Manhattan. Beitragsbild. © Le Lion - Swetlana Holz.

Manhattan Cocktail

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Der Manhattan Cocktail ist ein Meilenstein der Cocktailgeschichte. In ihm wird erstmals Wermut eingesetzt, um den Cocktail zu modifizieren. Erfunden hat ihn wohl George Black in seinem „Manhattan Inn”. Wir gehen ausführlich auf die Komponenten des Drinks ein und darauf, wie er sich im Laufe der Zeit veränderte.

Manhattan. © Le Lion - Swetlana Holz.

Manhattan. © Le Lion – Swetlana Holz.

60 ml Lot 40 Rye
30 ml Antica Formula
1 Dash Dead Rabbit Orinoco Bitters

Zubereitung: Gerührt. Wahlweise mit eingelegten Kirschen garnieren.

Einleitung

Manhattan Cocktail

Die erste Abbildung eines Manhattan Cocktails aus Harry Lamores Buch „The Bartender or How to Mix Drinks“ aus dem Jahr 1888.

Der Manhattan Cocktail ist einer der Schlüsselcocktails der Bargeschichte und stellt einen Meilenstein in der Entwicklung der gemixten Drinks dar. Ursprünglich wurde ein Cocktail aus einer Spirituose jeglicher Art, Zucker, Wasser und Bitters zubereitet. [1-xii] [1-2] Eis kam erst in den 1830er Jahren hinzu, doch dann geschah lange Zeit nicht viel. So kennt Jerry Thomas in seinem 1862 erschienenen Buch „How to Mix Drinks” nur zehn echte Cocktails, also Cocktails, die dieser klassischen Definition entsprechen. [1-xii]

Einen wesentlichen Beitrag zur Fortentwicklung der Cocktails sollte Wermut spielen. Um 1840 erreichte der erste italienische Wermut die USA [1-7], der erste französische erreicht New York 1844. [1-8] [47] Doch bis zum Einsatz in Cocktails dauert es noch länger. Jerry Thomas verwendet ihn 1862 noch nicht. [1-9] Der erste Cocktail, in dem Wermut zum Einsatz kommt, ist der Vermouth Cocktail. In ihm übernimmt der Wermut die Rolle der Basisspirituose, und er wird 1869 in „Haney’s Steward & Barkeeper’s Manual” publiziert. [33] Kurz darauf erscheint der erste Manhattan Cocktail, und mit ihm ändert sich das Verständnis darüber, was ein Cocktail ist, grundlegend. Erstmals wird Wermut eingesetzt, um den Cocktail zu modifizieren. Dies ist ein Wendepunkt in der Bar-Geschichte und macht den Manhattan Cocktail zu einem Meilenstein. Es dauert nicht lange, und der Martinez Cocktail (der in späteren Zeiten auch Martini Cocktail genannt wird) erscheint auf der Bildfläche.

Durch den Einsatz eines modifizierenden Elementes in einem Cocktail wird ein unglaubliches Maß an Kreativität freigesetzt, und infolge dieser Veränderung entwickelt sich die Gattung der Cocktails weiter, es entstehen unzählige neue aromatische Drinks. [1-xiii] [6-8] 1898 wird die Bedeutung dieses Wendepunktes treffend in „Cocktails: How to make them“ beschrieben. [1-15] Die ursprünglichen Cocktails wurden alle mit Gin, Whiskey oder Brandy zubereitet, und diese Spirituosen werden auch 1898 in fast allen wohlbekannten Cocktails verwendet. Die Zugabe von Wermut war der erste Schritt in die Richtung des Blendens von Cocktails und war die Initialzündung, die zu ihrer Popularität führte: „The original cocktails were all made from Gin, Whiskey or Brandy, and these are the spirits used in almost every well-known cocktail made to-day. The addition of Vermouth was the first move toward the blending of cocktails and was the initial feature that led to their popularity.” [32]

Dieser Beitrag ist recht umfangreich und kann deshalb schon als kleine Monographie zum Manhattan Cocktail gelten. Wir wollen deshalb zunächst eine kurze Übersicht geben, welche Themen abgehandelt werden: Zunächst gehen wir auf die Entstehungsgeschichte des Manhattan Cocktails ein. Es gibt zahlreiche Theorien, und wir widmen uns John Welby Henderson, Joe Walker, dem Manhattan Club, Samuel Tilden, Lady Randolph Churchill, Charles H. Truax und anderen Entstehungsmythen. Abschließend gehen wir auf Mr. Black ein. Anschließend geht es um den Ursprung der Bezeichnung „Manhattan Cocktail“. Eine Analyse der historischen Rezepte darf nicht fehlen, und so geht auch darum, was ein Manhattan Cocktail ist. Wir gehen auf Whiskey, Wermut und dessen Verhältnis zueinander ein. Dies leitet zu der Frage über, ob ein Manhattan Cocktail trocken oder süß sein sollte. Wir analysieren dann auch die Rolle des Bitters, der Liköre und der Garnierung.

Die Entstehungsgeschichte des Manhattan Cocktails

Über die Entstehung des Manhattan Cocktails gibt es zahlreiche Theorien und Hypothesen, und wir wollen uns den wichtigsten im Folgenden zuwenden.

John Welby Henderson

History of the Cocktail. Washington Post, 20. Dezember 1908, Seite 2.

History of the Cocktail. Washington Post, 20. Dezember 1908, Seite 2. [2]

The Story of the Cocktail. Amsterdam Evening Recorder, 17. April 1917, Seite 4.

The Story of the Cocktail. Amsterdam Evening Recorder, 17. April 1917, Seite 4. [4]

Am 13. Dezember 1908 erschien in der „Baltimore Sun“ ein Artikel, in dem wir über die Entstehung des Manhattan Cocktails aufgeklärt werden. Der Autor gibt an, daß der Cocktail am 17. April 1846 morgens um 8:15 Uhr im „Palo Alto Hotel“ in Bladensburg, Maryland entstanden sei. Er sei vom Bartender John Welby für den aus Fairfax in Virginia stammenden John A. Hopkins erdacht worden, nachdem letzterer siegreich aus einem Pistolenduell mit dem französischen Attaché Baron Henri de Vrie et Challono hervorgegangen sei. Diese Geschichte wird auch in der in Washington, D.C. erschienenen Washington Post und dem New Yorker „Amsterdam Evening Recorder“ abgedruckt, und diese fügten noch hinzu, der Drink hätte ursprünglich den Namen „Royal Jack“ erhalten, bezugnehmend auf John Welby Henderson, denn „Jack“ ist die Koseform für „John.“  [1-18] [1-19] [2] [4] Der „Amsterdam Evening Recorder“ weiß darüber hinaus noch zu berichten, daß der Drink zwar „Royal Jack“ geheißen habe, die New Yorker ihn aber als ihren eigenen ausgegeben und in „Manhattan Cocktail“ umbenannt hätten. [1-19] [4] Diese Geschichte wird in der Folgezeit noch oft zitiert, beispielsweise 1911 in „La Follette’s Weekly Magazine“ [1-19],  1912 im „Bridgeport Evening Farmer“ [5] und auch noch 1954 in einer Werbeaktion des Old Crow Bourbon Whiskey. [1-20]

Palo Alto Hotel, fotografiert von Henry Arthur Taft, 19. September 1899.

Palo Alto Hotel, fotografiert von Henry Arthur Taft, 19. September 1899. [3]

Diese Geschichte ist jedoch nicht wahr, denn beide Duellanten existierten nicht. Der Artikel ist vielmehr eine Zeitungsente, und er erschien in der Baltimore Sun, als H. L. Mencken für eben diese arbeitete. Man kannte ihn auch als den „Barden von Baltimore“, und er hatte eine Vorliebe für solche „Scherze“. Auch der Beitrag über die Entstehung des Manhattan Cocktails scheint aus seiner Feder zu stammen, zumindest weisen Sprachvokabular und Schreibstil des Artikels darauf hin. Man geht davon aus, daß er über 200 Zeitungsenten produzierte, die meisten davon zwischen 1906 und 1910 in der Baltimore Sun. Zugegeben hat H. L. Mencken dies jedoch nie. [1-20]

Joe Walker

1899 erschien in mehreren Zeitungen ein Zeitungsartikel, der uns Auskunft darüber gibt, was Joe Walker mit der Erfindung des Manhattan Cocktails zu tun hat, beispielsweise am 3. Februar in der  „Daily Inter Mountain“ aus Butte, Montana, [7] am 7. Februar im „Kansas City Journal“ aus Kansas City, Missouri, [8] am 8. März im „Daily Journal“ aus Racine, Wisconsin [9] oder am 20. Juni 1899 in der „Kalamazoo Gazette“ aus Kalamazoo, Michigan. [1-21] All diese Beiträge wurden anscheinend aus dem „New Orleans Times Democrat“ übernommen. Dort erschien der Beitrag am 17. Januar 1899 auf Seite 3, [10] [11] und im Kansas City Journal wurde angegeben, daß ihr Text von dort übernommen wurde. [8]

In dem Zeitungsartikel wird uns erklärt, daß der Manhattan Cocktail eine Erfindung von Oberst Joe Walker aus New Orleans sei. Dieser weilte in New York und ging mit seinen Freunden auf eine Jacht-Tour. In der mitgeführten Eis-Box wären nur Wermut und Roggenwhiskey gewesen, und der Oberst mischte kurzerhand beide miteinander, da es ihm möglich erschien, daß diese Kombination schmackhaft sein könnte. Das Ergebnis sei recht gut gewesen, so daß er, nachdem er nach New Orleans zurückgekehrt war, ein wenig experimentierte und den Drink perfektionierte und dadurch das entwickelte, was wir heute als einen „Manhattan Cocktail“ kennen: [1-21] [7] [8] [9] [11]

Genesis of the Manhattan Cocktail. Kansas City Journal, 7. Februar 1899, Seite 10.

Genesis of the Manhattan Cocktail. Kansas City Journal, 7. Februar 1899, Seite 10. [8]

„The Manhattan cocktail is a delightful appetizer when properly prepared,“ said a local connoisseur in the art of living, „but it is easily ruined by unskillful hands. It is the invention, by the way, of a native of New Orleans, and the story of its origin is rather curious. Years ago Colonel Joe Walker was in New York and went on a little yachting trip with a party of friends. By some oversight the liquid refreshments in the icebox were confined to Italian vermouth and plain whisky, and it occured to the colonel that a palatable drink might be made by mixing the two. The result was so good that he experimented a little on his return to New Orleans, and soon perfected the Manhattan cocktail as it is known to-day. It was christened in honor of his friends on Manhattan island, and the fame of the decoction soon spread all over the country. The true Manhattan cocktail is always made with Italian vermouth, but at half the places where they undertake to serve it French vermouth is substituted, and the fine flavor is altogether destroyed. French vermouth is a sort of wine, while Italian vermouth is a cordial pure and simple. They are as different as milk and molasses. A cocktail made from the French brand is no more a Manhattan than it is a Spanish omelette.“

Auch später wird diese Geschichte immer wieder aufgegriffen, beispielsweise 12 Jahre später vom „Boston Herald“. [1-22] Ob es sich hierbei auch wie im Fall von John Helby Henderson um eine Zeitungsente handelt, ist schwerer zu beurteilen.

Einen Oberst mit Namen Joseph A. Walker gab es wirklich. Er wurde 1842 geboren, zog im Alter von vier Jahren nach New York, und kam 1866, mit 24, nach New Orleans zurück. Zunächst arbeitete er im St. Charles Hotel und eröffnete dann 1869 den berühmten „Banks Saloon“. Er war eine der führenden Personen New Orleans‘, Präsident der „New Orleans City & Lake Railroad“, ein großer Anteilseigner der „Brewing Association“ und wurde 1874 Eigentümer der berühmten „Crescent Billiard Hall“, die man 1875 als „undoubtedly the finest and largest billiard saloon on the continent“, also als zweifellos den schönsten und größten Billiard-Salon des Kontinents beschrieb. [1-22] [1-24]

Man weiß, daß er nach New York reiste, und auch, daß er zwei berühmte Saloons besaß, in welchen er mit Wermut und Roggenwhiskey hätte experimentieren können. Whiskey und Wermut waren in New Orleans verfügbar, und soweit klingt die Geschichte plausibel. Philip Greene hat jedoch Zweifel, denn ihm zufolge wird der Manhattan Cocktail in den Zeitungen New Orleans‘ nicht vor 1890 erwähnt, obwohl er mindestens seit 1882 bekannt ist. [1-24] [1-28] Ebenso fällt auf, daß der Manhattan Cocktail in Stanley Clisby Arthurs Buch „Famous New Orleans Drinks“ zwar enthalten ist, jedoch nicht als eine Erfindung aus New Orleans, [1-24] sondern vielmehr als eine Erfindung des Delmonico-Restaurants in New York aus den 1890er Jahren aufgeführt wird.

Es bestehen also auch bezüglich der Urheberschaft Joe Walkers berechtigte Zweifel.

Der Manhattan Club und der Manhattan Cocktail

Der populärsten Entstehungsgeschichte zufolge soll der Manhattan Cocktail um 1874 im „Manhattan Club“ entstanden sein. Die einen sagen, er sei auf einem Empfang entstanden, den Lady Randolph Churchill zu Ehren von Samuel Tilden gegeben hätte, die anderen sagen, der Cocktail sei dem Clubmitglied und Richter Charles Truax zuzuschreiben. [1-25] [6-5] Um beurteilen zu können, wieviel Wahres in diesen Geschichten steckt, müssen wir uns zunächst mit den Fakten beschäftigen.

Der „Manhattan Club“ wurde am 25. September 1865 in „Delmonico’s Restaurant“ gegründet. Um 1866 zog man in die „Benkard Mansion“, anschließend in die „Steward Mansion“, und von 1899 bis 1966 war man in der „Jerome Mansion“ ansässig.  [1-26] [15]

New Olean Democrat, 5. September 1882, Seite 1.

New Olean Democrat, 5. September 1882, Seite 1. [17]

Wie paßt nun die erste Erwähnung des Manhattan Cocktails mit der Theorie zusammen, daß der Cocktail im Manhattan Club entstanden sei? Die erste Erwähnung eines Manhattan Cocktails finden wir im „Olean Democrat“ vom 5. September 1882. [1-28] [30-256] [6-x] [31] Dort heißt es:

„It is but a short time since that mixture of whiskey, vermouth, and bitters came into vogue. It went under various names – Manhattan cocktail, Turf Club cocktail, and Jockey Club cocktail. Bartenders at first were sorely puzzled by what was wanted when it was demanded. But now they are fully cognized of its various aliases“, [16] [17]

daß es also erst kurze Zeit her sei, seit diese Mischung aus Whiskey, Wermut und Bitters als Manhattan Cocktail, Turf Club Cocktail und Jockey Club Cocktail in Mode kam. Die Bartender wären zunächst recht verwirrt gewesen und hätten nicht gewußt, was da von ihnen verlangt wurde. Mittlerweile wären sie aber mit allem vertraut.

Wir lesen noch nichts vom „Manhattan Club“. Dieser wird erst 1889 von einem Bostoner Bartender ins Spiel gebracht, der angab, daß der Manhattan Cocktail von einem Bartender in den Räumen des Manhattan Clubs in New York erdacht worden sei: „the Manhattan cocktail originated in the mind of the drink mixer at the Manhattan Club’s room in New York“. [1-29] [30-254] Leider haben wir hierzu keine detaillierteren Quellenangaben gefunden und müssen uns hier auf die Sekundärquellen verlassen.

Among the Clubs. Brooklyn Life, 2. April 1892, Seite 15.

Among the Clubs. Brooklyn Life, 2. April 1892, Seite 15. [18]

Man kann jedenfalls davon ausgehen, daß im Manhattan Club tatsächlich Manhattan Cocktails getrunken wurden, denn 1893 wird im „New York Herald“ berichtet: „There are a young gentlemen who sometimes break glasses, but always drink oyster and Manhattan cocktails.[1-29]  Dies darf man jedoch nicht überbewerten, denn im Jahr zuvor lesen wir in der „Brooklyn Life“ „The compound in favor par excelence in Brooklyn clubs ist the cocktail. It may be the Manhattan, the Martini, the vermouth or the whiskey; but the cocktail reigns.“  [18] Man trank also überall Manhattan Cocktails.

Man trank sie nicht nur in Brooklyn, sondern auch in Chicago. Im in Washington D.C. erschienenen  „Evening Star“ wird am 4. Dezember 1883 in einem von der Chicagoer Tribune übernommenen Artikel von einem Gespräch zwischen einem Bartender und einem Gast berichtet, das ein Reporter der „Tribune“ belauschte.

Life in Chicago. Evening Star, 4. Dezember 1883, Seite 7.

Life in Chicago. Evening Star, 4. Dezember 1883, Seite 7. [19]

Life in Chicago (Ausschnitt). Evening Star, 4. Dezember 1883, Seite 7.

Life in Chicago (Ausschnitt). Evening Star, 4. Dezember 1883, Seite 7. [19]

Es ging darum, welche Drinks populär seien, und der Bartender antwortet daraufhin, daß er den Manhattan Cocktail vor einiger Zeit bekannt gemacht hätte, welcher seitdem recht beliebt geworden sei, und er ihn fertig in Flaschen abfülle, um den Cocktail dann regelmäßig zu servieren: „Manhattan cocktails are in demand, too. … I introduced them some time ago, and they have become quite popular. They are made of vermouth and gin. I used to keep a bottle of it compounded and serve it out regularly.“ [19]

Drinks Their Theme. Bartenders to Discuss the Make-Up of Mixed Beverages. Chicago Tribune, 14. Mai 1893, Seite 14.

Drinks Their Theme. Bartenders to Discuss the Make-Up of Mixed Beverages. Chicago Tribune, 14. Mai 1893, Seite 14. [20]

Drinks Their Theme. Bartenders to Discuss the Make-Up of Mixed Beverages (Ausschnitt). Chicago Tribune, 14. Mai 1893, Seite 14.

Drinks Their Theme. Bartenders to Discuss the Make-Up of Mixed Beverages (Ausschnitt). Chicago Tribune, 14. Mai 1893, Seite 14. [20]

Zehn Jahre später, am 14. Mai 1893 trafen sich die Mitglieder der „International Association of Bartenders” in Chicago. Diese  gewerkschaftliche Vereinigung, bestand aus 62 lokalen Gruppen mit über 11000 Mitgliedern. Sie hielten am 20. Mai 1893 in Chicago ihren ersten nationalen Konvent. Dort besprach man die Methoden der Herstellung gemixter Drinks, auf dem Programm des ersten Tages standen Cocktails, und wie der Artikel feststellt, wurden Manhattans mit verschiedenen Methoden in verschiedenen Städten gemixt: „Manhattan, Martine, champagne, and the old-fashioned cocktails are now mixed in various methods in different cities. … They differ in degrees of glory. … The Manhattan, with lots of whisky and but little vermouth, such as is tangled for officeseekers suffering from hope long deferred in Washington City, is not the soothing Manhattan mixed for the successful Chicago businessman.” [20]

Manhattan Cocktail is what you want. St. Paul Daily Globe, 2. Dezember 1888, Seite 13.

Manhattan Cocktail is what you want. St. Paul Daily Globe, 2. Dezember 1888, Seite 13. [21]

Wie wir sehen, war der Manhattan Cocktail in aller Munde und unter Bartendern allgemein bekannt. Es kann uns also nicht verwundern, daß man 1893 darüber berichtet, daß im Manhattan Club auch Manhattan Cocktails getrunken wurden. Es wäre nur erstaunlich, wäre dem nicht so gewesen. In all den Berichten über den Manhattan Cocktail, die vor 1889 erschienen, ist nirgends vom Manhattan Club die Rede. Die Aussage des ungenannten Bostoner Bartenders wird also nicht durch frühere Aussagen bestätigt. Erst 1893 wird diesen Hinweis wieder aufgegriffen.

Die „New York Sun“ berichtet in diesem Jahr, ebenso wie beispielsweise der in Cleveland, Ohio erschienene „Plain Dealer“ am 21. Mai 1893, über den Manhattan Club wie folgt: [1-30] [30-255] [34] „More famous drinks have been invented at the Manhattan than at any other place in the country. None ever manufactured was so popular as the Sam Ward, and is made of yellow Chartreuse, cracked ice and lemon peel. The famous Manhattan cocktail was invented at the club. This consists of equal portions of vermouth and whisky, with a dash of orange bitters.“ Wir werden also darüber aufgeklärt, daß im Manhattan Club mehr berühmte Drinks erfunden worden seien als an jedem anderen Ort im Land. Keiner davon war jemals so populär wie der Sam Ward, bestehend aus gelbem Chartreuse, zerkleinertem Eis und Zitronenschale. Auch sei der berühmte Manhattan Cocktail in diesem Club erfunden worden, und dieser bestünde aus gleichen Teilen Wermut und Whiskey, mit einem Spritzer Orangenbitter.

Henry Watterson: History of the Manhattan club. Seite xlii.

Henry Watterson: History of the Manhattan club. Seite xlii. [30]

Diese Angabe findet sich leicht abgewandelt auch in dem 1915 zum fünfzigjährigen Bestehen des Manhattan Clubs herausgegebenen Buch „History of the Manhattan Club“. [30-255]

Auch in den Jahren zwischen 1893 und 1915 taucht die Geschichte immer wieder auf, beispielsweise am 29. Juni 1902 in der New York Times: „Legend states that it was the Manhattan Club which first gave birth to the Manhattan cocktail.“, daß also der Legende zufolge der Manhattan Club Geburtsort des Manhattan Cocktails gewesen sei. [1-32] [22] [30-255]

With the Clubmen. New York Times, 29. Juni 1902.

With the Clubmen. New York Times, 29. Juni 1902. [22]

Auch die Angaben im „Milwaukee Sentinel“ vom 28. August 1915 werfen mehr Fragen auf, als daß sie lösen: „The Manhattan club of New York is preparing to celebrate, in October, the fiftieth anniversary of its founding … If our memory for historic dates is accurate, the club celebrated its twenty-fidth anniversary by giving to the world the Manhattan Cocktail“. [1-32] Wir werden darüber aufgeklärt, daß der Manhattan Club 1915 seinen fünfzigsten Jahrestag feiert, und daß – falls sich die Zeitung richtig erinnert – der Manhattan Cocktail zum fünfundzwanzigsten Jahrestag des Clubs entstanden sein soll. Das wäre 1890 gewesen. Der Manhattan Cocktail existierte jedoch schon Jahre zuvor.

