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Punch, Toddy, Grog & Co. – Teil 5: Punch – Die ersten einhundert Jahre

Punch - Titelbild 5.

Nachdem wir erklärt haben, warum der Punch eine indische und keine englische Erfindung ist, müssen wir uns nun der Frage widmen, wie die ersten Rezepturen eines Punches aussahen. Was berichten die alten Bücher?

Die Rezepte der ersten einhundert Jahre

Es ist nun an der Zeit, sich mit den einzelnen Rezepten und Beschreibungen des Punches zu beschäftigen, insbesondere aus den ersten einhundert Jahren der Aufzeichnungen. Anschließend werden wir diese statistisch betrachten, um ein genaueres Bild davon zu zeichnen, welche Zutaten ursprünglich in einen Punch gehörten. Beginnen wir zunächst einmal mit einer chronologischen Auflistung der einzelnen Zitate. Wir wollen sie zunächst noch nicht übermäßig kommentieren, bewerten und vergleichen. Sie dienen dazu, einen authentischen Überblick darüber zu bekommen, was man über den Punch berichtete. Denn viel wurde über den Punch schon geschrieben, doch wenige haben sich wirklich mit den Originalquellen beschäftigt.

Über das Jahr 1638 berichtet der mecklenburgische Adlige und Reisende Johann Albrecht von Mandelsloh [4] in einem 1662 in London erschienenen Buch „Freitags nach den Gebeten fand eine besondere Versammlung statt, bei der wir uns mit drei anderen Kaufleuten trafen, die mit dem Präsidenten verwandt waren und ebenso wie er ihre Frauen in England zurückgelassen hatten, wobei dieser Tag der Tag ihrer Abreise aus England war und sie ihn dazu bestimmt hatten, eine Gedenkfeier abzuhalten und auf die Gesundheit ihrer Frauen zu trinken. Einige nutzten dieses Treffen zu ihrem Vorteil, um mehr zu bekommen, als sie gut vertragen konnten, obwohl es jedem Mann frei stand, zu trinken, was er wollte, und den Sack zu mischen, wie er es für richtig hielt, oder Palepuntz zu trinken, eine Art Getränk, das aus Aquavitae, Rosenwasser, Zitronensaft und Zucker besteht.[7-18]

Mandelslo's Travels into the Indies, 1662, Seite 18.
Mandelslo’s Travels into the Indies, 1662, Seite 18. [7-18]

– „On Fridays after Prayers, there was a particular Assembly, at which met with us three other Merchants, who were of kin to the President, and had left as well as he their wives in England, which day being that of their departure from England, they had appointed it for to make a commemoration thereof, and drink their wives health. Some made their advantage of this meeting to get more then they could well carry away, though every man was at liberty to drink what he pleas’d, and to mix the Sack as he thought fit, or to drink Palepuntz, which is a kind of drink consisting of Aquavitae, Rose-water, juice of Citrons and Sugar.[7-18]

Adam Olearius: Orientalische Reise-Beschreibunge Jürgen Andersen aus Schleßwig. 1669, Seite 10.
Adam Olearius: Orientalische Reise-Beschreibunge Jürgen Andersen aus Schleßwig. 1669, Seite 10. [24-10]

Jürgen Andersen begann seine Reise am 24. April 1644. [24-1] Am 3. November kam er in Batavia an, [24-7] so daß wir seine Schilderung in dieses Jahr datieren dürfen. In seiner 1669 erschienenen Reisebeschreibung berichtet er über die „Geträncke auf Iava in der Stadt Batavia“: [24-9]  „Wenn man aber ein ander Geträncke darzwischen trincket / so sie Palipuntz nennen / wird dem Ubel in etwas gesteuret. Man nimpt halb Brandwein / halb Wasser / geriebene Muscaten Nüsse / Cannel-Pulver / Zucker / Chinesische kleine Limonien durcheinander gerühret / und davon getruncken. Auch haben sie an stat der Weinsuppen ein Gerichte / so sie Matsack nennen / wird gemachet aus 2. theil Wasser / ein theil Brandwein / etliche Eyer / Cannel Pulver und Zucker mit Brodt drein / wird als eine Weinsuppe gekochet / gibt räusche.[24-10]

1647 berichtet Richard Ligon in seiner Geschichte von Barbados über verschiedene Getränke der Insel: „Punch ist eine vierte Sorte, & von der ich getrunken habe; er wird aus Wasser und Zucker hergestellt, welche zusammengegeben werden, und nach zehn Tagen Stehen lassens sehr stark sein wird, und für die Arbeiter geeignet ist.[25-32]

Richard Ligon: A trve & exact history of the island of Barbados. 1657, Seite 32.
Richard Ligon: A trve & exact history of the island of Barbados. 1657, Seite 32. [25-32]

– „Punch is a fourth sort, & of that I have drunke; it is made of water & sugar put together, which in tenne dayes standing will be very strong, and fit for labourers.[25-32]

1653 schreibt François La Boullaye-Le-Gouz:  „Bolleponge ist ein englisches Wort, das ein Getränk bezeichnet, welches die Engländer aus Indien haben, und aus Zucker, Zitronensaft, Branntwein, Muskatblüte und geröstetem Gebäck zubereiten.[6-516]

François La Boullaye-Le-Gouz: Les voyages et observations dv sievr de La Bovllaye-Le-Govz, 1653, Seite 516.
François La Boullaye-Le-Gouz: Les voyages et observations dv sievr de La Bovllaye-Le-Govz, 1653, Seite 516. [6-516]

– „Bolleponge est vn mot Anglois, qui signifie vne boisson dont les Anglois vient aux Indes faire de sucre, suc de limon, eau de vie, fleur de muscade, & biscuit rosty.[6-516]

Johann Jacob Saar: Ost-Indianische Funfzehen-Jährige Kriegs-Dienste, 1672, Seite 59-60.
Johann Jacob Saar: Ost-Indianische Funfzehen-Jährige Kriegs-Dienste, 1672, Seite 59-60. [33-59] [33-60]

