass into it.
Squeeze a piece of Lemon Peel on top.

1934 A. T. Neirath: Rund um die Bar. Seite 228. Zazarac-Cocktail.

(sprich: sa-sarak)
1 D. [Dash] Angostura
1 D. [Dash] Orangebitter
3 D. [Dash] Pernod
1/6 Gum
1/6 Anisette
1/6 Bacardi
1/3 Canadian Club-
Whisky
M-Gl. [Mischglas] K. [Kirsche] Z. [Zitronenspirale]

1934 G. F. Steele: My New Cocktail Book. Seite 104. Sazerac.

1 portion Whiskey
4 dashes Absinthe (turn
glass around slowly)
3 dashes Peychaud bitters
lump of Sugar
sprig of Mint

1934 G. F. Steele: My New Cocktail Book. Seite 130. Zarzarac.

1 jigger Bourbon or Rye
Whiskey
2 dashes Absinthe
dash Angostura bitters
dash Orange bitters
dash Anisette
1/2 lump Sugar
twist Lemon peel on top

1934 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 110. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum, 1/6 Anisette (Marie Brisard),
1/6 Syrup of Gomme, 1/3 „Canadian Club“ Whisky,
1 dash of Angostura, 1 dash of Orange, 3 dashes of
Absinthe.
Shake well, and strain into small-sized tumbler,
and squeeze Lemon Peel on top.

1934 Ira A. Altschul: Drinks as They Were Made Before Prohibition. Seite 13. Sazerac.

Use a small mixing glass.
One bar spoon sugar.
Half fill with shaved ice.
Three-quarter jigger Rye Whiskey.
One-quarter jigger Italian Vermuth.
Three or four dashes Absinthe.
Two dashes Angustora bitters.
Two dashes Orange bitters.
Stir well, strain, squeeze the oil from a strip of lemon peel and
serve.

1934 Irvin S. Cobb: Irvin S. Cobb’s Own Recipe Book. Seite 42. Sazerac.

Dissolve 1 lump of Sugar in a teaspoonful of Water. 1 dash
Peychaud Bitters, 1 dash Pernod, 1 jigger Paul Jones or Four Roses Whiskey.
Stir well with cracked ice, strain and squeeze Lemon Peel on top. Some
people think this cocktail is the most important thing that has occurred in
New Orleans since Andrew Jackson licked the British there and certainly since
the Mafia riots. Consume too many of these cocktails and you’ll think the riot-
ing has broken out all over again. But taken in reason – oh joy, oh rapture!

1934 Magnus Bredenbek: What Shall We Drink. Seite 17. Sazerac Cocktail No. 1.

Into your shaker containing ice pour two ounces of Rye
Whisky (you may change this to Scotch, Bourbon, Irish
Whisky or gin, if you like either better than Rye Whisky).
Now add a teaspoon of orange bitters, a quarter teaspoon each
of Anisette and Absinthe and of lemon juice. Shake well and
strain into a cocktail glass.

1934 Magnus Bredenbek: What Shall We Drink. Seite 18. Sazerac Cocktail No. 2.

Stir in goblet with ice two ounces of rye or any other
whisky you like, add a quarter teaspoon of Applejack, as
much orange bitters, a quarter teaspoon of lemon juice and as
much of Grenadine. When goblet begins to frost, strain into
cocktail glass and serve either with or without a Maraschino
cherry.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual [collectic1806]. Seite 125. Sazerac Cocktail.

Dissolve 1 Lump of Sugar in a Teaspoonful
of Water
1 Dash Peychaud Bitters
1 Dash Absinthe
1 Jigger of Rye Whiskey
Stir well with cracked ice, strain into another
glass which has been cooled, and squeeze a
piece of Lemon Peel on top.
Use glass number 2

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual [collectic1806]. Seite 129. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum
1/6 Anisette
1/6 Gum Syrup
1/3 Rye Whiskey
1 Dash Angostura Bitters
1 Dash Orange Bitters
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into glass. Squeeze
Lemon Peel on top.
Use glass number 2

1934 Tom & Jerry: How to Mix Drinks [collectiv1801]. Seite 121. Zazerac.

1/2 teaspoonful of sugar.
1 dash of absinthe.
2 dashes of Angostura bitters.
1 dash of orange bitters.
1 pony whisky.
2 ponies mineral water.
Frappe till icy cold. Serve in old fashioned glass.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 151. Sazerac.

Whisky . . . . . . . . . 3/4 jigger      Absinthe . . . . . . to wet glass
Peychaud  . . . . . . 2 dashes       Sugar Syrup  . . . 1/2 spoon
                       Lemon . . . . . 1 slice peel
Chill cocktail glass, wet with few drops absinthe and toss out. Stir other
ingredients well with ice, strain into prepared glass and serve with ice
water chaser.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 182. Zazarac.

Whisky . . . . . . . 1/3 jigger         Bacardi . . . . . . . 1 spoon
Anisette . . . . . . 1 spoon           Sugar Syrup . . . 1 spoon
Absinthe  . . . . . 3 dashes         Bitters . . . . . . . . 2 drops
.                    Orange Bitters . . . . 1 dash
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass and serve.

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 70. Sazerac.

Few dashes of Peychaud Bitters
Dash of Absinthe
Dash of Italian Vermouth
One jigger Bourbon or Scotch

1935 Anonymus: Bar La Floridita Cocktails. Zazerac.

2 Onzas Rye Whiskey.
1 Cucharadita Anisette.
2 Gotas Angostura.
La piel completa de un Ii-
món verde.
Hielo menudo. Batido y co-
Iado.
El borde de la copa im-
pregnado de limón y azúcar.
Con la piel del limón dentro
en espiral.

2 Ounces Rye Whisky.
1 Teaspoonful Anisette.
2 Dashes Angostura.
1 Lemon Peel.
Cracked Ice.
Shake well and strain. Brim
of glass frosted with sugar
and lemon. Lemon peel inside
then glass.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 32. Sazerac Cocktail.

1 lump of Sugar
1 dash Angostura or Old Fashion Bitters
1 jigger Whiskey
Stir well and strain into cocktail glass. Add one dash of ab-
sinthe, twist a lemon peel on top.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 39. Zazarak Cocktail.

Old fashioned glass
1 lump Sugar
Drink of Bourbon
Drop of Absinthe
1 dash Angostura or Old Fashion Bitters
Twist of Orange and Lemon Peel
Stir with lumps of ice in glass.

1935 Anonymus: Sloppy Joes Cocktail Manual. Seite 39. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of Absinthe.
Peel of lime.
1 Glass of Rye Whisky.
Drops of Angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1935 Anonymus: The Art of Mixing Drinks. Seite 62. Zazarac Cocktail.

(As served at the Embassy Club)
2 Lumps of ice
1 Lump of sugar
1 Jigger Bourbon whisky
1 or 2 drops of Absinthe
1 Dash Angostura bitters
Stir well, serve in an old fashioned
with a twist of orange and lemon peel.

1935 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 114. Sazarac Cocktail.

Dissolve 1 Lump of Sugar in a
Teaspoonful of Water
1 Dash Bitters
1 Dash Absinthe
1 Jigger of Old Mr. Boston
Whiskey
Shake well with cracked ice, and
strain into Old Fashioned Cocktail
glass. Garnish with Sprig of Fresh
Mint.

1935 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 142. Zazarac Cocktail.

1 Jigger Old Mr. Boston Whis­-
key
1 Dash of Rum
1 Dash of Anisette
1 Dash Gum Syrup
1 Dash Bitters
3 Dashes Absinthe
Shake well with cracked ice and
strain into 3 oz. Cocktail glass.

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 134. Sazerac.

Old fashioned glass, little
Water in it
1 Lump Sugar
add in shaker
1 ds. Angostura
1/1 Rye Whisky
squeeze Lemon peel
1 ds. Absinthe on top

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 151. Zazarac.

1/6 Gomme Syrup
1/6 Anisette
1/3 Rye Whisky
1 ds. Angostura
1 ds. Orange Bitter
1 ds. Absinthe

1936 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 39. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of Absinthe.
Peel of lime.
1 Glass of Rye Whisky.
Drops of Angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 123. Zazarac Cocktail.

(Serie Crad-
dock).
Agitare nel shaker con ghiaccio:
20% Rhum Bacardi
20% Anisette
20% Sciroppo di Gomma
40% Whisky Canadian Club
1 spruzzo Angostura
1 spruzzo Orange bitter
3 spruzzi Absinthe.
Servite frappé.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 165. Sazarac Cocktail.

4 1/2 glasses rye whisky                   4 teaspoons sugar
1 1/2 glasses French vermouth        1/2 teaspoon orange bitters
.                    8 to 10 drops of angostura bitters
Shake or stir with a few large pieces of ice and strain
into cocktail glasses or small tumblers. Serve with a twist
of lemon peel in each.