Was können wir nun aus dem zuvor Gesagten ableiten? Wir können feststellen, daß im Manhattan Club auch Manhattan Cocktails getrunken wurden, wie in anderen Bars und Städten auch. Wir können feststellen, daß gerüchteweise der Manhattan Cocktail im Manhattan Club entstanden sein soll, diese Gerüchte aber erst zu einem recht späten Zeitpunkt aufkommen; die ersten Veröffentlichungen erwähnen den Manhattan Club nicht. Wir haben also keinen Beweis gefunden, daß der Manhattan Cocktail im Manhattan Club entstanden ist, auch die Indizien sprechen nicht eindeutig dafür. Vielleicht hilft es, wenn wir uns detaillierter mit den beiden Personen beschäftigen, die im Zusammenhang mit dem Manhattan Cocktail immer wieder genannt werden, nämlich Samuel Tilden und Charles H. Truax.

Samuel Tilden, Lady Randolph Churchill und der Manhattan Club

Samuel J. Tilden.

Samuel J. Tilden. [12]

1945 schreibt Patrick Murphy im Rahmen seiner Kolumne „The Barman’s Corner“ am 15. März 1945 im „Catering Industry Emloyee“: [1-32]

„From out of Manhattan last week came data from Ed Gibbs, one of the trade’s way-back-when columnist and now a publisher and newsletter writer, to the effect that the Manhattan Cocktail has a definite date of origin. If so, this will be one of the very few cocktails which can be nailed down as to time and place of birth. The Gibbs‘ version, which in turn is from sources he labels as his „research department,“ declares that on a memorable December 29, 1874, evening at the Manhattan Club, „in the old A. T. Stewart Mansion – now the Empire State Blg.,“ a testimonial dinner was held in honor of Samuel J.Tilden. This is the Tilden, history-wise readers will recall, who received a majority vote of the U. S. A. when Presidential candidate, but was defeated by the electoral college set-up. Official notes on the banquet alluded to declare that the dinner was preceded by a drink made of „American Whiskey, Italian Vermouth and Angostura Bitters.“ It proved so popular that club members asked for it again and again, hence became known as the Manhattan Cocktail.“ This reads well but we must remain a bit dubious. For instance, it is quite probable that the drink was served before that December 29th evening in the Manhattan clubrooms – it may have been the house drink for several years. And old bar guides, one that we have being originally printed in 1860, list many a Manhattan Cocktail, so the name antedates the event Mr. Gibbs speaks of.“ [1-32]

Steward Mansion in den 1870er Jahren.

Steward Mansion in den 1870er Jahren. [35]

Patrick Murphy gibt die Aussage von Ed Gibbs wieder, der zufolge der Manhattan Cocktail am 29. Dezember 1874 entstanden sein soll. An jenem Abend hätte der Manhattan Club in seinen Räumen in der Steward Mansion, dort wo sich heute das Empire State Building befindet, einen Empfang für Samuel J. Tilden gegeben. Die Unterlagen des Banketts gäben an, daß vor dem Mahl ein Aperitif aus amerikanischem Whiskey, italienischem Wermut und Angostura Bitters gereicht worden sei. Clubmitglieder hätten später immer wieder nach diesem Drink gefragt, und dieser wäre dadurch als Manhattan Cocktail bekannt geworden. Doch Patrick Murphy äußert auch seine Zweifel bezüglich des Wahrheitsgehaltes, und merkt an, daß der Manhattan Cocktail auch schon zuvor in den Räumen des Clubs hätte serviert worden sein können, und außerdem sei der Manhattan Cocktail schon in einem Cocktailbuch aus dem Jahr 1860 erschienen.

Was er nicht erwähnt, ist die Tatsache, daß der Manhattan Cocktail nicht 1874 in der Steward Mansion entstanden sein kann. Der Manhattan Club zog dort nämlich erst um 1890 ein. Auch gibt es keine Barbücher aus dem Jahr 1860. Jerry Thomas‘ Werk erschien 1862, aber einen Manhattan Cocktail kennt er erst in seiner Ausgabe aus dem Jahr 1887. Erstmals in einem Buch erschien das Rezept im Jahr 1884, und zwar gleichzeitig in O. H. Byrons „The Modern Bartenders‘ Guide“, in Joseph W. Gibsons „Scientific Bar-Keeping“ und in George Winters „How to Mix Drinks“. Zwar nimmt Harry Johnson für sich in Anspruch, sein „New and Improved Bartender’s Manual“ sei bereits 1860 erschienen, [1-34] [30-256] doch es ist unklar, ob dieses Buch wirklich bereits 1860 seine Erstauflage hatte, es ist nicht überliefert. Zudem enthält sein Buch in der Ausgabe von 1882 den Manhattan Cocktail nicht.

Am 20. August 1950 erschien in der „New Orleans Times Picayune“ und im „Brownsville Herald“ ein Artikel, der sich auf dasselbe Bankett bezieht. Auch hier wird angegeben, daß der Manhattan Cocktail am 29. Dezember 1874 entstanden und durch einen unbekannten Bartender zu Ehren der Veranstaltung erfunden worden sei: [1-35] [40]

HOW IT BEGAN – On Dec. 29, 1874, in the lordly mansion which had been the home of Lady Randolph Churchill, mother of Winston Churchill, by then and still the Manhattan Club, a dinner was held to honor Samuel Tilden, who had cleaned up the nefarious Tweed Ring of Tammany, and was about to be inaugurated governor of New York. For the occasion a bartender, whose name has escaped eternal fame, concocted a new appetizer – of rye whiskey, sweet vermouth and bitters. It spread around the world as the Manhattan cocktail.

Jerome Mansion um 1877.

Jerome Mansion um 1877. [24]

Auch hier sei zunächst anzumerken, daß der Manhattan Club 1874 nicht im ehemaligen Haus von Lady Randolph Churchill, der sogenannten „Jerome Mansion“, ansässig war. Das Gebäude wurde zwischen 1859 und 1865 errichtet, wurde bald verkauft und beherbergte zwischen 1868 und 1881 den Union League Club, dann den University Club, den Turf Club und erst ab 1899 den Manhattan Club. [23]

Doch es gibt noch mehr Indizien, die gegen die Aussagen des Zeitungsartikels sprechen. In der Tat war der Manhattan Club für seine legendären Empfänge bekannt. Dies bestätigt die „New York Daily Graphic“ am 8. Mai 1874, als es dort heißt, der Manhattan Club sei „the head-centre of aristocratic Democracy of the nation. This is where the great Democratic lights meet to drink champagne, eat woodcock, and lay down the rules and regulations to govern the whole Democratic party“, [1-35] [37] also der Mittelpunkt der aristokratischen Demokratie der Nation, man träfe sich hier bei Champagner und Waldschnepfen, um die Regeln und Vorschriften der Demokraten festzulegen. Der Club gab zwar mehrfach Empfänge für Samuel Tilden, so auch am 29. Dezember 1874, wie der „Albany Argus“ bestätigt: „DEMOCRATIC REUNION. The Manhattan Club Reception. Honors to Gov. Tilden and Mayor Wickham. Congatulatory Speeches and Letters. The reception given Governor Tilden and Mayor Wickham by the Manhattan Club on Tuesday evening was a grand affair. A large number of distinguished Democrats were present from all parts of the Union. … The capacious rooms of the Club House were packed to their utmost capacity, and the best feeling prevailed among the vast throng.[1- 36] Der Zeitungsartikel teilt uns mit:
„DEMOKRATISCHES TREFFEN. Empfang des Manhattan Clubs. Auszeichnungen für Gouverneur Tilden und Bürgermeister Wickham. Gratulierende Reden und Briefe. Der Empfang von Gouverneur Tilden und Bürgermeister Wickham durch den Manhattan Club am Dienstagabend war eine große Angelegenheit. Eine große Anzahl ausgezeichneter Demokraten war anwesend aus allen Teilen der Union. … Die großen Räume des Clubhauses waren größtmöglich gefüllt, und das beste Gefühl herrschte unter der riesigen Menge.“ Einen Tag später erscheint im „Brooklyn Daily Eagle“ ebenfalls ein Beitrag über diesen Empfang. [41]

Lady Randolph Churchill (Jenny Jerome).

Lady Randolph Churchill (Jenny Jerome). [13]

Wir können also festhalten, daß am 29. Dezember 1874 zwar ein Empfang des Manhattan Clubs für Samuel Tilden stattgefunden hat, jedoch nicht in den Räumen der Jerome Mansion. Und auch Lady Randolph Churchill kann an diesem Abend nicht anwesend gewesen sein, so wie es in den Jahren nach 1950 hinzugedichtet wurde, [1-35] [30-254] [31] denn ihr Sohn, Sir Winston Churchill, wurde am 30. November 1874 in Woodstock, England, geboren. Ein Ereignis, bei dem die Mutter sicherlich zugegen war. Sie wird also keine vier Wochen später kaum einen Empfang in New York gegeben haben, so wie es manchmal behauptet wird. [1-36] [6-5] [30-254]

Man könnte nun einwenden, daß das Datum verwechselt worden sein könnte, und daß der Empfang, bei dem der Manhattan Cocktail erfunden worden sein soll, an anderem anderen Tag gewesen sei. Doch wie sich nachprüfen läßt, war Lady Randolp Churchill bei keinem der Empfänge anwesend, bei denen auch Samuel Tilden zugegen war. Weder wird Lady Randolph Churchill erwähnt, noch die Tatsache, daß ein spezieller Cocktail gereicht worden wäre. [1-36] [1-39] Fairerweise sollte man jedoch zugestehen, daß das Fehlen dieser Angaben noch kein Beweis ist. [1-39] [30-254]

Charles H. Truax und der Manhattan Club

Charles H. Truax.

Charles H. Truax. [12]

Beschäftigen wir uns nun mit der anderen Alternative, nämlich statt mit Lady Randolph Churchill mit Charles H. Truax, der im Jahr 1900 zum Präsidenten des Manhattan Clubs ernannt worden war. Es wird nämlich auch erzählt, der Manhattan Cocktail sein auf seinen Wunsch hin entstanden. So jedenfalls behauptet es seine Tochter Carol. [1-39] [6-6] [31] Im Jahr 1963 gab sie in einer Ausgabe des „Gourmet“ an, der Cocktail sei durch „some anonymous genious“, also von einem unbekannten Genie im Manhattan Club und während der Präsidentschaft von August Belmont, der diesen Posten zwischen 1874 und 1879 innehatte, erdacht worden. [1-39] [6-6] [30-255] Charles H. Truax‘ Tochter berichtet detaillierter darüber 1988 in James Villas‘ Buch „Villas at Table. A Passion For Food and Drink“: [1-39]It’s true that the old Manhattan club on lower Fifth Avenue was originally the home of Jenny Jerome (Lady Churchill), … but she really had nothing to do with the invention of the cocktail. What really happened was that my father, who was very fat, would stop his carriage at the club every day on his way home from court and drink a few Martinis (two at a time, since they were two for a quarter!). When the doctor told him he absolutely had to cut out the Martinis if you hoped to lose weight, he swiftly dropped by the club, told the bartender they had to come up with a new cocktail, and the Manhattan was born – named after the club. Of course, when he later returned to his physician, heavier than ever, and told about the delicious substitution for Martinis had come up with, the doctor roared, ‘But that’s even worse!’[1-39] Sie wird wie folgt zitiert: „Es ist wahr, daß der alte Manhattan Club in der unteren Fifth Avenue ursprünglich das Haus von Jenny Jerome (Lady Churchill) gewesen ist, … aber sie hatte mit der Erfindung des Cocktails wirklich nichts zu tun. Was wirklich geschah, war, daß mein Vater, der sehr fett war, jeden Tag auf dem Weg vom Gericht nachhause im Club einen Halt einlegte, um ein paar Martinis zu trinken (immer zwei gleichzeitig, da es zwei für einen Quarter gab!). Als der Arzt ihm mitteilte, daß er unbedingt mit den Martinis aufhören müsse, falls er jemals Gewicht verlieren wolle, ging er eilig in den Club, und erzählte dem Bartender, er müsse nun mit einem neuen Cocktail aufwarten, und so war der Manhattan geboren – benannt nach dem Club. Natürlich erzählte er später, fetter denn je, seinem Arzt von diesem köstlichen Ersatz für einen Martini, und der Doktor brauste auf und meinte, „Aber das ist sogar noch schlimmer!““ [1-39]

Hier meint Philip Greene zwar, daß es seltsam sei, daß der Cocktail 1963 von einem anonymen Genie erfunden worden sein soll, 25 Jahre später jedoch durch ihren Vater, [1-41] aber das können wir nicht als Widerspruch sehen. Denn auch in der jüngeren Erzählung hat sich ein Bartender den Ersatz ausgedacht, nicht Charles H. Truax. Diesen Widerspruch sehen wir also nicht. Philip Greene fragt sich weiterhin, ob Charles H. Truax zu besagter Zeit überhaupt Mitglied im Manhattan Club gewesen sei. Er stellt fest, daß der Drink erstmals in einem Zeitungsartikel im September 1882 im „New Olean Democrat“ erwähnt werde. Am 10. Oktober 1880 würde in der „Irish American Weekly“ angegeben, daß Charles H. Truax Mitglied des Knickerbocker Clubs sei. Der erste Hinweis, der ihn in Verbindung mit dem Manhattan Club brächte, stamme vom 7. Juni 1883. Deshalb hält es Philip Greene für unglaubwürdig, daß Charles H. Truax 1880 zum Knickerbocker Club gehörte, dann zum Manhattan Club wechselte, und dort in kurzer Zeit genügend Einfluß erwarb, um dort die Erfindung eines neuen Drinks zu initiieren und ihn so populär zu machen, daß er es im September 1882 in den „New Olean Democrat“ schaffte. [1-41]

Diesem Gedankengang können wir nicht widerspruchslos folgen. Aus der Zeitung wissen wir, daß Charles H. Truax am 10. Oktober 1880 noch dem Knickerbocker Club angehörte. Seine Tochter gibt jedoch an, der Cocktail sei im Manhattan Club unter der Präsidentschaft von August Belmont entstanden. Dieser hatte das Amt zwischen 1874 und 1879 inne. Hier liegt ein Widerspruch vor. Darüber hinaus möchten wir Philip Greenes Schlußfolgerung in Zweifel ziehen: Der Einfluß von Charles H. Truax war sicherlich nicht ausschlaggebend. Der Bartender hat bestenfalls einfach einen Drink entwickelt und ihm vorgesetzt, so wie er es für jeden anderen Gast vielleicht auch getan hätte. Dieser Drink fand danach vielleicht auch bei anderen Leuten Gefallen und man kann sich vorstellen, daß er so von ganz alleine populär wurde. Wir sehen vielmehr ein anderes Problem. So wie sich die Quellenlage darstellt und wir bereits dargelegt haben, entwickelte sich aus dem Vermouth Cocktail zuerst der Manhattan Cocktail, und dann aus dem Manhattan Cocktail der Martini Cocktail (respektive der Martinez Cocktail). Der Martini Cocktail kann also nicht älter als der Manhattan Cocktail sein, vielmehr hat er sich aus dem Manhattan Cocktail entwickelt. Carol Truax behauptet jedoch das Gegenteil.

Man mag nun einwenden, daß sowohl die „New York Sun“ im August 1873, als auch die „Detroit Free Press“ am 31. August 1873 und die „Times-Picayune“ am 5. September 1873 schreiben, [30-255] [38] [39] daß der New York Club einen besonderen Cocktail habe, ebenso der Amaranth Club und auch der Manhattan Club: „The New York Club has a peculiar cocktail. It is made of the best brandy and several different kind of bitters, and they always want it shaken in ice, not stirred. The Amaranth Club has a cocktail made with seltzer, and the Manhattan Club has invented another.” Leider wird hier nicht angegeben, welcher besondere Cocktail zum Manhattan Club gehört.

Daß im Manhattan Club zahlreiche Drinks entstanden sind, scheint zu stimmen, denn es wird auch in dem bereits wiedergegebenen Zitat aus der „New York Sun“ aus dem Jahr 1893 bestätigt, denn es heißt dort, im Manhattan Club seien mehr berühmte Drinks als woanders erfunden worden. Doch wir wissen nicht, auf welchen dieser zahlreichen dort entstandenen Drinks in dieser Beschreibung aus dem Jahr 1873 Bezug genommen wird. [30-255] Daß es der Manhattan Cocktail war, halten wir für unwahrscheinlich. Wäre es der Manhattan Cocktail, dann wäre es eine außerordentlich alte Verwendung von Wermut in einem Cocktail, nämlich fast ein Jahrzehnt, bevor dies allgemein geschah; selbst wenn man vermuten darf, daß der Manhattan Cocktail bereits eine geraume Zeit vor seiner Erstveröffentlichung bekannt war. [30-255] Interessant ist in diesem Zusammenhang auch ein Beitrag aus dem Jahr 1876 im „Eureka Sentinel“ aus Kalifornien, in dem „a nice whiskey cocktail with a little wine in it“, also ein Whiskey Cocktail mit etwas Wein darin erwähnt wird. Doch was für ein Wein es war, ob vielleicht sogar ein Wermut, darüber werden wir nicht unterrichtet. [30-255] Wir können nur feststellen, daß der Manhattan Cocktail Mitte der 1880er Jahre allgemein bekannt war. [30-255]

Jedenfalls kommt Philip Greene zum Schluß, daß es möglich und vielleicht sogar wahrscheinlich ist, daß der Manhattan Cocktail im Manhattan Club entstanden ist, jedoch weder Lady Randolph Churchill noch Richter Truax etwas damit zu tun haben. Es gibt jedoch noch eine andere Möglichkeit. [1-41]

Andere Entstehungsmythen

The Daily Star, Queens Borough, 24. März 1926, Seite 6 B.

The Daily Star, Queens Borough, 24. März 1926, Seite 6 B. [36]

Zwar ist die Geschichte, der Manhattan Cocktail sei im Manhattan Club entstanden, die am häufigsten zitierte. Es gibt jedoch auch Stimmen, denen zufolge der Drink im „Delmonico’s“, im „Knickerbocker“, im „Jack’s“ oder in anderen Lokalitäten enstanden sein soll. [1-42]

Beispielsweise konnten wir auch einen Zeitungsartikel finden, demzufolge der Manhattan Cocktail in der „Astoria Tavern“ entstanden sein soll, so berichtet jedenfalls „The Daily Star“ am 24. März 1926. [36]

Die plausibelste aller Entstehungsgeschichten ist jedoch die folgende.

Mr. Black

William F. Mulhall: The Golden Age of Booze. In Valentine's Manual of Old New York, erschienen 1923. Seite 160.

William F. Mulhall: The Golden Age of Booze. In Valentine’s Manual of Old New York, erschienen 1923. Seite 160. [27]

Die plausibelste und seriöseste Quelle über die Entstehung des Manhattan Cocktails ist diejenige, die 1923 in „Valentine’s Manual of Old New York“, im Kapitel „The Golden Age of Booze“ von William F. Mulhall zu Gehör kommt. [1-42] [6-6] [27] [47]The Manhattan cocktail was invented by a man named Black, who kept a place ten doors below Houston Street on Broadway in the sixties—probably the most famous mixed drink in the world in its time.[26]  Der Manhattan Cocktail, so werden wir dort aufgeklärt, sei durch einen Herrn Black erfunden worden, der ein Lokal zehn Türen unterhalb der Houston Street am Broadway in den Achtzehnhundertsechzigern besessen habe.

Manhattan Inn und George Black. New York Herald, 10. Juni 1881, Seite 11.

Manhattan Inn und George Black. New York Herald, 10. Juni 1881, Seite 11. [43]

Wir wissen nicht, wer jener Herr Black war. Doch David Wondrich hat herausgefunden, daß es in den Adreßbüchern der Stadt aus den 1860er Jahren nur einen John Black gibt, der eine Bar in der 130th Street führte. Im nächsten Jahrzehnt sind es drei Blacks, darunter ein George Black in 439 Broadway, der sein Lokal  von 1874 bis zu seinem Tod im Jahr 1881 führte. [30-254] Dies bestätigt ein Artikel im New York Journal vom 9. Juni, 10. Juni und 11. Juni: [1-43] [42] [43] [44]

FOR SALE – The popular lunch and sample room for-
merly owned and conducted by George Black, known
as Manhattan Inn, No. 439 Broadway, near the corner
Broom st.
The executors of the estate of George Black, deceased,
will receive proposals for the above property, with lease
running two years from May 1, 1881, which are to be for a
sum over and above the cost price of the stock and fixtures,
or in gross for the stock, fixtures, lease and good will of
the above named property.
Sealed proposals will be received by the executors, at the
office of George F. Martens, Esq., Attorney, 261 Broadway,
until Tuesday, June 14, 1881, at 12 o’clock noon.
The executors reserve the right to reject anny and all bids.
Terms of sale strictly cash.
For further information inquire on the premises.

Dieses Lokal als „ten doors below Houston“ zu beschreiben, ist zwar etwas übertrieben, denn 493 Broadway liegt fast 3 Häuserblocks von der Houston Street entfernt, ungefähr 640 Meter, in der Nähe der Kreuzung der Broome Street. Ansonsten gibt es keinen weiteren Nachweis für Herrn Black. [1-43] [30-254]

Um einschätzen zu können, wieviel Wahrheit in der Aussage liegt, Herr Black habe den Manhattan Cocktail erfunden, sollten wir uns dem Autor der Zeilen widmen. William F. Mulhall schreibt über sich selbst, daß er als zweiundzwanzigjähriger im Jahr 1882 im Hoffmann House als Bartender anfing:

When I went to the Hoffmann House at the corner of 25th Street and Broadway in September, 1882, there were sicteen good men and true duty behind the bar and I became the seventeenth. I was also distinguished by being the youngest of the lot – a little over twenty. That bar was known all over the civilized world and became more famous as the years rolled by. It occupied the 24th Street side of the palatial Hoffman House, running from the corner a matter of seventy-five feet to the rear.[25]

Hoffman House Hotel, um 1875.

Hoffman House Hotel, um 1875. [45]

William F. Mulhall wird in der „New York Evening Post“ beschrieben [1-43] als „Mr. William F. Mulhall, the head bartender at the Hoffman House, is the most proficient artist in his line in the metropolis. At any rate, his repertoire is something almost phenomenal and his services are regarded as so valuable that they are in demand both day and night. His cocktails are particulary seductive and it is his success in this direction which has made them among the most popular drinks served at that bar patronized by connoisseurs.” Herr William F. Mulhall sei Chef-Bartender im Hoffman House, so lesen wir, und der kompetenteste Künstler seines Faches in der Metropole. Auf jedem Fall werde sein Repertoire und sein Service als so wertvoll angesehen, daß diese sowohl am Tage als auch in der Nacht verlangt werden würden. Seine Cocktails seien besonders verführerisch und sein diesbezüglicher Erfolg hätte dazu geführt, diese Cocktails zu den beliebtesten Drinks werden zu lassen, die an jener von Connaisseuren regelmäßig besuchten Bar serviert werden würden.