1659 beendete Johann Jacob Saar seinen fünfzehnjährigen Kriegsdienst in Ost-Indien. 1662 veröffentlichte er seine Erfahrungen und berichtet im Kapitel „Beschreibung der schönen und grossen Insul Ceilon“: „Sonst aber ist nicht nur allein von den Clapperbäumen das gemachte Getränck Siere genennt / davon Ich bald reden will: sondern noch mehr derselben haben Sie / als erstlich den * Massack, das also gemacht wird: Nachdem viel / oder wenig / den wollen / nehmen Sie vier / fünf / sechs Maas Siere, und wann Sie den warm gemacht / thun Sie zwey / drey Maas Arack, wie Brantwein / darein / schlagen in eine Schüssel zwantzig / dreyssig / viertzig / Eyer / und klopfens gar klein / und thun allmählig ein wenig von dem warmen Siere in die Schüssel / rührens aber doch alleweil dabey / daß nicht zusamm lauffe / endlich zwey / drey / Stück Zimmet / und Mußcadnüssen / klein gerieben / darunter / und schütten es alles untereinander / daß es warm getruncken / nicht nur einen trefflichen Geschmack hat: sondern auch mächtig sättiget / und mastet. Fürs ander Vin perle, das ist ein halb Wasser / ein halb Arack, wird miteinander gesotten / mit zwey / drey / Eyern eingeschlagen / Citronen darein gedruckt / Zucker / Zimmet / und Mußcaden-Blumen / zu einen angenehmen Tranck gemachet. Fürs Dritte / † Palebunze getituliret, von halb Wasser / halb Brantwein / dreyssig / viertzig / Limonien / deren Körnlein ausgespeyet werden / und ein wenig Zucker eingeworfen / wie dem Geschmack so angenehm nicht: Also auch der Gesundheit nicht.

* Jürgen Andersen nennet / pag. 10. den Massac, ein Gerücht an Statt der Weinsuppen / und beschreibets auch so: Es werde gemachet aus zwey Theil Wasser / ein Theil Brantwein / etlichen Eyern / Cannel-Pulver / und Zucker mit Brod drein / werde wie ein Weinsuppen gekochet / und gebe Räusche.

† In gantz Indien ist das Getränck gebräuchlich. In Persien auch. Herr vo Mandelslo beschreibt es / wie Ers zu Gamron gefunden / Lib. I. p. m. 25. es werde von starcken Brantwein / Citronensaft / Zucker / und Rosenwasser / untereinander gemischet / mache bald truncken / verursache hitzige Fieber / und rohte Ruhr / daß wann man alsdenn nicht wohl in acht genommen werde / als die Fliegen hinfalle / und sterbe. Jürgen Andersen / Lib. I. p. m. 19. sagt auch: Man nehme halb Brantwein / halb Wasser / geriebene Muscaden-Nüsse / Cannel-Pulver / Zucker / Chinesische kleine Limonien durcheinander gerühret / und davon getruncken.[33-59] [33-60]

Zu einer 1664 stattgefundenen Reise des Monsieur Bernier berichtet ein 1676 erschienenes englisches Buch über die Engländer: „Doch seit der Zeit, in der sie, wie auch die Holländer, dafür gesorgt und befohlen haben, daß ihr Volk nicht so viel Bouleponges trinkt und nicht so oft ans Ufer geht, um die Verkäufer von Arrak und Tabak und die indischen Frauen zu besuchen; und seit sie herausgefunden haben, daß ein wenig Wein aus Bordeaux, von den Kanaren oder aus Chiras ein wunderbares Gegenmittel gegen die schlechte Luft ist; gibt es nicht mehr so viel Krankheit unter ihnen, noch verlieren sie jetzt so viele Männer. Bouleponge ist ein gewisses Getränk aus Arrak, d.h. aus starkem Wasser, schwarzem Zucker, mit dem Saft von Limonenwasser und ein wenig Muskatnuß darauf; es ist angenehm genug für den Geschmack, aber eine Plage für den Körper und die Gesundheit.[8-154]

Anonymus: A constitution of the historie of Monsieur Bernier, Band 4, 1676, Seite 154.
Anonymus: A constitution of the historie of Monsieur Bernier, Band 4, 1676, Seite 154. [8-154]

– „Yet since the time that they have taken care and made orders, as well as the Hollanders, that their people shall not drink so much Bouleponges, nor go so often a shore to visit the Sellers of Arac and Tobacco, and the Indian Women; and since they have found, that a little Wine of Bordeaux, Canary or Chiras is a marvellous Antidote against the ill Air; there is not so much sickness amongst them, nor do they now lose so many men. Bouleponge is a certain beverage made of Arac, that is, of strong water, black sugar, with the Juice of Limon water, and a little Muscadine upon it; which is pleasant enough to the taste, but a plague to the Body and to Health.[8-154]

1670 erscheint in einem Buch für die Damenwelt dieses Rezept: „Um Punch zu machen. Nimm ein Viertel Claret-Wein, ein halbes Pint Brandy, etwas geriebene Muskatnuß, etwas Zucker und den Saft einer Limone und trink es so.[12-155]

Hannah Wooley: The Queen-Like Closet, 1670, Seite 155.
Hannah Wooley: The Queen-Like Closet, 1670, Seite 155. [12-155]

– „To make Punch. Take one Quart of Claret Wine, half a Pint of Brandy, and a little Nutmeg grated, little Sugar, and the Juice of a Limon, and so drink it.[12-155]

 

Erasmus Francisci: Neu-polirter Geschicht- Kunst- und Sitten-Spiegel ausländischer Völcker, 1670, Seite 859.
Erasmus Francisci: Neu-polirter Geschicht- Kunst- und Sitten-Spiegel ausländischer Völcker, 1670, Seite 859. [21-859]

Ebenfalls 1670 berichtet ein deutsches Buch über „die Gasterey“ der Inder: „Gleichwie / zu täglicher Nothdurfft / das Wasser ihr Getränke ist: also wird / bey den Ehren-Gelagen vermöglicher Leute / Persischer Wein getruncken: davon eine Maß von sechs Pfunden zwey Rupien (oder einen Reichsthaler) gilt: denn es gibt / bey ihnen / kein Land-Wein; als der / in Indien / nicht gebauet wird. Neben dem / gebraucht man sich eines / aus Datteln / Zucker / und Palm-Wein gemachten / Brandweins: (a) imgleichen deß Geträncks Palepunz. Welches / wie derselbe Andersen / im 7. Capitel deß Ersten Buchs / gedenckt / bereitet wird / von Wasser und Brandwein (eines so viel als deß andern genommen) mit geriebenen Muscat-Nüssen / Zimmt-Pulver / Zucker / und Sinesischen kleinen Limonien / durcheinander gerühret.[21-859]

1672 wird geschrieben: „Auch der Saft von Limetten ist in Amerika überaus geschätzt für die Herstellung von Punch; ein Getränk, das die meisten dort verwenden, um fröhlich zu sein, und das wichtigste alkoholische Getränk, mit dem sie Fremde und Freunde bewirten. Er wird aus Weingeist (oder sonst mit Rum), Wasser und Zucker zubereitet, mit soviel Saft von Limetten wie nötig, um ihm eine feine Würze oder Schärfe zu verleihen.[13-49] [13-50]