1936 Frank Meier: The Artistry of Mixing Drinks. Seite 39. Sazerac.

In mixing-glass: a dash of An-
gostura Bitters, a teaspoon of
Curaçao, one glass of Sazerac
Brandy; stir well, pour into
chilled cocktail glass containing
a dash of Anis „Pernod fils“
and serve.
Note. – There is much confusion
between the „Sazerac“ Brandy
Cocktail and the „Zazerac“
Cocktail originally made in New
Orleans.

1936 Frank Meier: The Artistry of Mixing Drinks. Seite 43. Zazarac.

In tumbler: dissolve a small
lump of Sugar in little water,
a dash each of Angostura and
Orange Bitters, a teaspoon of
Anis „Pernod fils“, a piece of
Ice, one glass of Bourbon Whis-
key; add Lemon peel
& squirt of Schwep-
pes soda or syphon,
stir well and serve.

1937 Anonymus: Bar La Floridita Cocktails. Seite 70. Zazerac.

2 Onzas Rye Whiskey.
1 Cucharadita Anisette.
2 Gotas Angostura.
La piel completa de un li-
món verde.
Hielo menudo. Batido y co-
lado.
El borde de la copa im-
pregnado de limón y azúcar.
Con la piel del limón dentro
en espiral.

2 Ounces Rye Whiskey.
1 Teaspoonful Anisette.
2 Dashes Angostura.
1 Lemon Peel.
Cracked ice.
Shake well and strain. Frost
brim of glass with sugar
and lemon. Juice leaving
peel inside glass.

1937 Anonymus: Hotel „Lincoln“ Cock-tail Book. Seite 61. Zazerac Cocktail.

1/2 lump of sugar.
Drops of Angostura bitters.
Drops of orange bitters.
A jigger of Rye whiskey.
Twist lime peel on top.
2 drops of absinthe.

1937 John R. Iverson: Liquid Gems. Seite 69. Sazerac Cocktail.

Drop a piece of ice in an old fash-
ioned glass, dash a few drops of
Absinthe on the ice, then twirl it
in the glass and throw it away.
Then build up the old fashioned
without bitters.

Observations
The idea of the above procedure is to give the
Old Fashioned Cocktail the flavor of Absinthe
instead of Angostura Bitters.

1937 Salvador Trullos Mateu: Recetario internacional de cock-tails. Seite 128. Zazerac Cock-Tail.

Use vaso grueso antiguo.
Medio terrón de azúcar.
Gotas de Angostura.
Gotas orange bitters.
Un vasito de whiskey Rye o Bourbon.
Retorcer cáscara de limón encima.
Tres gotas de ajenjo. Revuélvase.

1937 United Kingdom Bartenders Guild: Approved Cocktails. Sazerac.

1 lump of Sugar.
1 dash Angostura Bitters.
1 glass Rye or Canadian Club Whisky.
Stir and strain into another glass that has been cooled,
add 1 dash absinthe and squeeze lemon peel on top.

1937 William J. Tarling: Café Royal Cocktail Book. Sazerac.

1 lump of Sugar.
1 dash Angostura Bitters.
1 glass Rye or Canadian Club
Whisky.
Stir and strain into another glass
that has been cooled, add 1 dash
Absinthe and squeeze lemon peel
on top.

1938 Anonymus: Cocktails. Seite 15. Sazerac.

1 Jigger Bourbon Whiskey
1 Dash Angostura or Peychaud Bitters
1 Dash Absinthe
1 Lump Sugar
Dissolve the sugar in a spoonful of water. Add
ingredients, stir well with cracked ice, strain.
Serve with a squeeze of lemon peel on top. One
of New Orleans most famous drinks.

1938 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 39. Zazerac.

1 Teaspoonful of sugar.
Drops of Absinthe
Peel of lime.
2 oz. of Rye Whisky.
Drops of Angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1938 Bud Caroll: Popular Drinks of Today. Seite 22. Zazarack.

Whisky . . . . . . . . . . . 1 jigger      Absinthe . . . . . . . . . 1 dash
Peychaud’s  . . . . . . . 1 dash       Sugar . . . . . . . . . . . . 1 cube
Muddle sugar with seltzer, using old fashioned glass.
Add bitters and absinthe. Muddle well. Add cube ice,
whisky and stir well. Serve with twisted lemon peel.

1938 Jean Lupoiu. Cocktails. Seite 129. Sazerac Cocktail.

Dans le verre à mélange:
1 jet de Curaçao rouge Bardinet, 1 jet
d’Angustura, 1 verre Seagram’s V. O.
Whisky.
Mélanger et servir dans un verre glacé
à l’avance et contenant une goutte de
Pernod Fils.

1938 Jean Lupoiu. Cocktails. Seite 155. Zazarac Cocktail.

Dans un verre moyen:
1 morceau de glace, 1/2 cuillerée de
sucre en poudre, 1 jet de Bitter Campari,
2 jets de Pernod Fils, 1 verre de Seagram’s
Bourbon Whiskey.

1938 Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks. Seite 17. Sazerac Cocktail.

Oldtimers will tell you the three outstanding drinks
of New Orleans in the memory of living men were the
dripped absinthe frappé of the Old Absinthe House,
the Ramos gin fizz, and the Sazerac cocktail.
As previously related, the American cocktail was not
only born in Old New Orleans but was given its curious
name in the city’s famous Vieux Carre. There are cock­-
tails and cocktails but the best known of all New Or­-
leans cocktails is unquestionably the Sazerac. The fact
that it originated in New Orleans gave rise to the legend
that it was first concocted by and named for an old Loui­-
siana family, legend without fact as no such Louisiana
family ever existed.
A barbershop now holds forth in a building on the
right hand side of the first block in Royal street going
down from Canal, and before its doors, still remains
lettered in the sidewalk the word „SAZERAC.“ This
denotation indicated the entranceway to a once well-
patronized bar on the Exchange Alley side of the build­-
ing. It was here the drink famed far and wide as a
Sazerac cocktail was mixed and dispensed. It was here
it was christened with the name it now bears.
For years one of the favorite brands of cognac imported
into New Orleans was a brand manufactured by the
firm of Sazerac-de-Forge et fils, of Limoges, France. The
local agent for this firm was John B. Schiller. In 1859
Schiller opened a liquid dispensary at 13 Exchange Alley,
naming it „Sazerac Coffee-house“ after the brand of
cognac served exclusively at his bar.
Schiller’s brandy cocktails became the drink of the
day and his business flourished, surviving even the War
Between the States. In 1870 Thomas H. Handy, his
bookkeeper, succeeded as proprietor and changed the
name to „Sazerac House.“ An alteration in the mixture
also took place. Peychaud’s bitters was still used to add
the right fillip, but American rye whiskey was substi­-
tuted for the cognac to please the tastes of Americans
who preferred „red likker“ to any pale-faced brandy.
Thus brandy vanished from the Sazerac cocktail to
be replaced by whiskey (Handy always used Maryland
Club rye, if you are interested in brand names), and the
dash of absinthe was added. Precisely when whiskey
replaced brandy and the dash of absinthe added are
moot questions. The absinthe innovation has been
credited to Leon Lamothe who in 1858 was a bartender
for Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., a wine im­-
porting firm located in the old Seignouret mansion still
standing at 520 Royal street. More likely it was about
1870, when Lamothe was employed at Pina’s restaurant
in Burgundy street that he experimented with absinthe
and made the Sazerac what it is today.
But this history delving is dry stuff, so let’s sample a
genuine Sazerac. We will ask Leon Dupont, now vice-
president of the St. Regis Restaurant but for years one
of the expert cocktail mixers behind Tom Handy’s origi­-
nal Sazerac bar, to make one for us.
Here’s how—and how!
1 lump sugar
3 drops Peychaud’s bitters
1 dash Angostura bitters
1 jigger rye whiskey
1 dash absinthe substitute
1 slice lemon peel
To mix a Sazerac requires two heavy-bottomed, 3 1/2-ounce bar
glasses. One is filled with cracked ice and allowed to chill. In
the other a lump of sugar is placed with just enough water to
moisten it. The saturated loaf of sugar is then crushed with a
barspoon. Add a few drops of Peychaud’s bitters, a dash of
Angostura, a jigger of rye whiskey, for while Bourbon may do
for a julep it just won’t do for a real Sazerac. To the glass con­-
taining sugar, bitters, and rye add several lumps of ice and stir.
Never use a shaker! Empty the first glass of its ice, dash in
several drops of absinthe, twirl the glass and shake out the
absinthe . . . enough will cling to the glass to give the needed
flavor. Strain into this glass the whiskey mixture, twist a piece
of lemon peel over it for the needed zest of that small drop of
oil thus extracted from the peel, but do not commit the sacrilege
of dropping the peel into the drink. Some bartenders put a cherry
in a Sazerac; very pretty but not necessary.
M-m-m-m-m! Let’s have another, Leon!

