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Inventur Nr. 12 vom 5. August 2018

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Unsere Beitragsaktualisierung wird mit dieser Folge abgeschlossen. Hauptsächlich geht es um den Highball und seine Verwandten und um Stoughton’s Elixir.

Wir haben die Rückmeldung erhalten, daß unsere Definition von Highball diskussionswürdig sei und gehen deshalb noch einmal auf diese ein. Darüber hinaus gibt es neue Diagramme und Rezepte für den Bourbon Highball, den Mamie Taylor und den Horse’s Neck. Weitere Drinks, die aktualisiert wurden sind der Swiss Absinthe Highball und die Water Lily. Schließlich gibt es auch noch ein paar Ergänzungen zu Stoughton’s Elixir.

Der Highball

Wir haben die Rückmeldung erhalten, daß die Definition von „Highball“ als Spirituose mit Filler nicht richtig sei. Dies haben wir zum Anlaß genommen, unseren Beitrag über den Highball zu ergänzen und umzuformulieren. Unsere gleich zu Beginn des Beitrags gemachte Aussage war: „Ein Highball besteht aus einer oder mehreren Spirituosen, Eis und einem Filler.“ Legt man die Rezepte für einen Highball bis 1904 zugrunde, stimmt diese Aussage. Wir hatten dann aufgezeigt, daß ab 1904 der Begriff des Highballs unscharf wird und sich mit anderen Kategorien überlagert, indem beispielsweise auch Zitrussäfte verwendet werden. Wir hatten dann jedoch darauf verzichtet, auf die weitere Entwicklung der Highballrezepte einzugehen und darzulegen, welche konkreten Bestandteile darüber hinaus in einem Highball vorhanden sein können, und welche nicht. Wir haben deshalb unseren Eingangssatz umformuliert in: „Ein Highball kombiniert ein Basisgetränk, das alkoholisch oder alkoholfrei sein kann mit einem karbonisiertem Getränk. Zusätzlich können Farb- und Aromastoffe hinzugegeben werden, beispielsweise Liköre oder Bitter. Auch der Einsatz von Zesten ist zulässig. Zitrussäfte jedoch gehören nicht in einen Highball.“ Diese Aussage haben wir mit folgendem Kapitel begründet:

Die Abgrenzung zu anderen Drinks

Diese Vermengung mit anderen Kategorien haben wir beispielhaft in unserem Beitrag über den Bourbon Highball analysiert. Es bestehen zahlreiche Überschneidungen mit dem Horse’s Neck und dem Mamie Taylor. Um es auf den Punkt zu bringen: Es ist ein ziemliches durcheinander. Wer tiefergehendes Interesse hat, mag sich diese Analyse zunächst einmal durchlesen.

An dieser Stelle wollen wir jedoch unsere vorherige Betrachtung des Highballs fortsetzen. Wir hatten sie mit dem Jahr 1904 beendet, aber es erscheint uns nach Rückmeldungen, die wir erhalten haben, wichtig, noch einmal genauer darauf einzugehen, was ein Highball eigentlich ist. Hierzu möchten wir beispielhaft zunächst einmal zwei weitere Quellen nennen, in denen ziemlich gut definiert wird, was ein Highball ist. Es sind dies Hugo Ensslins „Recipiesfor Mixed Drinks“ aus dem Jahr 1917 und David A. Emburys „The Fine Art of Mixing Drinks“ aus dem Jahr 1948.

Bei Hugo Ensslin wird ein Highball hergestellt, indem man ein Highballglas mit Eiswürfel(n) füllt, ein Getränk hinein gibt und dann mit karbonisiertem Wasser oder Ginger Ale auffüllt. Auf Wunsch könne man – so schreibt er – mit einer Zitronenzeste garnieren. Ihm zufolge kann man einen Highball nicht nur mit einer alkoholreichen Spirituose zubereiten, sondern auch mit fortifizierten Weinen, Likören oder Säften: „All the above highballs are made and served as follows: Use highball glass with cube of ice, add one drink of liquor desired, fill up with carbonated water or Ginger Ale. Serve with small bar spoon in glass and a piece of lemon peel if desired.“

David Embury beschreibt sehr schön, daß es keine Eindeutigkeit und Einigkeit darüber gäbe, was ein Highball sei. Er kommt jedoch zu dem Schluß, daß ein Highball ein geeißtes Getränk sei, daß mit einem alkoholischen oder alkoholfreien Basisgetränk in Kombination mit einem kohlensäurehaltigen Getränk, mit oder ohne zusätzliche Farb- und Aromastoffe zubereitet werde. Definitiv gehöre kein Zitronen- oder Limettensaft in einen Highball, denn dann werde das Getränk ein Buck, Collins, Rickey oder Fizz; es sei dann definitif kein Highball mehr: „In an effort to start a movement for the purpose of bringing some semblance of order out of chaos, however, let us define a Highball as any tall iced drink (6 ounces or more) consisting of a base liquid (alcoholic or non-alcoholic) in combination with a carbonated beverage and with or without auxiliary coloring and flavoring agents, but definitely without lemon or lime juice. If citrus juices are used the drink becomes a Buck or a Collins or a Rickey and is no longer a Highball. … The Bucks, the Rickeys, the Collinses, and the Fizzes all differ from the Highball in that they contain citrus juice, whereas the Highball does not. It is easier, however, to distinguish them from the Highball than it is to distinguish them from one another.“ Hätte man dieses Prinzip verstanden, könne man zahlreiche interessante Variationen eines Highballs herstellen, indem man ein wenig Likör oder Bitter hinzufüge: „As a matter of fact, you can also create many interesting variations of your other Highballs by adding a few dashes of either a liqueur or bitters.“

Im Zusammenhang mit dem Bourbon Highball hatten wir für diesen hergeleitet, wie ein Bourbon Highball aus unserer Sicht zubereitet wird:

Bourbon Highball = Bourbon kombiniert mit Soda oder Ginger Ale.

Horse’s Neck = Ginger Ale mit Zitronenspirale

Stiff Horse’s Neck = Horse’s Neck With a Kick = Horse’s Collar = Horse’s Hoof = Spirituose und Ginger Ale mit Zitronenspirale

Taylor = Buck = Spirituose + Ginger Ale + Zitrusfrucht

An dieser Stelle müssen wir etwas verallgemeinern. Der „Horse’s Neck“ ist kein Highball, der „Horse’s Neck with a Kick“ hingegen schon. Was wir also für den Bourbon Highball festgestellt hatten, gilt nicht für den Highball an und für sich. Allgemein gesprochen kann ein Highball durchaus mit Zeste und Bitter hergestellt werden. Lediglich Zitrussaft darf nicht zugegeben werden, denn dann ist es kein Highball mehr.

Zusammenfassung

Unsere Analyse des Bourbon Highballs und auch die Analyse, die wir in diesem Beitrag durchgeführt haben, bestätigt die Aussagen von Hugo Ensslin und David A. Embury.

Ein Highball kombiniert ein Basisgetränk, das alkoholisch oder alkoholfrei sein kann mit einem karbonisiertem Getränk. Zusätzlich können Farb- und Aromastoffe hinzugegeben werden, beispielsweise Liköre oder Bitter. Auch der Einsatz von Zesten ist zulässig. Zitrussäfte jedoch gehören nicht in einen Highball.

Bourbon Highball

Wir haben diese beiden Diagramme hinzugefügt:

Bourbon Highball - Zutaten.

Bourbon Highball – Zutaten.

Bourbon Highball - Rezepturen.

Bourbon Highball – Rezepturen.

Horse’s Neck

Wir haben folgende Diagramme hinzugefügt:

Horse's Neck - Zutaten.

Horse’s Neck – Zutaten.

Horse's Neck - Spirituosen.

Horse’s Neck – Spirituosen.

1899 Chris F. Lawlor: The Mixicologist. Seite 58. Horse’s Neck.

(Use large, thin glass.)
Cut the whole of a lemon-peel, in a long string,
place into glass, holding one end of peel, filling with
ice. Put in two dashes of bitters, bottle of imported
ginger ale. Some prefer a jigger of whiskey, filling
with seltzer.

1902 Anonymus: Fox’s Bartender’s Guide. Seite 59. Horse’s Neck.

Use large size fizz glass.
Peel lemon in one long string, place in glass so
one end hangs over.
Three or four lumps broken ice.
Fill with imported ginger ale.

1903 Anonymus: Manuel du Cocktail. Seite 49. Horse’s Neck (Cou de cheval).

Se servir d’un grand verre.
L’ÉCORCE d’un citron, quatre gouttes
d’angostura, deux ou trois morceaux
de glace et une bouteille d’ale de gin-
gembre. Agiter avec une cuiller.

1905 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 222. Horse’s Neck.

Use large size fizz glass.
Peel lemon in one long string, place in glass
so one end hangs over.
Three or four lumps broken ice.
Fill with imported ginger ale.

1906 Anonymus: Dr. Siegbert’s Angostura Bitters. Seite 28. Horse’s Neck.

Use large size fizz glass.
Peel a whole lemon in one long string and
place in glass so one end hangs over edge.
2 or 3 lumps of ice.
Fill up glass with imported ginger ale and
serve.

1906 George Spaulding: How to Mix Drinks. Seite 48. Horse’s Neck.

Use large glass.
Lemon skin peeled in one long, spiral
string. Place in a glass, with one end
hanging over the rim.
Ice, two lumps.
Fill the glass with ginger ale.

1906 George Spaulding: How to Mix Drinks. Seite 51. Stiff Horse’s Neck.

Same as horse’s neck, with half wine
glass of whiskey added.

1907 Charles Smith: Smacks and Smiles. Seite 38. Horse’s Neck.

Use a large tumbler.
One whole lemon peel in circular
form. In the glass insert a piece of
ice to fit, then pour in a bottle of Cap
or imported Ginger Ale and serve.
(C.S.)

1908 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 222. Horse’s Neck.

Use large size fizz glass.
Peel lemon in one long string, place in glass
so one end hangs over.
Three or four lumps broken ice.
Fill with imported ginger ale.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 61. Horse’s Neck.

Pare a whole lemon as you would an apple, place a lump of ice inside
the lemon, peel and drop it in to a large pint glass with the end of the lemon
peel hanging by the rim of the glass; fill the glass with a pint of imported
ginger ale and serve with straws.

1909 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 68. Horse’s Neck.

Cut the peel from a lemon in one long piece,
place in a thin punch-glass, add a bottle of cold
imported ginger ale.

1909 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 81. Horses‘ Collar.

Peel the whole of a lemon in a
long string; place it into a large, thin
glass with one end hanging over
edge; one large piece of ice; fill glass
nearly full with imported ginger ale;
float on top one pony of brandy and
serve.

1909 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 82. Horses‘ Neck.

Peel the whole of a lemon in a
long string; place it into a large, thin
glass with one end hanging over
edge; one or two pieces of ice; fill
nearly with imported ginger ale and
serve.