W. Hughes: The American physitian, 1672, Seite 49-50.
W. Hughes: The American physitian, 1672, Seite 49-50. [13-49] [13-59]

– „Also the juyce of Limes is exceedingly much n esteem in America for the making of Punch; a drink which most there use, to be merry withal, and the chiefest liquor they make use of to entertain strangers and friends. It is made of Spirit of Wine (or else with Rum) Water and Sugar, which as much of the juyce of Limes as will give it a fine picquancie or sharpness.[13-49] [13-50]

1698 veröffentlicht John Fryer sein Buch über eine zwischen 1672 und 1681 stattgefundene Reise. Über Goa weiß er zu berichten: „In Nerule wird der beste Arrak oder Nepa de Goa hergestellt, mit dem die Engländer an dieser Küste dieses enervierende alkoholische Getränk namens Paunch (was indisch für fünf ist) aus fünf Zutaten herstellen; so wie die Ärzte ihre Zusammensetzung Diapente nennen; oder aus vier Dingen, Diatesseron.[9-157]

John Fryer: A new account of East-India and Persia, 1698, Seite 157.
John Fryer: A new account of East-India and Persia, 1698, Seite 157. [9-157]

– „At Nerule is made the best Arach or Nepa de Goa, with which the English on this Coast make that enervating Liquor called Paunch (which is Indostan for Five) from Five Ingredients; as the Physicians name their Composition Diapente; or from Four things, Diatesseron.[9-157]

1678 schreibt J. Wolidge: „Pale-Puntz, hier vulgär unter dem Namen Punch bekannt; ein Getränk, das aus Brandy oder Aqua Vitae, Zitronensaft, Orangen, Zucker und ähnlichem zusammengesetzt ist; sehr gebräuchlich unter denjenigen, die die See aufsuchen, wo eine Schale Punch ein übliches Getränk ist.[10-10]

J. Worlidge: Vinetum Britannicum, 1678, Seite 10.
J. Worlidge: Vinetum Britannicum, 1678, Seite 10. [10-10]

– „Pale-puntz, here vulgarly known by the name of Punch; a Drink compounded of Brandy or Aqua Vitae, Juice of Lemons, Oranges, Sugar, and such like; very usual amongst those that frequent the Sea, where a Bowl of Punch is an usual Beverage.[10-10]

1684 berichtet Thomas Tryon über die Westindischen Inseln: „Insbesondere gibt es eine verderbliche Art von Getränk mit großem Ansehen und Gebrauch unter ihnen, genannt PUNCH […] . Diese Art von heißgeliebtem alkoholischen Getränk wird mit Brandy oder Rum, Zucker, Wasser, Limettensaft und manchmal mit Ingwer oder Muskatnüssen hergestellt: Hier sind nun vier oder fünf Zutaten, alle ihrer Natur nach verschieden wie Licht von Dunkelheit, und alle große Extreme in ihrer Art, mit Ausnahme nur des Wassers.[11-111]

– „In particular, there is a pernicions sort of Drink in great Reputation and Use amongst them, call’d, PUNCH […] . This sort of beloved Liquor is made of Brandy or Run, Sugar, Water, Lime-Iuice, and sometimes Ginger or Nutmegs: Now here are four or five Ingredients, all of as different Natures as Light is from Darkness, and all great Extreams in their kind, except only the Water.[11-111]

Henry Mundy: Opera omnia medico-physica, 1685, Seite 347.
Henry Mundy: Opera omnia medico-physica, 1685, Seite 347. [19-347]

1685 berichtet Henry Mundy, Palopunzia sei bei den Indern beliebt und werde aus Limonensaft, Rosenwasser und Arrak zubereitet, wobei die Europäer auch Branntwein nähmen. Insbesondere Seeleute und Kaufleute tränken diese Mischung. [19-347] Er verwendet alternativ die Bezeichnung Palopuntz und Punch. [19-334]

Henry Mundy: Opera omnia medico-physica, 1685, Seite 334.
Henry Mundy: Opera omnia medico-physica, 1685, Seite 334. [19-334]

– „CElebris cinnus apud Indos est palopunzia; quam è Limonum sylvestrum succo, aquâ rosaceâ, & suâ uraquâ componunt, pro uraquâ Europaei spiritum vini substituunt, quibus est potus nauticus: cui nautae, & mercatores potissimùm indulgent.[19-347] – „In potu nautico dicto Palopuntz, nostris punch, succus limonum sylvestrium est basis, cui vim inebriantem arracke, seu spiritus vini afferunt, saccharum aciditatem mitigat.[19-334]

1688 ist William Dampier auf der Insel Pulo Dinding an der Küste von Malakka und berichtet: „Der Gouverneur traf sie bei der Landung und führte sie in den Speisesaal, von dem ich sprach, wo sie den Gouverneur mit Punch aus Brandy, Zucker und Limettensaft bewirteten, den sie von Bord mitbrachten“. [26-174]

William Dampier: The Supplement of the Voyage round the World, Vol. II part I, 1699, Seite 174.
William Dampier: The Supplement of the Voyage round the World, Vol. II part I, 1699, Seite 174. [26-174]

– „The Governor met them at landing, and conducted them into the Dining Room I spoke of, where they treated the Governor with Punch, made of Brandy, Sugar, and Lime-juice, which they brought with them from aboard“. [26-174]

1694 wird ein Rezept mit genauen Mengenangaben veröffentlicht: „§3. Wenn du eine angenehme und wohltuende Art von Punch herstellen willst, mußt du ihn mit den folgenden Mengen zusammenstellen. Gutes Wasser ein Quart : erlesener und reiner Limettensaft, fast ein halbes Pint : doppelt raffinierter Zucker, ein dreiviertel Pfund : Zucker mischen und vollkommen auflösen : dann französischen Brandy ein volles Pint hinzufügen; und wenn es gefällt, eine geriebene Muskatnuß.[14-759]

William Salmon: Pharmacopoeia Bateana, 1694, Seite 759.
William Salmon: Pharmacopoeia Bateana, 1694, Seite 759. [14-759]

– „§3. If you would make a pleasant and grateful sort of Punch, you must compose it with the following quantities. … Fair Water a Quart: choiee and pure Lime Juice, almost half a Pint : double refined Sugar, three quarters of a Pound : mix and perfectly dissolve the Sugar : then add French Brandy a full Pint; and if you so please one Nutmeg grated.[14-759]