1939 Anonymus: Bar La Floridita Cocktails. Seite 70. Zazerac.

2 Onzas Whiskey Schenley.
1 Cucharadita Anisette.
2 Gotas Angostura.
La piel completa de un li-
món verde.
Hielo menudo. Batido y co-
lado.
El borde de la copa impreg-
nado de limón y azúcar.
Con la piel del limón den-
tro en espiral.

2 Ounces Schenley Whiskey
1 Teaspoonful Anisette.
2 Dashes Angostura.
1 Lemon Peel.
Cracked ice.
Shake well and strain. Frost
brim of glass with sugar
and lemon. Juice leaving
peel inside glass.

1939 Anonymus: Cuna del Daiquiri Cocktail. Seite 63. Zazerac.

2 Ounces Canadian Whiskey.
1 Teaspoonful Anisette.
2 Dashes Angostura.
1 Lemon peel.
Cracked ice.
Shake well and strain. Frost brim
of glass with sugar and le-
mon. Just leaving peel inside
glass.

1939 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktail Manual. Seite 44. Zazerac.

Teaspoonful of sugar.
Drops of Absinthe.
Peel of lime.
2 oz. of Rye Whisky.
Drops of Angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with ice
and mineral water.

1939 Charles Browne: The Gun Club Drink Book. Seite 86. Zazerac Cocktail.

(Also from The Gun Club Cook Book) What the
Clover Club cocktail did to Philadelphia, the Zaz-
erac did to New Orleans, only it did it quicker. The
Zazerac was composed of 1/3 Bacardi rum, 1/3 rye
whiskey, 1/6 Anisette, 1/6 gum, dash of Angostura and
orange bitters, three dashes absinthe. Shake in ice,
strain into glass and add twist of lemon peel, and
so to war.

1939 Charles H. Baker, Jr.: The Gentleman’s Companion. Seite 137. Zazarac Cocktail.

THE IMMORTAL ZAZARAC COCKTAIL, which TAKES us
BACK MANY YEARS to the OLD DAYS before the DROUTH, & to NEW
ORLEANS
This is the famous original from the Zazarac Bar. Since France
outlawed absinthe much of the world’s best was made by French
Creole New Orleans. The other main essential is to use decent bour-
bon whisky. There still is a great deal of young blended whisky
masquerading as bourbon, here in these United States …. Put 1
jigger of bourbon into a shaker, toss in 1/2 tsp of sugar, add 1 tsp of
Italian vermouth and the same of absinthe, or lacking this, Pernod
Veritas. Contribute 2 or 3 good dashes of Peychaud’s bitters – now
obtainable in all big towns – shake with cracked ice and serve in an
Old Fashioned cocktail glass topped with a little soda, and end up
with a twist of lemon or orange peel on top. . . . It is also made by
mixing in the glass itself, just like an Old Fashioned, using 1/2 lump
of sugar, saturating this with bitters, and muddling well before adding
ice and spirits.

1940 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 53. Sazerac Cocktail.

The Sazerac Cocktail is a secret
formula, property of Sazerac Com­-
pany, Inc., of New Orleans. They pro­-
duce the famous „Sazerac“ from the
same formula that has been in use
for over 100 years. This may be ob­-
tained in the original bottle at better
package goods stores.
Out of respect for the property
rights of others, no attempt is made
herein to list any recipe for a Sazerac.
Others have, on occasion, printed
what purported to be a recipe for a
„Sazerac Cocktail,“ but so far as is
known, the genuine recipe is still a
deep, dark secret.

1940 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 84. Sazerac Cocktail.

1 lump of sugar,
1 dash of Angostura bitters,
1/2 gill of Canadian Club whisky.
Dissolve the sugar in a teaspoonful of water, and add the
bitters and whisky. Stir in the mixing glass, strain, and
serve with a dash of absinthe and a little lemon-peel
juice squeezed on top.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 28. Sazarac Cocktail.

Use old-fashioned glass
2 dashes Absinthe. Rinse glass so that
Absinthe is evenly coated inside the glass.
1 cube Sugar muddled with
1 dash Seltzer and
2 dashes Angostura Bitters
1 jigger Whiskey
1 cube Ice
Decorate with fruit and serve with spoon.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 28. Sazarac Cocktail (Southern Style).

Same as above. Omit Bitters.
Add 1/2 jigger Cointreau
1 jigger Brandy
White of 1 Egg (Optional)
Shake well. Strain into cocktail glass which
has rim frosted with bar sugar.

1940 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 37. Zazerac.

Teaspoonful of sugar.
Drops of Absinthe.
Peel of lime.
2 oz. of Rye Whisky.
Drops of Angostura.
Drops of orange Bitters.
Serve in old fashioned glass with
ice and mineral water.

1940 Charles: The Cocktail Book. Seite 84. Sazerac Cocktail.

1 lump of sugar,
1 dash of Angostura bitters,
1/2 gill of Canadian Club whisky.
Dissolve the sugar in a teaspoonful of water, and add the
bitters and whisky. Stir in the mixing glass, strain, and
serve with a dash of absinthe and a little lemon-peel
juice squeezed on top.

1940 Crosby Gaige: Crosby Gaige’s Cocktail Guide. Seite 33. Saserac.

1 jigger Rye Whiskey
2 dashes Anisette
Dash of Pernod
Dash of Angostura Bitters
Shake with cracked ice and strain into
cocktail glass.

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 125. Sazerac Cocktail.

Dissolve 1 Lump of Sugar in a Teaspoonful
of Water
1 Dash Peychaud Bitters
1 Dash Absinthe
1 Jigger of Rye Whiskey
Stir well with cracked ice, strain into another
glass which has been cooled, and squeeze a
piece of Lemon Peel on top.
Use glass number 2

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 129. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum
1/6 Anisette
1/6 Gum Syrup
1/3 Rye Whiskey
1 Dash Angostura Bitters
1 Dash Orange Bitters
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into glass. Squeeze
Lemon Peel on top.
Use glass number 2

1940 Pedro Talavera: Los secretos del cocktail. Seite 229. Za Zarac cocktail.

Póngase en un gran vaso de cristal un poco de hielo
picado.
1/6 copa de Angostura.
1/6 ídem de Jarabe de Goma.
1/6 ídem de Jugo de Naranja.
1/6 ídem de Anisette.
1/2 ídem de Whisky Rye.
Agítese bien y se pasa a la copa núm. 5, con una
corteza de naranja.

1941 W. C. Whitfield: Here’s How. Seite 55. Sazerac.

1 jigger Bourbon
(or Scotch)
1 dash Absinthe (Pernod)
1 dash Italian Vermouth
Add a few dashes of
Peychaud Bitters.

1943 Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks. Seite 17. Sazerac Cocktail.

Oldtimers will tell you the three outstanding drinks
of New Orleans in the memory of living men were the
dripped absinthe frappé of the Old Absinthe House,
the Ramos gin fizz, and the Sazerac cocktail.
As previously related, the American cocktail was not
only born in Old New Orleans but was given its curious
name in the city’s famous Vieux Carre. There are cock­-
tails and cocktails but the best known of all New Or­-
leans cocktails is unquestionably the Sazerac. The fact
that it originated in New Orleans gave rise to the legend
that it was first concocted by and named for an old Loui­-
siana family, legend without fact as no such Louisiana
family ever existed.
A barbershop now holds forth in a building on the
right hand side of the first block in Royal street going
down from Canal, and before its doors, still remains
lettered in the sidewalk the word „SAZERAC.“ This
denotation indicated the entranceway to a once well-
patronized bar on the Exchange Alley side of the build­-
ing. It was here the drink famed far and wide as a
Sazerac cocktail was mixed and dispensed. It was here
it was christened with the name it now bears.
For years one of the favorite brands of cognac imported
into New Orleans was a brand manufactured by the
firm of Sazerac-de-Forge et fils, of Limoges, France. The
local agent for this firm was John B. Schiller. In 1859
Schiller opened a liquid dispensary at 13 Exchange Alley,
naming it „Sazerac Coffee-house“ after the brand of
cognac served exclusively at his bar.
Schiller’s brandy cocktails became the drink of the
day and his business flourished, surviving even the War
Between the States. In 1870 Thomas H. Handy, his
bookkeeper, succeeded as proprietor and changed the
name to „Sazerac House.“ An alteration in the mixture
also took place. Peychaud’s bitters was still used to add
the right fillip, but American rye whiskey was substi­-
tuted for the cognac to please the tastes of Americans
who preferred „red likker“ to any pale-faced brandy.
Thus brandy vanished from the Sazerac cocktail to
be replaced by whiskey (Handy always used Maryland
Club rye, if you are interested in brand names), and the
dash of absinthe was added. Precisely when whiskey
replaced brandy and the dash of absinthe added are
moot questions. The absinthe innovation has been
credited to Leon Lamothe who in 1858 was a bartender
for Emile Seignouret, Charles Cavaroc & Co., a wine im­-
porting firm located in the old Seignouret mansion still
standing at 520 Royal street. More likely it was about
1870, when Lamothe was employed at Pina’s restaurant
in Burgundy street that he experimented with absinthe
and made the Sazerac what it is today.
But this history delving is dry stuff, so let’s sample a
genuine Sazerac. We will ask Leon Dupont, now vice-
president of the St. Regis Restaurant but for years one
of the expert cocktail mixers behind Tom Handy’s origi­-
nal Sazerac bar, to make one for us.
Here’s how—and how!
1 lump sugar
3 drops Peychaud’s bitters
1 dash Angostura bitters
1 jigger rye whiskey
1 dash absinthe substitute
1 slice lemon peel
To mix a Sazerac requires two heavy-bottomed, 3 1/2-ounce bar
glasses. One is filled with cracked ice and allowed to chill. In
the other a lump of sugar is placed with just enough water to
moisten it. The saturated loaf of sugar is then crushed with a
barspoon. Add a few drops of Peychaud’s bitters, a dash of
Angostura, a jigger of rye whiskey, for while Bourbon may do
for a julep it just won’t do for a real Sazerac. To the glass con­-
taining sugar, bitters, and rye add several lumps of ice and stir.
Never use a shaker! Empty the first glass of its ice, dash in
several drops of absinthe, twirl the glass and shake out the
absinthe . . . enough will cling to the glass to give the needed
flavor. Strain into this glass the whiskey mixture, twist a piece
of lemon peel over it for the needed zest of that small drop of
oil thus extracted from the peel, but do not commit the sacrilege
of dropping the peel into the drink. Some bartenders put a cherry
in a Sazerac; very pretty but not necessary.
M-m-m-m-m! Let’s have another, Leon!