1909 John Applegreen: Applegreen’s Bar Book. Seite 25. Ginger Ale Cooler (Horse’s Neck).

Pare lemon same as for Scotch cooler
Add one bottle of imported ginger ale.

1910 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 222. Horse’s Neck.

Use large size fizz glass.
Peel lemon in one long string, place in glass
so one end hangs over.
Three or four lumps broken ice.
Fill with imported ginger ale.

1910? J. Rey: Guide du Maître d’Hôtel et du Restaurateur. Seite 267. Horse’s Neck.

Remplissez aux trois quarts un verre à soda avec du
„Ginger-Ale“; y ajoutez quelques petits morceaux de
glace bien lavés et l’écorce d’un citron entier (coupée
en forme de copeau en tournant le citron). Servez
avec chalumeaux.

1910 Raymond E. Sullivan: The Barkeeper’s Manual. Seite 27. Horse’s Collar.

The same as a Horse’s Neck. Add one drink
of Wilson Whiskey. Serve.

1910 Raymond E. Sullivan: The Barkeeper’s Manual. Seite 31. Horse’s Neck.

Use tall gl ass.
Put in the peel of a whole lemon,
Two lumps of ice,
Three dashes Angostura Bitters,
One bottle Ginger Ale.
Stir together and serve.

1913 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 62. Horse’s Neck.

Schäle eine ganze Zitrone,
wie man einen Apfel schält,
in einem Streifen, placiere sie
aufrecht in ein langes Glas,
gib ein Stück Kristalleis, einige
Tropfen Angostura-Bitters,
1 Likörglas Rye-Whisky hinein
und serviere mit einer Flasche
importiertem Ginger-Ale.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 47. Horses Neck.

(Jorses neck)
USE UN VASO GRANDE
Móndese un limón grande, procurando que toda la piel
salga en un tr)zo, entonces agregúese un pedazo de hielo,
póngase ambas cosas en el vaso y una cuchara larga, y
sírvase con una botella de Ginger Ale.

1916 Count Benvenito Martini: Cocktail-ology. Horse’s Neck.

1 glass Gin
1 Lemon Peel in Spiral
shape
Serve in 10-ounce glass, with ice. Add
ginger ale to fill. Jimmy Walker, once
said, „There are millions of Horse’s
A . . . . in New York, but thank God
I’m the only Mayor!“

1917 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 81. Horses‘ Collar.

Peel the whole of a lemon in a
long string; place it into a large, thin
glass with one end hanging over
edge; one large piece of ice; fill glass
nearly full with imported ginger ale;
float on top one pony of brandy and
serve.

1917 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 82. Horses‘ Neck.

Peel the whole of a lemon in a
long string; place into a long, thin
glass with one end hanging over
edge; one or two pieces of ice; fill
glass with imported ginger ale and
serve.

1919 Anonymus: The Gorham Cocktail Book of Beverages. Seite 56. Horse’s Neck.

One tablespoonful lemon-juice, lemon-
peel, ginger ale.

ONE tablespoonful lemon-juice
and a lump of ice in a tall
lemonade-glass. Cut the outer
rind from a whole lemon in one
continuous strip. Coil this around
the ice in the glass and let one end
fall over the rim. Fill the glass
with imported ginger ale.

1920 Anonymus: Gooderham & Worts Limited. Seite 19. Horse’s Neck.

Peel a whole rind of
lemon as you would an
apple, put rind in large
tumbler, add a few lumps
of ice, one teaspoonful of
sugar, one wineglass of
Hyde Park Dry Gin; then
fill up with Ginger Ale.

1920 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 62. Horse’s Neck.

Schäle eine ganze
Zitrone, wie man einen
Apfel schält, in einem
Streifen, placiere sie auf­-
recht in ein langes Glas,
gib ein Stück Kristalleis
einige Tropfen Angostura-
Bitters, 1 Likörglas Rye-
Whisky hinein und serviere
mit einer Flasche impor­-
tiertem Ginger-Ale.

1920 Mazzon Ferruccio: Guida del barman. Seite 113. Horse Neck.

In un bicchiere a fizz glass:
la buccia di 1 limone in un pezzo at-
torno al bicchere fino sopra (v. Crusta)
2 pezzi di ghiaccio.
Riempite di Ginger-Ale.

1926 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 48. Horse’s Neck.

Peel a whole rind of lemon as you would an apple,
then put in a large tumbler, add a few lumps of Ice,
1 teaspoonful of Sugar, 1 glass of Burrough’s
Beefeater Gin, then fill up with Ginger Ale.

1927 Paul E. Lowe: Drinks. Seite 56. Horse’s Neck.

Cut the entire rind from 1 lemon into
one long, spiral piece, and fit it inside
of a large fizz glass in such manner as
to permit one end to hang out over the
rim of the glass. Then fill up with gin-
ger ale (preferably imported), and
serve.

1929 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 85. Horse’s Neck.

Dans un verre moyen, un
zeste de citron très long, un morceau de glace,
deux traits d’Orange-bitter, un verre de Whisky
et remplir avec du Ginger-Ale.

1929 Frank Shay: Drawn form the Wood. Seite 171. Horse’s Neck.

Use large bar glass
Peel lemon in one continuous piece
Place in glass with one end hanging over the rim and the
balance spiraling to bottom
Add a few lumps of ice
One teaspoonful powdered sugar
One pony Gin
Fill glass with ginger ale

1929 Schürger Rezsö: A Mixer. Seite 14. Horses Neck.

1 poh. szódaviz, 1 pohár Ginger ála, 1 szelet
citrom és törött jég (keverni).

1932 Al Hirschfeld: Manhattan Oases. Seite 70. Horse’s Neck.

Peel a whole rind of lemon, then put
in large tumbler, add a few lumps of
ice, one teaspoonful of sugar, one
glass of gin, then fill with ginger ale.

1933 George A. Lurie: Here’s How. Seite 97. Horse’s Neck.

Brandy . . . . . . . . . 1 jigger      Angostura . . . . . . . 1 dash
Lemon . . . . peel cut spiral     Ginger Ale . . . . . . . to fill
Place peel in highball glass with end hanging over rim.
Add cracked ice. Shake other ingredients well and strain
into glass. Add ginger ale and serve with straws. (Whisky,
rum or gin may be substituted for brandy.)

1933 Julien J. Proskauer: What’ll You Have. Seite 75. Horse’s Neck.

Rind of one whole lemon in a long string.
Place in a glass with one end hanging over the
rim.
Three lumps of ice,
1 glass of Rye Whiskey,
Fill the glass with ginger ale.

1934 A. T. Neirath: Rund um die Bar. Seite 307. Horses-Neck.

(Pferde-Hals)
Die Schale einer ganzen
Zitrone in einem Streifen
abschälen und in einen
Tumbler mit 2—3 Stück-
chen Eis legen, dazu
1 Teelöffelvoll Zucker
und
1/[?] Cocktailglas Gin
Auffüllen m. eiskaltem
Ginger Ale.

1934 G. F. Steele: My New Cocktail Book. Seite 188. Horse’s Neck.

1 bottle Ginger Ale
2 or 3 lumps of ice
Stir with a spoon
rind of one Lemon

1934 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 56. Horse’s Neck.

Peel a whole rind of Lemon as you would an apple,
then put in large tumbler, add a few lumps of Ice,
1 teaspoonful of Sugar, 1 glass of Burrough’s Beef­-
eater Gin, then fill up with Ginger Ale.

1934 Tom & Jerry: How to Mix Drinks [collectiv1801]. Seite 105. Horse’s Neck.

(Large bar glass.)
2 cubes ice.
Spiral of lemon peel, one end hanging over the rim of glass.
Add 1 teaspoon powdered sugar, 1 pony gin. Fill glass with
ginger ale. (Old Timer.)

1935 Anonymus: Sloppy Joes Cocktail Manual. Seite 37. Horse’s Neck.

1 Glass of Gordon
Dry Gin.
1 Peel of a lime in
spiral shape.
Serve in a ten oz. glass, with ice,
and a bottle of Ginger Ale.

1935 George Pillaert: Le Bar Américan. Seite 54. Horse Neck.

Dans un verre 1/2 mousseline
Whisky John Begg
1/4 Ginger-ale
Large écorce de citron
Un petit glaçon

1935 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 66. Horses Neck.

Peel rind of whole Lemon in spiral
fashion and put in Tom Collins
glass with one end hanging over the
rim. Fill glass with ice cubes.
Add jigger of Old Mr. Boston
Whiskey. Then fill with Ginger
Ale and stir well.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 168. Horse’s Neck.

1 glass rye or Bourbon                5 or 6 drops of bitters
whisky                                           1 split of sparkling water
.                                                      or ginger ale
Peel a lemon so that the peel forms a long ribbon. Place
this in the glass with one end hanging over the edge of the
glass. Put in cracked ice, sparkling water (or ginger ale),
add the bitters, stir.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 176. Horse’s Neck.

See p. 168. Scotch whisky may be used instead of rye.

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 221. Horse’s Neck.

Place the Peel of a
Lemon in a tumbler
with one end hanging
over the top of the
glass, add 2 lumps of
broken Ice, and fill the
glass with cold Ginger
Ale. A Stiff Horse’s
Neck is made the same
way by adding a dash
of Angostura Bitters
and 1/2 gill of Gin,
Brandy, Whisky, etc.,
as required.

1937 Salvador Trullos Mateu: Recetario internacional de cock-tails. Seite 166. Horse Neck.

Cáscara de una naranja, cortada fina, en- ­
roscada en espiral en un vaso de Collins, de-
jan do caer hacia afuera un ext[re]mo de la
cáscara simulando cabeza de caballo.
Trozos de hielo.
Media botella ginger ale.

1938 Bud Caroll: Popular Drinks of Today. Seite 32. Horse’s Neck (Stiff).

Whisky . . . . . . . . . . . . 1 jigger        Ice . . . . . . . . . . . . . 2 cubes
Rind of one whole lemon in one long string. Place
in a glass with one end hanging over the rim. Add 1
jigger of Whisky. Fill the glass with Ginger Ale.
Serve in 12 ounce glass.

1938 Bud Caroll: Popular Drinks of Today. Seite 32. Horse’s Neck.

Ginger Ale . . . . . . . . . . . . 1 bottle        Ice . . . . . . . . . . . . . 3 lumps
Rind of one whole lemon in one long string. Place
in a glass with one end hanging over the rim. Fill the
glass with Ginger Ale. Serve in large glass.