1707 schreibt Hans Sloane über die Westindischen Inseln „Das geläufige berauschende alkoholische Getränk der alltäglicheren Art ist der Rum-Punch, zu dessen Zusammensetzung Rum, Wasser, Limettensaft, Zucker und ein wenig Muskatnuß, oben darauf geschabt, gehören.[15-xxviiii]

Hans Sloane: A voyage to the islands Madera, Barbados, Nieves, S. Christophers and Jamaica, 1707, Seite xxviiii.
Hans Sloane: A voyage to the islands Madera, Barbados, Nieves, S. Christophers and Jamaica, 1707, Seite xxviiii. [15-xxviiii]

– „The common fuddling Liquor of the more ordinary sort is Rum-Punch, to the composition of which goes Rum, Water, Lime-juice, Sugar, and a little Nutmeg scrap’d on the top of it.[15-xxviiii]

1708 berichtet John Oldmixon über die Westindischen Inseln: „Die eher sanguinischen Menschen bewirten sich gegenseitig mit Punch, hergestellt aus den besten Zutaten, Zitronen, doppelt raffiniertem Zucker, Quellwasser und richtigem französischen Brandy.[16-115]

Anonymus (John Oldmixon): The British empire in America, 1708, Seite 115.
Anonymus (John Oldmixon): The British empire in America, 1708, Seite 115. [16-115]

– „The more sanguine People entertain one another with Punch, made of the best Ingredients, Lemons, double refin’d Sugar, Spring-Water, and right French Brandy.[16-115]

Nach Aussagen eines Freibeuters wurde Punch auch heiß getrunken. 1724 wird berichtet: „Bei seiner Ankunft hier gab Captain Hawkins der Öffentlichkeit die folgenden weiteren Einzelheiten bekannt, nämlich […]“ [17-151] „Am Morgen erkundigen sie sich, wer in der letzten Nacht betrunken war, und wer auch immer durch Abstimmung gewählt wurde, muß entweder vier Stunden lang am Mastkopf sein, oder die zehnhändige Peitsche [Anmerkung: Richtige Übersetzung von ‚Copty‘?] erhalten (oder zehn Schläge auf das Hinterteil), von der gesamten Wache. … Sie lassen den Mann am Mastkopf nur selten auskühlen,  sondern weisen ihn an, ein Seil herunterzulassen, um einen heißen Punch hochzuziehen, ein alkoholisches Getränk, das jeder Mann am frühen Morgen trinkt. Sie leben den ganzen Tag sehr fröhlich; bei den Mahlzeiten überwacht der Steuermannsmaat den Koch, um zu sehen, wie die Zuteilungen gleichmäßig auf jede Messe verteilt werden; ob sie betrunken oder nüchtern waren, ich habe sie nie auf eine andere Gesundheit als die von König George trinken hören.[17-153]

Anonymus: The political state for the month of August 1724, Seite 153.
Anonymus: The political state for the month of August 1724, Seite 153. [17-153]

– „Upon his Arrival here, Captain Hawkins gave the Publick the following further Particulars, viz. […][17-151]In the Morning they enquire who was drunk the last Night, and whosoever is voted so, must either be at the Mast-Head four Hours, or receive a Tenhanded Copty, (or ten Blows on the Breech,) from the whole Watch. … They seldom let the Man at the Mast-Head cool upon it, but order him to let down a Rope to hawl up some hot Punch, which is a Liquor every Man drinks early in the Morning. They live very merrily all Day; at Meals the Quarter-Master overlooks the Cook, to see the Provisions equally distributed to each Mess; whether they were drunk or sober, I never heard them drink any other Health than King George’s.[17-153]

1713 bricht man zu einer Reise um die Welt auf, erreicht 1714 die Marianen und schreibt: „Wir bevorraten uns ebenfalls mit Orangen und Zitronen, und da wir eine große Menge sehr guter Limetten kauften, stellten wir drei oder vier Hogsheads Limettensaft her; das war eine große Erleichterung für unsere Männer in der heißen Jahreszeit, um ihn mit ihrem Wasser zu mischen; was die Herstellung von Punch anbelangt, so hatten wir etwas Arrak und etwas Zucker, aber keines von beiden in so großer Menge, daß wir viel Punch vor dem Mast hätten herstellen können.[28-119] Ein Hogshead entspricht übrigens rund 285 Liter. [29]

Anonymus: A new voyage round the world, 1725, Seite 119.
Anonymus: A new voyage round the world, 1725, Seite 119.“ [28-119]

– „We stor’d our selves likewise with Oranges and Lemons, and buying a great Quantity of very good Limes, we made three or four Hogsheads of Limejuice; which was a great Relief to our Men in the hot Season, to mix with their Water; as for making Punch, we had some Arrack and some Sugar, but neither of them in any Quantity, so as to have much Punch made afore the Mast.[28-119]

Guy Miege: Des Herrn Guy Miege Geist- und Weltlicher Staat von Groß-Britannien und Irrland nach der gegenwärtigen Zeit, 1718, Seite 361.
Guy Miege: Des Herrn Guy Miege Geist- und Weltlicher Staat von Groß-Britannien und Irrland nach der gegenwärtigen Zeit, 1718, Seite 361. [20-361]

1718 wird über England geschrieben: „Man machet auch einen guten Aepffel-Wein und den Englischen Puntsch, welcher aus Frantz-Brandewein, Wasser, Zucker und Limonien-Safft bestehet, nebst vielen andern starcken und wohlschmackigten liquoribus.[20-361]

Franz Ernst Brückmann: Catalogvs exhibens appellationes et denominationes omnivm potvs generum, 1722, Seite 87.
Franz Ernst Brückmann: Catalogvs exhibens appellationes et denominationes omnivm potvs generum, 1722, Seite 87. [18-87]

1722 schreibt Franz Ernst Brückmann, daß Palopuntz, Puncq, Punch oder Puntsch ein Getränk der Seeleute sei und mit Branntwein, Wasser, Zucker, Zitronensaft zubereitet werde. Er verweist auf seinen Eintrag für Palopuntz, in dem er ergänzt, man könne anstelle gewöhnlichen Wassers auch Rosenwasser verwenden, und daß die Inder Arrak statt Branntwein nähmen. [18-87]  [18-75]

Franz Ernst Brückmann: Catalogvs exhibens appellationes et denominationes omnivm potvs generum, 1722, Seite 75.
Franz Ernst Brückmann: Catalogvs exhibens appellationes et denominationes omnivm potvs generum, 1722, Seite 75. [18-75]