1944 Nick Thomas: Bartender’s Friend. Sazerac.

1 Lump Sugar
1 oz. Whiskey
1 Dash Bitters
2 Dashes Anisette
Stir well and strain into
Old Fashioned Glas; that
has been cooled. Squeeze
lemon Peel on top.

1944 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 79. Sazarac Cocktail.

Dash Absinthe (substitute) in old
fashioned glass
1 lump Sugar saturated with Peychaud
bitters
1 cube Ice
Twist of Lemon Peel
Twist of Orange Peel
1 1⁄2 oz. Bourbon
Stir.

1945 George Gardner: How to be a bartender. Seite 6. Sazarac Cocktail.

Use 6 oz. thin bar glass.
1 lump sugar.
1/2 jigger Absinthe.
2 dashes of aromatic bitters.
1 jigger whiskey with chipped ice.
Stir well and serve.

1946 Bill Kelly: The Roving bartender. Seite 41. Sazerac Cocktail.

1/6 oz. absinthe or substitute
1 cube sugar
3 dashes Peychand bitters
1/2 oz. water
1 oz. whiskey (bourbon)
1 twist lemon peel
Take two old fashioned glass-
es. Into one, pour the absinthe
and work it so that it reaches
all parts of the glass. Mix the
other ingredients like an old
fashioned cocktail and pour in
to absinthed glass. Add fruit.

1946 Charles H. Baker, Jr.: The Gentleman’s Companion. Seite 121. Sazarac Cocktail.

THE IMMORTAL SAZARAC COCKTAIL, ONE OF THE WORLDS
TRULY GREAT MIXTURES; & ALL BOUND ROUND WITH LOVELY MEM-
ORIES OF NEW ORLEANS
It is a sad and shocking fact that more people who should know
more know less about this truly remarkable drink than is reasonable
— heaven alone knows why. The Sazarac Bar-Chief, who has been
building ‚em for 40 years, showed us his way. As did the mixers at
several Clubs, the old St. Charles; to say nothing about places like
our friend Roy Aciatore’s Antoine’s Restaurant, Arnaud’s, Gabriel
Galatoire’s, Broussard, and others. The best drinks produced in New
Orleans stick to the ancient, simple formula — and please, please,
never try to vary it; for if you do you’ll not be drinking a true
Sazarac — just some liquid abortion fit only to pour down drains.
First thing is to get a Sazarac glass: a great big thick-bottomed
thing which is nothing more nor less than an Old Fashioned glass
blown up to twice normal size! Reason: thick bottom and thick walls
keep the strong mixed liquor cold; and warm strong mixed liquor
is like a chemical in the nostrils and throat, of course. These big
crystal affairs are buyable at first-class glass stores; but may take time
to order in. If none at hand use your brandy sniffers as substitute.
. . . Routine is simple and inviolate: Frappe (pre-chill) glass and
liquor. For each drink pour 2 ounces of the best rye whiskey you
can find in a shaker, lash it with 3 or 4 good squirts of Peychaud’s
bitters. Shake hard and long with big ice. Then strain into your
glass, which must be previously coated inside with 3 or 4 good squirts
(use a bar-man’s quill top bottle stopper for this) of absinthe or 120-
proof Pernod; and turned or spun between the palms to make this
said coating even and thorough. Strain drink in glass, and twist a
long curl of thin-cut yellow lemon peel on top, for oil and aroma.
Hold under nose, inhale the fragrant blend of scents, sip and relax.
. . . This, then, my dear children, is just how little Sazaracs are
born! Mark well. . . .

1946 Charles H. Baker, Jr.: The Gentleman’s Companion. Seite 137. Zazarac Cocktail.

THE IMMORTAL ZAZARAC COCKTAIL, which TAKES us
BACK MANY YEARS to the OLD DAYS before the DROUTH, & to NEW
ORLEANS
This is the famous original from the Zazarac Bar. Since France
outlawed absinthe much of the world’s best was made by French
Creole New Orleans. The other main essential is to use decent bourbon
whisky. There still is a great deal of young blended whisky
masquerading as bourbon, here in these United States …. Put 1
jigger of bourbon into a shaker, toss in 1/2 tsp of sugar, add 1 tsp of
Italian vermouth and the same of absinthe, or lacking this, Pernod
Veritas. Contribute 2 or 3 good dashes of Peychaud’s bitters – now
obtainable in all big towns – shake with cracked ice and serve in an
Old Fashioned cocktail glass topped with a little soda, and end up
with a twist of lemon or orange peel on top. . . . It is also made by
mixing in the glass itself, just like an Old Fashioned, using 1/2 lump
of sugar, saturating this with bitters, and muddling well before adding
ice and spirits.

1946 Lucius Beebe: The Stork Club bar Book. Seite 54. Sazarac.

1 dash pernod in old-fashioned glass
1 lump sugar saturated with Peychaud
bitters
1 cube ice
twist of lemon peel
twist of orange peel
1 1/2 oz. bourbon
Stir.

1946 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 87. Sazarac Cocktail.

In Old Fashioned glass 2 dashes Ab-
sinthe (substitute)
1 lump Sugar saturated with Peychaud
bitters
1 cube Ice
Twist of Lemon Peel
Twist of Orange Peel
1 1/2 oz. Bourbon
Stir.

1947 A. Vermeys: Cocktails. Seite 81. Sazerac Cocktail.

1 trait de Curaçao rouge; 1 trait d’Angustura;
1 verre de Whisky. Mélanger et servir dans
un verre glacé à l’avance et contenant une
goutte de Pernod.

1947 A. Vermeys: Cocktails. Seite 94. Zazarac Cocktail.

Dans un verre moyen: 1 morceau de glace;
1/2 cuillerée de sucre; 1 trait Bitter Campari;
2 traits Pernod; 1 verre de Whisky.

1948 Anonymus: Ron Daiquiri Coctelera Cocktail Book. Seite 20. Zazarac Cocktail.

1/6 Daiquiri Coctelera
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/3 Canadian Club Whisky.
1 Dash Angostura Bitters.
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe
Shake well and strain into cocktail glass. Squeeze
lemon pee! on top.