Bar im Hoffman House Hotel, um 1898.

Bar im Hoffman House Hotel, um 1898. [45]

William F. Mulhall war also einer der besten Bartender jener Tage. Man muß davon ausgehen, daß er fundierte Kenntnisse in seinem Fach besaß, denn er war im berühmten Hoffman House seit 1882 tätig, bis es 1915 seine Türen schloß. [30-254] [46] Seine Erfahrungen und Erinnerungen im Bereich der Barkultur reichen also mindestens bis 1882 zurück. Der Manhattan Cocktail erschien in dem Jahr, als er im Hoffman House anfing, im Druck, und so darf er durchaus als „Zeitzeuge“ gelten, der nicht auf Hörensagen angewiesen war. Es ist gut vorstellbar, daß man sich unter Bartendern über diesen neuen Cocktail unterhielt. Denn wie wir bei seiner Ersterwähnung im „The Olean Democrat“ vom 3. September 1882 lesen, wußte man zunächst nicht, was ein Manhattan Cocktail sei, wäre aber 1882 damit vertraut gewesen. Der neue Cocktail war sicherlich das Thema seiner Zeit, zumal durch den Einsatz von Wermut zusammen mit einer anderen Basisspirituose eine neue Ära im Bartending begann. William F. Mulhall wird also mit seinen Kollegen und Gästen darüber gesprochen haben, was denn das für ein Drink sei, und man darf vermuten, daß bei diesen Gesprächen sicherlich auch hin und wieder die Frage nach dem Urheber dieser Neuerung gestellt worden sein wird.

Unserer Einschätzung nach ist seine Aussage, daß ein Herr Black der Erfinder des Manhattan Cocktails sein soll, von allen Geschichten in der Tat die glaubwürdigste und fundierteste. Sie stammt von einem namhaften Bartender, der als Zeitzeuge gelten kann, und man sollte sich auch fragen, warum William F. Mulhall eine falsche Geschichte erzählen sollte. Welches Interesse hätte er daran, den Manhattan Cocktail einem längst verstorbenen, unbekannten Barbesitzer zuzuschreiben, wenn er nicht von dieser Geschichte überzeugt gewesen wäre und entsprechende Hinweise oder Belege gehabt hätte.

In diesem Zusammenhang haben wir uns auch die Frage gestellt, wie weit es vom Hoffman House bis zu 493 Broadway ist. Vom Madison Square, dort wo das Hoffman House lag, [28] sind es ungefähr 2 Meilen den Broadway hinunter. Vielleicht hat William F. Mulhall oder ein Kollege den Cocktail in Blacks Bar selber kennengelernt? Möglich wäre es, denn sie war nicht weit entfernt.

Wir hatten zuvor darüber geschrieben, daß häufig der Manhattan Club als Entstehungsort des Manhattan Cocktails genannt wird. Wir glauben aufgrund des zuvor dargelegten nicht an diese Geschichte. Es gibt zu viele Ungereimtheiten, doch wir wollen auf etwas anderes hinaus. Es wird schon so sein, daß man dort den Manhattan Cocktail servierte. Und lassen wir einmal außer Acht, daß man vielleicht aus Eigenwerbung die Erfindung des Drinks für sich beanspruchte, und vielleicht sogar selber daran glaubte, so kann es doch auch anders gewesen sein. Wenn wir davon ausgehen, daß William F. Mulhall mit seiner Aussage Recht hat, und der Drink von Herrn Black stammt, und daß der neue Cocktail ein Thema unter den Bartendern war, die ihn vielleicht sogar persönlich in Blacks Bar kennengelernt hatten, und daß er so ins Hoffman House gelangte, so könnte doch gleiches für den Manhattan Club gelten. Der Manhattan Club befand sich in den in Frage kommenden Jahren in der Steward Mansion, dort, wo heute das Empire State Building steht, und war auch nur etwas mehr als 2 Meilen von Blacks Bar entfernt. Außerdem war Blacks Bar nicht irgendeine unbekannte Bar, sondern sie war ein populärer Ort, so steht es jedenfalls in dem bereits zitierten Zeitungsartikel von 1881. Sie wird deshalb gut besucht gewesen sein. Wenn also William F. Mulhall von dem Drink gehört hat und sich mit seinen Kollegen darüber ausgetauscht hat, warum nicht auch ein Bartender des Manhattan Clubs? Dies war ein angesehener Club, und die dort arbeitenden Bartender dürften die schlechtesten nicht gewesen sein. Man darf unterstellen, daß die dort arbeitenden Bartender diejenigen vom berühmten Hoffman House kannten, zumal beide Lokalitäten nur rund eine halbe Meile auseinander lagen. Stellen wir uns nun beispielsweise vor, daß Charles H. Truax tatsächlich vom Arzt kommt und etwas anderes trinken will – warum sollte dieser unbekannte Bartender des Manhattan Clubs ihm nicht einen Manhattan Cocktail zubereitet haben, von dem er von anderen Bartendern erfahren hatte? Dies ist jedenfalls eine Erklärung, die uns gefällt, da sie so die über den Manhattan Club kursierenden Geschichten mit einbindet anstatt sie komplett als unwahr abzutun.

Der Ursprung der Bezeichnung „Manhattan Cocktail”

Über den Ursprung des Namens gibt es zahlreiche Thesen. Unbestritten wird wohl sein, daß er nach der New Yorker Insel Manhattan benannt wurde. Die Bezeichnung Manhattan wurde ursprünglich Manna-hata oder Mannahatta geschrieben, doch sind auch die Varianten Manados, Manahata, Manahtoes, Manhattos verbürgt. Sie stammt von den dort ursprünglich siedelnden Algonkins, und bedeutet in etwa „hügeliges Land“ oder „Land der vielen Hügel“. Als erster Europäer sichtete der Italiener Giovanni da Verrazano die Insel im Jahr 1524. Im 17. Jahrhundert wurde die Insel den Indianern von Peter Minuit abgekauft und ab 1624 von Niederländern besiedelt, die dort Nieuw Amsterdam, das spätere New York gründeten. [29]

Doch direkt von dieser Insel wird der Cocktail den Namen wohl nicht erhalten haben, sondern nur indirekt. Die Theorie, der Name nehme Bezug auf den Manhattan Club, können wir nach dem zuvor Geschriebenen sicherlich ausschließen. Diese Herkunft ist zu unwahrscheinlich.

Interessant ist jedoch, daß George Black, der aller Wahrscheinlichkeit nach den Manhattan Cocktail erfand, Besitzer des Manhattan Inns war. [30-254] Was liegt näher, als den Signature-Drink dieses Hauses auch nach diesem zu benennen. Die Bezeichnung des Cocktails mag nun von George Black selber stammen, oder aber auch von anderen Bartendern, die sich sicher über diese Neuheit austauschten, über diesen Meilenstein der Cocktailgeschichte, diesen Cocktail, in dem erstmals eine Basisspirituose mit Wermut vermischt wird, diese wahrhafte Novität, die unter den Bartender sicherlich ein wichtiges Thema war. Man sprach in diesem Zusammenhang vielleicht von „diesem Cocktail aus dem Manhattan Inn“, und so liegt es nahe, daß er schließlich „Manhattan Cocktail“ genannt wurde.

Uns gefällt diese Deutung, denn sie ist ein weiteres Indiz dafür, daß es sich bei dem von David Wondrich gefundenen George Black mit seinem Manhattan Inn um den von William F. Mutschall genannten handelt.

Was ist ein Manhattan Cocktail?

In einem unserer ersten Beiträge haben wir uns im Zusammenhang mit der Entwicklung vom Vermouth Cocktail über den Manhattan Cocktail hin zum Martinez Cocktail bereits mit dem Manhattan Cocktail beschäftigt, allerdings nur mit einer eingeschränkten Zahl an Büchern und Rezepten. Dort hatten wir bereits verschiedene Varianten des Manhattan Cocktails betrachtet. Wir haben die verschiedenen Varianten gruppiert, und sie dabei zum einen unterteilt in:

  • plain = ohne Aromageber
  • fancy = mit Aromageber (z.B. Curaçao, Maraschino oder Absinth)

Zum anderen wird nach dem Zuckergehalt unterschieden:

  • sweet = mit Zucker(sirup)
  • dry = ohne Zucker(sirup) und mit italienischem (süßem) Wermut
  • extra dry = ohne Zucker(sirup) und mit französischem (trockenem) Wermut.

Darauf basierend hatten wir festgestellt, daß es folgende Varianten gibt, wobei optionale Zutaten in Klammern gesetzt sind (detaillierter gehen wir auf die Formulierung in der zugehörigen Einleitung der Beitragsserie ein):

  • Sweet Plain Manhattan Cocktail: Italienischer Wermut + Whiskey + Bitters + Zuckersirup (+ mitgerührte Zitronenzeste) (+ Garnierung: Zitronenzeste)
  • Sweet Fancy Manhattan Cocktail: Italienischer Wermut + Whiskey + Bitters + Zuckersirup + Curaçao, Absinth, Maraschino (+ Garnierung: Zitronenzeste)
  • Dry Plain Manhattan Cocktail: Italienischer Wermut + Whiskey + Bitters (+ Garnierung: Zitronenzeste, Kirsche)
  • Dry Fancy Manhattan Cocktail: Italienischer Wermut + Whiskey + Bitters + Curaçao, Maraschino (+ Garnierung: Zitronenzeste)
  • Extra Dry Plain Manhattan Cocktail: Französischer Wermut + Whiskey + Bitters (+ mitgerührte Zitronenzeste) (+ Garnierung: Zitronenzeste, Olive)

Allgemein betrachtet kamen wir zu folgendem Schluß:

  • Manhattan Cocktail: Wermut + Whiskey + Bitters (+ Zuckersirup) (+ Curaçao, Maraschino, Absinth) (+ mitgerührte Zitronenzeste) (+ Garnierung: Zitronenzeste, Kirsche, Olive)

An dieser Stelle möchten wir nun überprüfen, ob die Aussagen, die wir damals getroffen haben, korrekt sind. Grundlage hierfür sind nahezu 400 verschiedene Rezepte für Manhattan Cocktails, die weiter unten aufgelistet sind. Kritisch sei hier anzumerken, daß der Zeitraum zwischen 1942 und 1999 nur unzureichend abgedeckt zu sein scheint, so daß wir in der Tabelle zwar Daten hierzu aufgenommen haben, sie aber nicht wirklich in den Schlußfolgerungen berücksichtigen wollen.

Whiskey

Die Frage, die sich immer wieder stellt, ist diejenige, welcher Whiskey für einen Manhattan Cocktail verwendet wird. Darüber gibt die Statistik Auskunft:

Whiskey 1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
Whiskey 17=68% 55=60% 54=39% 46=47% 12=29%
Rye 7=28% 28=31% 78=57% 50=51% 27=66%
Bourbon 4=4% 5=4% 1=1% 4=10%
Scotch 1=4% 4=4% 1=1% 1=1%
Irish 3=3% 2=5%

 

Auffällig ist, daß Bourbon erst ab der Jahrhundertwende explizit verlangt wird. Über alle Zeiten hinweg wird er jedoch sehr selten verwendet, und erst nach dem Zweiten Weltkrieg wird er etwas populärer. Bis zu den Zeiten der Prohibition wird in ungefähr 30% der Fälle ein Rye verlangt, während und nach der Prohibition steigt der Anteil auf 50% bis 65%. Daraus können wir nicht ableiten, daß der Rye beliebter wurde, sondern lediglich, daß die allgemeine Angabe „Whiskey“ näher spezifiziert wurde. Es liegt nahe, zu vermuten, daß auch bei der allgemeinen Angabe von „Whiskey“ ein Rye gemeint war.

Interessant ist, daß sehr selten auch Scotch zum Einsatz kommt, was den Drink dann zu einem Rob Roy macht; jedoch kam dieser Name erst auf, nachdem Scotch-Manhattans bereits publiziert worden waren. Irish Whiskey wird erst mit Beginn des Zweiten Weltkrieges sehr selten verlangt.

Wermut

Beim Wermut lautet die Frage: Wurde italienischer oder französischer Wermut zu verschiedenen Zeiten bevorzugt? Die Rezepte ergeben:

Wermut 1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
mit französischem Wermut 2=8% 14=15% 29=21% 18=18% 10=24%
mit italienischem Wermut 23=92% 75=82%  97=70% 68=69%  26=63%
mit französischem und italienischem Wermut 1=1% 12=9% 9=9%  5=12%

 

Es zeigt sich, daß in den Anfangstagen der Manhattan Cocktail überwiegend mit italienischem Wermut zubereitet wurde. Ein französicher Wermut kommt nur sehr selten zum Einsatz. Ab der Jahrhundertwende wird der französische Wermut vermehrt, doch immer noch selten eingesetzt. Es taucht auch erstmals die Variante auf, sowohl italienischen und französischen Wermut gemeinsam zu verwenden. In Prohibitionszeiten werden dann circa 20% der Manhattan Cocktails mit französischem Wermut zubereitet,  rund 10% mit einer Mischung aus französischem und italienischem, und etwa 70% mit italienischem Wermut. Nach Beendigung der Prohibition bleibt dieses Verhältnis prinzipiell bestehen.

Aus dieser Statisik können wir das ableiten, was man gemeinhin liest: Der Manhattan Cocktail ist im Laufe der Zeit tendenziell trockener geworden.

Verhältnis von Whiskey und Wermut zueinander

Interessant ist nun die Frage, ob sich das Verhältnis von Whiskey und Wermut zueinander im Laufe der Zeit geändert hat. Sind anfänglich noch ziemlich wenig Varianten vorhanden, verändert sich dies später sehr.

Whiskey : Wermut
1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
3:1 (3,0) 3=2% 1=1% 3=7%
8:3 (2,7) 1=2%
2:1 (2) 2=8% 13=14% 26=19% 31=32% 17=41%
5:3 (1,7)  1=2%
3:2 (1,5)  2=5%
4:3 (1,3) 1=1%
1:1 (1,0) 12=48% 56=62% 94=68% 53=54% 11=27%
3:4 (0,75) 1=1% 1=2%
2:3 (0,7) 1=4% 19=21% 1=1%
3:5 (0,6) 2=5%
1:2 (0,5) 7=28% 3=3% 14=10% 9=9% 2=5%
1:3 (0,3) 1=1%
1:4 (0,25) 1=1%
Durchschnitt 0,92 1,06 1,18 1,28 1,61

 

Wir sehen, daß durchschnittlich betrachtet im Laufe der Zeit immer mehr Whiskey verwendet wird.  Betrachtet man nur diejenigen Verhältnisse, die häufig angegeben werden, zeigt sich dieses Bild klar und deutlich. Bis 1899 werden in rund 50% der Fälle gleiche Teile Whiskey und Wermut verwendet, bei rund 30% nimmt man einen doppelten Wermutanteil. Ab 1942 hingegen hat sich dies deutlich verschoben. Ein gleiches Verhältnis kommt nur noch bei rund 30% zum Einsatz, bei rund 40% hingegen wird der doppelte Anteil Whiskey verwendet.

Trocken oder süß?

Wir haben festgestellt, daß im Laufe der Zeit die Manhattan Cocktails immer mehr Whiskey als Wermut enthalten und somit trockener werden. Läßt sich diese Entwicklung grundsätzlich bestätigen? Wie sieht es mit dem Einsatz von Zucker, Likören und trockenem französischen Wermut aus? Wir hatten in unserem früheren Beitrag über den Manhattan Cocktail diesen aufgeteilt in plain (ohne Aromageber) und fancy (mit Aromageber wie beispielsweise Curaçao, Maraschino oder Absinth) und zum anderen in sweet (mit Zucker oder Zuckersirup), dry (ohne Zucker, mit italienischem Wermut) und extra dry (ohne Zucker, mit französischem Wermut). Wie die jetzige Analyse gezeigt hat, reicht diese Unterteilung jedoch nicht aus. Es gibt zwischen dry und extra dry noch eine Zwischenstufe, nämlich wenn sowohl französischer als auch italienischer Wermut verwendet wird. Diese Kombination wird oftmals mit dem Zusatz „perfect“ beschrieben. Diese Nomenklatur mag grundsätzlich passen, aber für eine detaillierte Analyse wollen wir sie nicht verwenden. Denn sie paßt nicht immer. Was ist beispielsweise ein Manhattan Cocktail, der mit Zucker und französischem Wermut zubereitet wird. Er ist sicher nicht extra dry, aber ist er sweet? Die Beispiele lassen sich fortführen.

Manhattanvarianten
1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
Italienischer Wermut 1=4% 24=26% 49=36% 34=35% 23=56%
Italienischer Wermut mit Zucker(sirup) 8=32% 24=26% 16=12% 12=12%
Italienischer Wermut mit Likör 6=24% 13=14% 20=14% 17=17% 3=7%
Italienischer Wermut mit Zucker(sirup) und Likör 8=32% 14=15% 12=9% 5=5%
Italienischer und französischer Wermut 5=4% 3=3% 4=10%
Italienischer und französischer Wermut mit Zucker(sirup) 2=1% 2=2%
Italienischer und französischer Wermut mit Likör 1=1% 4=3% 4=4% 1=2%
Italienischer und französischer Wermut mit Zucker(sirup) und Likör 1=1%
Französischer Wermut 1=4% 7=8% 16=12% 15=15% 9=22%
Französischer Wermut mit Zucker(sirup) 1=4% 6=7% 4=3% 2=2% 1=2%
Französischer Wermut mit Likör 8=6% 1=1%
Französischer Wermut mit Zucker(sirup) und Likör 1=1% 1=1%
Summe italienischer Wermut 23=92% 75=82% 97=70% 68=69% 26=63%
Summe italienischer und französischer Wermut 1=1% 12=9% 9=9% 5=12%
Summe französischer Wermut 2=8% 14=15% 29=21% 18=18% 10=24%
Summe ohne Zucker(sirup) und ohne Likör 2=8% 31=34% 70=51% 52=53% 36=88%
Summe mit Zucker(sirup) 9=36% 30=33% 22=16% 16=16% 1=2%
Summe mit Likör 6=24% 14=15% 32=23% 22=22% 4=10%
Summe mit Zucker(sirup) und Likör 8=32% 15=16% 14=10% 5=5%

 

Betrachten wir die zusammengefaßten Ergebnisse, so stellen wir fest, daß bis 1899 rund 90% der Manhattan Cocktails mit italienischem Wermut zubereitet wurden, nach 1942 sind es nur noch um die 65%. Gleichzeitig hat sich französischer Wermut von rund 10% auf 25% erhöht, und nach 1942 werden rund 10% der Cocktails mit einer Mischung aus beiden Wermuts zubereitet. Der Manhattan Cocktail ist diesbezüglich also trockener geworden. Das zeigt sich auch am Einsatz von Zuckersirup oder Likör. Werden bis 1899 rund 10% der Manhattan Cocktails noch ohne Zucker und Likör zubereitet, sind es während der Prohibition schon circa 50%, nach 1942 sogar um die 90%. Diese Veränderung wird auch bei Manhattan Cocktails sichtbar, die sowohl Zucker als auch Likör verwenden. Sind es vor 1900 noch um die 30%, sinkt dieser Anteil mehr und mehr, beträgt in der Prohibition nur noch 10% und verschwindet dann ganz. Zucker wurde also mehr und mehr aus dem Manhattan Cocktail entfernt. Beim Einsatz von Likör jedoch sieht es etwas anders aus. Von Anbeginn bis 1941 wird Likör quasi gleichbleibend eingesetzt, bei ca. 20% bis 25% der Fälle, vor der Prohibition nur bei rund 15%. Dennoch können wir eindeutig feststellen, daß der Manhattan Cocktail kontinuierlich immer trockener geworden ist.

Bitter

Eine weitete Basiszutat, die in einem Manhattan Cocktail immer zum Einsatz kommen sollte, sind die Bitter.

Bitters 1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
Abbott’s 2=2%
Angostura 8=32% 58=64% 89=64% 58=59% 27=66%
Bokers 10=40% 16=18% 13=9% 2=2% 2=5%
Bol’s 1=1%
Caroni 3=12%
Orange 1=4% 17=19% 9=7% 8=8% 1=2%
Peruvian 1=4%
Schroeders 1=4%
Bitters (nicht näher spezifiziert) 2=8% 4=4% 13=9% 16=16%
ohne Bitters 1=1% 18=13% 22=22% 11=27%

 

Man verwendete zunächst die Bitter, die man hatte. Angostura Bitter waren rasch die bevorzugten, ob hier der Vorzug jedoch den Angostura Bitters oder dem Angosturarindenbitter galt, können wir nicht beantworten.

Liköre

Wir wollen auch noch betrachten, ob sich bei der Verwendung von Likören etwas verändert hat. Hier berechnen wir die Prozentangabe etwas anders als in den übrigen Tabellen. In den anderen Tabellen bezieht sich der Prozentsatz auf die Anzahl sämtlicher Manhattan Cocktails der zugehörigen Periode. Hier bezieht er sich abweichend auf die Gesamtzahl der Manhattan Cocktails, die Liköre oder süßende Zutaten (außer Zucker) verwenden. So läßt sich besser abschätzen, welchen Likören der Vorzug gegeben wurde. Hierbei ist zu beachten, daß die Gesamtsumme der Prozente nicht 100 ergeben muß, da entweder mehrere Liköre gleichzeitig, oder auch alternativ verwendet werden können.

Liköre und süßende Zutaten
1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
Absinth 3=21% 5=17% 13=28% 2=7%
Cointreau 1=2% 1=4%
Creme de Cacao 1=2%
Curaçao 13=93% 25=86% 30=65% 23=85% 2=50%
Grenadine 1=2%
Maraschino 7=50% 16=55% 9=20% 8=30% 1=25%
Noyeau 1=7% 3=7% 1=4%
Orangensaft 1=2%

 

Wir sehen hier das bestätigt, was wir zuvor bereits beobachtet haben. Wenn ein Likör zum Einsatz kommt, so ist dies an erster Stelle Curaçao, gefolgt von Maraschino und dann an dritter Stelle Absinth. Interessant sind die Rezepte aus der Prohibitionszeit, in der man sehr kreativ wurde und auch Creme de Cacao, Grenadine oder Orangensaft verwendete.