1938 Hyman Gale & Gerald F. Marco: The How and When. Seite 119. Horse’s Neck Cocktail.

1 jigger Brandy
1 dash Angostura Bitters
Lemon Peel cut spiral
Place Peel in Highball Glass
with end over rim
Add cracked ice
Add Liqueur
After shaking fill with
Ginger Ale

1938 Krönlein-Beutel: Das Getränkebuch. Seite 70. Horse’s Neck.

(Whisky-Soda-Glas)
In ein Whisky-Soda-Glas
2—3 Eisstückchen (Walnußgröße)
Zitronenspirale
Schuß Grenadine                     10 ccm
Dry Gin                                      25 ccm
mit Ginger Ale auffüllen
(umrühren)

1938 Robert Vermeire: L’art du cocktail. Seite 101. Horse’s Neck.

Mettre dans un tumbler la pelure entière
d’un citron dans laquelle on met un grand
morceau de glace, ajouter un bon trait
d’angostura bitter et un verre à cocktail de
la liqueur désirée, soit gin, whisky, brandy
rye, etc. Remplir le verre avec du ginger
aie froid et remuer légèrement à la cuiller.
Le horse’s neck se sert également sans
aucun alcool.

1939 Ambrose Heath: Good Drinks. Seite 54. Horse’s Neck (Stiff).

Place the peel of a Lemon in a tumbler with one
end hanging over the top of the glass, add two
lumps of broken ice, a dash of Angostura Bitters,
half a gill of Gin, Brandy, Whisky, etc. as desired,
and fill up with cold Ginger Ale.

1940 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 37. Horse’s Neck (with a kick).

Peel the rind of a Lemon spiral fash­
ion in one piece. Place one edge of
the peel over the lip of a 10 oz Col­-
lins glass, allowing the remainder to
curl inside the tumbler. Add cubes of
crystal-clear ice. Pour in 1 1/2 oz of Gin
or Whiskey. Fill with Ginger Ale, stir
slightly and serve.

1944 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 58. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon. Spiral in one
piece. Place one edge of the peel over
the tip of a tall glass, allowing the re-
mainder to curl inside the tumbler
Add cubes of ice
Fill with Canada Dry Ginger Ale.

 1945 George Gardner: How to be a bartender. Seite 41. Horse’s Neck.

Use large fizz glass.
Ice, 3 lumps.
Lemon peel of 1 whole lemon cut in
one long string and arranged in glass,
allowing one end to hang over the edge
of the glass.
Ginger ale (imported) ; fill up glass.
Serve.

1946 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 64. Horse-Neck.

Peel the rind of a lemon. Spiral in one
piece. Place one edge of the peel over
the tip of a tall glass, allowing the re-
mainder to curl inside the tumbler.
Add cubes of ice
Fill with Canada Dry Ginger Ale.

1947 A. Vermeys: Cocktails. Seite 50. Horse’s Neck.

1 morceau de glace; 1/2 verre de Cognac ou
Whisky; large écorce d’un citron. Compléter
avec Ginger Aie; mélanger et servir.
(Avec Gin au lieu de Cognac ou Whisky
devient Rose Nech.)

1948 Adolphe Torelli: 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines. Seite 85. Horse’s Neck.

Dans un verre moyen, un
zeste de citron très long, un morceau de glace,
deux traits d’Orange-bitter, un verre de Whisky
et remplir avec du Ginger-Ale.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 336. Horse’s Neck.

2 oz. brandy                              1 dash Angostura bitters
                             Lemon peel cut in spiral
Drop peel in highball glass with end hanging over edge of
glass; fill with cracked ice. Add brandy and bitters and fill
with ginger ale.

1949 Harry Schraemli: Das grosse Lehrbuch der Bar. Seite 374. Horse’s Neck.

Man schält eine schöne, grosse Zitrone so wie man
einen Apfel schält, d. h. dass die ganze Schale an
einem Band bleibt und gibt sie dann in einen gros­-
sen Tumbler. Man füge nun 2—3 kleine Stückchen
Roheis, 2 Barlöffel Grenadine, 1 Glas Gin hinzu und
fülle auf mit Ginger-Ale. Gut umrühren. Mit Barlöffel
servieren.

1949 Wilhelm Stürmer: Cocktails by William. Seite 54. Horse’s Neck Cocktail.

1 Gläschen Whisky,
2 Sprizer Orangenbitter
kühlst Du gut durch. Nachdem Du
den Drink in ein Stengelglas ge-
seiht hast, verschönst Du ihn mit
einer im Cocktailglas aufrecht-
stehenden Zitronenspirale.

Horse's Neck. Wilhelm Stürmer, Cocktails by William, 1949. Seite 144f.

Horse’s Neck. Wilhelm Stürmer, Cocktails by William, 1949. Seite 144f.

1950 Ted Shane: Authentic and Hilarious Bar Guide. Seite 156. Horse’s Neck / Horse’s Hoof / Horse’s Neck with a Kick.

Peel a large firm lemon in one continuous spiral. Lay
the peel in a tall cold glass, hanging over edge. Put three
ice cubes in glass. Fill with ginger ale.
By adding two jiggers of a harsh liquid, you get a
Horse’s Hoof, or a Neck with a Kick.

1951 Ted Saucier: Ted Saucier’s Bottoms Up. Seite 125. Horse’s Neck.

Ginger ale
3 ice cubes
Rind of one lemon
Place ice in a Tom Collins glass. Cut rind of
lemon in spiral and curl it around ice cubes, with
one end of rind spiral overhanging rim of glass.
Fill with ginger ale.

1952 Anonymus: Cocktails. Seite 124. Horse’s Neck.

Dans un tumbler:
Deux morceaux de glace,
L’écorce d’un citron entier,
Remplir avec du Ginger ale, remuer et
servir.
On peut ajouter un demi-verre de cognac,
de gin, de rhum, ou de whisky si on le
désire.

1953 Anonymus: Esquire’s Handbook for Hosts. Seite 155. Horse’s Neck.

Strictly speaking, this is a teetotaler’s
drink, but add whisky to the basic
and see how it goes:
Peel the whole rind of a lemon
Place it in a Collins glass, spiral-
ing up from bottom and hook­-
ing over edge
Add 2 cubes of ice
Pour in 1 jigger whisky
Fill with cold ginger ale
A dash of bitters is sometimes added
to the whisky.

1953 Anonymus: Esquire’s Handbook for Hosts. Seite 182. Horse’s Neck.

Peel the whole rind of a lemon, in one
spiraling piece. Place it in a tumbler
with one end hanging over the top.
Add 2 cubes of ice, a dash of bitters,
then fill the tumbler with ginger ale.

1953 Anonymus: Manual del bar. Seite 167. Cogote (Horse Neck).

.                                              25 gramos de Cognac.
.                                              Completar con una Ginger-Ale
Cortar una cáscare en-        seco.
tera de limón en espi-
ral, introducirla en un
vaso de whisky, con
un pedazo grueso de
hielo y verter el con-
tenido de la fórmula.

1953 Anonymus: Manual del bar. Seite 275. Cogote (Horse Neck).

.                                               25 gramos de Cognac.
.                                               Completar con una botelitta
Cortar una cáscare en-         de Ginger-Ale seco.
tera de limón en es-
piral, introducirla en
un vaso de Whisky
con con un pedazo
de hielo y verter el
contenido de la fór-
mula.

1953 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 126. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon spiral in one piece. Place one end of the
peel over edge of the tumbler allowing the remainder to curl
inside and anchor with 2 lumps of ice at bottom of glass. Add
1 1/2 oz. of Brandy, and fill with Dry Ginger. A good dash of
Angostura Bitters is optional.

1953 David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 277. Horse’s Neck.

This is the great what-is-it of the Highball tribe.
Originally it was a whisky drink and Scotch, Irish, rye, or bourbon was
used as requested. Then it degenerated into a prohibition drink by
leaving out the whisky. Then it degenerated still further by putting
in gin.
While listed in some recipe books as a Collins (because served in a
Collins glass), it definitely is not a Collins: first, because it contains no
lemon; second, because it contains no sugar; and third, because it is
made with ginger ale, not club soda.
Peel a medium or large lemon in one continuous spiral. Hang the
peel in a Collins glass with just enough over the edge of the glass
and hanging outside to keep the peel in place. Place 3 or 4 large cubes
of ice in the glass and —
(a) for our teetotaler friend, fill with ginger ale. This is known as
a PLAIN HORSE’S NECK.
(b) for others, add 2 to 3 ounces of gin, Scotch, Irish, rye, rum,
applejack, or bourbon, as desired, and then fill up with ginger ale. This
is known as a HORSE’S NECK WITH A KICK.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 80. Horses Neck (With a Kick).

Peel rind of whole Lemon in spiral
fashion and put in 12 oz. Tom Collins
glass with one end hanging over the
rim. Fill glass with ice cubes. Add
2 oz. Old Mr. Boston Rye or Bourbon
Whiskey. Then fill with Ginger Ale
and stir well.

1953 Marcel et Roger Louc: Cocktails et Grand Crus. Seite 65. Horse’s Neck.

Dans un verre à collins:
l’écorce complète d’un ci-
tron coupée en spirale, dont
une extrémité sera fixée sur
les bords du verre, quelques
morceaux de glace, un ver-
re de Whisky, compléter
avec du Ginger Ale.

Horse's Neck. Marcel & Roger Louc, Cocktails et grand crus, 1953. Seite 65.

Horse’s Neck. Marcel & Roger Louc, Cocktails et grand crus, 1953. Seite 65.

1955 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 126. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon spiral in one piece. Place one end of the
peel over edge of the tumbler allowing the remainder to curl
inside and anchor with 2 lumps of ice at bottom of glass. Add
1 1/2 oz. of Brandy, and fill with Dry Ginger. A good dash of
Angostura Bitters is optional.

1955 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 69. Horse’s Neck.

Décorer l’intérieur d’un grand verre avec
l’écorce d’un citron que vous enlevez en
spirale et ajoutez:
Deux morceaux de glace, 1 verre de
Whisky Long John, et remplir avec du
Schweppes Ginger Ale et servir.

1956 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 129. Horse’s Neck.

1 or 2 Jiggers Whiskey
Rind of 1 Lemon
Ginger Ale
Cut Rind in spiral and place
in tall highball glass. Add
Whiskey and ice cubes and fill
up with Ginger Ale.

1960 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 116. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon spiral in one piece. Place one end of the
peel over edge of the tumbler allowing the remainder to curl
inside and anchor with 2 lumps of ice at bottom of glass. Add
1 1/2 oz. of Brandy and fill with Dry Ginger. A good dash of
Angostura Bitters is optional.

1963 Eddie Clarke: Shaking in the 60’s. Seite 128. Horse’s Neck.

Cut a whole lemon peel in spiral fashion. Take a
large tumbler and drape one end over the rim of
the glass. Anchor the other to the bottom with a
large piece of ice, then add:
1 measure brandy
fill glass with ginger ale
dash of Angostura may be added if desired.
(In America this is known as a Stiff Horse’s
Neck. In fact, under this name, any spirit
may be used — their Horse’s Neck does not
contain alcohol.)