1948 David A. Embury. The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 164. Sazerac.

To conclude our experimentation with whisky cock-
tails of the aromatic type, let us consider the Sazerac,
widely advertised as the drink that made New Orleans
famous. This is one of the numerous drinks whose pre-
cise formula is supposed to be a deep dark secret.
Somehow, the gullibility of human nature is such that
the two things that seem to afford the greatest adver-
tising value to a drink are (1) a secret formula
shrouded in great mystery, and (2) the slogan „Only
two to a customer.“
There have been many recipes published purport-
ing to be the true and original Sazerac. I cannot vouch
for the authenticity of any of them, especially since
the Sazerac Company of New Orleans still claims that
its drink (which, incidentally, is sold bottled as a
ready-mixed cocktail) is made from a formula that
has been in use for more than a hundred years and
never made public. Nevertheless, anyone at all familiar
with liquors who has ever tasted this drink knows that
essentially it is merely an Old-Fashioned made with
Peychaud bitters instead of Angostura and flavored
with a dash of absinthe. Traditionally, the Sazerac,
like the Old-Fashioned, is made by first saturating a
lump of sugar with bitters and then muddling it. In
the interest of simplicity and better drinks, however,
we have abandoned loaf sugar in favor of sugar syrup.
We shall therefore make our Sazerac in this manner:

SAZERAC Fill small Old-Fashioned glasses with finely
crushed ice and set aside to chill. Put into pre-chilled
bar glass or pitcher for each drink:
1 tsp. Sugar Syrup
3 dashes Peychaud Bitters
2 to 2 1/2 ounces Whisky

Stir with large ice cubes until thoroughly chilled.
Empty the Old-Fashioned glasses. Put 1 dash absinthe
in each glass and twirl glasses until inside is thor-
oughly rinsed with the absinthe, throwing out any
excess liquid. Strain liquor into the chilled and rinsed
glasses. Twist a strip of lemon peel over each drink
and drop into glass for decoration. Serve with a glass
of ice water on the side as a chaser.
The Sazerac is a sharp, pungent, thoroughly dry cock-
tail. To most people, however, the combination of
absinthe and whisky is not particularly pleasing.
Whisky lovers do not like the sharp, biting taste that
the absinthe imparts. Absinthe lovers prefer their
absinthe straight, dripped, frappéed, or mixed with
gin rather than whisky. Even among my various New
Orleans friends I have yet to find a Sazerac addict.
Nevertheless, various hotels, clubs, and other bars have
created simplified Sazerac-type cocktails—drinks with
pretty much the same flavor as the Sazerac but which
can be made with much less fuss and loss of time. Here
is one that is typical of all of this group:
WEYLIN • LOTUS CLUB SPECIAL Dissolve a lump of
sugar with a few dashes of Peychaud or Angostura
bitters and muddle in a bar glass. Add a dash or two
of absinthe and a drink of rye or bourbon. Stir and
serve in an Old-Fashioned glass, adding a twist of
lemon to the finished drink.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 399. Zazerac.

En vaso grueso antiguo échese:
1/2 terrón de azúcar.
Gotas de Angostura.
Gotas de Orange Bitters.
1 vasito de whisky Rye o
Bourbon.
Gotas de Ajenjo.
Hielo. Retorcer encima
cascara limón. Revuélvase y
sírvase.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 96. Sazerac Cocktail.

Dans le verre à mélange:
1 jet de Curaçao rouge, 1 jet d’Angus-
tura, 1 verre Seagram’s V. O. Whisky.
Mélanger et servir dans un verre glacé
à l’avance et contenant une goutte de Per-
nod Fils.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 112. Zazarac Cocktail.

Dans un verre moyen:
1 morceau de glace, 1/2 cuillerée de
sucre en poudre, 1 jet de Bitter Campari,
2 jets de Pernod Fils, 1 verre de Seagram’s
Bourbon Whiskey.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 283. Sazerac Cocktail.

2 oz. rye                               3 dashes Peychaud’s bitters
Coat inside of thoroughly chilled large Old-Fashioned glass
with Pernod, turning the glass to coat it evenly and thoroughly.
Shake rye and bitters with cracked ice until very cold; strain
into prepared Old-Fashioned glass; twist lemon peel over
drink and serve.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 288. Zazerac Cocktail 1.

1/2 oz. rye                          1/4 oz. Bacardi
1/4 oz. anisette                  1 dash Angostura bitters
1/4 oz. sugar syrup           1 dash orange bitters
                    3 dashes Pernod
Shake with cracked ice; strain into chilled cocktail glass.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 288. Zazerac Cocktail 2.

1/2 cube sugar                            1 tsp. Pernod
1 dash Angostura bitters           1 piece of ice
1 dash orange bitters                1 oz. bourbon or rye
Dissolve sugar in Old-Fashioned glass with bitters; add ice,
Pernod, and whisky and blend. Add a piece of lemon peel and
a squirt of Schweppes soda or seltzer; stir and serve.

1949 Anonymus: Bottoms Up. Seite 21. Sazerac Cocktail.

Put 1/4 Teaspoon Absinthe Substitute
into an Old Fashioned Cocktail glass
and revolve glass until it is entirely
coated with the Absinthe Substitute.
Then Add:
1/2 Lump Sugar
2 Dashes Bitters
Sufficient water to cover Sugar,
and muddle well
2 Cubes Ice
2 oz. Rye or Bourbon Whiskey
Stir very well. Add Twist of Lemon
Peel. (For best results, put glass on
Ice for a few minutes before using.)

1949 Harry Schraemli: Das grosse Lehrbuch der Bar. Seite 470. Zazarac-Cocktail.

1 d. Orangebitter, 1 d. Angosturabitter, 1 d. Grenadine,
1/3 Whisky, 1/3 Anisette,1/3 Bacardi-Rum. Kurz schütteln.
In grosses Glas seihen. Das Aroma aus einem Stückchen
Zitronenschale darauf pressen.

1949 Wilhelm Stürmer: Cocktails by William. Seite 64. Zazarac Cocktail.

1 Stück Zucker,
1 Spritzer Angosturabitter,
2 Spritzer Absinth,
1 Gläschen Bourbon Whisky,
2 Würfel Eis.
Serviere in altmodischem Glas und
garniere mit Orangen- und Zitro­-
nenschale.

1950 Ted Shane: Authentic and Hilarious Bar Guide. Seite 32. Sazerac.

3 dashes Peychaud’s Bitters 2 oz. Rye
Coat inside of thoroughly chilled glass with Pernod.
Shake Rye and bitters with cracked ice until very cold.
Strain into glass. Twist of lemon peel.
New Orleans‘ favorite cocktail.

1951 Ted Saucier: Ted Saucier’s Bottoms Up. Seite 220. Sazerac Cocktail.

Original Recipe, Courtesy, Seymour Weiss, President, The Roosevelt
Hotel, New Orleans
It is said that this popular and potent drink was named after a famous
and fiery personality of an early period, Captain Sazerac.
Fill 1 sazerac glass with crushed ice; or put in
refrigerator freeze compartment. The sazerac glass
is a large old-fashioned glass nearly 4 inches high
and holds 9 oz. It is made of thick glass, so as to
retain the coldness when chilled. This is the glass
in which to serve the finished drink.
Into a second sazerac glass put 1 small lump of
sugar and then add:
2 dashes Angostura bhitters
3 dashes sazerac bitters
Crush sugar with muddler. Add 2 or 3 ice cubes,
over which pour 1 1/4 oz. straight rye whisky, 90-
proof. Stir with barspoon until mixed thoroughly
and cold.
Now take the first sazerac glass, empty
crushed ice, and put in 4 or 5 dashes of Herb-
saint. (Herbsaint is an absinthe substitute without
the wormwood.) Twirl the glass several times,
so the Herbsaint will cover the entire inside of
the glass. Turn upside down and shake out any
remaining. At this point, take the other glass with
mixture in it and flip out the ice cubes, then pour
into the chilled glass, being careful not to touch
the sides of the glass. Twist thin piece lemon peel
over the glass, but do not put in the drink.

1952 Anonymus: Cocktails. Seite 93. Sazerac.

Dans le verre à mélange:
Un trait d’angustura bitters,
Une cuiller à café de curaçao,
Un verre de cognac Sazerac,
Bien remuer, verser dans un verre à cock-
tail contenant un trait d’anis Pernod Fils
et servir.

1952 Anonymus: Cocktails. Seite 100. Zazarac.

Dans un tumbler
Dissoudre une pincée de sucre dans un
peu d’eau,
Un trait d’angustura bitters.
Un trait d’orange bitters,
Une cuiller à café d’anis Pernod Fils,
Un morceau de glace,
Un verre de Bourbon whisky,
Ajouter un zeste de citron et un jet de
Schweppes soda ou de siphon et servir.

1952 Charles: The Cocktail Bar. Seite 84. Sazerac Cocktail.

1 lump of sugar,
1 dash of Angostura bitters,
1/2 gill of Canadian Club whisky.
Dissolve the sugar in a teaspoonful of water, and add the
bitters and whisky. Stir in the mixing glass, strain, and
serve with a dash of absinthe and a little lemon-peel
juice squeezed on top.

1953 Anonymus: Esquire’s Handbook for Hosts. Seite 115. The Sazarac.

For this New Orleans powerhouse, the
glass must be thoroughly chilled. Put
a tew drops of Pernod (absinthe with-
out the illegal wormwood) into a large
Old-Fashioned glass, then tilt and roll
the glass until its inside is thoroughly
coated. In a tall mixing glass with
several cubes of ice, stir until well-
chilled:
2 oz. bourbon or rye
3 dashes Peychaud bitters
Then pour, without the ice, into the
chilled glass. A lemon peel is some-
times twisted over the top. (Some reci-
pes call for a dash of Italian Vermouth,
in addition.)

1953 Anonymus: Manual del bar. Seite 272. Zazarac.

.                                                2 golpes de Pernod.
Batido.                                    1 golpe de Bitter Angostura.
Servido en una copa de        1 cucharadita de Jarabe de
90 gramos.                             Azúcar.
                                              20 gramos de Rhum Blanco.
.                                               20 gramos de Whisky Rye.