Garnierung

Bleibt als letztes noch die Garnierung: hat sie sich verändert?

Garnierung
1882-
1899
1900-
1919
1920-
1933
1934-
1941
1942-
1999
Früchte 1=4% 1=4%
Kirsche 1=4% 17=19% 49=36% 46=47% 14=34%
Olive 5=5% 11=8% 8=8% 4=10%
Orangenzeste 6=7% 4=3% 3=3%
Pickled (eingelegte) Haselnuß 3=2% 4=4%
Zitronenstück 8=32% 10=11% 6=4% 3=3%
Zitronenzeste 8=32% 35=38% 37=27% 37=38% 11=27%
Zitronenzeste gerührt 3=3%
Ohne Garnierung 8=32% 27=30% 44=32% 22=22% 14=34%

 

Der Einsatz einer Garnierung ist über die Zeiten hinweg gleichbleibend und wird bei rund zwei Dritteln der Manhattan Cocktails eingesetzt. Dabei wird eine Zitronenzeste in rund einem Drittel der Drinks bevorzugt. Interessanterweise anfänglich auch ein Zitronenstück, daß jedoch nach 1900 weniger Einsatz fand und mit der Prohibition quasi vollständig verloren ist. Eine Olive kommt erst ab 1900 zum Einsatz, ist aber nie wirklich erfolgreich gewesen, ebenso wie eingelegte Haselnüsse, Orangenzesten oder Früchte. Die Kirsche hingegen, die zu späteren Zeiten gleichbedeutend mit einer Zitronenzeste eingesetzt wird, ist jedoch erst recht spät verwendet und dann immer häufiger eingesetzt worden.

Zusammenfassung

Unsere anfängliche Analyse läßt sich also bestätigen:

  • Manhattan Cocktail: Wermut + Whiskey + Bitters (+ Zuckersirup) (+ Curaçao, Maraschino, Absinth) (+ mitgerührte Zitronenzeste) (+ Garnierung: Zitronenzeste, Kirsche, Olive)

An dieser Stelle haben wir nicht überprüft, ob und wieviele Cocktails publiziert wurden, die nicht Manhattan Cocktail genannt werden, aber dennoch ein Manhattan Cocktail sind. Wir haben dies in unserem vorherigen Beitrag über die Entwicklung hin zum Martini Cocktail bereits beispielhaft analysiert. Wir haben dort die Schlußfolgerung abgeleitet, daß bis zur Prohibition über den Manhattan Cocktail und seine verschiedene Variationen eine ziemlich klare Vorstellung herrschte, und daß diese Variationen größtenteils auch als Manhattan Cocktail bezeichnet wurden. Wir konnten nur wenige Ausnahmen finden. Deshalb hatten wir grundsätzlich festgestellt, daß jeder Cocktail, der der zuvor gegebenen Definition eines Manhattan Cocktails entspricht, auch als Manhattan Cocktail bezeichnet wurde. Diese Analyse an dieser Stelle erneut durchzuführen mit allen Büchern, die im Rahmen dieses Artikels hinzugezogen wurden, würde den Rahmen sprengen.

Hinzuzufügen bleibt noch, daß wir nur zwei Rezepte gefunden haben, die sich zwar Manhattan Cocktail nennen, aber etwas ganz anderes sind: 1903 wurde in Hegenbarth’s Getränkebuch eine Rezeptur mit Punsch-Essenz, Gin, Curaçao, Whisky und Angosturabitter veröffentlicht und 1924 publizieren León Pujol und Oscar Muñez einen Sour mit Rum und Claret.

Quellen
  1. Philip Greene: The Manhattan. The Story of the First Modern Cocktail. ISBN 978-1-4549-1831-8. New York, Sterling Epicure, 2016. Angegeben wird zusätzlich im Quellenvermerk die Seite im Buch, beispielsweise bedeutet [1-15]: Seite 15.
  2. http://ghostsofdc.org/2013/06/27/palo-alto-birth-cocktai/: Birth of the Cocktail at the Palo Alto Hotel? Von Tom, 27. Juni 2013.
  3. https://www.flickr.com/photos/dcplcommons/3359939439/: Palo Alto Hotel and Saloon. Bladensburg, Maryland. 19 September 1899. Creator:Henry Arthur Taft.
  4. http://www.fultonhistory.com/Newspaper%204/Amsterdam%20NY%20Daily%20Democrat%20and%20Recorder/Amsterdam%20NY%20Daily%20Democrat%20and%20Recorder%201917%20Mar-Aug%20Grayscale/Amsterdam%20NY%20Daily%20Democrat%20and%20Recorder%201917%20Mar-Aug%20Grayscale%20-%200203.pdf: The Story of the Cocktail. Amsterdam Evening Recorder, 17. April 1917, Seite 4.
  5. http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn84022472/1912-04-18/ed-1/seq-12/#date1=1789&index=0&rows=20&words=Henderson+John+Welby&searchType=basic&sequence=0&state=&date2=1924&proxtext=%22John+Welby+Henderson%22&y=9&x=11&dateFilterType=yearRange&page=1: Who invented the cocktail? The Bridgeport evening farmer, 18. April 1912, Seite 12.
  6. Albert W. A. Schmid: The Manhattan Cocktail. A Modern Guide to the Cocktail Classic. ISBN 978-0-8131-6589-9. Lexington, The University Press of Kentucky, 2015.
  7. http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn85053057/1899-02-03/ed-1/seq-6/#date1=1899&index=0&rows=20&words=cocktail+Manhattan&searchType=basic&sequence=0&state=&date2=1899&proxtext=%22manhattan+cocktail%22&y=13&x=14&dateFilterType=yearRange&page=1: Daily Inter Mountain, 3. Februar 1899, Seite 6: Manhattan Cocktail.
  8. http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn86063615/1899-02-07/ed-1/seq-10/#date1=1899&index=12&rows=20&words=cocktail+Manhattan&searchType=basic&sequence=0&state=&date2=1899&proxtext=%22manhattan+cocktail%22&y=13&x=14&dateFilterType=yearRange&page=1: Kansas City Journal, 7. Februar 1899, Seite 10: Genesis of the Manhattan Cocktail. Mit dem Hinweis, der Artikel sei vom New Orleans Times Democrat übernommen worden.
  9. http://www.barrypopik.com/index.php/new_york_city/entry/manhattan_cocktail: Manhattan Cocktail. Vom 12. Juli 2004.
  10. https://www.newspapers.com/search/#query=Manhattan+Cocktail&dr_year=1899-1899&lnd=1&t=4032: Suche auf Newspapers.com.
  11. https://www.newspapers.com/newspage/146543821/: January 17, 1899
    The Times-Democrat from New Orleans, Louisiana. Page 3.
  12. https://archive.org/details/historyofmanhatt00wattrich: …Henry Watterson: History of the Manhattan club; a narrative of the activities of half a century. 1915.
  13. https://en.wikipedia.org/wiki/File:Jennie_Jerome.jpg: Jennie Jerome (later Jennie Churchill)
  14. https://www.oldnyc.org/#708580f-a: Fifth Avenue, at the N. W. corner of West 34th Street, showing the A. T. Stewart mansion that later became the home of the Manhattan Club. About 1870s.
  15. https://en.wikipedia.org/wiki/Manhattan_Club_%28social_club%29: Manhattan Club (social club).
  16. https://www.newspapers.com/newspage/9020930/: The Olean Democrat from Olean, New York, Page 1. September 5, 1882.
  17. https://www.newspapers.com/clip/4087982/foxhound_cocktail/: Ausschnitt aus The Olean Democrat from Olean, New York, Page 1. September 5, 1882.
  18. https://bklyn.newspapers.com/image/83186913/?terms=Manhattan%2BCocktail: Among the Clubs. Brooklyn Life, 2. April 1892, Seite 15.
  19. http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn83045462/1883-12-04/ed-1/seq-7/#date1=1789&sort=date&date2=1924&words=cocktails+Manhattan&searchType=basic&sequence=0&index=1&state=&rows=20&proxtext=manhattan+cocktail&y=0&x=0&dateFilterType=yearRange&page=1: Evening Star, 4. Dezember 1883, Seite 7.
  20. http://archives.chicagotribune.com/1893/05/14/page/14/article/classified-ad-17-no-title: Chicago Tribune, 14. Mai 1893, Seite 14.
  21. http://chroniclingamerica.loc.gov/lccn/sn90059522/1888-12-02/ed-1/seq-17/#date1=1789&sort=date&rows=20&searchType=advanced&language=&sequence=0&index=17&words=cocktail+COCKTAIL+Cocktail+Cocktails+cocktails+MANHATTAN+Manhattan&proxdistance=5&date2=1924&ortext=&proxtext=&phrasetext=Manhattan+Cocktail&andtext=&dateFilterType=yearRange&page=2. St. Paul Daily Globe, 2. Dezember 1888, Seite 13.
  22. http://query.nytimes.com/gst/abstract.html?res=9E05EEDC113DEE32A2575AC2A9609C946397D6CF&legacy=true: With The Clubmen. New York Times, 29. Juni 1902.
  23. https://en.wikipedia.org/wiki/Jerome_Mansion: Jerome Mansion.
  24. https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Jerome_Mansion_crop.jpg: Leonard W. Jerome Mansion (built 1859), 32 East Twenty-sixth Street, New York, New York, NY, view from the VIEW FROM NORTHWEST. HABS NY,31-NEYO,77-6.
  25. Henry Collins Brown (Herausgeber): Valentine’s Manual of Old New York. New York, Valentine’s Manual Inc., 1923. Seite 126. http://www.columbia.edu/cu/lweb/digital/collections/cul/texts/ldpd_6274889_000/pages/ldpd_6274889_000_00000150.html
  26. Henry Collins Brown (Herausgeber): Valentine’s Manual of Old New York. New York, Valentine’s Manual Inc., 1923. Seite 134. http://www.columbia.edu/cu/lweb/digital/collections/cul/texts/ldpd_6274889_000/pages/ldpd_6274889_000_00000160.html
  27. Henry Collins Brown (Herausgeber): Valentine’s Manual of Old New York. New York, Valentine’s Manual Inc., 1923. http://www.columbia.edu/cu/lweb/digital/collections/cul/texts/ldpd_6274889_000/index.html
  28. http://daytoninmanhattan.blogspot.de/2013/05/the-lost-hoffman-house-hotel-broadway.html: The Lost Hoffman House Hotel — Broadway and 25th Street. Von Tom Miller, 20. Mai 2013.
  29. https://de.wikipedia.org/wiki/Manhattan: Manhattan.
  30. David Wondrich: Imbibe! From Absinthe Cocktail to Whiskey Smash, A Salute in Stories and Drinks to „Professor“ Jerry Thomas, Pioneer of the American Bar. 2. Auflage. ISBN 978-0-399-17261-8. New York,  2015.
  31. René Kronsteiner: Der Manhattan. Mixology, Sonderausgabe: 200 Jahre Cocktail 1806-2006. Seite 50.
  32. Anonymus: Cocktails. How to Make Them. Providence, Livermore & Knight Co., 1898.
  33. Anonymus: Haney’s Steward & Barkeeper’s Manual. New York, Jesse Haney & Co., 1869.
  34. http://www.barrypopik.com/index.php/new_york_city/entry/manhattan_cooler_cocktail: Manhattan Cooler. Von Barry Popik, 14. März 2015.
  35. https://www.oldnyc.org/#708580f-a: Manhattan 5th Avenue / 34th Street.
  36. http://fultonhistory.com/Newspaper%2015/Brooklyn%20NY%20Daily%20Star/Brooklyn%20NY%20Daily%20Star%201926/Brooklyn%20NY%20Daily%20Star%201926%20-%201035.pdf: Brooklyn Daily Star, 24. März 1925, Seite 6B.
  37. http://www.fultonhistory.com/Newspaper%2011/New%20York%20NY%20Daily%20Graphic/New%20York%20NY%20Daily%20Graphic%201874%20Mar-Aug%20Grayscale/New%20York%20NY%20Daily%20Graphic%201874%20Mar-Aug%20Grayscale%20-%200465.pdf#xml=http://www.fultonhistory.com/dtSearch/dtisapi6.dll?cmd=getpdfhits&u=2f9a1edf&DocId=7072914&Index=Z%3a%5cIndex%20U%2dF%2dP&HitCount=5&hits=1119+111a+111b+111c+111d+&SearchForm=%2fFulton%5fNew%5fform%2ehtml&.pdf The Daily Graphic, 8. Mai 1874, Seite 512 .
  38. https://www.newspapers.com/newspage/118153764/: Detroit Free Press, 31. August 1873, Seite 3.
  39. https://www.newspapers.com/newspage/26990142/: The Times-Picayune, New Orleans, 5. September 1873, Seite 2.
  40. https://www.newspapers.com/newspage/30946762/: The Brownsville Herald, 20. August 1950, Seite 4.
  41. http://www.fultonhistory.com/Newspapers%207/Brooklyn%20NY%20Daily%20Eagle/Brooklyn%20NY%20Daily%20Eagle%201874%20Grayscale/Brooklyn%20NY%20Daily%20Eagle%201874%20Grayscale%20-%201393.pdf#xml=http://www.fultonhistory.com/dtSearch/dtisapi6.dll?cmd=getpdfhits&u=ffffffff8439f4b6&DocId=2598839&Index=Z%3a%5cIndex%20U%2dF%2dP&HitCount=6&hits=6d6+6d7+6d8+6d9+6da+6db+&SearchForm=%2fFulton%5fNew%5fform%2ehtml&.pdf: Brooklyn Daily Eagle, 30. Dezember 1874.
  42. http://www.fultonhistory.com/Newspaper%2014/New%20York%20NY%20Herald/New%20York%20NY%20Herald%201881/New%20York%20NY%20Herald%201881%20-%202165.pdf#xml=http://www.fultonhistory.com/dtSearch/dtisapi6.dll?cmd=getpdfhits&u=ffffffff90527a77&DocId=3795029&Index=Z%3a%5cIndex%20U%2dF%2dP&HitCount=4&hits=2912+2913+2914+2915+&SearchForm=%2fFulton%5fNew%5fform%2ehtml&.pdf: New York Herald, 9. Juni 1881, Seite 2.
  43. http://www.fultonhistory.com/Newspaper%2014/New%20York%20NY%20Herald/New%20York%20NY%20Herald%201881/New%20York%20NY%20Herald%201881%20-%202186.pdf#xml=http://www.fultonhistory.com/dtSearch/dtisapi6.dll?cmd=getpdfhits&u=ffffffff905aba23&DocId=3795050&Index=Z%3a%5cIndex%20U%2dF%2dP&HitCount=4&hits=3200+3201+3202+3203+&SearchForm=%2fFulton%5fNew%5fform%2ehtml&.pdf: New York Herald, 9. Juni 1881, Seite 11.
  44. http://www.fultonhistory.com/Newspaper%2014/New%20York%20NY%20Herald/New%20York%20NY%20Herald%201881/New%20York%20NY%20Herald%201881%20-%202198.pdf#xml=http://www.fultonhistory.com/dtSearch/dtisapi6.dll?cmd=getpdfhits&u=ffffffff8f77f40c&DocId=3795062&Index=Z%3a%5cIndex%20U%2dF%2dP&HitCount=4&hits=34c4+34c5+34c6+34c7+&SearchForm=%2fFulton%5fNew%5fform%2ehtml&.pdf : New York Herald, 11. Juni 1881, Seite 11.
  45. http://collections.mcny.org/C.aspx?VP3=SearchResult&VBID=24UAYWEM5ZY1U&SMLS=1&RW=1631&RH=898: Hoffman House Hotel, Madison Square.
  46. http://birthmoviesdeath.com/2012/05/27/cocktails-with-mad-men-the-manhattan
  47. Anistatia Miller & Jared Brown: Der Manhattan. Mixology 3/2009, Seite 40-42.
  48. Die historischen Bücher sind in unseren Beiträgen über historischen Bar-Bücher verzeichnet.

Historische Rezepte

1884 George Winter: How to Mix Drinks. Seite 52. Manhattan Cocktail.

(Use large bar glass.)
Two or three dashes of Peruvian Bitters;
One to two dashes of gum syrup;
One-half wine glass of whiskey;
One-half wine glass of Vermouth;
Fill glass three-quarters full of fine shaved ice, mix well
with a spoon, strain in fancy cocktail glass and serve.

1884 Joseph W. Gibson: Scientific Bar-Keeping. Seite 8. Manhattan Cocktail.

2 or 3 dashes of gum
syrup; 2 or 3 dashes of bitters; 1 wine glass of Italian ver-
mouth; one wine glass of whisky. Fill the glass with ice;
shake well; strain into a cocktail glass; squeeze the juice of
lemon rind and serve.

1884 O. H. Byron: The Modern Bartenders‘ Guide. Seite 21. Manhattan Cocktail, No. 1.

(A small wine-glass.)
1 pony French vermouth.
1 pony whisky.
3 or 4 dashes Angostura hitters.
3 dashes gum syrup.

1884 O. H. Byron: The Modern Bartenders‘ Guide. Seite 21. Manhattan Cocktail, No. 2.

2 dashes Curacoa.
2       “       Angostura hitters.
1/2 wine-glass whisky.
1/2          “           Italian vermouth.
Fine ice; stir well and strain into a cocktail glas.

1887 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 34. Fancy Manhattan Cocktail.

Half fill a half-pint tumbler with chipped ice;
add two dashes of curaçoa or maraschino; a pony
of rye whiskey; one wine-glass of vermouth,
three dashes Boker’s bitters; shake well; strain
into a claret glass, and add a small piece of lemon;
if required sweet add two dashes of gum syrup.

1887 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 48. Manhattan Cocktail.

Fill tumbler with chipped ice; put in three
or four drops of Angostura bitters, ditto of plain
syrup; add half a liqueur-glassful of vermouth,
half wine glassful of Scotch Whiskey; stir well
with spoon and put small piece of lemon on top.

1887 Jerry Thomas: The Bar-Tender’s Guide. Seite 24. Manhattan Cocktail.

(Use small bar-glass.)
Take 2 dashes of Curaçoa or Maraschino.
1 pony of rye whiskey.
1 wine-glass of vermouth.
3 dashes ol Boker’s bitters.
2 small lumps of ice.
Shake up well, and strain into a claret glass. Put a
quarter of a slice of lemon in the glass and serve. If
the customer prefers it very sweet use also two dashes
of gum syrup.

1888 Harry Johnson: New and Improved Illustraded Bartender’s Manual. Seite 40. Manhattan Cocktail.

(Use a large bar glass.)
Fill the glass up with ice;
2 or 3 dashes of Gum Syrup;
1 or 2 dashes of Bitters; (Boker’s genuine only);
1 dash of Curaçoa (or absinthe if required);
1/2 wine glass of Whiskey
1/2 wine glass of Vermouth;
stir up well, strain into a fancy cocktail glass,
squeeze a piece of lemon peel on the top, and serve;
leave it for the customer to decide whether to use
Absinthe or not. This drink is very popular at
the present day.

1888 Harry Johnson: New and Improved Illustraded Bartender’s Manual. Seite 147. Manhattan Cocktail.

(Gebrauche ein grosses Barglas.)
Fülle das Glas mit Eis;
2 or 3 dashes Gum Syrup;
1 oder 2 dashes Bitters; (Boker’s genuine only) ;
1 dash Curaçoa (oder Absinthe wenn es verlangt
wird);
1/2 Weinglas Whiskey;
1/2 Weinglas Vermouth;
mische es gut auf, seihe in ein Fancy Cocktail Glas,
presse ein Stückchen Citronenschale hinein und ser-
vire. Betreffs des Absinths richte man sich nach
den Geschmack des Gastes. Dies ist heutzutage ein
wohlbekanntes und viel verlangtes Getränk.

1888 Harry Lamore: The Bartender. Seite 17. Manhattan Cocktail.

Use small bar glass.
Take two dashes or Curacoa or Maraschino.
One pony of rye whiskey.
One wine-glass of Vermouth.
Three dashes of Boker’s bitters.
Two small lumps of ice.
Shake up well and strain into a claret glass. Put a
quarter of a slice of lemon In the glass and serve. If the
customer prefers it very sweet use also two dashes of gum
syrup.

Manhattan Cocktail

Die erste Abbildung eines Manhattan Cocktails aus Harry Lamores Buch „The Bartender or How to Mix Drinks“ aus dem Jahr 1888.

1890 Anonymus: Bowlen und Pünsche zum Manöver- und Feldgebrauch. Seite 99. Manhattan-Cocktail.

(Gebrauche ein großes Barglas.)
Fülle das Glas mit Eis, zwei oder drei Schuß
Zuckerlösung, einem oder zwei Schuß Angostura,
einem Schuß Curaçao (oder Absinth, wenn es
verlangt wird), einem halben Weinglas Whiskey,
einem halben Weinglas Vermouth, mische es gut
auf, seihe in ein hohes Sektglas, presse ein
Stückchen Citronenschale hinein und serviere.

1895 Bartender’s Association of New York City: Official Hand-Book and Guide: Seite 32. Manhattan Cocktail.

(Use small wine glass.)
2 dashes of gum syrup, 3 dashes of Caroni
Bitters.
1/2 pony of whiskey, 1 pony vermouth, mix
well.

1895 Bartender’s Association of New York City: Official Hand-Book and Guide: Seite 32. Manhattan Cocktail No. 2.

(Use small bar glass.)
2 dashes of curacoa, 2 dashes of Caroni
Bitters.
1/2 wine glass of whiskey, 1/2 wine glass of
Italian Vermouth. Fill with fine ice, mix
well, strain into a cocktail glass.

1895 Chris F. Lawlor: The Mixicologist. Seite 12. Manhattan Cocktail.

(Medium-size glass.)
Take 1 dash Schroeder’s bitters.
.        1 half barspoonful syrup.
.        1 half jigger vermouth.
.        1 half jigger whiskey.
.        2 dashes of maraschino.
Stir well in glass previously filled with fine ice;
strain in cool cocktail-glass.

1895 Herbert W. Green: Mixed Drinks. Seite 57. Manhattan Cocktail.

Fill mixing-glass two-thirds full of shaved
ice, small bar-spoonful syrup, two dashes Caroni or
Angostura bitters, one-half jigger whisky, one-half
jigger Vermouth. Stir with long bar-spoon thor-
oughly; strain in previously cooled cocktail glass;
squeeze oil from small piece lemon peel on top;
serve fruit if desired.

1895 R. C. Miller: The American Bar-Tender. Seite 45. Manhattan Cocktail.

1/2 wine-glass whiskey,
1/2        do.        vermouth.
2 dashes bitters.
3 dashes gum syrup.
Strain in cocktail glass.