1965 Anonymus: The U.K.B.G. Guide to Drinks. Seite 119. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon spiral in one piece. Place one end of the
peel over the edge of a tumbler allowing the remainder to curl
inside and anchor with 2 lumps of ice at bottom of the glass. Add
1 1/2 ozs. Brandy and fill with Dry Ginger. A good dash of Angos­-
tura Bitters is optional.

1965 Harry Schraemli:  Manuel du bar. Seite 416. Horse’s Neck.

Eplucher un beau et gros citron, comme on épluche une pomme,
c.-à-d. que toute l’écorce forme un seul ruban et le mettre dans un
grand tumbler. Ajouter maintenant 2—3 petits dés de glace, 2 cuil­-
lères à bar de grenadine, 1 verre de gin et finir de remplir avec gin­-
ger-ale. Bien brasser. Servir avec cuillère.

1965 Robert London & Anne London: Cocktails and Snacks. Seite 86. Horse’s Neck.

Peel the whole rind of a lemon spiral fashion in one piece. Place one
end of the lemon peel on the lip of a 10-ounce glass and let the re­-
mainder curl inside the glass. Add ice cubes and 1 1/2 ounces of gin or
whisky. Fill with ginger ale. This drink is traditionally served without
spirits for the teetotaler.

1966 Harry Schraemli: Le roi du bar. Seite 104. Horse’s Neck.

Eplucher un beau et gros citron, comme
on épluche une pomme, c.-à-d. que toute
l’écorce forme un seul ruban et le mettre
dans un grand tumbler. Ajouter 2—3 petits
dés de glace, 2 cb [cuillère de bar] de grenadine, 1 verre
de gin et finir de remplir avec ginger-ale.
Brasser. Servir avec cuillère.

1966 John Doxat: Booth’s Handbook of Cocktails and Mixed Drinks. Seite 55. Horse’s Neck.

Hang continuous spiral of Lemon Peel in tall glass. Add
ice cubes; at least 2 oz. Dry Gin. Top with Canada Dry
Ginger Ale.
Note: may also be made with Whisky, Brandy or light Rum.

1966 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 64. Horse-Neck.

Peel the rind of a lemon. Spiral in one piece. Place
one edge of the peel over the tip of a tall glass, allowing
the remainder to curl inside the tumbler.
Add cubes of ice. Fill with Canada Dry Ginger Ale. Stir.

1969 Mario Kardahi & Raul Echenique: El arte de la exquisitez y del buen beber. Seite 347. Cogote (Horse neck).

Batido. Servir en copa para trago largo.
25 gramos de Cognac.
Completar con Ginger Ale Seco.
Cortar una cáscara íntegra de limón en forma de
espiral e introducirla en el vaso con un pedazo
grueso de hielo antes de verter las bebidas.

1972 Anonymus: Recipes – Wines and Spirits. Seite 4. Horse’s Neck.

To make 1 tall drink
1 lemon
2 to 3 ice cubes
8 to 10 ounces cold ginger ale
A straw
A Tom Collins glass
With a small, sharp knife, peel a lemon in one continuous spiral so that
it resembles a corkscrew. Place the peel in a Tom Collins glass, leaving
just enough peel hanging over the edge of the glass so that it stays up-
right. Place 2 to 3 ice cubes in the glass, fill with ginger ale, and serve
with a straw.
The original English or Irish Horse’s Neck was a whiskey drink, and
one variation still popular in the British Isles is made as above with the addi­-
tion of 3 ounces of brandy and the substitution of 5 to 7 ounces of Irish
ginger ale for the ginger ale. During Prohibition, the American version of
the Horse’s Neck lost its alcoholic content.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 47. Horses Neck (With a Kick)

Peel rind of whole lemon in spiral
fashion and put in 12 oz. Tom Col-
lins glass with one end hanging over
the rim. Fill glass with ice cubes.
Add 2 oz. Old Mr. Boston Whis-
key. * Then fill with ginger ale and
stir well.

* Bourbon, Blended, Rye or Canadian.

1972 Trader Vic: Trader Vic’s Bartender’s Guide. Seite 75. Horse’s Neck.

Spiral-cut lemon peel
2 ounces brandy
1 dash Angostura bitters
Ginger ale
Drop lemon peel into highball glass with end hanging over
edge of glass. Fill glass with ice cubes. Add brandy and bitters.
Fill glass with ginger ale.

1973 Anonymus: 500 Ways to Mix Drinks. Seite 49. Horse’s Neck Highball.

2 jiggers dry gin
1 continuous peel of 1/2 a
lemon
1 teaspoon sugar
1, 2 or 3 cubes of Ice
Arrange lemon peel in spiral
hooked to top of glass. Fill
glass with ginger ale.

1973 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 64. Horse-Neck.

Peel the rind of a lemon. Spiral in one piece. Place
one edge of the peel over the tip of a tall glass, allowing
the remainder to curl inside the tumbler.
Add cubes of ice. Fill with Canada Dry Ginger Ale. Stir.

1976 Anonymus: International Guide to Drinks. Seite 85. Horse’s Neck.

Peel the rind of a lemon spiral in
one piece. Place one end of the
peel over the edge of a glass
allowing the remainder to curl
inside and anchor with ice at
bottom of the glass. Add measure
brandy, fill with dry ginger. A
dash of Angostura bitters is
optional.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 306. Horse’s Neck / Horse’s Neck (With a Kick).

Tall Glass             Build
Place lemon spiral in glass
Fill with ice, ginger ale

HORSE’S NECK
(With a Kick)
Add 2 oz whiskey to
HORSE’S NECK

Variation
2 oz brandy (or gin)
1 dash bitters
Fill with ice, ginger ale

2010 Colin Peter Field: The Ritz Paris. Seite 40 & 71. Horse’s Neck. 4/10 Cognac; Lemon zest; 3 drops Angostura bitters; 6/10 Ginger ale.

2016 André Darlington & Tenaya Darlington: The New Cocktail Hour. Seite 139. Horse’s  Neck. 120 bis 150 ml Ginger Beer; Spirale einer halben Zitrone als Garnitur; optional 1 Dash Angostura Bitters.

2016 Anonymus: Cocktails. Seite 247. Horse’s Neck. 5 cl Bourbon Whiskey oder Cognac; 2-3 dashes Angostura Bitters; Ginger Ale; Garnitur: lange Zitronenzeste.

Mamie Taylor

Wir haben neue Diagramme hinzugefügt und daraus abgeleitet haben wir einen Großteil der Analyse angepaßt:

Da in einer Quelle ein Mamie Taylor mit Bourbon und wie ein Bourbon Highball zubereitet wurde, haben wir beschlossen, ebenfalls den Mamie Taylor in diese Analyse mit einzubeziehen. Die gute Nachricht vorweg: Ein Mamie Taylor ist kein Bourbon Highball. Hier irrte die Quelle. Doch wenn man verstehen will, was ein Mamie Taylor ist, wird die Verwirrung noch größer als beim Bourbon Highball oder beim Horse’s Neck.

Um etwas Licht ins Dunkel zu bekommen, betrachten wir die Zutaten getrennt voneinander. Die Kombination der Zutaten zu betrachten verwirrt zu sehr, denn die Möglichkeiten sind zu zahlreich, und man verliert den Blick für das Wesentliche.

Mamie Taylor - Zutaten.

Mamie Taylor – Zutaten.

Wie wir sehen, gehört in einen Mamie Taylor immer Ginger Ale. Zwar wird selten auch Soda vorgeschlagen, doch das ist nicht der Standard. Wir können Soda also exkludieren, ja müssen es sogar, denn andernfalls läßt sich die Verwirrung, die beim Mamie Taylor herrscht, nicht beseitigen.

Wir sehen auch, daß das Ginger Ale immer mit einer Spirituose kombiniert wird.

Bei den Zitrusfrüchten geht die Verwirrung weiter. Anfänglich wird eine Zitronenzeste hinzugegeben, wie beim Horse’s Neck, doch wir sind der Auffassung, daß dies eigentlich verkehrt ist. Hier zeigt sich die Überlappung zwischen verschiedenen Drinks. Zitrussaft ist das, worauf es ankommt. Dieser wird entweder als reiner Saft, oder zusammen mit einem Zitrusstück in den Drink gegeben.

Zucker als Zutat können wir ausschließen, den er wird zu selten verlangt. Ebenso sieht es mit der Verwendung einer Maraschinokirsche aus, und auch Portwein wollen wir ausschließen. Zwar scheint es, daß dieser bis 1919 relativ oft verwendet wurde, doch die Häufung liegt auch daran, daß mehrere Bücher desselben Autors zugrunde liegen; Der Einsatz von Portwein ist also eher als eine partikuläre Meinung zu verstehen.

Fassen wir also zusammen, was eigentlich ein Mamie Taylor ist: Ginger Ale mit einer Spirituose und Zitrussaft. Es stellt sich nun die Frage, welche Spirituose zu verwenden ist.

Mamie Taylor - Spirituosen.

Mamie Taylor – Spirituosen.

Man erkennt, daß in rund der Hälfte der Fälle ein Scotch zum Einsatz kommt. Ebenso kann ein Whiskey verwendet werden. Beide zusammen werden durchgängig in rund 75% der Fälle verlangt. Seit der Prohibition ist Gin sehr beliebt, andere Spirituosen kommen ab diesem Zeitpunkt praktisch nicht mehr vor. Bis zur Prohibition waren diese jedoch in rund 15% der Rezepte angegeben. Bei diesen anderen Spirituosen handelt es sich um Brandy (Cognac) oder Applejack.

Die Verwendung von Gin in einem Mamie Taylor können wir ignorieren, da hier offensichtlich ein unklares Verständnis der Namensgebung vorliegt. Die Varianten mit Gin werden schon sehr früh Billy Taylor oder Mamie Talor’s Sister bezeichnet, und so wollen wir es auch halten. Die Version mit Rum heißt Susie Taylor. Mamie Gilroy als Drink mit Soda können wir ignorieren, da sich diese Variante nicht etablieren konnte.

 

Mamie Taylor - Zitrusfrüchte.

Mamie Taylor – Zitrusfrüchte.

 

Bei den Zitrusfrüchten ist die Lage weniger eindeutig. Sowohl Limette als auch Zitrone, als Saft, Zeste oder als Stück werden eingesetzt. Die Zesten wollen wir hier als irreführend ausschließen; sie stellen das Bindeglied zum Horse’s Neck dar und sind unserer Meinung nicht das, was einen Mamie Taylor ausmacht. Beide Drinks überlagerten sich, und so gab man die Zesten, so wie man es für den Horse’s Neck tat, auch in einen Mamie Taylor.