1953 Anonymus: The ABC of Cocktails. Seite 52. Sazerac.

2 oz. Whiskey
1 teaspoon Sugar Sirup
3 dashes Peychaud Bitters
Stir with ice cubes, and pour into
thoroughly chilled Old-Fashioned
glass which has been rinsed inside
with a couple of dashes of Pernod.
Add twist of lemon peel.

1953 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 81. Saserac.

Stir and Strain into glass
that has already been iced:
Royal Standard.
A Dash Angostura.
1 glass Rye Whisky.
1 teaspoonful Gomme
Syrup.
Add 1 Dash Absinthe.
Twist Lemon Peel on top.

1953 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 90. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/3 Rye Whisky.
1 Dash Angostura Bitters.
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe.
Shake well and Strain.
Add Squeeze Lemon Peel
on top.

1953 David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 164. Sazerac. Weylin or Lotus Club Special.

To conclude our experimentation with whisky cocktails of the aromatic
type, let us consider the Sazerac, widely advertised as the drink that
made New Orleans famous. This is one of the numerous drinks whose
precise formula is supposed to be a deep dark secret. Somehow, the
gullibility of human nature is such that the two things that seem to
afford the greatest advertising value to a drink are (1) a secret formula
shrouded in great mystery, and (2) the slogan „Only two to a cus-
tomer.“
There have been many recipes published purporting to be the true
and original Sazerac. I cannot vouch for the authenticity of any of them,
especially since the Sazerac Company of New Orleans still claims that
its drink (which, incidentally, is sold bottled as a ready-mixed cocktail)
is made from a formula that has been in use for more than a hundred
years and never made public. Nevertheless, anyone at all familiar with
liquors who has ever tasted this drink knows that essentially it is merely
an Old-Fashioned made with Peychaud bitters instead of Angostura
and flavored with a dash of absinthe. Traditionally, the Sazerac, like
the Old-Fashioned, is made by first saturating a lump of sugar with
bitters and then muddling it. In the interest of simplicity and better
drinks, however, we have abandoned loaf sugar in favor of sugar syrup.
We shall therefore make our Sazerac in this manner:
SAZERAC Fill small Old-Fashioned glasses with finely crushed ice
and set aside to chill. Put into pre-chilled bar glass or pitcher for each
drink:
1 tsp. Sugar Syrup
3 dashes Peychaud Bitters
2 to 2 1/2 ounces Whisky
Stir with large ice cubes until thoroughly chilled. Empty the Old-
Fashioned glasses. Put 1 dash absinthe in each glass and twirl glasses
until inside is thoroughly rinsed with the absinthe, throwing out any
excess liquid. Strain liquor into the chilled and rinsed glasses. Twist
a strip of lemon peel over each drink and drop into glass for decoration.
Serve with a glass of ice water on the side as a chaser.
The Sazerac is a sharp, pungent, thoroughly dry cocktail. To most
people, however, the combination of absinthe and whisky is not partic-
ularly pleasing. Whisky lovers do not like the sharp, biting taste that the
absinthe imparts. Absinthe lovers prefer their absinthe straight, dripped,
frappeed, or mixed with gin rather than whisky. Even among my
various New Orleans friends I have yet to find a Sazerac addict. Never-
theless, various hotels, clubs, and other bars have created simplified
Sazerac-type cocktails — drinks with pretty much the same flavor as the
Sazerac but which can be made with much less fuss and loss of time. Here
is one that is typical of all of this group:
WEYLIN or LOTUS CLUB SPECIAL Dissolve a lump of sugar
with a few dashes of Peychaud or Angostura bitters and muddle in a
bar glass. Add a dash or two of absinthe and a drink of rye or bourbon.
Stir and serve in an Old-Fashioned glass, adding a twist of lemon to
the finished drink.

1953 „Kappa“: Bartender’s Guide to Mixed Drinks. Seite 108. Sazerac Cocktail.

Put 1/4 Teaspoon Absinthe Substitute in an Old
Fashioned Cocktail glass and revolve glass until it is
entirely coated with the Absinthe Substitute. Then
add:
1/2 Lump of Sugar
2 Dashes Bitters
Sufficient water to cover Suger, and muddle well:
2 Cubes of Ice
2 oz. Rye or Bourbon Whiskey
Stir very well. Add Twist of Lemon Peel. (For best
results, put glass on Ice for a few minutes before
using.)

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 130. Sazerac Cocktail.

Put 1/4 Teaspoon Absinthe Sub-
stitute into an Old Fashioned Cock-
tail glass and revolve glass until it
is entirely coated with the Absinthe
Substitute. Then add:
1/2 Lump of Sugar
2 Dashes Bitters
Sufficient water to cover Sugar,
and muddle well
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Rye or Bour­-
bon Whiskey
Stir very well. Add Twist of Lemon
Peel. (For best results, put glass on
Ice for a few minutes before using.)

1953 S. S. Field: The American Drinking Book. Seite 219. Sazerac.

Muddle 1 lump of sugar in 1 dash each of Angostura and
Peychaud Bitters, with a splash of water. Add 2 lumps of ice and 2
ounces of Bourbon. Stir and strain into an Old Fashioned glass that
has been rinsed with a dash of Pernod. Top with a twist of lemon
peel.
This famous New Orleans masterpiece has been
acquired by the Roosevelt Hotel of that city, is
now the proprietary name for a bottled Sazerac
Cocktail. It’s worth buying. The above receipt is
from memory — the memory of many Sazeracs
served on the cool mahogany of the bar which
bore that honored name.

1954 Eddie Clark: King Cocktail. Seite 32. Sazerac.

Use a small, heavy type
tumbler glass. Place in a lump
of sugar, slightly moisten with
Peychaud Bitters (if not avail-
able use Angostura). Crush
sugar and the Bitters together,
add a lump of ice and a good
dash of Pernod, also a dash
of Anisette. Pour in a good
measure of Bourbon or Rye
Whisky and drop a twist of
lemon peel into the drink be
fore serving.

1955 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 81. Saserac.

Stir and Strain into glass
that has already been iced:
Royal Standard.
A Dash Angostura.
1 glass Rye Whisky.
1 teaspoonful Gomme
Syrup.
Add 1 Dash Absinthe.
Twist Lemon Peel on top.

1955 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 90. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/3 Rye Whisky.
1 Dash Angostura Bitters.
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe.
Shake well and Strain.
Add Squeeze Lemon Peel
on top.

1955 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 103. Sazerac Cocktail.

Dans le verre à mélange:
1 jet de Curaçao rouge, 1 jet d’Angus-
tura, 1 verre Rye Whisky.
Mélanger et servir dans un verre glacé
à l’avance et contenant une goutte de Per-
nod Fils.

1955 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 119. Zazarac Cocktail.

Dans un verre moyen:
1 morceau de glace, 1/2 cuillerée de
sucre en poudre, 1 jet de Bitter Campari,
2 jets de Pernod Fils, 1 verre de Bourbon
Whiskey.

1956 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 103. Sazerac.

1 Jigger Rye Whiskey
1 Dash Pernod
1 Dash Peychaud’s Bitters
1 Lump Sugar, dissolved in 1
teaspoon Water
Stir well with ice and strain into
a chilled glass. Squeeze Lemon
Peel over top.

1956 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 106. Zazarac.

1/3 Rye Whiskey
1/6 Sugar Syrup
1/6 Anisette
1/6 Light Rum
1/6 Pernod
1 Dash Orange Bitters
1 Dash Angostura Bitters
Shake well with ice and strain
into glass. Squeeze Lemon Peel
on top.

1957 Henri Barman: Cocktails et autres boissons mélangées. Seite 82. Sazerac.

Timbale à mélange, glace
1/1 Canadian Club Whisky
1 trait Pernod
1 trait Angostura
1 morceau de sucre, dissout
dans un peu d’eau.
Bien remuer en timbale et
passer dans verre à cocktail.
Mélangeur électr. : voir note.

1957 Henri Barman: Cocktails et autres boissons mélangées. Seite 101. Zarazac.

Shaker, glace
1/3 Canadian Club Whisky
1/6 Sirop de sucre
1/6 Anisette
1/6 Rhum clair
1/6 Pernod
1 trait Orangebitter
1 trait Angostura
Bien frapper au shaker et
passer dans verre à cocktail.
Essence de citron.
Mélangeur électr. : voir note.

1957 Lawrence Blochman: Here’s How. Seite 25. Sazerac.

2 ounces rye whisky         2 dashes Pernod
1 teaspoon sugar             1 dash Peychaud bitters
.                           Lemon peel
Dash the Pernod into a chilled cocktail glass; twirl until
the inside of the glass is coated. Dissolve the sugar in a
spoonful of water at the bottom of a bar glass. Add
plenty of ice, the whisky, and bitters. Stir until icy,
strain into the glass, twist the lemon peel over the drink,
and drop it in after kissing the rim of the glass with it.
Vive Momus!