1896 Frederick Davies & Seymour Davies: Drinks of All Kinds. Seite 27. Manhattan.

Put into a large tumbler half a wineglass of
vermouth, half a wineglass of whisky, thirty
drops of gum syrup, ten drops of Angostura
bitters, and six drops of curaçoa; add a little
shaved ice, shake well, strain into a wineglass,
and put a small piece of lemon-peel on the top.

1896 Louis Fouquet: Bariana. Seite 25. Manhattan Cocktail.

VERRE D
Prendre le verre à mélange A, glace en petits morceaux,
2 traits d’angostura, 2 traits de noyaux, 3 traits de curaçao,
finir avec rye whisky et vermouth de Turin en quantité égale,
agiter, passer, verser, zeste de citron et servir.

1898 Anonymus: Cocktails. Seite 27. Manhattan Cocktail.

FILL mixing-glass half-full fine ice, add two
dahes gum-syrup, two dahes Boker’s bitters,
one-half jigger Italian vermouth, one-half jigger
whiskey. Mix, strain into cocktail-glass. Add a
piece of lemon peel.

1898 Anonymus: Cocktails. Seite 28. Manhattan Cocktail – Dry.

PREPARE same as Manhattan Cocktail, leaving
out syrup.

1898 Anonymus: Cocktails. Seite 28. Manhattan Cocktail – Extra Dry.

MIX same as Manhattan Cocktail. Leave out
syrup, and use French vermouth in place of
Italian.

1898 Joseph L. Haywood: Mixology. Seite 18. Manhattan Cocktail.

Goblet of fine ice, two squirts of syrup, two squirts of orange
bitters, one squirt of absinthe, one-third jigger vermouth, two-
thirds jigger whiskey, a squirt of curacoa; stir, strain, serve
with maraschino cherry.

1899 Niel Larsen – Les Boissons Américaines. Seite 5. Manhattan Cocktail.

[à prèparer dans un grand gobelet]
Remplissez à moitié de glace pileé. Ajoutez:
2 cuillers à café de sirop de sucre;
6 gouttes d’angostura;
1/3 verre à madère de whisky;
1/2    –              –            vermouth Noilly.
Mélangez le tout et passez dans un verre à
cocktail.
Servez avec de petites pailles.

1900 Frank Newman: American-Bar. Seite 5. Manhattan Cocktail.

Verre no 5.
Prendre le verre à mélange n° 1, quatre ou cinq petits
morceaux de glace:
3 traits angostura.
Finir avec rye whisky et vermout Turin, quantités
égales; remuer, passer, verser, servir.

1900 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 30. Bottled Manhattan Cocktail.

One-third of a quart of whiskey, one-third
Italian vermouth, one-third water. Add one and
a half pony Peyschaud or Angostura bitters, one
pony gum-syrup. Mix well and bottle.

1900 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 38. Manhattan Cocktail.

Fill mixing-glass half-full fine ice, add two
dashes gum-syrup, two dashes Peyschaud or An-
gostura bitters, one half-jigger Italian vermouth,
one-half jigger whiskey. Mix, strain into cock-
tail-glass. Add a piece of lemon-peel or a cherry.

1900 Harry Johnson: The New and Improved Illustrated Bartenders‘ Manual. Seite 162. Manhattan Cocktail.

(Use a large bar glass.)
Fill the glass up with ice;
1 or 2 dashes of gum syrup, very carefully;
1 or 2 dashes of bitters (orange bitters);
1 dash of curaçao or absinthe, if required;
1/2 wine-glass of whiskey;
1/2 wine-glass of vermouth;
Stir up well; strain into a fancy cocktail glass;
squeeze a piece of lemon peel on top, and serve; leave
it for the customer to decide, whether to use
absinthe or not. This drink is very popular at the
present day. It is the bartender’s duty to ask the
customer, whether he desires his drink dry or sweet.

1900 James C. Mahoney: The 20th Century Guide for Mixing Fancy Drinks. Seite 34. Manhattan Cocktail.

Fill mixing glass two-thirds full fine ice.
1 piece lemon peel.
1 teaspoonful syrup.
1 or 2 dashes orange bitters.
1 or 2 dashes Peychand’s bitters.
1/2 wine glass Vermouth.
1/2 wine glass whisky (Hermitage).
Stir well and strain into cool cocktail glass and
serve.

1901 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail.

Use Mixing Glass.
TWO dashes gum syrup; two dashes
Boker’s bitters; one-half Italian ver-
mouth; one-half whiskey. Fill with ice,
mix, and strain. Add a small twist of
lemon peel.

1901 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail – Dry.

MAKE the same as a Manhattan cock-
tail, leaving out the syrup.

1901 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail – Extra Dry.

MAKE the same as the dry cocktail,
using French vermouth instead of
Italian.

1902 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 44. Manhattan Cocktail.

MIXING GLASS. — 1/2 glass ice, two dashes gum,
two dashes Angostura, two dashes Maraschino, 1/2
wineglass whiskey, 1/2 wineglass French Vermouth.
Stir well and strain into cocktail glass, adding a
cherry. If wanted dry use Italian Vermouth.

1902 Anonymus: Ret Top Rye Guide. Seite 37. Manhattan Cocktail.

(Use a small bar glass.)
Put in glass two clashes of Curaçao or
Maraschino.
One small glass of Red Top Rye.
One wine-glass of Vermouth.
Three dashes of Angostura Bitters.
Two small lumps of ice.
Shake well and strain into cool cock-
tail glass.
This is a favorite drink any time dur-
ing the day, and especially just before
dinner.

1902 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail.

Use Mixing Glass.
THREE dashes syrup; three dashes
Angostura bitters; one-half Italian ver-
mouth; one-half whiskey. Fill with ice,
mix, and strain. Add a small twist of
lemon peel.

1902 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail – Dry.

MAKE the same as a Manhattan cock-
tail, leaving out the syrup.

1902 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 17. Manhattan Cocktail – Extra Dry.

MAKE the same as the dry cocktail,
using French vermouth instead of
Italian.

1902 Charlie Paul: American andother Iced Drinks. Seite 24. Fancy Manhattan Cocktail.

Half fill a half-pint tumbler with chipped ice;
add two dashes of curaçoa or maraschino; a pony
of rye whiskey; one wine-glass of vermouth; three
dashes Boker’s bitters; shake well; strain into a
claret glass, and add a small piece of lemon; if
required sweet add two dashes of gum syrup.

1902 Charlie Paul: American andother Iced Drinks. Seite 37. Manhattan Cocktail.

Fill tumbler with chipped ice; put in three or
four drops of Angostura bitters, ditto of plain
syrup; add half a liqueur-glassful of vermouth,
half wine-glassful of Scotch whiskey; stir well with
spoon and put small piece of lemon on top.

1902 Niels Larsen: 156 Recettes de boissons américaines. Seite 20. Manhattan Cocktail.

[A préparer dans un grand gobelet.]
Remplissez à moitié de petits morceaux de
glace. Ajoutez:
2 cuillers à café de sirop de sucre;
6 gouttes d’angostura;
1/2 verre à madère de whisky;
1/2     –                –              vermout Noilly.
Mélangez le tout et passez dans un verre à
cocktail.
Servez avec de petites pailles.

1903 Anonymus: Hegenbarth’s Bowlen-, Punsch-, und Kaffee-Haus-Getränkebuch. Manhattan Cocktail.

Manhattan ist die Insel, auf der New York liegt.
In kleiner Champagner-Schale Roh-Eis, Punsch-Essenz,
Gin, Curaçao, Whisky und Angosturabitter gut vermengen.
Stück feinst abgeschälte Zitronenschale hineinhängen. Also
eine Uebermischung!

1903 Edward Spencer: The Flowing Bowl. Seite 156. Manhattan Cocktail.

Half a wine-glass of Italian vermouth, half a wine
glass of rye whisky, ten drops of Angostura bitters,
and ten drops of curaçoa. Shake and strain, and
place a small shred of lemon-peel atop.

1903 Tim Daly: Daly’s Bartender’s Encyclopedia. Seite 49. Bottle Manhattan Cocktail.

Use bar shaker for mixing.
1/2 wine glass of gum syrup.
1/2 pony glass of bitters (Angostura).
1 pony glass of orange curacoa.
Half fill the shaker with fine ice.
1-3 bottle of vermuth.
2-3 bottle of good whiskey.
Stir well with long bar spoon, strain into a
full quart bottle, and cork.
Place an attractive label on the bottle, and
you will have a bottle of cocktail that will
please your most exacting patron.

1903 Tim Daly: Daly’s Bartender’s Encyclopedia. Seite 59. Manhattan Cocktail.

Use a mixing glass.
Half fill with fine ice.
1 dash of Angostura bitters.
1/2 wine glass of whiskey.
1/2 wine glass of vermuth.
Stir with spoon, strain into a cocktail
glass, put in a cherry or olive, and serve.
One that is a dear and lasting friend to
the Bohemians, and probably called for
more extensively than any other morning
favorite.

1904 John Applegreen: Applegreen’s Barkeeper’s Guide. Seite 2. Manhattan Cocktail.

1 dash orange bitters
1 dash Peychaud bitters
1 dash syrup
1/2 jigger whisky
1/2 jigger Italian Vermouth
Piece of lemon peel
Strain into cocktail glass.

1904 John Applegreen: Applegreen’s Barkeeper’s Guide. Seite 2. Manhattan Cocktail, Dry.

Same as above, except omit the syrup.

1904 John Applegreen: Applegreen’s Barkeeper’s Guide. Seite 7. Old-Fashioned Manhattan Cocktail.

Same as old-fashioned whisky cocktail except
use
1/2 jigger of whisky and
1/2 jigger of Italian vermouth.

[Old-Fashioned Whisky Cocktail:
Use a large cut glass
Put 1/2 lump of cut sugar in the glass, dampen
it slightly with water and crush well with your
muddler; then put in lemon peel on the sugar,
and the lump ice.
1 dash Peychaud or Angostura bitters
1 jigger good whisky
Stir well and serve.
Some people prefer to have their old-fashioned
cocktail strained, and it is well to ask your custo-
mer if he so prefers it, and, if so, strain into a
whisky glass.]

1904 Paul E. Lowe: Drinks As They Are Mixed. Seite 21. Manhattan Cocktail.

Use mixing glass.
Ice, fine, fill glass.
Syrup, 1/2 barspoonful.
Angostura bitters, 1 dash.
Vermouth, 1/2 jigger.
Whiskey, 1/2 jigger.
Lemon peel, 1 piece twisted.
Stir and strain into cool cocktail
glass.

1904 Thomas Stuart: Stuart’s Fancy Drinks. Seite 21. Manhattan Cocktail, No. 1.

(A small wine-glass.)
1 pony French vermouth.
1/2 pony whisky.
3 or 4 dashes Angostura bitters.
3 dashes gum syrup.

1904 Thomas Stuart: Stuart’s Fancy Drinks. Seite 21. Manhattan Cocktail, No. 2.

2 dashes Curacoa.
2      “      Angostura bitters.
1/2 wine-glass whisky.
1/2         “         Italian vermouth.
Fine ice; stir well and strain into a cocktail glass.

1905 Anonymus: Bebidas americanas. Seite 11. Manhatan cocktail.

Se media la cotelera de pedaci-
tos de hielo, y se agrega:
2 cucharaditas de jarabe de
azúcar,
6 gotas de angostura,
1/3 de copa mediana de whisky,
1/2  »      »               »       de vermout
Marsella.
Se mezcla bien y se sirve.

1905 Anonymus: The Gorham Cocktail Book. Seite 29. Manhattan Cocktail.

Two dashes gum-syrup, two dashes
Boker’s bitters, one-half jigger Italian
vermouth, one-half jigger whiskey, one
piece lemon peel.
FILL mixing-glass half-full fine
ice, add two dashes gum-syrup,
two dashes Boker’s bitters, one-half
jigger Italian vermouth, one-half jigger
whiskey. Mix, strain into cocktail-
glass. Add a piece of lemon peel.

1905 Anonymus: The Gorham Cocktail Book. Seite 30. Manhattan Cocktail Dry.

Two dashes Boker’s bitters, one-half
jigger Italian vermouth, one-half jigger
whiskey, one piece lemon peel.
PREPARE same as Manhattan
Cocktail, leaving out syrup.

1905 Anonymus: The Gorham Cocktail Book. Seite 30. Manhattan Cocktail Extra Dry.

Two dashes Boker’s bitters, one-half
jigger French vermouth, one-half jigger
whiskey, one piece lemon peel.
MIX same as Manhattan Cocktail.
Leave out syrup, and use French
vermouth in place of Italian.

1906 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 30. Bottled Manhattan Cocktail.

One-third of a quart of whiskey, one-third
Italian vermouth, one-third water. Add one and
a half pony Peyschaud or Angostura bitters, one
pony gum-syrup. Mix well and bottle.

1906 George J. Kappeler: Modern American Drinks. Seite 38. Manhattan Cocktail.

Fill mixing-glass half-full fine ice, add two
dashes gum-syrup, two dashes Peyschaud or An-
gostura bitters, one half-jigger Italian vermouth,
one-half jigger whiskey. Mix, strain into cock-
tail-glass. Add a piece of lemon-peel or a cherry.

1906 Louis Muckensturm: Louis‘ Mixed Drinks. Seite 35. Manhattan Cocktail.

Take two dashes of orange bitters,
One dash of Angostura bitters,
One dash of Curacao,
One liqueur-glass of Italian Vermouth, and
Two liqueur-glasses of Rye whiskey.
Fill the mixing-glass with ice; stir wel and strain into a
cocktail-glass.

1906 Louis Muckensturm: Louis‘ Mixed Drinks. Seite 36. Dry Manhattan Cocktail.

Take two dashes of orange bitters.
One dash of Angostura bitters,
Two liqueur-glasses of Rye whiskey, and
One liqueur-glass of French Vermouth.
Fill the mixing-glass with ice; stir well and strain into a
cocktail-glass. Twist in a small piece of lemon peel and
serve with a stuffed olive.

1906 Louis Muckensturm: Louis‘ Mixed Drinks. Seite 53. Bottled Manhattan Cocktail.

take eight ounces of French Vermouth,
Four ounces of Italian Vermouth,
Twelve ounces of Rye whiskey,
One liqueur-glass of Curacao,
Half a liqueur-glass of orange bitters, and
Four full dashes of Angostura bitters.

1907 Frank Newman: American-Bar. Seite 64. Manhattan Cocktail.

Verre no 3
Prendre le verre à mélange n° 1, mettre quelques mor-
ceaux de glace:
3 traits d’angostura bitter.
Finir avec rye whisky et vermouth Turin, quantités
égales, bien remuer, passer dans le verre n° 5. Servir
avec un zeste de citron, une cerise ou une olive, au goût
du consommateur.

1908 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 36. Improved Manhattan Cocktail.

1 dash Boker’s bitters
1 dash Maraschino
50% rye whiskey
50% Martini Russie Vermouth
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1908 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 41. Manhattan Cocktail.

1 dash Boker’s bitters
50% Vermouth (Bailor)
50% rye whiskey
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1909 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 35. Manhattan-Cocktail.

3-4 Stückchen Kristalleis,
3 Dashes Angostura-Bitters,
1/2 Cocktailglas italienischen Vermouth,
1/2          “          guten amerikanischen Whisky.
Im übrigen verfahre wie bei Martini-Cocktail.

[Man mische gut mit einem Barlöffel, gebe eine Kirsche in ein Cocktail-
glas, seihe das Getränk hinein, presse das Öl aus einem Stück-
chen Zitronenschale hinein und serviere. Sollte dieser Cocktail trocken
(dry) verlangt werden, dann nehme man französischen Vermouth
anstatt italienischem und serviere mit einer Olive.]

1909 Carlos Golfrin: Manual del Cantinero. Manhatan cocktail.

Echese en un recipiente apropiado la necesaria can-
tidad de hielo en pedacitos para mediarle, y agrégue-
sele:
Jarabe de azúcar . . . . . . . . . . 2 cucharaditas
Bitter angostura  . . . . . . . . . . 6 gotas
Whisky  . . . . . . . . . . . . . . . . . . 1/3 de copa mediana
Vermouth de Marsella  . . . . . 1/2 copa mediana
Mézclese bien todo, y sírvase la bebida como las an-
teriores.

1909 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 26. Fancy Manhattan Cocktail.

Half fill a half-pint tumbler with chipped ice;
add two dashes of curaçoa or maraschino; a pony
of rye whiskey; one wine-glass of vermouth; three
dashes Boker’s bitters; shake well; strain into a
claret glass, and add a small piece of lemon; if
required sweet add two dashes of gum syrup.

1909 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 39. Manhattan Cocktail.

Fill tumbler with chipped ice; put in three or
four drops of Angostura bitters, ditto of plain
syrup; add half a liqueur-glassful of vermouth
half wine-glassful of Scotch whiskey; stir well with
spoon and put small piece of lemon on top.

1909 Jorge Casparò: Guia practica del cantinero. Seite 44. Manhattan Cock-tail.

(Cock-tail de Whiskey Manhattan).
Llénese de hielo desmenuzado hasta sus dos
terceras partes, un vaso grande, y agrégue-
sele un chorro de amargos Angostura, otro
de Curaçao, media copa de Vermouth fran-
cés y otra media de Whiskey para cock-tail;
agítese el contenido, cuélese sobre una copa
especial, exprímasele una cáscara de limón,
y sírvase.

1910 Anonymus: 101 Drinks and How to Mix Them. Manhattan.

Simple:
Two parts Rye Whiskey             Shake well with fine ice
One part Italian                           and strain
Vermouth

Not so simple:
One part Rye Whiskey               Ice, shake and strain into
One part Italian                           a cocktail glass in which
Vermouth                                     a maraschino cherry has
One jigger Curacao                    been dropped
Two dashes Bitters

1910 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 50. Improved Manhattan Cocktail.

1 dash bitters
1 dash Maraschino
50% rye whiskey
50% Italian Vermouth
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1910 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 55. Manhattan Cocktail.

1 dash Boker’s bitters
1 dash Maraschino
50% Italian Vermouth
50% rye whiskey
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1911 George R. Washbourne & Stanley Bronner: Beverages De Luxe. Manhattan Cocktail.

(Use large bar glass.)
Fill the glass up with ice.
One or two dashes of gum syrup, very
carefully.
One or two dashes of bitters (orange
bitters).
One dash of Curacao or Absinthe if
required.
One-half wine glass of whisky.
One-half wine-glass of Vermouth.
Stir up well; strain into a fancy cock-
tail glass; squeeze a piece of lemon peel
on top, and serve.

1912 Anonymus: Dr. Siegert’s Angostura Bitters. Seite 33. Manhattan Cocktail.

Use mixing glass half full of ice.
1 piece of lemon peel.
1 dash syrup.
2 dashes Dr. Siegert’s Genuine Angostura
Bitters.
1 dash of orange bitters.
1/2 jigger of Vermouth,
1/2 jigger of whiskey.
Stir well; strain into cocktail glass and
serve.

1912 Anonymus: Wehman Bros.‘ Bartenders‘ Guide. Seite 17. Manhattan Cocktail.

(Use large bar glass.)
Fill the glass with ice,
Two or three dashes of gum syrup,
One or two dashes of bitters,
One dash of curacoa (or absinthe if required),
One-half wine-glass of whiskey,
One-haIf wine-glass of vermouth.
Stir up well, strain into a fancy cocktail glass, squeeze a
piece of lemon peel on the top and serve.

1912 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 149. Southern Club Manhattan Cocktail.

Mixing glass.
Two-thirds full shaved ice.
One dash syrup.
Four dashes Curacoa.
Two dashes Maraschino.
Two dashes Peychaud Bitters.
One small jigger Italian Vermouth.
One small jigger rye whiskey.
Strain into cool cocktail glass, squeeze orange
peel on top and serve. Don’t put peel in glass.

1912 Charles S. Mahoney: The Hoffman House Bartender’s Guide. Seite 150. Manhattan Cocktail.

Use large bar glass.
Fill glass with ice.
One dash gum syrup.
One or two dashes orange bitters.
One dash Curacoa — absinthe, if asked for.
One-half wine-glass whiskey.
One-half wine-glass Vermouth.
Stir with spoon, strain in cocktail glass, and serve
after squeezing lemon peel on top.

1912 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 26. Fancy Manhattan Cocktail.

Hall fill a half-pint tumbler with chipped ice;
add two dashes of curaçoa or maraschino; a pony
of rye whiskey; one wine-glass of vermouth; three
dashes Boker’s bitters; shake well; strain into a
claret glass, and add a small piece of lemon; if
required sweet add two dashes of gum syrup.

1912 Charlie Paul: American and Other Iced Drinks. Seite 39.  Manhattan Cocktail.

Fill tumbler with chipped ice; put in three or
four drops of Angostura bitters, ditto of plain
syrup; add half a liqueur-glassful of vermouth,
half wine-glassful of Scotch whiskey; stir well with
spoon and put small piece of lemon on top.

1912 E.J.M.: The Great American Cocktail. Manhattan Cocktail.

Fill large mixing glass with ice            Stir, strain,
Two dashes Angostura Bitters            Squeeze Lemon
Two dashes Orange Bitters                 Peel on top,
Two thirds jigger 365 Rye                    Serve in
One third jigger M. & R. Vermouth    Cocktail
.                                                             Glass

1912 Ignacio Doménech: El Arte del Cocktelero Europeo. Seite 9. Manhattan-cocktail.

(PREPARARLO EN UN ORAN VASO DE CRISTAL)
Llénese á la mitad con pedacitos de hielo pica-
do; añadir:
Dos cucharadas de las de café, de jarabe de azú-
car.
Seis gotas de angostura.
Un tercio de copa de las que se bebe el vino
Madera, de whisky.
Media copa de íd. íd. de vermut Noilly.
Mézclese todo, y se pasa á una copa ó vaso de
cocktail.
Sírvase con pequeñas pajas.

1912 John H. Considine: The Buffet Blue Book. #127. Manhattan Cocktail.

Use mixing glass half full of ice. 1 piece
of lemon peel, 1 dash of syrup, 1 dash of
Abbott’s Bitters, 1 dash of orange bit-
ters, 1/2 jigger of vermouth, 1/2 jigger of
whiskey. Stir well; strain Into cocktail
glass and serve.

1912 John H. Considine: The Buffet Blue Book. #321. Manhattan Cocktail.

2 Dashes plain Syrup, 2 or 3 dashes Ab-
bott’s Bitters. 1/2 jigger Italian Vermouth.
1/2 jigger Whiskey. After stirring well with
spoon or shaker add one Maraschino
Cherry, twist small bit of lemon peel to
top it off.