– „PUNCQ, PUNCH, PUNTSCH, est potus gentis nauticae fortis & vinosus, multarum virium, magnae efficaciae, valde inebrians, paratus ex spiritu vini, aqua, saccharo & mali citrei succo. vid. Palopuntz[18-87] und „PALOPVNTZ vel PALOPVNZIA, est potus nauticus generosus es succo Limonum sylvestrium, spiritu vini, saccharo & aqua vel simlici vel rosacea, vel alia destillata paratus, vulgo PUNCH & PUNCQ. Indi, loco spiritus ini, suam Uraquam substituunt.[18-75]

Ein Kochbuch des Jahres 1723 weist an: „Um den Punch Royal zu machen. Nimm drei Pinten vom besten Brandy, ebensoviel Quellwasser, eine Pinte oder mehr vom besten Limettensaft, ein Pfund doppelt raffinierten Zucker. Dieser Punch ist besser als ein schwächerer Punch, da er den Kopf nicht so leicht beeinträchtigt, da die Menge des Limettensaftes größer ist als gewöhnlich, und er ist dankbarer und angenehmer für den Magen.[27-#266]

John Nott: The Cook's and Confectioner's Dictionary, 1723, #266.
John Nott: The Cook’s and Confectioner’s Dictionary, 1723, #266. [27-#266]

– „To make Punch-Royal. TAKE three Pints of the best Brandy, as much Spring-water, a Pint or better of the best Lime-juice, a Pound of double refin’d Sugar. This Punch is better than weaker Punch, for it does not so easily afect the head, by reason of the large Quantity of Lime-juice more than common, and it is more grateful and comfortable to the Stomach.[27-#266]

1725 schreibt Nicholas Robinson: „Punch ist das letzte alkoholische Getränk, das ich beachten werde. Die Zutaten sind Brandy, Arrak oder Rum, warmes oder kaltes Wasser, Zitronensaft, Zucker, und manchmal wird etwas Milch hinzugefügt, was ihn als Milchpunch kennzeichnet. Und in der Tat ist dies ein alkoholisches Getränk, das nicht nur sehr angenehm ist, sondern sich in seiner Wirkung kaum von Wein unterscheidet;[23-216]

Nicholas Robinson: A new theory of physick and disieases. 1725, Seite 216.
Nicholas Robinson: A new theory of physick and disieases. 1725, Seite 216. [23-216]

– „Punch is the last Liquor I shall take notice of. The Ingredients are Brandy, Rack, or Rum, Water warm or cold, Lemon-juice, Sugar, and sometimes a little Milk is added, which denotes it Milk-Punch. And, indeed, this is a Liquor not only very pleasant, but little differing in its Effects from Wine;[23-216]

1728 schreibt Ephraim Chambers in seiner Cyclopaedia: „PUNCH, ist auch eine Art gemischtes Getränk, das in England und insbesondere in den maritimen Teilen davon häufig vorkommt; anderswo ist es wenig bekannt. Siehe DRINK. Seine Basis ist Quellwasser, das kühler, erfrischender und säurebetonter wird mit Zitronensaft, und wiederum, nach Geschmack  mit feinem Zucker  gesüßt, das ergibt, was man Sherbet nennt; dazu wird eine angemessene Menge eines alkoholischen Getränks, wie Brandy, Rum oder Arrak hinzugefügt; mit diesem beginnt der Punch. Mehrere Autoren verurteilen die Verwendung von Punch als schädlich für das Gehirn und das Nervensystem. – Dr. Cheyne beharrt darauf, daß es nur einen einzigen gesunden Inhaltsstoff enthält, den einige nun auszulassen beginnen, nämlich das bloße Element. Siehe WASSER, BRANDY, RUM, ARRAK, ZUCKER &c. Die Proportionen der Inhaltsstoffe sind unterschiedlich; normalerweise sind Brandy und Wasser in gleichen Mengen vorhanden. Einige verwenden anstelle von Zitronensaft Limettensaft, womit man das macht, was man Punch Royal nennt; von dem festgestellt wird, daß er weniger verantwortlich dafür ist, den Kopf zu beeinträchtigen, und daß er auch für den Magen wohltuender ist.[30-910]

Ephraim Chambers: Cyclopaedia, 1728, Seite 910.
Ephraim Chambers: Cyclopaedia, 1728, Seite 910. [30-910]

– „PUNCH, is also a sort of compound Drink, frequent in England, and particularly about the Maritime Parts thereof; tho‘ little known elsewhere. See DRINK. Its basis is Spring-Water, which being rener’d cooler, brisker, and more acid with Lemon-Juice, and sweeten’d again to the Palate with fine Sugar, makes what they call Sherbet; to which a proper Quantity of a spirituous Liquor, as Brandy, Rum, or Arrac being super-added; the Liquor commences Punch. Several Authors condemn the Use of Punch as a prejudicial to the Brain, and nervous System. – Dr. Cheyne insists that there is but one wholesome Ingredient in it, which some now begin to leave out, viz. the mere Element. See WATER, BRANDY, RUM, ARRAC, SUGAR &c. The proportions of the Ingredients are various; usually the Brandy and Water are in equal Quantities. Some, instead of Lemon-Juice, use Lime-Juice, which makes what they call Punch Royal; found less liable to affect the Head, as well as more grateful to the Stomach.[30-910]

Der aufmerksame Leser wird aufgemerkt haben. Warum sollte laut Dr. George Cheyne nur Wasser gesund sein, und nicht auch der Zitronensaft? Die Beantwortung dieser Frage wird einfach, wenn man  seine Abhandlung liest: „Der andere Hauptteil der Komposition ist der Saft von Orangen und Zitronen. Und wenn wir bedenken, daß eine Zitrone oder Orange niemals über halbe Meere zu uns transportiert werden könnte, ohne zu verfaulen oder zu verderben, wenn sie ganz reif gepflückt ist, sollten wir keine großartige Meinung von ihren Säften haben. Jeder spanische oder portugiesische Händler kann uns mitteilen, daß sie grün gepflückt werden müssen, oder mindestens einen Monat, bevor sie reif sind, sonst sind sie nicht geeignet, über die Weltmeere transportiert zu werden. Die Seeluft, und daß sie dicht verschlossen sind, verleiht ihnen die goldgelbe Farbe, die wir so sehr bewundern. […] Die beiden verbleibenden Zutaten sind Zucker und Wasser; und diese werde ich den Punch-Trinkern überlassen und ihnen allen Nutzen daraus ziehen lassen“. [5-56] [5-57] [5-59]

George Cheyne: An essay of health and long life. 1724, Seite 56, 57, 59.
George Cheyne: An essay of health and long life. 1724, Seite 56, 57, 59. [5-56] [5-57] [5-59]