1959 Anonymus: Manzarbeitia y compagnia. Zazarac Cocktail.

1/6 Cognac Courvoisier
1/6 Anisette Marie Brizard
1/6 jarabe de goma
1/3 SEAGRAM’S V.O.
Un golpe de angostura
Un golpe de jugo de naranja
Exprimir corteza de limón

1960 Anonymus: Recetas para cocteles. Seite 60. Zazerac.

En vaso grueso antiguo.
Un terrón de azúcar
Gotas de Orange Bitter
Gotas de Angostura Bitter
Gotas de Ajenjo
1 1/2 onza de Whisky Rye
Hielo y adornado con cáscara de limón.
Stir and Strain.

1960 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 82. Saserac.

Stir and Strain into glass
that has already been iced:
A Dash Angostura.
1 glass Rye Whisky.
1 teaspoonful Gomme
Syrup.
Add 1 Dash Absinthe.
Twist Lemon Peel on top.

1960 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 90. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup
1/2 Rye Whisky.
1 Dash Angostura Bitters.
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe.
Shake well and Strain.
Add Squeeze Lemon Peel
on top.

1960 Anonymus: Tout les cocktails et les boissons rafraichissante. Seite 102. Sazerac.

1 verre de Rye
1 trait de Curaçao
1 trait d’angustura
1 trait de Pernod

1960 Anonymus: Tout les cocktails et les boissons rafraichissante. Seite 117. Zazarac.

1 verre de Bourbon
2 traits de Pernod
1 trait de Campari

1963 Eddie Clarke: Shaking in the 60’s. Seite 99. Sazerac.

Use a small, heavy type tumbler glass. Place in
a lump of sugar, slightly moisten with Peychaud
bitters (if not available use Angostura). Crush
sugar and the bitters together, add lump of ice
and a good dash of Pernod, also a dash of
Anisette. Pour in a good measure of Bourbon or
Rye whisky, and drop a twist of lemon peel into
the drink before serving.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 272. Zazarac.

.                                            2 golpes de Pernod.
Batido.                                 1 golpe de Bitter Angostu-
Servido en una copa          ra.
de 90 gramos.                    1 cucharadita de Jarabe de
.                                           azúcar.
                                          20 gramos de Rhum Blanco.
.                                           40 gramos de Whisky Rye.

1964 Anonymus: Peter Pauper’s Drink Book. Seite 19. Sazerac.

2 ounces Whiskey
1 teaspoon Sugar Syrup
3 dashes Peychaud or Angostura Bitters
2 dashes Absinthe (Pernod)
Stir with ice-cubes, and pour into thoroughly
chilled Old-Fashioned glass.

1965 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 84. Saserac.

1 1/2 ozs. Rye Whisky.
1/2 oz. Gomme Syrup.
1 Dash Angostura.
1 Dash Absinthe.
Twist of Lemon Peel
MIXING GLASS.

1965 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 91. Zazarac Cocktail.

1/6 Bacardi Rum.
1/6 Anisette.
1/6 Gomme Syrup.
1/2 Rye Whisky.
1 Dash Angostura Bitters.
1 Dash Orange Bitters.
3 Dashes Absinthe.
Add Squeeze Lemon Peel
on top.
SHAKER.

1965 Harry Schraemli: Manuel du bar. Seite 488. Zazarac Cocktail.

1 dash orangebitter, 1 dash angostura, 1 dash grenadine, 1/3 whisky,
1/3 anisette, 1/3 rhum Bacardi. Agiter brièvement. Passer dans un grand
verre. Zeste de citron.

1965 Robert London & Anne London: Cocktails and Snacks. Seite 55. Zazarac Cocktail.

3 drops anisette or Pernod        1 ounce water
1 1/2 ounces bourbon                5 drops Angostura or Peychaud’s
1/2 ounce bar syrup bitters
Add the anisette or Pernod to a well chilled Old-Fashioned glass.
Swirl it around to coat glass thoroughly. Add remaining ingredients
and 1 ice cube. Stir to blend. Squeeze a twist of lemon over top for
oil. Serve with lemon peel in glass.

1966 Harry Schraemli: Le roi du bar. Seite 182. Zazarac Cocktail.

Shaker. 1 d [dash] orangebitter, 1 d [dash] angostura,
1 d [dash] grenadine, 1/3 whisky, 1/3 anisette, 1/3
rhum Bacardi. Un grand verre. ZC. [Zitronenzeste]

1966 John Doxat: Booth’s Handbook of Cocktails and Mixed Drinks. Seite 78. Sazerac.

1 teaspoon Sugar Syrup
2 dashes Angostura
2 oz. American Whiskey
Stir well; strain into chilled small tumbler in which dash of
Pernod has been swilled round (any surplus being tossed out).
(There are various versions of this Cocktail, and the name
also belongs to a celebrated proprietary bottled Cocktail made
in New Orleans for over a century.)

1968 Anonymus: The Dieter’s Drink Book. Seite 24. Sazerac.

2 oz. whiskey, 86 proof
3 dashes Pernod
1/2 lump sugar
2 dashes Angostura bitters
Swirl Pernod around a frosted old fashioned
glass until the inside is coated thoroughly. Add
sugar and 1 oz. whiskey. Muddle well. Add ice
cubes and the remaining whiskey. Stir vigor­-
ously. Add a twist of lemon.

1971 Anonymus: Tropical Recipes. Standard Recipes. Sazerac Old Fashioned.

(Build)
Old Fashioned Glass
Roll Dash Absinthe substitute
in glass
Build and decorate Old
Fashioned in regular way.

1972 Anonymus: Recipes – Wines and Spirits. Seite 10. Sazerac (or Zazarac).

To make 1 cocktail
3 ounces bourbon or blended whiskey
1/2 teaspoon superfine sugar
1 ice cube
1 strip lemon peel
5 drops Peychaud bitters, or
substitute Angostura bitters
3 drops Ojen (Spanish absinthe), or
substitute Pernod
An old-fashioned glass
Place the whiskey and sugar in an old-fashioned glass and stir with a bar
spoon to dissolve the sugar. Add the ice cube and lemon peel, and top
with the bitters and absinthe or Pernod. Stir briefly.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Seite 87. Sazerac Cocktail.

Put 1/4 Teaspoon Absinthe Substitute
into an Old Fashioned cocktail glass
and revolve glass until it is entirely
coated with the Absinthe Substitute.
Then add:
1/2 Lump of Sugar
2 Dashes Bitters
Sufficient water to cover sugar, and
muddle well.
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Whiskey *
Stir very well. Add twist of lemon
peel. (For best results, put glass on
ice for a few minutes before using.)
* Bourbon, Blended, Rye or Canadian.

1972 Trader Vic: Trader Vic’s Bartender’s Guide. Seite 241. Sazerac.

1 dash Peychaud bitters
1 dash sugar syrup
1 ounce Old Overholt rye whisky (or other good heavy rye)
Herbsaint
Stir bitters, syrup, and rye well with ice cubes in an old
fashioned glass. Strain into an old fashioned glass which has
been coated inside with Herbsaint. Twist lemon peel over
contents of the Herbsaint glass. Drop twist into another old
fashioned glass. Fill second old fashioned glass with water
for chaser. Serve both glasses together.

1973 Anonymus: 500 Ways to Mix Drinks. Seite 60. Sazerac.

Chill large old-fashioned
glasses, then add Herbsaint or
Pernod, twirling glasses to
thoroughly coat them. Then,
place them upside down (let-
ting any excess Pernod run
out) until ready to use. Put in
blender . . .
2 jiggers rye whiskey
1 teaspoon Peychaud bitters
3 ice cubes
Blend for about 10 seconds,
strain into above glasses.
Twist lemon peel over the
drink, but don’t put it in the
drink, and serve.

1976 Anonymus: International Guide to Drinks. Seite 63. Sazerac.

3/4 rye
1/4 gomme syrup
1 dash Angostura
Dash Pastis
Twist of lemon peel
Mixing glass

1976 Brian F. Rea – Brian’s Booze Guide. Seite 77. Sazerac.

In an old fashioned glass put a dash of Pernod. Roll the
Pernod around the inside of the glass and then discard
(the Pernod, not the glass). Place two dashes of Pey-
chauds Bitters in the glass, a half teaspoon of sugar, a
1⁄2 ounce of water, and an ounce and a half of straight
Rye Whiskey. Stir until sugar dissolves, then add 2 or 3
ice cubes and a twist of lemon.

1976 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 143. Sazerac Cocktail.

1 Lump of Sugar.
1 Dash Angostura or Pey-
chana Bitters.
1 Glass Rye or Canadian
Whisky.
Stir well and strain into another
glass that has been cooled, add 1
dash Pernod and squeeze lemon
peel on top.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 389. Rye Sazerac.

Old Fashioned Glass Build
1/4 oz Pernod to coat the
inside of glass
1/2 tsp sugar &
2 dashes Angostura or
Peychaud’s bitters muddled with
1/4 oz water
2 oz rye
Several ice cubes
Stir
Lemon twist

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 394. Sazerac.