1913 Bartender’s Association of America: Bartender’s Manual. Seite 24. Southern Club Manhattan Cocktail.

(Mixing
glass.) 2/3 full shaved ice; 1 dash syrup; 4 dashes
Curacoa; 2 dashes maraschino; 2 dashes Peychaud
bitters; 1 small jigger Italian vermouth; 1 small
jigger rye whisky. Strain into cool cocktail glass,
squeeze orange peel on top and serve. Don’t put
peel in glass.

1913 Bartender’s Association of America: Bartender’s Manual. Seite 34. Manhattan Cocktail No. 1.

In mixing glass 1/2 full
of fine ice; dash of syrup; dash of Angostura bit-
ters; 1/3 jigger of French vermouth, 2/3 whisky. Stir
and strain; serve with a cherry.

1913 Bartender’s Association of America: Bartender’s Manual. Seite 34. Manhattan Cocktail No. 2.

3 dashes of Curacoa;
2 dashes of Angostura bitters; 1/2 wineglass of
whisky;  1/2 wineglass of Italian vermouth; fine ice.
Stir well and strain into a cocktail glass.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 138. Manhattan Cocktail I.

Mischglas mit 3—4 Stck. Eis, 3
Spritzer Angostura, 1/2 Cocktailglas Rye-Whisky, 1/2 Cock-
tailglas ital. Vermouth, rühren, in Cocktailglas seihen,
Kirsche, Citronenspirale.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 138. Manhattan Cocktail II.

Ein Barglas mit 2—3 Stck. Eis,
1/2 Glas ital. Vermouth, 1 Likörglas Amerik.-Whisky,
4 Spritzer Bols-Bitter, rühren, in Cocktailglas seihen,
Citronenschale, Kirsche.

1913 Hans Schönfeld & John Leybold: Lexikon der Getränke. Seite 138. Manhattan Cocktail III, größere Quantitäten.

In ein Misch-
glas gebe: 1/2 Likörglas Angostura, 1 Likörglas Gum,
1/3 ital. Vermouth, 2/3 Fl. Rye-Whisky, gut rühren und
in Flaschen füllen, gut verkorken.

1913 Harry Montague: The Up-To-Date Bartender’s Guide. Seite 13. Manhattan Cocktail.

Fill mixing glass with fine ice.
2 dashes syrup.
1 dash Angostura bitters.
1/2 jigger vermouth.
1/2 jigger whiskey.
1 piece twisted lemon skin.
Stir; strain into cocktail glass and serve.

1913 Jacques Straub: A Complete Manual of Mixed Drinks. Seite 31. Manhattan Cocktail.

1 Dash Angostura Bitters.
1/3 Jigger Martini & Rossi Vermouth.
2/3 Jigger Green River Whiskey.
Stir.

1913 Jacques Straub: A Complete Manual of Mixed Drinks. Seite 31. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan with Orange Peel.
Shake well.

1914 Anonymus (Charles S. Mahoney): New Bartender’s Guide. Seite 36. Manhattan Cocktail.

Use large bar-glass.
Fill up with shaved ice.
Two dashes of gum syrup.
Three dashes of Angostura bitters.
One-half wine-glass of Vermouth.
One-half wine-glass of whiskey.
Stir well; strain into cocktail-glass; twist a
piece of lemon peel on top and serve.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 26. Manhattan Cocktail No. 1.

(A small wineglass.) 1 pony of French ver-
mouth; 1/2 pony of whisky; 3 or 4 dashes of
Angostura bitters; 3 dashes of gum syrup.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 26. Manhattan Cocktail No. 2.

Two dashes of Curacoa; 3 dashes of Angostura
bitters; 1/2 wineglass of whisky; 1/2 wineglass of
Italian vermouth; fine ice. Stir well and strain
into a cocktail glass.

1914 Anonymus: The Art of Mixing Them. Seite 29. Southern Club Manhattan Cocktail.

(Mixing glass.) 2/3 full shaved ice; 1 dash
syrup; 4 dashes Curacoa; 2 dashes maraschino;
2 dashes Peychaud bitters; 1 small jigger Italian
vermouth; 1 small jigger rye whisky. Strain
into cool cocktail glass, squeeze orange peel on
top and serve. Don’t put peel in glass.

1914 Ernest P. Rawling: Rawling’s Book of Mixed Drinks. Seite 26. Manhattan Cocktail.

Fill the mixing glass with small
lumps of ice. Over this put
one-third measure French ver-
mouth
two-thirds measure Bourbon or
rye whiskey
three drops Angostura bitters
two dashes orange bitters;
stir thoroughly, working the spoon as
directed. Strain into a cocktail glass
and add a cherry in Maraschino.
This drink may be served dry or
sweet, by using either French or
Italian vermouth, the latter being
sweet. Great care must be used in the
handling of bitters, as only a few drops
are required to impart the desired
flavor.

1914 Harry Montague: The Up-To-Date Bartenders‘ Guide.Seite 13. Manhattan Cocktail.

Fill mixing glass with fine ice,
2 dashes syrup.
1 dash Angostura bitters.
1/2 jigger vermouth.
1/2 jigger whiskey.
1 piece twisted lemon skin.
Stir; strain into cocktail glass and serve.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 31. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura bitters.
1/3 jigger Italian vermouth.
2/3 jigger bourbon. Stir.

1914 Jacques Straub: Drinks. Seite 31. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan with orange peel. Shake well.

1916 Charlie Paul: Recipes of American and Other Iced Drinks. Seite 37. Manhattan Cocktail.

Fill tumbler with chipped ice; put in three
or four drops of Angostura bitters, ditto of
plain syrup; add half a liqueur-glassful of
vermouth, half wine-glassful of Scotch whiskey;
stir well with spoon and put small piece of lemon
on top.

1916 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 53. Improved Manhattan Cocktail.

1 dash Bitters
1 dash Maraschino
50% Rye Whiskey
50% M. & R. Italian Vermouth
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1916 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 57. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura Bitters
50% M. & R. Italian Vermouth
50% Rye Whiskey
1/2 glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1916 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 57. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan Cocktail with Orange Peel.
Shake well.

1917 Hugo R. Ensslin: Recipes for Mixed Drinks. Seite 21. Manhattan Cocktail (Dry).

2/3 Whiskey
1/3 Italian Vermouth
2 dashes Angostura Bitters
Stir well in a mixing glass with cracked ice, strain and serve with an olive
in glass and a twist of lemon peel on top.

1917 Hugo R. Ensslin: Recipes for Mixed Drinks. Seite 22. Manhattan Cocktail (Sweet).

Made the same as Manhattan (dry) adding 2 dashes Gum Syrup and serve with
a cherry instead of an olive.

1918 Anonymus: „Home Brewed“. Seite 26. Manhattan Cocktail.

(Use small wine-glass.)
One pony French vermouth; 1/2 pony
whiskey; 3 or 4 dashes Boker’s or An-
gostura bitters; 3 dashes gum syrup;
serve.

1919 Albert A. Hopkins: Home Made Beverages. Seite 206. Manhattan Cocktail.

Vermouth, 1/2 wineglassful; whiskey, 1/2 wineglassful;
simple syrup, 30 drops; Angostura bitters, 10 drops;
Curaçoa, 6 drops; a little shaved ice; lemon peel, 1 small
strip. Put all the ingredients, except the lemon rind, into
a large tumbler, cover the top closely, shake well, and
strain into a wineglass. Place the strip of lemon peel on
the top, and serve.

1920 Anonymus: Down the Hatch. Seite 14. Manhattan Cocktail.

(contents for one bottle)
Made just like recipe for Creole Cocktail, only it is divided
in this way:
5 ponies French                  5 ponies Italian Martini
Vermouth                            Rossi
5 ponies Martini Rossi Sweet
Fill quart with good Whiskey

1920 Anonymus: Down the Hatch. Seite 14. Manhattan Cocktail.

1 tsp Natural Syrup                      1 pony Italian Vermouth
3 drops Angostura Bitters         1 pony French Vermouth
1/2 tsp Peyschaud Syrup           1 pony Rye Whiskey
1/2 scoop broken Ice
Strain into a thin glass; flavor with Absinthe if desired.

1920 Anonymus: Good Cheer. Seite 16. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura bitters.
1/3 shot Italian vermouth.
2/3 shot bourbon. Stir.

1920 Anonymus: Metropolitain Club, Washington, D. C., Cocktails. Seite 12. Manhattan.

One-third Italian Ver-
mouth, two-thirds whiskey, four dashes
of orange or two dashes of Angostura
Bitters, if preferred.

1920 Niels Larsen: 156 Recettes de Boissons Américaines. Seite 20. Manhattan Cocktail.

[A préparer dans un grand gobelet.]
Remplissez à moitié de petits morceaux de
glace. Ajoutez:
2 cuiliers à café de sirop de sucre;
6 gouttes d’angostura;
1/3 verre à madère de whisky;
1/2    –              –            vermout Noilly.
Mélangez le tout et  passez dans un verre à
cocktail.
Servez avec de petites pailles.

1921 Adolphe Torelli: Guide du barman. Seite 73. Manhattan Cocktail.

Shaker avec glace pilée,
deux traits angustura, trois traits curaçao, deux
de noyau, un verre à liqueur Rye Whisky, un
demi-verre à madère de vermouth Martini et
Rossi, agiter et paser dans verre à cocktail, gar-
nir d’une cerise et zeste citron pressé.

1921 Victor Hugo Himmelreich: American Drinks. Seite 5. Manhattan I.

Gebe in das Mischglas einige Stückchen klares Eis,
1 Schuss Angostura, 1/2 Vermouth, 1/2 Whisky wird
mit Citronenschale, Olive oder Kirsche (d. i. Agrio
oder Sangrio) serviert.

1921 Victor Hugo Himmelreich: American Drinks. Seite 6. Manhattan II.

Gebe in das Mischglas einige Stückchen klares Eis,
3 Schuss Angostura und 1 Schuss Absinthe, 1/2 Ver-
mouth, 1/2 Whisky, wird mit Citronenschale, Olive oder
Kirsche serviert.
In der Č. S. R. wird in Ermangelung des franzö-
sischen Vermouth, italienischer verwendet.

1922 Anonymus: Quelques recettes pour boissons américaines. Seite 33. Manhattan Cocktail.

Verre no 5.
Prendre le verre à mélange n° 1, mettre quelques mor-
ceaux de glace:
3 traits d’ANGOSTURA-BITTER BOLS.
Finir avec RYE WHISKY et VERMOUTH TURIN,
quantités égales, bien remuer, passer dans le verre n° 5.
Servir avec un zeste de citron, une cerise ou une olive,
au goût du consommateur.

1922 Robert Vermeire: Cocktails. Manhattan Cocktail.

Fill a bar glass half full of broken ice and add:
1 or 2 dashes of Angostura Bitters.
2 or 3 dashes of Gum Syrup or Curacao.
1/4 gill of Rye Whisky.
1/4 gill of Italian Vermouth.
1 dash of Absinthe if required.
Stir up well, strain into a cocktail-glass, add cherry, and squeeze lemon-peel on top.
This is a very old, but still one of the best-known cocktails, called after the district in New
York.
When required dry, use French Vermouth instead of Italian Vermouth. When desired
medium, use:
1/4 gill of Rye.
1/8 gill of French Vermouth.
1/8 gill of Italian Vermouth.

1922 W. Slagter: Hoe maakt men american plainen fancy drinks. Seite 75. Manhattan Cocktail (algemeene).

Behandelen als recept No. 255. (Martinie.)
In plaats van Gin, neemt men Canadian-
club Whisky.

[Vult den Shaker met:
Eenige stukjes ijs
1/2 Cocktailglas London Gin
1/4 Cocktailglas Vermouth-Italie
1/4 Cocktailglas Vermouth-France
5 Druppen Angostura
Behandeling als recept No. 228. Als
vrucht een Olijf of Druif.]

1922 W. Slagter: Hoe maakt men american plainen fancy drinks. Seite 75. Manhattan Cocktail Dry.

Behandelen als recept No. 256. (Martinie.)
Echter in plaats van Gin, Canadianclub
Whisky.

[Doet in den Shaker:
Eenige stukjes ijs
1/2 Cocktailglas Old Tom Gin
1/2 Cocktailglas Vermouth-france.
Behandeling als recept No. 228.
Als vrucht een olijf.]

1922 W. Slagter: Hoe maakt men american plainen fancy drinks. Seite 76. Manhattan Cocktail Sweet.

Behandelen als recept No. 257. (Martinie).
In plaats vari Gin neemt men Canadian-
club Whisky.

[Doet in den Shaker:
Eenige stukjes ijs
1/2 Cocktailglas Vermouth- Italie
1/2 Cocktailglas London Gin.
4 Druppen Angostura
4 Druppen Curaçao
1 Koffielepel Gomsiroop.
Behandeling als recept No. 228. Vooraf
maakt men aan het Cocktailglas een
suikerrand. Deze suikerrand verkrijgt
men gemakkelijk. Men houdt het Cock-
tailglas met de rand een paar millimeter
onder water, en plaatst het daarna in
de poedersuiker. Als vrucht een paar
kersen.]

1923 Harry McElhone: „Harry“ of Ciro’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 47. Manhattan Cocktail.

1 dash of Angostura Bitters, 2/3 Rye Whisky,
1/3 Italian Vermouth.
Shake well, strain into cocktail glass, with cherry.
(Named after the island on which stands New
York city.)

1924 Anonymus: Angostura Bitters Centenary Recipe Book. Seite 7. Manhattan Cocktail.

One-third wineglass whisky; one-third wine-
glass Vermouth; three dashes Dr. Siegert’s Angos-
tura Bitters; one lump sugar, and serve with ice.

1924 Antonio Fernández: Manual del barman. Seite 29. Manhattan Cocktail.

Es un vaso de los usa-
dos para refrescos, mézclese lo que sigue: algunos
trozos de hielo, dos gotas de Bitter de Angostura,
un chorro de Curaçao, media copa de Vermouth
Torino y media copa de Whisky Americano.
Revuélvase con una cuchara de mango largo y
sírvase colado en una copa adecuada con una
guinda, frutilla u otra fruta disponibles y si se
desea, una corteza de limón exprimida por en-
cima.
Este „Cocktail“ ha sido uno de los primeros
creados por los profesionales nortemareieanos,
llegando a ser uno de los favoritos de los bebedo-
res de buen gusto; su nombre lo toma del indí-
gena que lleva la isla en que se halla asentada la
eindad de New York.

1924 Carlo Beltramo: Carlo’s Cocktails. Seite 33. Manhattan cocktail.

Se prépare dans le tumbler rempli de glace
en morceaux: Quelques gouttes d’orange bit-
ter, quelques gouttes de curaçao, quelques
gouttes de sirop de sucre, 1/3 de Whisky ca-
nadien, 1/3 de vermouth italien. — Bien re-
muer et servir avec une cerise.
Ce drinks est un des plus anciens et des
plus recommandables. Il porte la nom d’un
quartier de New-York. Il peut se faire aussi
plus sec en ajoutant du vermouth français en
place du vermouth italien et quelques gouttes
d’absinthe.

1924 León Pujol & Oscar Muñez: Manual del Cantinero. Seite 24. Manhantan Dulce.

1/2 Vermouth Italiano.
1/2 Whisky Americano.
1 gota angostura.
Bátase en vaso y sirvase en copa cocktail con guinda

1924 León Pujol & Oscar Muñez: Manual del Cantinero. Seite 24. Manhantan Seco.

Lo mismo que el anterior poniendo vermouth Francés en
vez de Italiano, sírvase con aceituna en vez de ceresa.

1924 León Pujol & Oscar Muñez: Manual del Cantinero. Seite 42. Manhattan.

Jugo de 1 limón.
1/2 cucharadita azúcar, 3 gotas ron.
1 vaso de fizz de vino clarete.
Bátase y sirvase en vaso grande con hielo adornado con
frutas.

1925 Anonymus: About Town Cocktail Book. Seite 17. Manhattan.

THIS is one of the very oldest cocktails and perhaps one of the
best. It is named, of course, after the Island of Manhattan and
probably originated in New York.
A dry Manhattan may be made with French Vermouth instead
of Italian.
Fill a bar glass half full of broken ice and add:
1 or 2 dashes of Angostura Bitters
1/4 gill of Rye Whisky
1/4 gill of Italian Vermouth
1 dash of Aniset if required
Stir up well, strain into a cocktail glass, add cherry and squeeze
lemon-peel on top.

1925 Carl A. Seutter: Der Mixologist. Seite 35. Manhattan-Cocktail.

3-4 Stückchen Kristalleis,
3 Dashes Angostura-Bitters,
1/2 Cocktailglas italienischen Vermouth,
1/2          “          guten amerikanischen Whisky.
Im übrigen verfahre wie bei Martini-Cocktail.

[Man mische gut mit einem Barlöffel, gebe eine Kirsche in ein Cocktail-
glas, seihe das Getränk hinein, presse das Öl aus einem Stück-
chen Zitronenschale hinein und serviere. Sollte dieser Cocktail trocken
(dry) verlangt werden, dann nehme man französischen Vermouth
anstatt italienischem und serviere mit einer Olive.]

1925 „Robert“ Buckby & George Stone: The Buckstone Book of Cocktails. Seite 41. Manhattan Cocktail.

1/2 Canadian Club Whisky, 1/4 Italian Ver-
mouth, 1/4 French Vermouth.
Stir

1926 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 19. Manhattan Cocktail.

Use Mixing Glass.
TWO dashes gum syrup; two dashes
Boker’s bitters; one-half Italian ver-
mouth; one-half whiskey. Fill with ice,
mix, and strain. Add a small twist of
lemon peel.

1926 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Manhattan Cocktail Dry.

MAKE the same as a Manhattan cock-
tail, leaving out the syrup.

1926 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Manhattan Cocktail Extra Dry.

MAKE the same as the dry cocktail,
using French vermouth instead of
Italian.

1926 W. Slagter: Cocktails. Seite 60. Manhattan Cocktail (Medium).

Behandelen als recept No. 167 (Martini).
lnplaats van Gin neemt men Whisky.

[Vult den Shaker met:
Eenigc stukjes ijs
1/2 Cocktailglas Gordon Dry of Old T om
Gin
1/4 Cocktailglas Vermouth-Italie
1/4 Cocktailglas Vermouth-France
5 Druppen Angostura.
Behandeling als recept No. 87.
Als vrucht een Olijf of Druif.]

1926 W. Slagter: Cocktails. Seite 60. Manhattan Cocktail Dry.

Behandelen als recept No. 168 (Martini).
Echter inplaats van Gin. Whisky.

[Doet in den Shaker:
Eenige stukjes ijs
1/2 Cocktatlglas Gordon Dry Gin
1/2 Cocktailglas Vermouth-France.
Behandeling als recept No. 87.
Als vrucht een Olijf.]

1926 W. Slagter: Cocktails. Seite 60. Manhattan Cocktail Sweet.

Behandelen als recept No. 169 (Martini).
lnplaats van Gin neemt men Whisky.

[Doet in den Shaker:
Eenige stukjes ijs
1/2 Cocktailglas Vermouth-Italie
1/2 Cocktailglas Gordon’s Old Tom Gin
4 Druppen Angostura
4 Druppen Curaçao
1 Koffielepel Gomsiroop.
Behandeling als recept No. 87.]

1927 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 105. Manhattan Cocktail.

Dans un shaker
avec de la glace pilée, deux traits d’Angustura,
Curaçao et Noyau, un verre à liqueur de Rye-
Whisky , un demi-verre de Vermouth Italien, agi-
ter, passer dans un verre à cocktail. Garnir d’une
cerise, zeste de citron. Courtes pailles.

1927 Adolphe Torelli: American Drinks Dictionary. Seite 105. Manhattan Dry Cocktail.

Dans un
shaker avec de la glace pilée, deux traits d’An-
gustura et de Noyau, un verre à liqueur de Rye-
Whisky , un demi-verre de Vermouth Français.
Agiter, passer dans un verre à cocktail. Garnir
d’un zeste de citron pressé. Courtes pailles.

1927 Anonymus: El Arte de Hacer Un Cocktail. Seite 43. Manhattan.

Gota de Angostura bitters.
1/3 vermouth italiano.
2/3 whiskey americano.
Bátase y adórnese con una guinda.

1927 Frederick Davies & Seymour Davies: Drinks of All Kinds. Seite 27. Manhattan.

Put into a large tumbler half a wineglass of
vermouth, half a wineglass of whisky, thirty
drops of gum syrup, ten drops of Angostura
bitters, and six drops of curaçoa; add a little
shaved ice, shake well, strain into a wineglass,
and put a small piece of lemon-peel on the top.

1927 Harry McElhone: Barflies and Cocktails. Seite 43. Manhattan Cocktail.

1 dash of Angostura Bitters, 2/3 Rye Whisky, 1/3 Italian
Vermouth.
Shake well, strain into cockail glass, with cherry.
(Named after the island on which stands New York city.)

1927 Jean Lupoiu: 370 recettes de cocktails. Seite 63. Manhattan Cocktail.

2 jets Angostura, 1/3 Cinzano, 2/3 Rye
Whisky.

1927 Judge Jr.: Here’s How. Seite 56. Manhattan.

1 part rye;
1 part Italian vermouth;
a dash of grenadine;
cracked ice.

1927 Maraya Vélez de Sánchez: Cocktails bebidas heladas ponches de todas clases. Seite 25. Manhattan.

Se ponen en un vaso grande media copa de whiskey y
la misma cantidad de vermouth, se les añaden una cucha-
radita de curazao, unas gotas de amargo de Angostura y
azúcar según el gusto; se le pone hielo machacado, se
sacude bien y se sirve con una rebanada de limón por
encima.

1927 Marcel Requien & Lucien Farnoux Reynaud: L’Heure du Cocktail. Seite 63. Manhattan-Cocktail.

2 traits d’augns-
tura, 2/3 Rye Whisky, 1/3 Vermouth italien. Frapper
à la timbale. Une cerise.

1927 Nina Toye & A. H. Adair: Petits & grands verres. Seite 35. Le Manhattan. Manhattan Cocktail.

Frapper dans le gobelet trois verres de rye-wisky,
un verre et demi de vermouth italien et un verre et
demi de vermouth français.

1927 Paul Fouassier: Pour le distillateur. Seite 88. Manhattan Cocktail.

Bien mélanger eri ajou-
tant un petit excès de glace pilée:
2 projections curaçao
2 projections amer angostura
3 projections sirop de gomme.
1/2 verre â madère de whisky.
1 verre à madère de vermouth.
On ajoute plus ou moins d’eau selon degré désiré.