– „The other principal Part of the Composition is the Juice of Oranges and Lemons. And if we consider, that a Lemon or Orange could never be transported half Seas over to us, without rotting or spoiling, if gathered when wholly ripe, we should have no great Opinion of their Juices. Every Spanish or Portugal Merchant can inform us, that they must be gathered green, or at least a Month before they are ripe, else they are not fit to be sent beyond the Seas. The Sea-Air, and their being shut up close, gives them that golden yellow Colour, we so much amire. […] The two remaining Ingredients, are Sugar and Water; and these I will give up to the Punch-Drinkers, and allow them all the Benefit of them“. [5-56] [5-57] [5-59]

I. D. Kohl: Epistola itineraria LII. de mumia brvnsvicensivm, 1736, Seite 24.
I. D. Kohl: Epistola itineraria LII. de mumia brvnsvicensivm, 1736, Seite 24. [22-24]

 

1736 schreibt I. D. Kohl in einer Fußnote: „Punch, Puncq, Puntsch, ist ein starckes Geträncke der Schiffer / einem Wein ähnlich wird aus Brantwein / Wasser / Citronen-Safft und Zucker bereitet.[22-24]

Anonymus: Neu-gefundenes Eden, 1737, Seite 198.
Anonymus: Neu-gefundenes Eden, 1737, Seite 198. [31-198]

Ein 1737 erschienenes Buch über die nordamerikanischen Kolonien berichtet „Endlichen hat man alerhand fürtreffliches Bier aus Engelland / darunter so starckes / als der stärckste Wein. Man macht auch ein gar gutes / angenehmes und gesundes Tranck / welches man Punch nennet / das auf folgende Weise gemacht wird / nemlich man nimmt zwey oder drey Bouteille Wasser / nachdem man das Tranck starck oder schwach haben will / eine Fläschen oder Bouteille Brandtenwein / den Safft von 6 oder 12 Zitronen / welchen man durch ein sauberes Tuch oder Leinwath macht paßieren / ein Pfund minder oder mehr Zucker / nach dem man es süß haben will / dises alles mischet man under einander / endlichen wird noch ein wenig Mußcatnuß darauf geschabet / wornach man ein gar angenehmes Tranck hat.[31-198]

Was ist ein Punch?

Bevor wir mit einer allgemeinen Analyse beginnen, sollten wir unseren Blick noch einmal auf die ersten vier Punch-Rezepte werfen. Sie sind in ihrer Art jeweils besonders und voneinander verschieden, und ein Blick lohnt sich.

Der Punch im Speziellen

Johann Albrecht von Mandelsloh

Johann Albrecht von Mandelsloh.
Johann Albrecht von Mandelsloh. [3]

1638 berichtete Albrecht Mandelsloh: „Palepuntz …, eine Art Getränk, das aus Aquavitae, Rosenwasser, Zitronensaft und Zucker besteht.[7-18]

An diesem Rezept ist die Zugabe von Rosenwasser äußerst bemerkenswert. Es erscheint dem Uneingeweihten rätselhaft, was dieses darin zu suchen hat. Doch mit den in den vorherigen Kapiteln gemachten Erklärungen wird klar, daß es sich bei dem von ihm genannten Punch um nichts anderes als eine alkoholische traditionelle indische Limonade handelt. Solch eine Limonade bereitete man in Indien auch mit Rosenwasser zu.

Jürgen Andresen

1644 beobachtete Jürgen Andresen: Für „Palipuntz … Man nimpt halb Brandwein / halb Wasser / geriebene Muscaten Nüsse / Cannel-Pulver / Zucker / Chinesische kleine Limonien durcheinander gerühret“. [24-10]

Interessant hieran finden wir, daß es anscheinend so ausgemacht nicht ist, daß man nur Zitrussaft in einem Punch einsetzen darf. Offensichtlich kann man die ganze Frucht verwenden.

Ein weiterer Unterschied zu den Angaben des Johann Albrecht von Mandelsloh ist die Verwendung von Gewürzen. Wir hatten bereits dargelegt, daß der Punch auf traditionelle indische Limonaden zurückgeht. Diese werden und wurden immer mit Gewürzen zubereitet. Deshalb postulieren wir, daß ursprünglich in einen Punch Gewürze gehören. Betrachtet man die überlieferten Rezepte, die wir im folgenden noch statistisch auswerten werden, so zeigt sich jedoch, daß Punch mal mit, mal ohne Gewürze zubereitet wurde. Das Fehlen der Gewürze mag damit erklärbar sein, daß insbesondere fernab von Indien Gewürze teuer waren. Sie waren gewissermaßen das Gold des 17. Jahrhunderts, und man führte Kriege um sie, um sich das Monopol darauf zu sichern. Beispielsweise konnte Muskat in Europa zu einem Preis verkauft werden, der das Sechzigtausendfache seines Einkaufspreises am Ort seines Ursprungs betrug. [2] Als sich Mitte des 17. Jahrhunderts Punch von den londoner Docks aus in die englische Gesellschaft verbreitete, [2] sollte es uns deshalb nicht verwundern, wenn man die Gewürze auch wegließ.

Richard Ligon

1647 bereitet Richard Ligon den Punch auf andere Art und Weise zu, „er wird aus Wasser und Zucker hergestellt, welche zusammengegeben werden, und nach zehn Tagen Stehen lassens sehr stark sein wird“. [25-32]

Diese Beschreibung deutet an, daß es bei den Engländern keineswegs immer klar war, was unter einem Punch zu verstehen sei. Auf Barbados bezeichnete man damit nämlich einfach nur vergorenes Zuckerwasser. Dieses mag dafür sprechen, daß der Punch keine englische Erfindung ist – denn dann hätte sicherlich jeder Engländer genau gewußt, was es ist -, sondern ein aus Indien übernommenes Getränk, das in der damaligen Zeit eine gewisse Popularität erlangte, und es noch nicht ganz klar war, was es sei.

François La Boullaye-Le-Gouz

François Le Gouz de La Boullaye.
François Le Gouz de La Boullaye. [1]

1653 erklärt François La Boullaye-Le-Gouz:  „Bolleponge …, welches … aus Zucker, Zitronensaft, Branntwein, Mukatblüte und geröstetem Gebäck zubereiten.[6-516]

Wieso schreibt François La Boullaye-Le-Gouz im Jahr 1653, Punch werde mit einem „biscuit rosty“ serviert, [6-516] und warum schwammen in Admiral Russells Punch-Brunnen geröstete Kekse, „toasted biscuits“? Zunächst einmal: Was mag das überhaupt sein? Es wird wohl irgendeine Art von geröstetem Brot oder Gebäck sein, und wenn man an das Umfeld der Marine denkt, vielleicht so etwas wie Schiffszwieback.