Von Anfang an wurden entweder Zitronen oder Limetten verwendet. Orangen sind eine moderne Zutat, die jedoch nicht oft verwendet wird. Wir können also guten Gewissens feststellen, daß Orangen in einem Mamie Taylor eigentlich nichts zu suchen haben. Anfänglich verwendete man hauptsächlich den Saft der Zitrusfrüchte, bei Zitronen in jüngerer Zeit dann kaum noch; man ging dazu über, auch die Schalen mit in den Drink zu geben.

Die Verwendung von sowohl Limetten als auch Zitronen wird klarer, wenn man betrachtet, mit welchen Spirituosen die Zitrusfrüchte kombiniert werden. Limette wird überwiegend mit Scotch kombiniert, Zitrone überwiegend mit Gin, auch wenn ein nicht unerheblicher Teil des Scotch auch mit Zitrone kombiniert wird. Es fällt aber auf, daß Zitrone nur bei den zahlreichen Mamie-Taylor-Varianten aufgeführt wird. Die anderen Taylors verwenden Limette, ausgenommen der Mamie Taylor Southern Style, der mit Zitrone zubereitet wird.

Die Art der verwendeten Spirituose scheint also einen Einfluß auf die verwendete Zitrusfrucht zu haben. Darüber hinaus mag auch eine Rolle spielen, daß Zitronen und Limetten unterschiedlich leicht zu erhalten waren und man dann eben nur die verfügbaren Zitrusfrüchte einsetzen konnte und entsprechend im Rezept angab.

Legen wir zugrunde, daß die Taylors nicht klar voneinander getrennt wurden, und daß die Bezeichnung Mamie Taylor deshalb auch als eine Art Sammelbezeichnung verstanden werden muß, so kann man versuchen, die Taylors wieder voneinander zu trennen. Unser Vorschlag nach Analyse der Rezepte ist der folgende:

Mamie Taylor = Ginger Ale + Scotch + Limette

Mamie Taylor Southern Style = Ginger Ale + Scotch + Zitrone

Mamie Taylor’s Sister = Ginger Ale + Gin + Limette

Susie Taylor = Ginger Ale + Rum + Limette

Billy Taylor = Soda + Gin + Limette

Mamie Gilroy = Soda + Scotch + Limette

Ob nun nur Zitrussaft verwendet wird, oder die ausgepreßte Schale mit in den Drink gegeben wird, erscheint uns nicht signifikant genug zu sein, um hier einen eigenen Drink abgrenzen zu können. Den Einsatz einer Zitronenzeste wie beim Horse’s Neck möchten wir nicht als Bestandteil eines Mamie Taylors betrachten. Sie gehört nicht in diesen Drink. Gibt man sie hinzu, so erhält man einen Drink, der zwischen einem Horse’s Neck und einem Mamie Taylor liegt.

1906 Anonymus: Dr. Siegbert’s Angostura Bitters. Seite 33. Mamie Taylor.

A half whiskey glass of Old Monmouth
Applejack in a straight champagne glass; fill
with cold ginger ale. It is very good and
refreshing, and so simple that one feels that
he thought of it himself. By W. A. French.

1907 Charles Smith: Smacks and Smiles. Seite 72. Mamie Taylor.

Use a high ball glass.
1 piece of ice.
1 wine-glass Scotch whisky.
1 bottle Cap, or imported ginger
Ale.
1 piece of lemon peel in the glass,
and serve.

1908 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 223. Mamie Taylor.

Use fizz glass.
One drink of rye whiskey, one Iump of ice, fill up
with ginger ale, dash with a little port wine.
You can also use seltzer or vichy.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 64. Mamie Taylor.

Muddle half a lime in a ricky-glass, add a piece of ice and a jigger of
Scotch whiskey, fill the glass with ginger ale, stir and serve.

1909 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 89. Mamie Taylor.

Use a medium size thin glass.
Juice of half a lime.
1 piece of ice.
1 drink of Scotch Whiskey.
Fill glass with ginger ale and serve
with bar spoon in glass.

1909 John Applegreen: Applegreen’s Bar Book. Seite 54. Mamie Taylor No. 1.

Use tall, thin glass, into which put
1 lump of ice
1 jigger of Scotch whisky
The juice of half a lime
1 bottle of imported ginger ale
Stir well with long bar spoon.

1909 John Applegreen: Applegreen’s Bar Book. Seite 54. Mamie Taylor No. 2 (Inexpensive).

Use split glass, into which put
1 lump of ice
1 drink of Scotch whisky
Lemon peel
Domestic ginger ale

1910 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 223. Mamie Taylor.

Use fizz glass.
One drink of rye whiskey, one lump of ice, fill up
with ginger ale, dash with a little port wine.
You can also use seltzer or vichy.

1910 Raymond E. Sullivan: The Barkeeper’s Manual. Seite 31. Mamie Taylor.

Use large glass.
Juice one-half lemon,
One wine glass full of Scotch Whiskey,
One lump of ice,
One bottle Ginger Ale.
Stir well and serve.

1910 Rodolph Rose: Toasts Wines and how to serve them. Seite 9. Mamie Taylor.

Peel of lemon in one string; place in glass so it hangs over.
Wine glass of Brandy.
1/2 glass of cracked ice.
Bottle of Imported Ginger Ale, and serve.

1913 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 64. Mamie Taylor.

In ein High-Ball-Glas gebe man ein Stück Kristalleis, einige Tropfen
Zitronensaft, 1 Sherryglas Scotch- oder Rye-Whisky; dann auffüllen mit
Ginger-Ale und ein Stückchen Zitronenschale hineintun.

1915 John B. Escalante: Manual del cantinero. Seite 51. Mamie Taylor.

(Memi teilor)
USE UN VASO GRANDE
[Echese] dos o tres pedazos de hielo, y agréguese:
[Rye] Whiskey, (Americano) . . . . . . . . . 1 copa.
[…]ese el vaso con Ginger Ale, póngase un poquito de
vino de Oporto por arriba, y sírvase.

1917 Jacob A. Didier: The Reminder. Seite 89. Mamie Taylor.

Use a medium size thin glass.
Juice of half a lime.
1 piece of ice.
1 drink of Scotch whiskey.
Fill glass with ginger ale and serve
with bar spoon in glass.

1920 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 64. Mamie Taylor.

In ein High-Ball-Glas gebe man ein Stück Kristalleis, einige
Tropfen Zitronensaft, 1 Sherryglas Scotch- oder Rye-Whisky; dann
auffüllen mit Ginger-Ale und ein Stückchen Zitronenschale hineintun.

1920 Mazzon Ferruccio: Guida del barman. Seite 112. Mamie Taylor.

Usate il bicchiere a Fizz con:
1 bicchierino di Rye Whysky
1 pezzettino di ghiaccio
Riempite con Ginger-Ale, 1 Dash di Port-
wine e seltz.

1926 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 59. Mamay Taylor.

Put one slice of Lemon in a large tumbler, add
two pieces of Ice, 1 glass of Gin, 1 bottle Schweppe’s
Ginger Ale, and stir slightly.

1927 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 49. Mamie Taylor.

Use Large Glass.
JUICE of half lime; one portion Scotch
whiskey; one bottle ginger ale; one
lump ice. Stir well and serve.

1927 Paul E. Lowe: Drinks. Seite 64. Mamie Taylor.

Into tall, thin glasses drop:
1 lump of ice.
1 preserved cherry.
1 jigger Scotch or Irish whiskey.
Fill up with ginger ale and serve
with a spoon.

1929 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 105. Mamie Taylor.

Dans un gobelet en
cristal, un morceau de glace, un verre à madère
de Gin, une tranche de citron, remplir avec du
Ginger-Ale, chalumeaux.

1930 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 57. Mamay Taylor.

Put 1 slice of Lemon in a large tumbler, add
2 pieces of Ice, 1 glass of Gin, 1 bottle of Schweppe’s
Ginger Ale, and stir slightly.

1933 George A. Lurie: Here’s How. Seite 98. Mammie Taylor.

Scotch . . . . . . . . . 1 jigger      Lemon . . . . . . . . . 1 spoon
Sugar Syrup . . . . to taste      Ginger Ale . . . . . . to fill
Stir well with ice and strain into tall highball glass. Add
cracked ice, ginger ale to fill and serve with straws.

1933 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 100. The Mamie Taylor Cocktail.

1 Hooker Whisky.
The Juice of 2 Limes.
Fill tall glass with Ginger Ale.

1934 G. F. Steele: My New Cocktail Book. Seite 162. Mamie Talyor.

1 portion Scotch Whiskey
bottle Ginger Ale
juice of one Lime

1934 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 67. Mamay Taylor.

Put 1 slice of Lemon in a large tumbler, add
2 pieces of Ice, 1 glass of Gin, 1 bottle of Schweppe’s
Ginger Ale, and stir slightly.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual [collectic1806]. Seite 119. Mamie Taylor Cocktail.

1 Hooker Scotch Whiskey
Juice of 1 Lime
Fill glass with Ginger Ale. Add 1 Ice Cube.
Use glass number 10

1935 Adrian: Cocktail Fashions of 1936. Seite 110. Mamie Taylor.

1 large lump of ice.
1 shot Scotch whiskey.
Juice of 1/2 lime.
1 bottle ginger ale. Stir well.

1935 Adrian: Cocktail Fashions of 1936. Seite 110. Mamie Taylor, Southern Style.

Peel of lemon in 1 string.
Place in glass so it hangs over.
1 shot Scotch whiskey.
1 piece cube ice.
1 quart ginger ale.

1935 Adrian: Cocktail Fashions of 1936. Seite 110. Mamie Taylor, Dry.

1 shot dry gin.
1 lime squeezed and dropped in.
1 bottle ginger ale.
1 large cube ice.

1935 Anonymus: The Art of Mixing Drinks. Seite 86. Mamie Taylor.

Fill a tall thin glass with cracked ice
1 Jigger Scotch whisky
Fill with imported Ginger Ale , stir well and
serve.

1935 Leo Cotton: Old Mr. Boston. Seite 80. Mamie Taylor Highball.

1 Jigger Scotch Whiskey
Juice of 1 Lime
Fill glass with Ginger Ale. Add 1
Ice Cube. Use 8 oz. Highball glass.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 169. Mamie Taylor.

1 glass rye whisky                     Juice of 2 limes
.                        1 split of ginger ale
Serve in highball glass with cracked ice.

1936 Frank A. Thomas: Wines, Cocktails and other Drinks. Seite 187. Susie Taylor.

1 glass rum                      Juice of 1/2 lime
.              1 split of ginger ale
Serve in a highball glass with cracked ice.

1937 R. de Fleury: 1800 – And All That. Seite 224. Mamie Taylor’s Sister.

Use Collins glass
1 Oz. Dry Gin
1 Lime squeezed and
dropped in
1 Bottle Ginger Ale
1 Large cube of Ice

1937 Salvador Trullos Mateu: Recetario internacional de cock-tails. Seite 167. Mamie Taylor.

Use vaso de Oollins.
Pedazo largo de hielo.
Vasito whiskey VICTORIA VAT.
Jugo de medio limón.
Media botella ginger ale.
Revuélvase.