1927 Pedro Chicote: El bar americano en España. Seite 63. Manhattann-Cocktail.

Prepárese en un gran vaso de cristal:
1 cucharada de hielo picado.
2 gotas de Angostura.
3      –       de curaçao.
1/4 copita de vermut Noilly Prats.
3/4      –       de whisky Canadian Club.
Agítese muy bien con una cucharilla larga de
las de refresco y sírvase en copa de cocktail,
agregándole una guinda.

1927 Piero Grandi: Cocktails. Seite 43. Manhattan Cocktail.

Une goutte d’Angoustura Bitters, 2/3 de Rye
Whisky, 1/3 de Vermouth Italien. Mélangez
bien et versez dans un verre à Cocktail, avec
Cherry.

1928 Anonymus: A.B.C. of Mixing Cocktails. Manhattan Cocktail.

Fill shaker 1/2 full cracked
ice
2/3 G & W „Four Roses“
Rye Whiskey
1/3 Italian Vermouth
dash of Angostura Bitters
Shake well, strain into
cocktail glass, with
cherry.
(Named after the island on
which stands New York City.)

1928 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 19. Manhattan Cocktail.

Use Mixing Glass.
TWO Dashes gum syrup; two dashes
Boker’s bitters; one-half Italian ver-
mouth; one-half whiskey. Fill with ice,
mix, and strain. Add a small twist of
lemon peel.

1928 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Dry Manhattan Cocktail.

MAKE the same as a Manhattan cock-
tail, leaving out the syrup.

1928 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Extra Dry Manhattan Cocktail.

MAKE the same as the dry cocktail
using French vermouth instead of
Italian.

1928 Charles S. Warnock: Giggle Water. Seite 50. Manhattan Cocktail.

(Use small bar-glass)
Take 2 dashes of Curagoa or Maraschino
1 pony of rye whiskey
1 wine-glass of Vermouth
3 dashes of Boker’s bitters
2 small lumps of ice
Shake up well, and strain into a claret glass. Put a quarter
of a slice of lemon in the glass and serve. If the customer
prefers it very sweet use also two dashes of gum syrup.

1928 Charles S. Warnock: Giggle Water. Seite 91. Manhattan Cocktail.

Two-thirds Rye Whiskey
One-third Italian vermouth
Stirred

1928 Jerry Thomas: The Bon Vivant’s Companion. Seite 56. Manhattan Cocktail.

Use small bar glass
Two dashes of curaçao or             One wineglass of vermouth.
maraschino.                                       Three dashes of bitters.
One pony of rye whiskey.              Two small lumps of ice.
Shake up well, and strain into a claret glass. Put a quarter
of a slice of lemon in the glass and serve. If the customer
prefers it very sweet use also two dashes of gum syrup.

1928 Pedro Chicote: Cocktails. Seite 181. Manhattan Cocktail.

Prepárese en un gran vaso de cristál:
1 cucharada de hielo picado.
2 gotas de Angostura.
3     –       de curaçao.
1/4 de copita de vermut italiano.
3/4      –      de whisky Canadian Club.
Agítesé muy bien con una cucharilla larga de
las de refresco y sírvase en copa de cocktail, agre=
gándole una guinda.

1929 Anonymus: Cocktails de Paris. Manhattan.

2 traits Angustura Focking
2 traits Cointreau
2/3 Johnnie Walker Whisky
1/3 Vermouth Noilly
Servir avec un zeste de citron.

1929 Anonymus: For Home Use. Seite 4. Manhattan Cocktail (Harveys).

Use shaker or mixing glass.
3 dashes of Syrup, 3 dashes Bitters, 1/2
wineglass Italian Vermouth, 1/2 wineglass
Harvey’s Whisky.
Fill with Ice, mix, strain; add a small twist
of Lemon Peel.

1929 Anonymus: For Home Use. Seite 5. Manhattan Dry.

Same as Manhattan, leaving out Syrup,
and serve with Olive.

1930 Anderson Fredericks: 100 Cocktails. Seite 20. The Manhattan.

1 part Rye Whisky                    2 dashes Angostura
1 part Regular Vermouth           Bitters
.                                                 1/4 teaspoon Sugar
.                        Serve with a Cherry.

1930 Anderson Fredericks: 100 Cocktails. Seite 23. Improved Manhattan Cocktail.

1 part Rye Whisky                    1 dash Maraschino
1 part Regular Vermouth        1/2 glass cracked ice
1 dash Bitters

1930 Anonymus: Cocktails by „Jimmy“ Late of Ciro’s London. Seite 53. Manhattan.

1 part Rye Whisky
1 part Italian Vermouth
2 dashes Angostura Bitters per cocktail
Squeeze a piece of lemon peel on top.
If required dry, substitute French for
Italian Vermouth.

1930 Anonymus: Here’s How. Seite 13. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura bitters.
1/3 shot Italian vermouth.
2/3 shot bourbon. Stir.

1930 Charles Nicholas Reinhardt: „Cheerio!“. Seite 39. Manhattan Cocktail.

To one part Rye whiskey add an equal amount of
Italian Vermouth (French if dry is preferred), add two
dashes bitters, two dashes gum, crushed ice, shake well
and serve with a Maraschino cherry.

1930 Charlie Roe & Jim Schwenck: The Home-Bartender’s Guide. Seite 46. Simple Manhattan.

Two parts Rye Whiskey
One part Italian Vermouth
Shake well with fine ice and strain

Ah, those marvelous Manhattans! Favorite of all
the clubs – joy of every well-managed house party,
they have maintained their popularity ever since
cocktails came in vogue. Here’s to you, Manhat-
tan, may your towers ever pierce the sky, and may
your cellars never quite run dry!

1930 Charlie Roe & Jim Schwenck: The Home-Bartender’s Guide. Seite 46. Manhattan.

One part Rye Whiskey
One part Italian Vermouth
One jigger Curacao
Two dashes Bitters
Ice, shake and strain into a cocktail glass
in which a Maraschino Cherry has been
dropped

Slightly more fancy than the simple Manhattan,
and the Italian Vermouth makes it a bit sweet.
As we understand it, this one was named after the
Manhattan Club in New York.

1930 Charlie Roe & Jim Schwenck: The Home-Bartender’s Guide. Seite 47. Manhattan Extra Dry.

Mix same as Manhattan Cocktail
Use French Vermouth instead of ltalian

One of the best before-dinner appetizers in the
whole book. A real favorite with experienced
quaffers everywhere.

1930 Dexter Mason: The Art of Drinking. Seite 52. Manhattan.

1 part whiskey
1 part vermouth
1/4 part sugar syrup or powdered sugar
A dash of Angostura bitters.

1930 F. Koki: Cocktails. Manhattan Cocktail.

Barglas mit Eis.
3 Dashes Angostura Bitters,
1/2 Cocktailglas ital. Vermouth,
1/2           “         guten amer. Whisky.
Im übrigen verfahre man wie bei Martini Cocktail.
[Mische mit einem Barlöffel, lege ins Cocktailglas eine Kirsche,
presse den Saft aus einem Stückchen Zitronenschale hinzu
und servire.]

1930 Gerardo Corrales: Club de Cantineros. Seite 48. Manhattan Cocktail (dulce).

Gotas Angostura.
1/3 vermouth Italiano.
2/3 whiskey Bourbon. Revuélvase.

1930 Gerardo Corrales: Club de Cantineros. Seite 48. Manhattan Cocktail (seco).

1/2 vermouth Francés.
1/2 whiskey Rye. Revuélvase.

1930 Gerardo Corrales: Club de Cantineros. Seite 48. Manhattan Jr. Cocktail.

Igual al Martini dulce, con cáscara de naranja,
y bien batido.

1930 Harry McElhone: Harry’s ABC of Mixing Cocktails. Seite 57. Manhattan Cocktail.

1 dash of Angostura Bitters, 2/3 Canadian Club
Whisky, 1/3 Ballor Italian Vermouth.
Shake well, strain into cockail glass, with
cherry.
(Named after the island on which stands New
York city.)

1930 Jere Sullivan: The Drinks of Yesteryear. Seite 23. Manhattan.

1/3 Italian Vermouth
2/3 Rye Whiskey
Stir and strain into cocktail glass
Add cherry.

1930 Judge Jr.: Noble Experiments. Seite 60. Manhattan.

2/3 jigger Bourbon
1/3 jigger Italian Vermouth
1 dash Angostura Bitters
Stir.

1930 Knut W. Sundin: Two Hundred Selected Drinks. Seite 23. Manhattan Cocktail.

Fill a bar glass half full of broken ice and add:
1 or 2 dashes of Angostura bitter
2/3 of Rye Whisky
1/3 of Italian Vermouth.
Stir well, strain into a cocktail glass and add
a cherry.

1930 Miguel R. Reguera: Cocktails. Seite 44. Manhatan Cocktail.

En una cocktelera, con hielo picado:
Unas gotas de Angostura.
1/2 copa de whisky canadiense
1/2     »    de vermouth francés.
Agítese y sírvase con corteza de limón.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 54. Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 2/3 jigger            Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
It. Vermouth . . . . . . . 1/3 jigger             Angostura . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
or pickled hazelnut and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 54. Manhattan No. 2.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1/2 jigger            Curacoa . . . . . . . . . . . . 1 dash
It. Vermouth . . . . . . . 1/2 jigger             Angostura . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
or pickled hazelnut and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 54. Manhattan No. 3.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1 jigger                It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger
Absinthe . . . . . . . . . . . 1 dash                 Curacoa . . . . . . . . . . . . 2 dashes
.                                Angostura . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
twist lemon peel over and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 54. Manhattan No. 4.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1/3 jigger                It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger
Gum Syrup . . . . . . . . . 2 dashes                Angostura  . . . . . . . . . . 2 drops
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino
cherry, twist lemon peel over and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 55. Boothby Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 2/3 jigger                Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger                Angostura . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry,
float on 1 spoon of champagne and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 55. Dry Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . . 1/2 jigger              Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
Fr. Vermouth  . . . . . . . 1/2 jigger               Angostura . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add pimola or pickled
hazelnut, twist lemon peel over and serve.

1930 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 55. Medium Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . . 1/4 jigger              Fr. Vermouth  . . . . . . . 1/4 jigger
It. Vermouth . . . . . . . . 1/4 jigger              Curacoa . . . . . . . . . . . . . 2 drops
.                                 Angostura . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry,
twist lemon peel over and serve.

1931 Albert Stevens Crockett: Old Waldorf Bar Days. Seite 147. Manhattan.

Origin somewhat obscure. Probably first called after a
well known club of that name, and not after an island to
which previous reference has been made.
Dash of Orange Bitters
One-half ltalian Vermuth
One-half Whiskey
Stir; strain

1931 Blanche Z. De Baralt: Cuban Cookery. Seite 123. Manhattan Cocktail.

One dash Orange Bitters
One dash Peychaud Bitters
One dash syrup
1/2 jigger Whisky
1/2 jigger Italian Vermouth
Piece of lemon peel.
Shake with cracked ice and strain
into well chilled glass.

1931 Dominique Migliorero: L’art du shaker. Seite 41. Manhattan Cocktail.

2 traits d’Angostura, 1/2 Rue Whisky, 1/2 Vermouth Tu-
rin.
Bien glacer dans un verre à mélanges. Passer dans un
verre à cocktail. Presser un zeste de citron par-dessus. Servir
avec une cerise.

1932 Anonymus – Sloppy Joe’s Cocktails Manual 1931-1932. Seite 36. Manhattan.

1 Teaspoonful of
Sugar.
1 Part of
Canadian Club
Whiskey.
1 part of Martini
& Rossi Vermouth.
Drops of Créme de Cocoa.
Stir up, and serve with a
cherry.

1932 Anonymus – Sloppy Joe’s Cocktails Manual 1932-1933. Seite 37. Manhattan.

1 Part of Canadian
Club Whiskey.
1 Part of Martini
& Rossi Vermouth.
Drop Angostura.
Stir up, and serve with a cherry
in Manhattan glas.

1932 James A. Wiley: The Art of Mixing. Seite 24. Manhattan Cocktail.

With 1 dash of Angostura bitters put 2/3 Rye
Whiskey and 1/3 Italian Vermouth.
Ice well, shake well, pour well, drink-well,
as few as you care to. Serve with cherry.

1932 Jimmi: The Green Cocktail Book. Seite 53. Manhattan.

1 part Rye Whisky
1 part Italian Vermouth
2 dashes Angostura Bitters per cocktail
Squeeze a piece of lemon peel on top.
If required dry, substitute French for
Italian Vermouth.

1932 William C. Feery: Wet Drinks. Seite 39. Manhattan Cocktail.

1/2 ounce whisky.
1/2 ounce Vermouth syrup (dark or
Italian preferably).
1 dash Angostura bitters.
Shake vigorously with ice,
strain, pop a maraschino cherry
in, and serve.
(Two of these and you think
your mother-in-law is a pretty
good scout after all!)

1933 Anonymus: 300 Drinks and How to Mix’em. Seite 11. Manhattan Cocktail No. 1.

(A small wine-glass)
1 pony French vermouth.
1/2 pony whisky.
3 or 4 dashes Angostura bitters.
3 dashes gum syrup.

1933 Anonymus: 300 Drinks and How to Mix’em. Seite 11. Manhattan Cocktail No. 2.

2 dashes Curacoa.
2       “      Angostura bitters.
1/2 wine-glass whisky.
1/2        “          Italian vermouth.
Fine ice; stir well and strain into cocktail glass.

1933 Anonymus: Cocktail Parade. Seite 14. Manhattan.

1 part American Whisky
1 part French Vermouth
2 drops Angostura Bitters
Juice 1/4 orange

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail Book. Seite 26. Manhattan Cocktail No. 1.

Use small Bar Glass
2 Dashes Curacao or Maraschino
1 Poney Rye Whisky
1 Wineglass Vermouth (mixed)
3 Dashes Angostura Bitters
2 Small lumps of Ice
Shake up well, and strain into a
claret glass. Put a quarter of a
slice of lemon in the glass and
serve. If preferred very sweet
add two dashes of gum syrup.

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail Book. Seite 26. Manhattan Cocktail No. 2.

1 Dash Angostura Bitters
2/3 Canadian Club Whisky
1/3 Italian Vermouth
Shake well and strain into cock-
tail glass, with cherry.

1933 Anonymus: Hollywood’s Favorite Cocktail Book. Seite 26. Manhattan Cocktail Dry.

1/4 French Vermouth
1/4 Italian Vermouth
1/2 Rye or Canadian Club Whisky
Stir well and strain into cock-
tail glass.

1933 Anonymus: Lest We Forget. Seite 14. Southern Club Manhattan Cocktail.

Mixing glass
Two-thirds full shaved ice.
One dash syrup.
Four dashes Curacoa.
Two dashes Maraschino.
Two dashes bitters.
One small jigger Italian Vermouth.
One small jigger rye whiskey.
Strain into cool cocktail glass, squeeze
orange peel on top and serve. Don’t put peel
in glass.

1933 Anonymus: Lest We Forget. Seite 16. Manhattan Cocktail.

Use large bar glass.
Fill glass with ice.
One dash gum syrup.
One or two dashes orange bitters.
One dash Curacoa — absinthe, if asked for.
One-half wine-glass whiskey.
One-half wine-glass Vermouth.
Stir with spoon, strain in cocktail glass,
and serve after squeezing lemon peel on top.

1933 Anonymus: O’Dell’s Book of Cocktails and Fancy Drinks. Seite 88. Manhattan Cocktail.

Dash of Angostura Bitters,
2/3 Canadian Club Whisky,
1/3 Italian Vermouth.

1933 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 37. Manhattan.

1 Part of Canadian
Club Whiskey.
1 Part of Martini
& Rossi Vermouth.
Drop Angostura.
Stir up, and serve with a cherry
in Manhattan glass.

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 43. Bottled Manhattan Cocktail Essence.

Rye Whiskey             Mix 1 qt. of whiskey, 1 qt. of Ver-
Vermouth                 mouth, 2 jiggers of bitters, and 1 1/2
Angostura Bitters     jiggers of syrup. Bottle.
Syrup, Plain

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 67. Dry Manhattan Cocktail.

Rye Whiskey                Shake up equal parts of whiskey and
French Verrnouth       Vermouth, 2 dashes of bitters, and
Angostura Bitters       plenty of ice. Strain into cocktail glass.
Ice

1933 Anonymus: The Bartender’s Friend. Seite 99. Manhattan Cocktail.

Rye Whiskey              Into a mixer put equal parts of whiskey
Italian Vermouth      and Vermouth, 2 dashes of bitters, 2
Angostura Bitters     dashes of syrup, and plenty of fine ice.
Gum Syrup                Shake well, and strain into a cocktail
Ice glass.                   glass. Add 1 cherry.
Cherry

1933 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 19. Manhattan Cocktail.

Use Mixing Glass.
dashes gum syrup; two dashes
Boker’s bitters; one-half Italian ver-
mouth; one-half whiskey. Fill with ice,
mix, and strain. Add a small twist of
lemon peel.

1933 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Manhattan Cocktail – Dry.

MAKE the same as a Manhattan cock-
tail, leaving out the syrup.

1933 Anonymus: The Cocktail Book. Seite 20. Manhattan Cocktail – Extra Dry.

MAKE the same as the dry cocktail,
using French vermouth instead of
Italian.

1933 Antonio Josa: Cocktelera universal. Seite 32. Manhatan Cocktail dulce.

1/2 de vermouth Italiano.
1/2 de Whisky Canadian Club.

1933 Antonio Josa: Cocktelera universal. Seite 32. Manhatan Cocktail seco.

1/4 de vermouth Italiano.
1/4 de vermouth Francés.
1/2 de Whisky Canadian Club.

1933 Fred W. Swan: When Good Fellows Get Together. Vorsatzblatt. Manhattan.

1/3 French Vermouth
2/3 Whiskey
Dash Bitters
Cherry
Frappe

1933 Fred W. Swan: When Good Fellows Get Together. Seite 23. Manhattan Cocktail.

(use large bar glass)
Partly fill glass with shaved ice.
2 or 3 dashes gum syrup.
1 or 2 dashes orange hitters.
1 dash of Curacoa; or Absinthe, if re-
quested.
1/2 wineglass of Whiskey.
1/2 wineglass of Vermouth.
Stir well. Strain into fancy cocktail glass.
Twist a piece of lemon peel on top, and
serve.

1933 George Albert Zabriskie: The Bon Vivant’s Companion. Seite 13. Manhattan Cocktail.

1 dash Boker’s bitters
1 dash maraschino
1/2 jigger rye whiskey
1/2 jigger Martini Russie vermouth (Italian)
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve with piece of
twisted lemon peel.

1933 George Albert Zabriskie: The Bon Vivant’s Companion. Seite 13. Manhattan Cocktail (Dry).

1 dash Boker’s bitters
1/2 jigger French vermouth
1/2 jigger rye whiskey
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve with piece of twisted lemon peel.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 29. Improved Manhattan Cocktail.

One dash bitters.
One dash Maraschino.
One-half jigger Rye Whisky.
One-half jigger Italian Vermouth.
One-half glass cracked ice.
Stir, strain and serve.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 34. Manhattan Cocktail.

Use large bar glass.
Fill up with shaved ice.
Two dashes of gum syrup.
Three dashes of Angostura bitters.
One-half wine glass of Vermouth.
One-half wine glass of whisky.
Stir well; strain into cocktail glass; twist a piece of lemon peel
on top and serve.

1933 Harry Todd: Mixer’s Guide. Seite 34. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan Cocktail with Orange peel.
Shake well.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 72. Improved Manhattan Cocktail.

1 dash bitters
1 dash maraschino
50% rye whisky
50% regular vermouth
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 79. Manhattan Cocktail.

1 dash angostura bitters
50% regular vermouth
50% rye whisky
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve.

1933 Jacob Abraham Grohusko: Jack’s Manual. Seite 80. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan Cocktail with orange peel.
Shake well.

1933 John F. Driscoll: The Home Bartender. Seite 12. Manhattan Cocktail.

2/3 jigger Bourbon Whiskey, 1/3 jigger of Italian Ver-
mouth. A dash of Angostura Bitter, Ice, mix, strain and
serve.

1933 Joseph P. Santana & Charles A. Sasena: Fine Beverages. Seite 13. Manhattan Cocktail.

Fill mixing glass with fine ice
Three dashes Angostura Bitters
1 1/3 oz. Whiskey
2/3 oz. Italian Vermouth
Stir, and strain into cocktail glass
Add a cherry

1933 R. C. Miller: The American Bar Guide. Seite 37. Manhattan Cocktail.

1/2 wine-glass whiskey.
1/2        do.        vermouth.
2 dashes bitters.
3 dashes gum syrup.
Strain in cocktail glass.

1933 William Guyer: The Merry Mixer. Seite 42. Manhattan.

Dash of Orange Bitters
1/2 Golden Wedding Whiskey
1/2 Italian Vermouth
Stir; strain

1934 American Traveling Mixologists (Charles C. Mueller, Al Hoppe Sr., A. V. Guzman & James Cunningham): Pioneers of Mixing at Elite Bars 1903-1933. Manhattan Dry.

2/3 Rye
1/3 French Vermouth
Glass No. 1. Stir. Red Cherry.

1934 American Traveling Mixologists (Charles C. Mueller, Al Hoppe Sr., A. V. Guzman & James Cunningham): Pioneers of Mixing at Elite Bars 1903-1933. Manhattan Sweet.

2/3 Rye
1/3 Italian Vermouth
Dash Angostura Bitters
Glass No. 1. Stir. Red Cherry

1934 American Traveling Mixologists (Charles C. Mueller, Al Hoppe Sr., A. V. Guzman & James Cunningham): Pioneers of Mixing at Elite Bars 1903-1933. Manhattan Medium.

1/2 Rye
1/4 French Vermouth
1/4 Italian Vermouth
Dash Angostura Bitters
Red Cherry in Glass
Dash Maraschino
Glass No. 1. Twist Lemon Peel on
Top.

1934 American Traveling Mixologists (Charles C. Mueller, Al Hoppe Sr., A. V. Guzman & James Cunningham): Pioneers of Mixing at Elite Bars 1903-1933. Manhattan [Highball].

Jigger Four Roses Rye
Fill White Rock. Glass No. 11.