Interessant zur Klärung der Frage, welchen Zweck dieses geröstete Brot hatte, ist ein Buch aus dem Jahr 1737, das sich mit dem Bierbrauen beschäftigt. Der Autor beschreibt im Zusammenhang mit dem Einsatz von Weizen beim Brauen, daß manche beispielsweise einen Sack Weizen in den Kessel hängten, um die „salzsauren Eigenschaften“, „the saline acid qualities“, des Bieres, der Hefe und des Hopfens zu absorbieren, „wie ein Toast aus Brot in Punch oder Bier gegeben wird, dessen alkalische hohle Natur in beiden die säurehaltigen Partikel anzieht und einlagert, wie der Verzehr des berauschenden Toasts beweist; und deshalb sagt der Franzose, daß die Engländer Recht haben, wenn sie einen Toast in den Likör geben, aber Narren sind, wenn sie ihn essen.[32-55] [32-56]

Anonymus: The London and country brewer, 1737, Seite 55-56.
Anonymus: The London and country brewer, 1737, Seite 55-56. [32-55] [32-56]

– „Others there are, that will hang a Bag of Wheat in the Vessel, that it may not touch the Bottom; but, in both Cases, the Wheat is discovered to absorb and collect the saline acid Qualities of the Beer, Yeast, and Hop, by which it is impregnated with their sharp Qualities; as a Toast of Bread is put into Punch or Beer, whose alcalous hollow Nature will attract and make a Lodgment of the acid strong Particles in either, as is proved by eating the inebriating Toast; and therefore the  Frenchman says, the English are right in putting a Toast into the Liquor, but are Fools for eating it[32-55] [32-56]

Diese Beschreibung bestätigt, daß die Zugabe eines gerösteten Brotes zu Punch oder Bier so selten nicht gewesen ist, sondern vielmehr etwas typisch Englisches.

Der Punch im Allgemeinen

Doch kommen wir nun zum Hauptthema dieses Teils. Was muß man unter einem Punch verstehen? Um diese Frage beantworten zu können, müssen wir die überlieferten Angaben statistisch erfassen. Zunächst einmal scheint die Begrifflichkeit nicht immer klar definiert gewesen zu sein, denn sonst hätte Richard Ligon auf Barbados darunter nicht eine fermentierte Mischung aus Wasser und Zucker verstanden. Doch dies ist ein Einzelfall, den wir zwar in Erinnerung behalten sollten, der aber für das Gesamtergebnis nicht ausschlaggebend ist und den wir in der Analyse ausschließen sollten.

Für die Analyse teilen wir die ersten einhundert Jahre in zwei Bereiche auf, der erste reicht von 1638 bis 1699, der zweite von 1700 bis 1737.

Branntwein, Zitrusfrucht und Zucker

Punch 1638-1737 - Formeln.
Punch 1638-1737 – Formeln.

Lassen wir die Angaben von Richard Ligon einmal außen vor, so verlangen alle Rezepturen nach einem Branntwein. Sie verlangen auch nach einer Zitrusfrucht, wobei einmal dahin gestellt sein mag, welche Varietät an Zitrone oder Limette genau gemeint war, denn man wird ohnehin das verwendet haben, was gerade verfügbar war. Nur in einem Rezept verwendet man zusätzlich auch die Orange. Die Frage, ob man nur den Saft oder die ganze Frucht verwendete, vielleicht sogar zusammen mit Zucker als Sherbet vorbereitet, ist eine Frage, die an dieser Stelle nicht beantwortet werden soll, und vermutlich auch nicht beantwortet werden kann, da sich anfänglich diese Frage bei der Zubereitung einfach nicht stellte, sondern sich erst im Laufe der Zeit, bei der Perfektionierung der Punchrezeptur, ergab. Alle bis auf eine Rezeptur verlangen auch den Einsatz von Zucker.

Die Verdünnung

Punch 1638-1737 - Verdünnung.
Punch 1638-1737 – Verdünnung.

Bei der Verdünnung wird es schon interessanter, insbesondere in der frühen Phase wird sie nicht immer angegeben. Vermutlich wird man es als etwas Selbstverständliches angesehen haben und deshalb hat man das Wasser nicht erwähnt. Dafür spricht auch, daß sich Punch unserer Erkenntnis nach aus der Limonae entwickelt hat. Wenn wir dies so annehmen, so kann man feststellen, daß der Alkoholgehalt des Branntweines immer reduziert wurde. Alternativ zu Wasser wurde jedoch auch Rosenwasser und sogar Rotwein verwendet. Getrunken wurde der Punch heiß oder kalt, wobei kalt hier nicht bedeutet, daß man ihn auf Eis gerührt hätte, denn dieses war auf den Schiffen oder in Indien nicht verfügbar. Diese Mode kam erst später auf.

Das Gewürz

Punch 1638-1737 - Vereinfachte Formeln.
Punch 1638-1737 – Vereinfachte Formeln.

Gemeinhin sagt man, Gewürz sei die fünfte Zutat des Punches. Tatsächlich war es so, daß Gewürze in der Mehrheit der Fälle nicht angegeben wurden. Als Gewürz wurde hauptsächlich Muskat genannt, aber auch Zimt wurde genannt. Sogar Ingwer war eine Alternative. Grund hierfür wird wohl – wie bereits dargelegt – die schlechtere Verfügbarkeit derselben oder aber auch deren Kostspieligkeit gewesen sein.

Zusammenfassung

Zusammenfassend kann man verallgemeinernd deshalb feststellen, daß es verschiedene Arten von Punch gab. Sie waren zum einen gewürzt oder nicht, zum anderen verwendete man zur Verdünnung Wasser oder auch vereinzelt Rosenwasser oder Wein.

Zum einen das, was wir als einen gewürzten Punch, auf englisch wäre dies ein „spiced punch“, bezeichnen, nämlich eine Kombination aus Branntwein, Wasser, Zitrus, Zucker und Gewürz, zum andern auch die ungewürzte Version, der einfache Punch, auf englisch der „plain punch“. Man trank den Punch sowohl kalt als auch heiß.