1937 Salvador Trullos Mateu: Recetario internacional de cock-tails. Seite 168. Mamie Taylor’s Sister.

Use vaso de Collins.
Vasito de ginebra BOOTH ‚S.
Un limón exprimido y echado dentro.
Media botella ginger ale.

1938 Bud Caroll: Popular Drinks of Today. Seite 33. Mamie Taylor.

Scotch Whisky . . . . . . . 1 jigger       Ice . . . . . . . . . . . . . . 1 cube
.                                                          Juice . . . . . . . . . . . . one lime
Use 10 ounce glass. Fill with Ginger Ale and serve.

1938 Hyman Gale & Gerald F. Marco: The How and When. Seite 124. Mamie Taylor Cocktail.

Juice of 1/2 Lime
1 jigger Scotch Whisky
Shake
Strain into Collins Glass
Fill with Fine Ginger Ale

1940 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 39. Mamie Taylor.

Squeeze juice of 1/2 Lime into a 10 oz
highball glass, add 3 ice cubes,1 1/2 oz
Scotch, and fill with Ginger Ale. Stir
slightly.

1940 Crosby Gaige: Crosby Gaige’s Cocktail Guide. Seite 183. Mamie Taylor.

Squeeze juice of 1/2 Lime into a 10-ounce highball
glass, add 3 ice cubes,1 1/2 oz. Scotch, and fill with dry
Ginger Ale. Stir slightly.

1944 Crosby Gaige: The Standard Cocktail Guide. Seite 90. Mamie Taylor.

Squeeze juice of 1/2 Lime into a 10 ounce
Highball glass. Add ice cubes, 2 ounces Scotch
and fill with Ginger Ale.

1944 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 61. Mamie Taylor.

2 Cubes Ice in tall glass
2 oz. Scotch
1 Slice of Lemon
Fill with Canada Dry Ginger Ale
Stir.

1945 Anonymus: 25 recetas  selectas para cocktails. Mamie Talyor.

El jugo de 1/2 limón, 1 1/2 onza de Four
Roses. Viértalo en un vaso para highball, añádale hielo picado
y llene el vaso con Ginger Ale.
Tanto se habló de esta bebida cuando se inventó, que un famoso
periodista de los Estados Unidos lo publicó en uno de sus diarios
para complacer a sus lectores. ¡Bien conocía él las exigenicas del
pueblo!

1946 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 67. Mamie Taylor.

2 Cubes Ice in tall glass
2 oz. Scotch
1 Slice of Lemon
Fill with Canada Dry Ginger Ale
Stir.

1947 A. Vermeys: Cocktails. Seite 60. Mamay Tailor.

1 morceau de glace; 1 verre Dry Gin; 1 tran-
che d’orange. Compléter avec Ginger Aie.

1948 Adolphe Torelli: 900 Recettes de Cocktails et Boissons Américaines. Seite 105. Mamie Taylor.

Dans un gobelet en
cristal, un morceau de glace, un verre à madère
de Gin, une tranche de citron, remplir avec du
Ginger-Ale, chalumeaux.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 338. Mamie Taylor.

Juice 1/2 lime                                    2 oz. scotch
Shake and strain into Collins glass. Add lump of ice and
fill with ginger ale.

1949 Harry Schraemli: Das grosse Lehrbuch der Bar. Seite 394. Mammy-Taylor.

In einen grossen Tumbler gibt man 3 taubeneigrosse
Stücke Roheis, 1 Glas Gin und füllt auf mit Schweppes
Ginger-Ale. Eine dünne Scheibe Zitrone zu dem fer-
tigen Getränk geben. Gut umrühren. Mit Barlöffel
servieren.

1949 Wilhelm Stürmer: Cocktails by William. Seite 135. Mamie Taylor.

Fülle ein hohes dünnes Glas mit
zerkleinertem Eis. Gib ein Gläs­-
chen Scotch Whisky hinein, und
fülle mit Ginger Ale auf. Anschlie­-
ßend rühre gut um.

1950 Ted Shane: Authentic and Hilarious Bar Guide. Seite 145. Mamie Taylor.

Juice 1/2 Lime                               2 oz. Scotch
.                           2 cubes Ice
Fill 12-oz. glass with ginger ale and stir gently.

1950 Ted Shane: Authentic and Hilarious Bar Guide. Seite 145. Mamie’s Sister.

2 oz. Dry Gin                                    2 cubes Ice
               Juice 1 Lime, drop in skin
Fill 12-oz. glass with ginger ale and stir gently.

1952 Anonymus: Cocktails. Seite 125. Mamy Taylor.

Dans un grand tumbler:
Un morceau de glace,
Une tranche de citron,
Un verre de gin,
Terminer avec du Ginger Ale, remuer et
servir.

1953 Anonymus: Esquire’s Handbook for Hosts. Seite 155. Mamie Taylor.

Squeeze 1/2 lime into Collins glass
Add 2 cubes of ice
Pour in 1 jigger Scotch
Fill with cold ginger ale

1953 David A. Embury: The Fine Art of Mixing Drinks. Seite 279. Mamie Taylor.

GIN BUCK Cut a large lemon into quarters and squeeze one quarter
into a Highball glass, dropping the lemon in with the juice. Add 2 or 3
ice cubes and 3 ounces gin, fill glass with ginger ale, and stir. Some
recipes call for 1/2 lime in place of the 1/4 lemon. …

When made with Scotch whisky, this drink is called a MAMIE
TAYLOR.2 This drink antedates even the Gin Buck, but, as orinally
concocted, the juice of the lemon only was used and not the flesh and
rind.

2 Some of the other Bucks are sometimes dubbed „Taylors“ also. Thus the
Gin Buck is called MAMIE’S SISTER, the Bourbon Buck is MAMIE’S SOUTH-
ERN SISTER, and the Rum Buck is SUSIE TAYOR.

1953 „Kappa“: Bartender’s Guide to Mixed Drinks. Seite 72. Mamie Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 cubes Ice
2 oz. Scotch Whiskey
Fill 12 oz. Tom Collins glass with Ginger Ale and
stir gently.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 26. Billy Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Dry Gin
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
Carbonated Water and stir gently.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 95. Mamie Gilroy.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Scotch Whiskey
1 Dash Bitters
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
Carbonated Water and stir gently.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 95. Mamie Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Scotch Whiskey
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
Ginger Ale and stir gently.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 95. Mamie’s Sister.

Juice 1 Lime, drop Skin in glass
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Dry Gin
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
Ginger Ale and stir gently.

1953 Leo Cotton: Old Mr. Boston Official Bartender’s Guide. Seite 141. Susie Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Imported Rum
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
Ginger Ale and stir gently.

1953 S. S. Field: The American Drinking Book. Seite 228. Mamie Taylor.

Put juice and rind of 1/2 lime and 2 ice cubes in
a tall glass. Pour in 2 ounces of Scotch Whiskey and fill with ginger
ale.

1954 Robert H. Loeb, Jr.: Nip Ahoy. Seite 34. Mamie Taylor.

Mamie Taylor. Robert H. Loeb, Jr., Nip Ahoy, 1954. Seite 34.

Mamie Taylor. Robert H. Loeb, Jr., Nip Ahoy, 1954. Seite 34.

1955 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 80. Mamay Taylor.

Dans un grand verre:
1 morceau de glace, 1 verre de Long
John, 1 tranche d’orange.
Remplir avec du Schweppes Ale
et servir.

1956 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 130. Mamie Taylor.

In a large tumbler or highball
glass, with ice cubes, place 1
slice of Lemon, 2 jiggers Gin
or Scotch Whisky and fill with
Ginger Ale. Stir and serve.

1957 Lawrence Blochman: Here’s How. Seite 112. Mamie Taylor.

1 jigger rye whisky                                  Lemon peel
.                                   Ginger ale
The rye goes into a tall highball glass with ice, then
the ginger ale. The lemon peel should be pared in one
long, continuous, thin spiral and dropped in last.
The identity of the original Mamie has been lost in the
mists of time. So, in fact, has the original recipe. An old
French bar book (which calls our girl friend „Mamay
Taylor“) makes the drink with gin. A noted London
mixologist uses limes. An American authority does it with
Scotch. The above version of Mamie, however, is the one
beloved by her most famous admirer — O. Henry. Accord­-
ing to Eugene P. Lyle, Jr., veteran magazine writer now
living in retirement in California, who used to rub elbows
with O. Henry during his Baghdad-on-the-Subway period,
when the latter was turning out a new short story every
week for the New York Sunday World, O. Henry would
frequently appear at Pete’s Pantry bar, just off Gramercy
Square, the night before deadline, devoid of ideas. He
proceeded to absorb Mamie Taylors (made as above) until
inspiration came, then rushed home to write the story.

1960 Anonymus: Tout les cocktails et les boissons rafraichissante. Seite 75. Mamie Taylor.

1 verre de Gin
1 tranche d’orange
Remplir avec du Ginger
Ale

1965 Harry Schraemli:  Manuel du bar. Seite 432. Mammy Taylor.

Mettre dans un grand tumbler 3 dés de glace, 1 verre gin et finir de
remplir avec ginger-ale. Bien brasser. Mettre une fine tranche de
citron sur la boisson terminée. Servir avec cuillère.

1965 Robert London & Anne London: Cocktails and Snacks. Seite 87. Mamie Taylor.

1 1/2 to 2 ounces Scotch whisky         1/4 teaspoon fine grain sugar
Juice of 1/2 lime or lemon
Pour into a 10-ounce highball glass. Add ice cubes and fill with ginger
ale.

1966 Harry Schraemli: Le roi du bar. Seite 119. Mammy Taylor.

Grand tumbler. 3 dés de glace, 1 gin. Gin-
ger-ale. Brasser. Fine tranche de citron.

1966 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 67. Mamie Taylor.

2 Cubes Ice in tall glass
2 oz. Scotch. 1 Slice of Lemon.
Fill with Canada Dry Ginger Ale. Stir.

1968 Anonymus: The Dieter’s Drink Book. Seite 38.Mamie Taylor.

2 oz. Scotch, 86 proof
4 oz. ginger ale
1 tbs. lime juice
Pour Scotch and juice over ice cubes in highball
glass. Fill with chilled ginger ale. Stir.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Seite 61. Mamie Gilroy.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Scotch
Whisky
1 Dash Bitters
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
carbonated water and stir gently.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Seite 61. Mamie Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Scotch
Whisky
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
ginger ale and stir gently.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Seite 62. Mamie’s Sister.

Juice 1 Lime
Drop rind in glass.
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Dry Gin
1 Dash Bitters
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
ginger ale and stir gently.

1972 Leo Cotton: Old Mr. Seite 95. Susie Taylor.

Juice 1/2 Lime
2 Cubes of Ice
2 oz. Old Mr. Boston Imported
Rum
Fill 12 oz. Tom Collins glass with
ginger ale and stir gently.