Old Fashioned Glass Build
Coat inside of glass with
Pernod – Add
2 dashes bitters &
1/2 tsp sugar dissolved with
water
Stir
2 oz whiskey, ice, stir
Lemon twist
(substitute rye for whiskey &
use Peychaud’s bitters & cherry
garnish)
Note: Sazerac is usually made
with very little ice, sometimes
none.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 441. Zazarac (Sazerac).

Cocktail Glass                Shake
3/4 oz rye or Bourbon
1/2 oz anisette
1/2 oz rum
1/2 oz Pernod
1/2 tsp sugar
1 dash Angostura bitters
1 dash orange bitters
Lemon twist

Variation
Use Hiball Glass, add Soda, ice

1979 Fred Powell: The Bartender’s Standard manual. Seite 74. Sazerac.

2 jiggers Bourbon
2 Dashes Anesone or
Abisante
2 Dashes Bitters
1 Lump Sugar,
dissolved in
1 teaspoon water
Stir with ice. Strain. Twist
lemon peel over top.

1979 Fred Powell: The Bartender’s Standard manual. Seite 94. Zazarac.

1 jigger Rye Whiskey
1/2 jigger Sugar Syrup
1/2 jigger Anisette
1/2 jigger Light Rum
1/2 jigger Pernod
1 Dash Orange Bitters
1 Dash Angostura Bitters
Shake with ice and strain.
Squeeze Lemon Peel on top.

2009 Ted Haigh: Vintage Spirits and Forgotten Cocktails. Seite 298. The Sazerac. 5 ml absinthe or pastis (Herbsaint, Pernod, or Ricard); 5 ml simple syrup (or more); 3-4 dashes Peychaud’s Bitters; 9 cl rye whiskey (Sazerac 6 years).

2010 Gaz Regan: The Cocktailian Chronicles. Seite 142. The Sazerac. 15 ml absinthe substitute; 90 ml straight rye whiskey; 10 ml simple syrup; 3 dashes Peychaud’s bitters; garnish: 1 lemon twist.

2010 Jason Kosmas & Dushan Zaric: Speakeasy. Seite 47. Sazerac. 1/4 ounce Absinthe Bitters; 1 raw brown sugar cube; 1/2 teaspoon superfine sugar; 3 dashes Peychaud’s bitters; 1 dash Angostura bitters; 2 1/2 ounces Rittenhouse 100-proof rye whiskey; garnish: 1 lemon twist. Seite 161: Absinthe bitters. 3 cups Pernod 68 absinthe, 1/2 cup Green Chartreuse; 1 teaspoon Peychaud’s bitters; 1 teaspoon Angostura bitters; 2 tablespoons Fee Brothers mint bitters.

2011 Brad Thomas Parsons: Bitters. Seite 112. Sazerac. Splash of absinthe, Herbsaint, or Pernod; 2 ounces rye; 1/4 ounce simple syrup; 4 generous dashes of Peychaud’s Bitters; garnish: lemon zest.

2011 Helmut Adam, Jens Hasenbein, Bastian Heuser: Cocktailian 1. Seite 296. Sazerac. 6 cl Cognac oder Rye Whiskey; 1 Barlöffel Zuckersirup (2:1); 2 Dash Peychaud Bitters; 1 Barlöffel Absinth (zum spülen); Garnitur: Zitronenzeste.

2011 Jim Meehan: Das Geheime Cocktail-Buch. Seite 234. Sazerac. 6 cl Rittenhouse Rye Whiskey Vol. 50%; 3 Spritzer Peychaud’s Bitters; 2 Spritzer Angostura; 1 Demerara-Zuckerwürfel; Garnitur: Zitronenschale über dem Glas auspressen.

2012 Tom Sandham: World’s Best Cocktails. Seite 189. The Sazerac. absinthe to coat; 60 ml rye whiskey; 1/2 tsp sugar syrup; 2 dashes Peychaud’s bitters; garnish: lemon zest twist.

2013 Tristan Stephenson: The Curious Bartender. Seite 113. Sazerac. 10 ml La Clandestine absinthe; 1 white sugar cube; 5 dashes Peychaud’s bitters; 50 ml Hennesy Fine de Cognac or „good whisky“; garnish: lemon zest.

2013 Victoria Bar: Die Schule der Trunkenheit. Seite 243. Sazerac. 1-2 Spritzer Gomme oder einen anderen Zuckersirup; 3-5 Spritzer Peychaud; 1 Barlöffel Absinth; 8-10 cl Rye; garnitur: Cocktailkirsche.

2014 David Kaplan, Nick Fauchald, Alex Day: Death & Co. Seite 151. Sazerac. Vieux Pontarlier absinthe; 1 1/2 ounces Rittenhouse 100 rye; 1/2 ounce Pierre Ferrand 1840 cognac; 1 teaspoon Demerara syrup; 4 dashes Peychaud’s bitters; 1 dash Angostura bitters; garnish: 1 lemon twist.

2014 Jeffrey Morgenthaler: The Bar Book. Seite 278. Sazerac. 60 ml rye whiskey; 5 ml 2:1 simple syrup; 3 dashes Peychaud’s bitters; 1 dash Angostura bitters; garnish: Absinthe (in an atomizer bottle) and 1 lemon peel.

2014 Tony Conigliardo: 69 Colebrooke Row. Seite 107. Sazerac. 15 ml absinthe, to rinse the glass; 50 ml rye whisky; 4 dashes Peychaud’s Bitters; 10 ml sugar syrup.

2015 Duggan McDonnell: Drinking the devil’s acre. Seite 151. Sazerac. 60 ml Old Potrero rye whiskey; 15 ml Cocktail Syrup; 3 dashes absinthe; 2 dashes Peychaud’s bitters; 2 dashes Homemade Aromatic Bitters; garnish: expressed lemon peel.

2015 Oliver Bon, Pierre-Charles Cros, Romée de Goriainoff, Xavier Padovani: Experimental Cocktail Club. Seite 206. Sazerac. 2,5 ml absinthe; 30 ml 1950s Martell XO Cognac; 30 ml 1963 Canadian Club Rye; 5 ml demerara syrup; 3 dashes Peychaud’s Bitters; 1 piece of lemon rind.

2016 André Darlington & Tenaya Darlington: The New Cocktail Hour. Seite 37. Sazerac. 60 ml cognac (Pierre Ferrand 1840) or rye (Sazerac); 1 Demerara sugar cube; 2 dashes Peychaud’s bitters; Dash of Angostura bitters; Absinthe, to rinse the glas; garnish: Lemon peel.

2016 Brian Silva: Mixing in the Right Circles at Balthazar London. Seite 51. Balthazar Sazerac. 30 ml Sazerac Rye Whiskey; 15 ml Darroze 8 yo Armagnac; 15 ml Thomas H. Handy Sazerac Rye Whiskey; 3 drops Peychaud’s bitters; 1 white sugar cube; 10 ml Pernod Absinthe (for wash). garnish: lemon peel.

2016 Jamie Boudreau & James O. Fraioli: The Canon Cocktail Book. Seite 166. Sazerac. 1/4 ounce absinthe; 2 ounces rye or cognac; 1/4 ounce simple syrup; 2 dashes Peychauds aromatic bitters; garnish: orange zest and Griottines cherry.

2017 Dr. Adam Elmegirab: Book of Bitters. Seite 98. Sazerac. 60 ml Pierre Ferrand 1840 cognac; 4 dashes Peychaud’s bitters; 10 ml sugar syrup; 3 dashes absinthe; garnish: lemon zest.

2017 Gary Regan: The Joy of Mixology. Seite 274. Sazerac. 3 ounces straight rye whiskey; 3/4 ounce simple syrup; 2 to 3 dashes Peychaud’s bitters; Absinthe, to rinse the glass; garnish: 1 lemon twist.

2017 Jim Meehan: Meehan’s Bartender Manual. Seite 331. Sazerac. 2 oz. Sazerac rye whiskey; 1 Demerara sugar cube; 3 dashes Peychaud’s bitters; 2 dashes Angostura bitters; Jade Nouvelle Orleans absinthe, for rinsing; Lemon peel.

2018 Alex Day, Nick Fauchald, David Kaplan: Cocktail Codex. Seite 33. Sazerac. Vieux Pontarlier absinthe; 1 1/2 ounces Rittenhouse rye; 1/2 ounce Pierre Ferrand 1840 Cognac; 1 teaspoon Demerara Gum Syrup; 4 dashes Peychaud’s bitters; 1 dash Angostura bitters; garnish: 1 lemon twist.

2018 Gary Regan: The Joy of Mixology. Seite 274. Sazerac. 3 ounces straight rye whiskey; 3/4 ounces simple syrup; 2-3 dashes Peychaud’s bitters; Absinthe, to rinse the glass; garnish: 1 lemon twist.

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