Quellen
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  2. http://www.drinkingcup.net/history-punch-part-1/ A history of punch – part 1: Sailors, Sack and the number five.
  3. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:PPN663954207_Bildnis_von_Johann_Albertus_von_Mandelslo.jpg Bildnis von Johann Albertus von Mandelslo.
  4. https://de.wikipedia.org/wiki/Johann_Albrecht_von_Mandelslo Johann Albrecht von Mandelso.
  5. https://archive.org/details/b30505161/page/54/mode/2up?q=punch George Cheyne: An essay of health and long life. London, 1724.
  6. https://archive.org/details/gri_voyagesetobs00lego?q=Bolleponge François La Boullaye-Le-Gouz: Les voyages et observations dv sievr de La Bovllaye-Le-Govz, gentil-homme angevin, où sont décrites les religions, gouuernemens & situations des états & royaumes d’Italie, Grece, Natolie, Syrie, Palestine, Karamenie, Kaldée, Assyrie, grand Mogol, Bijapour, Indes orientales des Portugais, Arabie, Egypte, Hollande, grande Bretagne, Irlande, Dannemark, Pologne, Isles & autres lieux d’Europe, Asie & Affrique, où il a séjourné, le tout enrichy de figures. Paris, 1653.
  7. https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.31822038219002&view=1up&seq=478&q1=palepuntz  Adam Olearius: The voyages & travels of the ambassadors from the Duke of Holstein, to the Great Duke of Muscovy, and the King of Persia. Begun in the year M.DC.XXXIII. and finished in M.DC.XXXIX. Containing a complete history of Muscovy, Tartary, Persia, and other adjacent countries. With several publick transactions reaching neer the present times; in seven books. London, 1662. Darin: Mandelslo’s Travels into the Indies. 
  8. https://archive.org/details/historyoflaterev34bern/page/154/mode/2up?q=bouleponges Anonymus: A constitution of the historie of Monsieur Bernier, concerning the empire of the great Mogol. Particularly a relation of the vojage made A. 1664 by the great Mogol Aurenge Zebe, marching with his Army from Debly to Lahor, from Lahor to Bember, and from Bember to the Kingdom of Kachemire, by the Mogols called the Paradise of the Indies. Tome IV. London, 1676.
  9. https://archive.org/details/anewaccounteast00whitgoog/page/n193/mode/2up?q=paunch John Fryer: A new naccount of East-India and Persia in eight letters being nine years travels, begun 1672. And finished 1681. London, n1698.
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  12. https://books.google.de/books?id=kY5mAAAAcAAJ&printsec=frontcover&dq=%22The+Queen-like+Closet%22&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwi96uOsut7rAhWLjqQKHVnkCmQQ6AEwBHoECAQQAg#v=onepage&q=punch&f=false Hannah Wooley: The Queen-Like Closet; or, Rich Cabinet: Stored with all manner of Rare Recipes for Preserving, Candying & Cookery. Very Pleasant and Beneficial to all Ingenious Persons of the Female Sex. London, 1670.
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  22. https://books.google.de/books?id=EtxPAAAAcAAJ&pg=RA25-PA24&dq=puntsch&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjIv8CH8uDrAhUBDuwKHa2xAQU4RhDoATADegQIBxAC#v=onepage&q=puntsch&f=false I. D. Kohl: Epistola itineraria LII. de mumia brvnsvicensivm. Wolfenbüttel, 1736.
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  25. https://archive.org/details/trueexacthistory00ligo/page/32/mode/2up?q=punch Richard Ligon: A trve & exact history of the island of Barbados. Illustrated with a mapp of the island, as also the principall trees and plants there, set forth in their ue proportions and shapes, drawne out by their severall and respective scales. Together with the ingenio that makes the sugar, with the plots of the severall houses, roomes, and other places, that are used in the whole processe of sugar-making; viz. the grinding-room, the boyling-room, the filling-room, the curing-house, still-house, and furnaces; all cut in copper. London, 1657.
  26. https://archive.org/details/anewvoyageround00knapgoog/page/n188/mode/2up?q=punch William Dampier: The Supplement of the Voyage round the World. Daraus: Vol. II part I. His Voyage from Achin in Sumatra, to Tonquin, and other places in the East-Indies. London 1699.
  27. https://archive.org/details/cooksandconfect00nottgoog/page/n437/mode/2up?q=punch John Nott: The Cook’s and Confectioner’s Dictionary: Or, the Accomplish’d Housewife’s Companion. London, 1723.
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  29. https://de.wikipedia.org/wiki/Hogshead_(Einheit) Hogshead (Einheit).
  30. https://archive.org/details/Cyclopediachambers-Volume2/page/n191/mode/2up/search/punch?q=punch E. Chambers: Cyclopaedia: or, an universal dictionary of arts and sciences; containing the things signify’d thereby, in the several arts, both liberal and mechanical, and the several sciences, human and divine: The figures, kinds, properties, productions, preparations, and uses of things natural and artificial; The rise, progress, and state of things ecclesiastical, civil, military, and commercial: With the several systems, sects, opinions, &c. among philosophers, divines, mathematicians, physicians, antiquaries, criticks, &c. Volume the second. London, 1728.
  31. https://archive.org/details/neugefundenesede00byrd/page/198/mode/2up?q=punch Anonymus: Neu-gefundenes Eden. Oder: Außführlicher Bericht von Sud- und Nord-Carolina, Pensilphania, Mary Land, & Virginia. Entworffen durch zwey in dise Provintzen gemachten Reisen, Reiß-Journal, und ville Brieffen, dardurch der gegenwärtige Zustand diser Länderen warhafftig entdecket, und dem Nebenmenschen zu gutem an Tag gelegt wird. Samt beygefügtem Anhang, oder freye Unterweisung zu dem verlohrnen, nun aber wieder gefundenen Lapide Philosophorum, dardurch man bald zur Vergnügung, und wahrer Reichthum gelangen kan. 1737.
  32. https://archive.org/details/b30541414/page/n65/mode/2up?q=punch Anonymus: The London and country brewer. Part I, The third edition. London, 1737.
  33. http://www.deutschestextarchiv.de/book/view/saar_kriegsdienste_1672/?hl=Zucker&p=73 Johann Jacob Saar: Ost-Indianische Funfzehen-Jährige Kriegs-Dienste. Nürnberg, 1672.

explicit capitulum
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über

Hallo, ich bin Armin, und in meiner Freizeit als Blogger, freier Journalist und Bildungstrinker möchte ich die Barkultur fördern. Mein Schwerpunkt liegt auf der Recherche zur Geschichte der Mischgetränke. Falls ich einmal eine Dir bekannte Quelle nicht berücksichtigt habe, und Du der Meinung bist, diese müsse berücksichtigt werden, freue ich mich schon darauf, diese von Dir zu erfahren, um etwas Neues zu lernen.

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