1972 Trader Vic: Trader Vic’s Bartender’s Guide. Seite 235. Mamie Taylor.

Juice of 1/2 lime
2 ounces scotch
Ginger ale
Pour lime juice and scotch over 2 ice cubes in a 12-ounce
chimney glass. Fill glass with ginger ale. Stir gently.

1973 Oscar Haimo: Cocktail and Wine Digest. Seite 67. Mamie Taylor.

2 Cubes Ice in tall glass
2 oz. Scotch. 1 Slice of Lemon.
Fill with Canada Dry Ginger Ale. Stir.

1976 Brian F. Rea – Brian’s Booze Guide. Seite 64. Mamie Taylor.

simply Scotch and Ginger Ale.

1976 Harry Craddock: The Savoy Cocktail Book. Seite 100. The Mamie Taylor Cocktail.

1 Hooker Whisky.
The Juice of 2 Limes.
Fill tall glass with Ginger Ale.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 333. Mamie Gilroy.

Tall Glass                    Build
3/4 oz lime juice
2 oz Scotch
1 dash bitters
Fill with soda, ice

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 333. Mamie’s Sister.

Tall Glass                    Build
1-1/2 oz lime juice
(leave shell in glass)
2 oz gin
Fill with ginger ale, ice

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 333. Mamie Taylor.

Tall Glass           Build
3/4 oz lime juice
2 oz Bourbon (or Scotch)
Fill with ginger ale, ice

Variation
2 oz gin or Scotch
1 lemon wedge
Fill with ginger ale, ice

Swiss Absinthe Highball

Wir haben unsere Rezeptur geändert:

40 ml Duplais Verte Absinth La Pontassilienne
10 ml Meneau Orgeat
80 ml Thomas Henry Soda

1899 Chris F. Lawlor: The Mixicologist. Seite 65. Suissesse.

One-half jigger of absinthe, a tablespoonful of
orgeat syrup, one white of egg; put into a mixing
glass, fill with cracked ice, shake; strain into a
wine-glass.

1900 William T. Boothby: Cocktail Boothby’s American Bartender. #3. Absinthe Frappé or Frozen Absinthe.

CALIFORNIA STYLE.
nto a medium-size mixing-glass of cracked ice pour a jigger of absinthe
(if the customer desires sweetening add orgeat syrup to taste), fill the glass with
water, shake until frost appears on the outside of the shaker, strain into thin
cut glass and serve.

1900 William T. Boothby: Cocktail Boothby’s American Bartender. #4. Absinthe Frappé or Frozen Absinthe.

EASTERN STYLE.
Fill a medium-size mixing-glass with shaved ice; pour in a jigger of ab-
sinthe, shake until enough ice has dissolved to fill a small cut glass, strain and
serve. No water or orgeat is used in this recipe; but, should a customer desire
sweetening, a dash of orgeat may be added before shaking.

1900 William T. Boothby: Cocktail Boothby’s American Bartender. #6. Absinthe Plain.

A NICE WAY.
Fill a large bar strainer with fine ice, and set it on top of a medium-size
cut glass with another glass alongside ofit; now pour a jigger of absinthe over
the ice (and a little orgeat if the customer desires it); and, when it is strained,
place the strainer on the other glass, porir the contents of the first glass over the
ice again, and continue to do this until enough ice has dissolved to fill one of
the glasses; then serve.

1900 William T. Boothby: Cocktail Boothby’s American Bartender. #7. Suicesse.

SAN FRANCISCO STYLE.
Into a medium-size mixing-glass place two or three lumps of ice, a dash
of orgeat syrup and a jigger of absinthe. Shake until frost appears on the out
side of shaker, strain into punch glass, fill up with cold syphon soda and serve.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 17. Absinthe Cocktail.

Fill a medium-size mixing-glass with fine ice and pour over it two drops
of Angostura bitters, a dash of orgeat syrup, a dash of anisette and about
half a jigger of absinthe; stir well or shake, strain into a chilled stem
cocktail-glass, squeeze a piece of lemon-peel over the top and serve with a
chaser of ice water.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 17. Absinthe Drip.

FRENCH STYLE.
Into a highball or punch-glass place a lump of ice, a pony of absinthe
and a flavor of either gum, orgeat or anisette (whichever the patron prefers);
then fill an absinthe-strainer (a glass or metallic vessel with a single hole in
the bottom) with cracked ice and water, and hold it high up above the glass
containing the absinthe, allowing it to drip until the glass is full; then stir
well and serve.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 18. Absinthe Plain.

Fill a large bar strainer with fine ice and set it on th e top of a medium
cut goblet or highball-glass with a duplicate glass alongside of it; now pour
a pony of absinthe over the ice (and a little orgeat, if the patron desires it),
and when it is strained place the strainer on the other glass and pour the
contents of the first glass over the ice again, and continue to do this until
enough ice has dissolved to fill one of the glasses; then serve.

1908 William Boothby: The World’s Drinks. Seite 19. Suissesse.

WESTERN STYLE.
A LA JOHN P. GLYNN, SAN FRANCISCO, CAL.
Pour a dash of orgeat syrup and a pony of absinthe into a small mixing-
glass and shake thoroughly with some cracked ice until frost appears on the
outside of the shaker; then place a bar strainer on top of a punch-glass and
empty the contents of the shaker into the strainer; slowly squirt siphon
seltzer over the ice until the glass is full; throw away the ice, stir well, and
serve.

1913 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 24. Absinthe Suissesse.

Wird zubereitet wie Absinthe-Frappé, nur gebe man noch ein
1/2 Likörglas Orgeat-Sirup hinzu.

Seite 24. Absinthe-Frappé.

Fülle ein Barglas 1/2 voll mit feinem Eis, füge hinzu:
1 Likörglas Absinthe,
3 Dashes Anisette.
Schüttele tüchtig mittels des Schüttelbechers, seihe es in ein High-
Ball-Glas, fülle langsam mit kaltem Selterswasser auf und serviere.

1913 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 24. Egg-Suissesse.

Fülle ein Barglas 1/2 voll mit feinem Eis, füge hinzu:
1 Likörglas Orgeat-Sirup,
1        „        Absinthe,
1 Eiweiß.
Schüttele alles tüchtig in einem Schüttelbecher, seihe es in ein
High-Ball-Glas, fülle mit kaltem Selterswasser auf und serviere.

1913 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 37. Absinthe-Cocktail.

3—4 Stückchen Kristalleis,
2 Dashes Angostura-Bitters,
2      „      Orgeat-Sirup,
1 Dash Anisette,
3/4 Cocktailglas Absinthe.
Mische gut mit Barlöffel, gib eine Olive in ein Cocktailglas und seihe
es hinein. Presse den Saft aus einem Stückchen Zitronenschale darüber.

1920 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 24. Absinthe Suissesse.

Wird zubereitet wie Absinthe-Frappé, nur gebe man noch ein
1/2 Likörglas Orgeat-Sirup hinzu.

Seite 24. Absinthe-Frappé.

Fülle ein Barglas 1/2 voll mit feinem Eis, füge hinzu:
1 Likörglas Absinthe,
3 Dashes Anisette.
Schüttele tüchtig mittels des Schüttelbechers, seihe es in ein High-
Ball-Glas, fülle langsam mit kaltem Selterswasser auf und serviere.

1920 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 24. Egg-Suissesse.

Fülle ein Barglas 1/2 voll mit feinem Eis, füge hinzu:
1 Likörglas Orgeat-Sirup,
1        „        Absinthe,
1 Eiweiß.
Schüttele alles tüchtig in einem Schüttelbecher, seihe es in ein
High-Ball-Glas, fülle mit kaltem Selterswasser auf und serviere.

1920 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 37. Absinthe-Cocktail.

3—4 Stückchen Kristalleis,
2 Dashes Angostura-Bitters,
2      „      Orgeat-Sirup,
1      „      Anisette,
3/4 Cocktailglas Absinthe.
Mische gut mit Barlöffel, gib eine Olive in ein Cocktailglas und
seihe es hinein. Presse den Saft aus einem Stückchen Zitronen-
schale darüber.

1933 George A. Lurie: Here’s How. Seite 1. Absinthe.

Absinthe . . . . . . 1 pony                   Orgeat . . . . . . . 1 dash
Angostura . . . . 2 drops                   Anisette . . . . . . 1 dash
Pour ingredients over shaved ice, stir thoroughly and strain
into chilled cocktail glass. Twist lemon peel over and serve
with ice water chaser.

1933 George A. Lurie: Here’s How. Seite 161. Suissesse.

Absinthe . . . . . . . . . 3/4 jigger              Orgeat . . . . . . . . . . 2 dashes
.                                Seltzer . . . . . . . . . to fill
Shake until frost appears on shaker and drip through
absinthe dripper into chilled highball glass. Drip seltzer
until full, stir gently and serve with straws.

1938 Bud Caroll: Popular Drinks of Today. Seite 6. Absinthe.

Absinthe . . . . . . . 1 jigger       Orgeat . . . . . . . . . . 1 dash
.                                                 Orange Bitters . . . 2 drops
Pour ingredients over shaved ice, shake thoroughly
and strain into chilled cocktail glass. Twist lemon peel
over and serve with ice water chaser.

1938 Hyman Gale & Gerald F. Marco: The How and When. Seite 150. Egg Suissesse Highball.

1 pony Absinthe
White of one Egg
1 spoon Orgeat Syrup
Shake well
Strain into Highball Glass
Add cube of ice and Seltzer to fill

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 199. Absinthe Cocktail.

1 oz. absinthe 1 dash anisette
1 dash orgeat 2 drops Angostura bitters
Stir with fine ice; strain into chilled cocktail glass. Twist
lemon peel over drink and serve with ice-water chaser. Note:
In all recipes calling for absinthe use Pernod or Herbsaint.
Real absinthe is no longer made.

1948 Trader Vic: Bartender’s Guide. Seite 345. Suissesse 1.

1 1/2 oz. Pernod or Herbsaint 2 dashes orgeat syrup
Shake until shaker is frosted; drip through absinthe drip-
per into chilled highball glass. Drip seltzer until glass is full.
Stir gently and serve with straws.

1950 Ted Shane: Authentic and Hilarious Bar Guide. Seite 146. Suissesse.

1 jigger Pernod 2 dashes Orgeat Syrup
Shake until shaker is frosted; drip through Absinthe
dripper into chilled highball glass. Drip seltzer until
glass is full. Stir gently and serve with straws.

1957 Lawrence Blochman: Here’s How. Seite 79. Suissesse.

2 jiggers Pernod 5 dashes Orgeat syrup
1 egg white
Shake with cracked ice until it froths, then strain into
an old-fashioned glass.

1972 Trader Vic: Trader Vic’s Bartender’s Guide. Seite 105. Absinthe Cocktail.

1 ounce absinthe or Pernod
1 dash orgeat syrup
1 dash anisette
2 drops Angostura bitters
Stir with ice cubes. Strain into chilled cocktail glass. Add a
twist of lemon peel, and serve with ice-water chaser.

1972 Trader Vic: Trader Vic’s Bartender’s Guide. Seite 114. Suissesse – 2.

1 1/2 ounces Pernod or Herbsaint
2 dashes orgeat syrup
Club soda
Shake Pernod or Herbsaint and orgeat with ice cubes until
shaker is frosted; drip through drip spoon into a chilled 4-
ounce cocktail glass. Drip in soda until glass is full. Stir
gently. Serve with straws.

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 209. Absinthe Cocktail.

Cocktail Glass         Shake
1-1/2 oz absinthe or a
substitute
3/4 oz water
1/2 oz anisette
1 dash orange bitters

Variation
1 oz absinthe
1 dash orgeat
1 dash anisette
1 dash Angostura bitters
1-1/2 oz absinthe or a
Lemon twist
Water chaser

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 274. Egg Suissesse.

Hiball Glass           Shake
1 oz Pernod
1/4 oz orgeat syrup
1 egg white
Fill with ice, Soda

1977 Stan Jones: Jones‘ Complete Barguide. Seite 409. Suissesse.

Hiball Glass           Shake
1-1/2 oz Pernod
1/4 oz anisette
Fill with soda, ice

Variation
1-1/2 oz Pernod
1/2 oz orgeat syrup
Drip soda into glass until filled
Add ice

Variation
1-1/2 oz brandy
Cocktail Glass Shake
1-1/4 oz Pernod
3/4 oz anisette
1 egg white
(1/2 oz cream optional)

2010 Colin Peter Field: The Ritz Paris. Seite 65. Mauresque. 3/10 Pastis; 1/10 Orgeat syrup; iced water.

Water Lily

Wir haben unsere Rezeptur verändert:

20 ml Rutte Dry Gin Eversbusch Doppelwachholder
20 ml Combier Triple Sec
20 ml Rothman & Winter Creme de Violette
20 ml Zitronensaft
1 Orangenzeste

Der Drink stammt von Richard Boccato und entstand im „Little Branch“ in New York. An einem Abend im Jahr 2007, so erinnert sich Richard, hätte Georgette Moger-Petraske an der Bar gestanden und ihn darum gebeten, für sie etwas mit Veilchensirup und Gin zuzubereiten. Sie war oft im Milk & Honey, und an diesem Abend entstand schließlich  ihr Signature-Drink. Als es dann darum ging, diesem einen Namen zu geben, kamen beide irgendwie auf Georgettes zweiten Vornamen – Lillian, und entschieden sie sich dazu, dem Drink die Bezeichnung Water Lily zu geben.

[Quelle:Sasha Petraske & Georgette Moger-Petraske: Regarding Cocktails. ISBN 9780714872810. New York & London, Phaidon, 2016. Seite 153.]

2016 Sasha Petraske: Regarding Cocktails. Seite 153. Water Lily. 3/4 oz orange liqueur (Cointreau); 3/4 oz Violette Syrup; 3/4 oz lemon juice; 3/4 oz gin; garnish: lemon twist. Violette Syrup: 60 ml gin; 30 ml violette syrup (such as Monin); 30 ml Simple Syrup.

Stoughton’s Elixir

Wir haben eine interessante Anzeige gefunden:

Ueber Stoughton's magen-Elixir. Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt, 3. 29. Februar 1820. Seite 2.

Ueber Stoughton’s Magen-Elixir. Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt, 3. 29. Februar 1820. Seite 2.

1820 wird Stoughton’s Magen-Elixir im „Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt“ wie folgt beworben: „Ueber Stoughton’s Magen-Elixir. Es gibt kein Arzneimittel unter den vielen, welche in England, Frankreich und Deutschland Ruf erhalten haben, das so allgemein vorteilhaft bekannt wäre, als dieses Elixir. In der That ist es aber auch bei allen Arten von Magenschwächen und Verdauungsfehlern, bei Hypochandrie, Magenkrämpfen, Blähungsbeschwerden, Koliken, nach dem kalten Fieber, und allen solchen Leiden das beste Mittel, um schnell, sicher und bestimmt geheilt zu werden. Wer an einer schon lange dauernden Magenschwäche, die sich durch Aufstoßen, Säure, Schleim, belegte Zunge zu erkennen gibt, leidet, nimmt davo[20]n allemal eine Stunde vor der Mahlzeit Mittags und Abends, oder auch allenfalls eine bis zwei Stunden nach derselben, einen Kaffeelöffel in einer halben Tasse Wasser, Thee, Wein, Fleischbrühe während eines oder zweier Monate, und wird mit Erstaunen wahrnehmen, wie sich sein Magen bessern wird. Bei Kolik, bei Magenkrämpfen, desgleichen bei Blähungsbeschwerden, bei Durchfällen ist dies Elixir gleichfalls ein treffliches Mittel; es werden 60 – 80 Tropfen in warmen Chamillenthee oder Fleischbrühe genommen, so wie ein Klystier von Chamillenblüthen mit einem halben oder ganzen Quentchen reinem Stärkenmehl (wo keine blaue Farbe darunter ist), und der Zufall ist gewiß wie weggezaubert. Allenfalls nimmt man 2-3 Stunden darauf nochmals eine solche Portion. Bei nasser Witterung, bei Nebeln, in der Zeit, wo ansteckende Krankheiten, besonders die Ruhr, grassiren, gewährt dies Elixir, täglich 1-2 Mal zu 60 Tropfen genommen, das beste Schutz- und Verwahrungsmittel. Auch Kindern kann man es bei allen den genannten Beschwerden reichen. Einjährige bekommen 3 Tropfen, zweijährige 5, und so werden auf jedes Jahr 2 Tropfen mehr gerechnet. Echt zu haben ist dies Elixir das Glas zu 16 Gr. (ein Dutzend kostet 6 Thlr. 4 Gr.) bei Hrn. D. G. W. Becker, Med. Pract., wohnhaft in der Petersstraße No. 114. neben dem Arme, dem Hôtel de Bavière gegenüber in Leipzig“

Quelle: https://books.google.de/books?id=tYZEAAAAcAAJ&pg=PT11&dq=Stoughtons+elixier&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwjIzrOkj6zXAhWKKMAKHa74Bx8Q6AEIrQEwEw#v=onepage&q=Stoughtons%20elixier&f=false Ueber Stoughton’s Magen-Elixir. Intelligenzblatt der Zeitung für die elegante Welt, 3. 29. Februar 1820. Seite 2.

Zur Geschichte der Bitter

Thomas Sydenham im Jahre 1688.

Thomas Sydenham im Jahre 1688.

Im Zusammenhang mit Stoughton’s Bitters sollte man auch Sydenham’s Bitters erwähnen. Thomas Sydenham lebte vor Richard Stoughton und war ein Wegbereiter für Bitter. Er lebte von 1624 bis 1689, war ein englischer Arzt, der auch als „englischer Hippokrates“ bezeichnet wird. Er eröffnete eine Praxis im Londoner Stadtteil Westminster. [WIKI] Anders als bei den meisten Bitter, deren Hauptaugenmerk auf die Behandlung von Magen- und Verdauungsbeschwerden lag, wurden seine Bitter als Heilmittel gegen Gicht eingesetzt. Thomas Sydenham beklagte die traditionellen Therapien der damaligen Zeit, darunter beispielsweise der Aderlaß, und empfahl stattdessen einen sanfteren Ansatz, der aus einer Ernährungsumstellung, regelmäßiger Bewegung, einer großen Flüssigkeitszufuh und dem Konsum seiner Medizin bestand. Letztere wurden aus Wurzeln von Angelika und echtem Alant, Wermut, Brunnenkresse und Meerrettich. Die darin enthaltenen Bitterstoffe erwiesen sich als ein beliebtes Mittel gegen Gicht. So hat Thomas Sydenham schon vor Richard Stoughton wesentlich dazu beigetragen, Bitter als Medizin anzusehen und einzunehmen.

Quellen:

  • https://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Sydenham: Thomas Sydenham.
  • https://en.wikipedia.org/wiki/File:Thomas_Sydenham_by_Mary_Beale.jpg: Portrait of Thomas Sydenham, Mary Beale, 1688.
  • Dr. Adam Elmegirab: Book of Bitters. ISBN 978-1-909313-94-1. London & New York, Ryland Peters & Small Ltd, 2017. Seite 12-13.

1864 Jerry Thomas: The Bartenders‘ Guide. Seite 118. Stoughton Bitters.

8 lbs. of gentian root.
6       do. orange peel.
1 1/2 do. snake root (Virginia).
1/2    do. American saffron.
1/2    do. red saunders wood.
Ground to coarse powder; displace with 10 gallons of
4th proof spirit. (See No. 4.)

1876 Christian Schultz: Manual for the Manufacture of Cordials, Liquors, Fancy Syrups.  Seite 118. Bitters, Stoughton.

8 lbs. of gentian root.
6 do. orange peel.
1 1/2 do. snake root (Virginia).
1/2 do. American saffron.
1/2 do. red saunders wood.
Ground to coarse powder; displace with 10 gallons of
4th proof spirit. (See No. 4.)

1891 Anonymus: Wehman’s Bartenders‘ Guide. Seite 81. Stoughton Bitters.

Mix together the following ingredients, and let stand for 5
weeks. Gentian, 4 ounces. Orange peel, 4 ounces, Columbo,
4 ounces. Camomile Flowers, 4 ounces. Quassia, 4 ounces, burnt
Sugar, 1 pound, Whiskey, 2 1/2 gallons. Bottle the clear liquor.

1910 Raymond E. Sullivan: The Barkeeper’s Manual. Seite 45. Stoughton Bitters.

Mix together the following ingredients, and
let stand for five weeks. Gentian, 4 ounces,
orange peel, 4 ounces, Columbo, 4 ounces, camo­-
mile flowers, 4 ounces, quassia, 4 ounces, burnt
sugar, 1 pound , whiskey, 2 1/2 gallons. Bottle
the clear liquor.

Ein Kommentar

  1. Gruß an die Runde. Wenn ich mal die Zeit finde (gerade wird das nichts) reiche ich meine Funde zum highball nach. Die Geschichte die Ihr hier aufzeichnet ist zu eindimensional und entspricht meiner Meinung nach nicht dem verlauf der Geschichte. Schon sehr frühe Highballs wurden in dutzenden Quellen mit Vermouth oder Likör gemixt – auch mit Zitronensaft. Eure Definition (ebenso wie die aktuellenauf Wikipedia) den Highball betreffend ist schlichtweg ungenau / zu eindimensional.

    Wie gesagt , ich reiche es nach.

    Beste Grüße

    Joerg Meyer

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