1934 Anonymus: 100 Famous Cocktails. Seite 28. Manhattan.

One dash Angostura Bitters
One-third jigger Italian Vermuth
Two-thirds jigger Park & Tilford Rye Whiskey
One lump ice, stir or shake as requested
One cherry

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes. Seite 34. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura Bitters                  2/3 jigger Whisky. Stir.
1/3 jigger Italian Vermouth

1934 Anonymus: A Life-Time Collection of 688 Recipes. Seite 34. Manhattan Jr. Cocktail.

Manhattan with orange                Shake well
peel

1934 Anonymus: Jayne’s Bartender’s Guide. Seite 85. Manhattan Cocktail.

2 dashes syrup.
2 dashes angosture bitters.
1 dash curacoa.
One-half wine glass whisky.
One-half wine glass vermouth.
Shake with ice. Serve over red cherry.

1934 Anonymus: Jayne’s Bartender’s Guide. Seite 85. Manhattan Cocktail No. 2.

2 dashes Angostura bitters.
2 dashes Maraschino.
One part rye whisky.
One part Italian vermouth.
Shake with crushed ice. Pour over cherry in cocktail glass.

1934 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktails Manual. Seite 38. Manhattan.

1/2 of Canadian
Club Whiskey.
1/2 of Martini
& Rossi Vermouth.
Drop Angostura.
Stir up, and serve with a cherry
in Manhattan glass.

1934 Anonymus: The Cocktail Hour. Seite 17. Manhattan Cocktail.

1/2 „Canadian Club“ Whisky
1/2 Vermouth
3 or 4 drops Angostura Bitters
Shake well with crushed Ice and serve
with a Maraschino Cherry.
For Sweet Cocktail use Italian Vermouth;
for Dry Cocktail use French Vermouth.

1934 Anonymus: The Complete Bartender’s Guide. Seite 21. Manhattan Cocktail No. 1.

(Use small wine-glass.)
1 pony French vermouth.
1/2 pony whisky.
3 or 4 dashes Boker’s or Angostura bitters.
3 dashes gum syrup; serve.

1934 Anonymus: The Complete Bartender’s Guide. Seite 21. Manhattan Cocktail No. 2.

2 dashes Curacoa.
2 dashes Angostura or Boker’s‘ bitters.
1/2 wine-glass whisky.
1/2 wine-glass Italian vermouth.
Shaved ice; stir well and strain into a cocktail
glass; serve.

1934 Anonymus: The Masterly Touch. Seite 9. Manhattan.

1 dash Orange Billers
1 jigger Cinzano Vermouth
1 jigger Cedarbrook Whiskey • a little ice
stir, strain, and serve with cherry

1934 Anonymus: The Mixer of Beverages. Seite 18. Manhattan Cocktail (No. 1).

2 dashes of Curacoa or Maraschino
1 pony of Whiskey
1 wine glass of Vermouth
3 dashes of (Angostura) Bitters
2 small lumps of ice
Shake well, and strain. Put one-quarter slice of
lemon in glass and serve. If preferred sweeter add
2 dashes of Gum syrup.

1934 Anonymus: The Mixer of Beverages. Seite 18. Manhattan Cocktail (No. 2).

2 dashes of Gum syrup
3 dashes of (Angostura) Bitters
1/2 pony of Whiskey
1 pony of Vermouth
Shake well, and serve as in Manhattan No. 1

1934 Anonymus: What goes with what. Seite 4. Manhattan Cocktail.

Fill large mixing glass with ice, two dashes
Angostura Bitters, two dashes Orange Bitters,
two thirds Whiskey, one third Italian Vermouth.
Stir, strain, squeeze Lemon Peel on top.

1934 Charles Nicholas Reinhardt: Punches and Cocktails. Seite 39. Manhattan Cocktail.

To one part Rye whiskey add an equal amount of
Italian Vermouth (French if dry is preferred) , add two
dashes bitters, two dashes gum, crushed ice, shake well
and serve with a Maraschino cherry.

1934 Harry Jerrold Gordon: Gordon’s Cocktail and Food Recipes. Seite 63. Dry Manhattan Cocktail.

2 Rye or Irish Wiskey
1 Italian Vermouth
Angostura Bitters, 2 Dashes
Ice. – Stir. Strain and serve in a glass with
an Olive and add a Lemon Twist.

1934 Harry Jerrold Gordon: Gordon’s Cocktail and Food Recipes. Seite 63. Sweet Manhattan Cocktail.

2 Rye or Irish Whiskey
1 Italian Vermouth
1 French Vermouth
Gum Syrup, 2 Dashes
Ice. – Stir. Strain and serve in a glass with
a Cherry and add a Lemon Twist.

1934 Ira A. Altschul: Drinks as They Were Made Before Prohibition. Seite 10. Manhattan.

(As served at the famous Potter Hotel at Santa Barbara, Calif.)
Use a small mixing glass.
Two or three small lumps of ice.
One-half jigger GOOD Rye Whiskey.
One-half jigger Italian Vermuth.
Two dashes Angostura bitters.
Stir well, strain, add a small cherry and squeeze the oil from a
strip of lemon rind.

1934 Ira A. Altschul: Drinks as They Were Made Before Prohibition. Seite 10. Manhattan.

Use a small mixing glass.
Half fill with shaved ice.
Two dashes gum syrup.
One-third Italian Vermuth.
Two-thirds whiskey.
Stir and strain.
Add a cherry and a strip of lemon rind.

1934 Ira A. Altschul: Drinks as They Were Made Before Prohibition. Seite 10. Dry Manhattan.

Use a small mixing glass.
Half fill with shaved ice.
One-half jigger Whiskey.
One-half jigger French Vermuth.
Stir and strain.
Add an olive and a strip of lemon rind.

1934 Irvin S. Cobb: Irvin S. Cobb’s Own Recipe Book. Seite 41. Dry Manhattan.

2/3 Four Roses or Paul Jones Whiskey, 1/3 Italian
Vermouth, dash of Angostura Bitters. Stir well with cracked ice, strain, and
serve with Cherry. One of America’s greatest contributions to civilization.
If you like your Manhattan still dryer, substitute French Vermouth for Italian,
and twist of Lemon Peel instead of Cherry. If recipe given is too dry for you,
make the drink half and half, whiskey and Italian Vermouth.

1934 Jean Robert Meyer: Bottoms Up. Seite 30. Manhattan.

2 Parts Rye – 1 Part Italian Vermouth
1 Dash Angostura Bitters
Add ice and maraschino cherry and
shake well.

Manhattan. Jean Robert Meyer: Bottoms Up, 1934, Seite 30.

Manhattan. Jean Robert Meyer: Bottoms Up, 1934, Seite 30.

1934 Jean Robert Meyer: Bottoms Up. Seite 30. Manhattan Cocktail No. 2.

One or two dashes of bitters, one jigger
of rye, one-half jigger of Italian vermouth,
one dash of Curacao. Ice, stir and strain
into cocktail glas containing a maraschino
cherry.

1934 Magnus Bredenbek: What Shall We Drink. Seite 9. Mixing a Manhattan for two.

First, have at hand a shaker containing cracked or cubed
ice sufficient to chill thoroughly the ingredients. Into this
pour a cocktail glass three quarters full of Rye Whisky
(don’t use Scotch).
Add an equal portion of Italian Vermouth (not the „dry“
type). Sweeten to taste with „gum“. Into this mixture
squirt two dashes of Angostura Bitters. (If your bitters
bottle isn’t equipped to use this dash method, measure out
not more than ten drops of its contents).
These are all the ingredients you need for a perfect Man-
hattan Cocktail. Curacao or Absinthe dashes appear in many
formulas, but they are not necessary. Some persons add a bit
of lemon peel, but it were best left out.
For the uninitiated, it might be well to explain that
„gum“, a term that will be frequently used, is merely granu-
lated or powdered sugar brought to a boil, but not allowed to
boil, in enough water to make a moderately thick syrup.
And now that we have everything necessary in the shaker,
close it tightly and shake thoroughly, remembering that the
colder the cocktail the better its flavor.
Pour into two cocktail glasses—(your guest’s first, yours
second). Stab a Maraschino cherry with a toothpick and
place it in your guest’s glass. Then stab another and place in
your own.
The little rite of toasting each other now is in order—and
if your home-made Manhattan doesn’t tickle the palate, add
zest to the appetite and make your meal more delightful, the
fault lies with your physical condition, not the cocktail.
If you wish to make a single Manhattan, just take half the
ingredients, approximately a pony each of Rye and Ver-
mouth, a dash of bitters and gum. But how many drink
alone of cocktails? If you wish to mix more than two, add
proportionate amounts of the ingredients. Some shakers can
hold up to two quarts.
These same suggestions for one or many apply to all the
cocktails whose preparation will be discussed as we proceed.

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 119. Manhattan Cocktail (Dry).

2/3 Whiskey
1/3 Italian Vermouth
2 Dashes Angostura Bitters
Stir well with cracked ice, strain and serve
with an Olive and a twist of Lemon Peel
on top.
Use glass number 2

1934 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 119. Manhattan Cocktail (Sweet).

Made same as Manhattan (dry) adding 2
dashes Gum Syrup and serve with a Cherry
instead of an Olive.
Use glass number 2

1934 Tom and Jerry: How to Mix Drinks. Seite 4. Manhattan Cocktail.

1/2 Rye Whiskey
1/2 Vermouth, Italian
1 Dash Angostura Bitters
2 Dashes Maraschino

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 2/3 jigger            Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
It. Vermouth . . . . . . . 1/3 jigger             Bitters  . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
or pickled hazelnut and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Manhattan No. 2.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1/2 jigger            Curacoa . . . . . . . . . . . . 1 dash
It. Vermouth . . . . . . . 1/2 jigger             Bitters  . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
or pickled hazelnut and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Manhattan No. 3.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1 jigger                It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger
Absinthe . . . . . . . . . . . 1 dash                 Curacoa . . . . . . . . . . . . 2 dashes
.                                     Bitters . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry
twist lemon peel over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Manhattan No. 4.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 1/3 jigger                It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger
Sugar Syrup  . . . . . . . . 2 dashes                Bitters   . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Shake well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino
cherry, twist lemon peel over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Boothby Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . 2/3 jigger                Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
It. Vermouth  . . . . . . . 1/3 jigger                Bitters  . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry,
float on 1 spoon of champagne and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. Dry Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . . 1/2 jigger              Orange Bitters . . . . . . 2 dashes
Fr. Vermouth  . . . . . . . 1/2 jigger               Bitters   . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add pimola or pickled
hazelnut, twist lemon peel over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 108. French Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . . 1/2 jigger              Fr. Vermouth  . . . . . . . 1/4 jigger
Cointreau . . . . . . . . . . . 1 spoon                Bitters   . . . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino
cherry, twist lemon peel over and serve.

1934 William T. Boothby: „Cocktail Bill“ Boothby’s World Drinks. Seite 109. Medium Manhattan.

Whisky . . . . . . . . . . . . . . 1/4 jigger              Fr. Vermouth  . . . . . . . 1/4 jigger
It. Vermouth . . . . . . . . 1/4 jigger              Curacoa . . . . . . . . . . . . . 2 drops
.                                     Bitters . . . . . . . . . . . 2 drops
Stir well with ice, strain into chilled cocktail glass, add Maraschino cherry,
twist lemon peel over and serve.

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 58. Manhattan.

Dash of Orange Bitters
One-half Italian Vermouth
One-half Rye Whiskey (Stir)
Serve with Maraschino Cherry
Origin somewhat obscure. Probably first called after a
well known club of that name, and not after an island
famed for many years as the abode and domain of a
certain „Tiger.“

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 58. Manhattan No. 2.

Two dashes Orange Bitters
Two pinches Sugar
One-half Italian Vermouth
One-half Irish Whiskey

1935 Albert Stevens Crockett: The Old Waldorf-Astoria Bar Book. Seite 58. Manhattan Junior.

One-half Vermouth
One-half Whiskey
Piece of Orange Peel

1935 Anonymus: Bar La Florida Cocktails. Manhattan (Secco).

1/2 Nolly Prat Vermouth.
1/2 Rye Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it
become very cold,
strain and serve.

1935 Anonymus: Bar La Florida Cocktails. Manhattan (Medio Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 Rye Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1935 Anonymus: Bar La Florida Cocktails. Seite 35. Manhattan (Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 Rye Whisky.
1/2 Teaspoonful Curacao.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it get
very cold and strain.
Serve with two cherries.

1935 Anonymus: Cocktails Recommended. Manhattan Cocktail.

1 jigger CALVERT Whiskey
1/2 jigger Italian (sweet) Vermouth
1 dash Bitters
Stir with cracked ice, strain, and serve with
Cherry. This one, too, to put it mildly, has
Authority.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 22. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura, Old Fashion or Aromatic Bitters
1/2 jigger of Italian Vermouth
1/2 jigger of Whiskey
Stir and strain into cocktail glass. Add cherry.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 22. Manhattan Cocktail.

2 long dashes Angostura, Old Fashion or Aromatic Bitters
1/2 Italian Vermouth
1/2 Special Rye
Stir in ice and serve with a cherry.

1935 Anonymus: Fancy Drinks. Seite 23. Manhattan Cocktail.

Dash of Angostura or Old Fashion Bitters
1/3 Italian Vermouth
2/3 Rye Whiskey
A quick, short shake with large ice.

1935 Anonymus: For Home use. Seite 10. Manhattan Cocktail.

Use shaker or mixing glass.
3 dashes Syrup.
3 dashes Angostura Bitters.
1/2 wineglass Italian Vermouth.
1/2 wineglass Whisky.
Fill with ice, mix, and strain.
Add a small twist of lemon peel.

1935 Anonymus: For Home use. Seite 10. Manhattan Cocktail (Dry).

Make the same as a Manhattan
Cocktail, leaving out the syrup,
fine ice. and serve with an olive.

1935 Anonymus: For Home use. Seite 10. Manhattan Cocktail (Extra Dry).

Make the same as the Dry Man-
hattan Cocktail, using French
Vermouth instead of Italian.

1935 John Held: Peychaud’s New Orleans Cocktails. Peychaud’s Manhattan.

2 Dashes Simple Syrup or
1 Cube of Sugar, dissolved in water.
2 Dashes Peychaud’s Bitters.
2/3 Italian Vermouth.
1/3 Rye Whiskey.
1 Cube of Ice.
Stir well and strain into cocktail glass,
Serve with Cherry.
„East-side-west-side and all around the
town“ to be sung by mixed quartette.

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 115. Manhattan.

2/3 Rye Whisky
1/3 Italian Vermouth
2 ds. Angostura

1935 O. Blunier: The Barkeeper’s Golden Book. Seite 115. Old fashioned Manhattan.

2 ds. Gomme Syrup
2 ds. Angostura
2 ds. Curaçao or Maraschino
2 ds. Absinthe
1/2 Rye Whisky
1/2 Italian Vermouth
slice of Lemon and Orange
decorated, old fash. glass

1936 Anonymus: Cocktails and Appetizers. Seite 11. Manhattan Cocktail.

1 jigger Whiskey
1/2 jigger Italian Vermouth
1 dash Bitters
Stir with cracked ice, strain, and serve with Cherry.

1936 Anonymus: Cocktails, Drinks and Snacks. Seite 16. Manhattan Cocktail (Dry).

2 oz. Rye
1 oz. Italian Vermouth
2 dashes Angostura Bitters
Ice, stir, strain into cocktail glas. add one olive
and lemon twist.

1936 Anonymus: Cocktails, Drinks and Snacks. Seite 16. Manhattan Cocktail (Sweet).

2 oz. Rye
1 oz. French Vermouth
1 oz. Italian Vermouth
2 dashes simple syrup
Ice, stir, strain into cocktail glass, add one cherry
and lemon twist.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 74. Manhattan Cocktail.

Vo-
glio dire due parole in me-
rito a questo Cocktail. Nella
mia carriera l’ho servito mol-
tissimo, avendo sempre se-
guita la vecchia ricetta di
Crosley. Ho avuto afferma-
zioni lusinghiere di molti
buongustai di miscele. –
Ecco la ricetta Crosley:
Agitare nel shaker con ghiac-
cio:

25% Vermouth secco
25% Vermouth Torino
50% Whisky Canadian Club
2 spruzzi Angostura bitter.
Servite con buccia limone.

Con la stessa ricetta di Crosley
sono d’accordo: Reuss, Lar-
sen, Sanminiatelli, Mendoz-
za, Barclay, Rodriguez, Rich-
mond, Trigo, San Romàn,
Pereda, Legrand, Perier, Du-
val, Roice, ecc.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 74. Manhattan Cocktail (Serie Bisinger).

Agitare nel shaker con ghiac-
cio;
1 cucchiaino Curaçao oran-
ge
1 cucchiaino Cointreau
5 spruzzi Angostura
40% Vermouth Torino
40% Whisky
Servite con buccia limone.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 75. Manhattan Cocktail (Serie Brehmer).

Agitare in un bicchiere con
ghiaccio:
2 o 3 spruzzi sciroppo di gom-
ma
1 o 2 spruzzi Angostura.
50% Vermouth Torino
50% Whisky
Servite con buccia limone.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 75. Manhattan Cocktail (Serie Craddock).

Agitare nel shaker con ghiac-
cio:
40% Vermouth secco
40% Vermouth Torino
20% Rye Whisky
2 spruzzi Curaçao o Maraschi-
no
2 spruzzi Angostura.
Servite con buccia limone.

1936 Elvezio Grassi: 1000 Misture. Seite 75. Manhattan Cocktail (Serie Melegari e Torelli)

Agitare nel shaker con ghiac-
cio:
2 spruzzi Angostura
3 spruzzi Curaçao
2 spruzzi Noyau
40% Vermouth Torino
40% Rye Whisky
Servite con buccia limone.

1936 Raymond Porta Mingot: Gran manual de cocktails. Seite 281. Manhattan (dulce) Cocktail.

Usese el vaso de composición.
Unos pedacitos de hielo.
4 gotas de Curacao Marie Brizard.
1/4 parte de Whisky Canadian.
3/4 parte de Vermouth Torino Cinzano.
Revuélvase, cuélese y sírvase en copa de
90 gramos con una corteza de limón
retorcida.

1936 Raymond Porta Mingot: Gran manual de cocktails. Seite 281. Manhattan (demisec) Cocktail.

Usese el vaso de composición.
Unos pedacitos de hielo.
4 gotas de Curacao Marie Brizard.
1/3 parte de Whisky Canadian.
1/3 parte de Vermouth Torino Cinzano.
1/3 parte de Vermouth Rrancés Noilly
Prat.
Revuélvase, cuélese y sírvase en copa de
90 gramos con una cascarita de limón
retorcida.

1936 Raymond Porta Mingot: Gran manual de cocktails. Seite 281. Manhattan (seco) Cocktail.

Usese el vaso de composición.
Unos pedacitos de hielo.
1/4 parte de Whisky Canadian.
1/3 parte de Vermouth Francés Noilly
Prat.
Revuélvase, cuélese y sírvase en copa de
90 gramos con una cascarita de limón
retorcida.

1936 Raymond Porta Mingot: Gran manual de cocktails. Seite 282. Manhattan (extra sec) Cocktail.

Usese el vaso de composición.
Unos pedacitos de hielo.
1/2 parte de Vermouth Francés Noilly
Prat.
1/2 parte de Whisky Canadian.
Revuélvase, cuélese y sírvase en copa de
90 gramos con una corteza de limón
retorcida.

1937 Anonymus: Bar Florida Cocktails. Seite 38. Manhattan (Seco).

1/2 Nolly Prat Vermouth.
1/2 Rye Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1937 Anonymus: Bar Florida Cocktails. Seite 38. Manhattan (Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 Rye Whiskey.
1/2 Teaspoonful Curacao.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it get
very cold and strain.
Serve with two cherries.

1937 Anonymus: Bar Florida Cocktails. Seite 38. Manhattan (Medio Dulce).

1/2 Nolly Prat Vermouth.
1/2 Rye Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked Ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1937 Anonymus: Here’s How. Seite 24. Manhattan.

2 Dashes Angostura Bitters
2 Dashes Curaçao or
Maraschino
1/2 Rye or Scotch Whisky
1/2 Italian Vermouth
Squeeze Lemon Peel on
top

1937 John R. Iverson: Liquid Gems. Seite 55. Manhattan Cocktail.

Bar glass—Ice
1 oz. Whiskey (Bourbon)
3/4 oz. Italian Vermouth
Two or three drops of Angostura
Bitters
Twist of lemon peel
Stir, strain and serve In cocktail
glass.
Decoration: cherry on toothpick.
Observations
This cocktail is just as famous throughout the
United States as in the metropolis after which it
has been named. It is immensely popular, and
justly so, because it is difficult to devise a drink
that can match this cocktail in bouquet, taste,
and all-around excellence as an appetizer.

1938 Anonymus: Cocktails. Seite 12. Manhattan Cocktail.

2/3 Jigger Rye Whiskey
1/3 Jigger Italian Vermouth
Stir, serve with a cherry.

1938 Anonymus: Sloppy Joe’s Cocktail Manual. Seite 38. Manhattan.

1/2 of Canadian Club
Whisky.
1/2 of Martini &
Rossi Vermouth.
Drops Angostura.
Stir and serve with a cherry in
Manhattan glass.

1938 Anonymus: The Merry Mixer. Manhattan Cocktail.

1/3 Italian Vermouth
2/3 of any Schenley Brand of Whiskey
Stir; strain, serve with cherry.

1938 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 98. Manhattan Cocktail.

Dans le verre à mélange:
1 jet d’Angustura, 1/3 de Martini Ver-
mouth doux, 2/3 Schenley’s Golden Wed-
ding Rye Whiskey.
Mélanger et servir.

1938 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 98. Manhattan Cocktail (sec).

Dans le verre à mélange:
1/6 Martini Vermouth sec, 1/6 Martini
Vermouth doux, 2/3 Seagram’s V. O.
Whisky.
Mélanger et servir.

1938 Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks. Seite 22. Manhattan Cocktail.

1 lump sugar
1 dash Peychaud bitters
1 dash Angostura bitters
1/2 jigger rye whiskey
1/2 jigger Italian vermouth
1 slice lemon peel

Drop a lump of sugar in a barglass, moisten with a very little
water, dash on it the two bitters and crush with a barspoon. Add
the rye whiskey (don’t use Bourbon) and then the vermouth.
Drop several lumps of ice into the glass and stir. After straining
into the cocktail glass, twist a bit of lemon peel over the mixture
to extract the atom of oil, drop in a maraschino cherry with a
very little of the sirup.

There are almost as many recipes for a real Manhattan
cocktail as there are skyscrapers in Little Old New York,
or ways of getting into heaven. The Manhattan, origi-
nated at the old Delmonico Restaurant in New York
during the bibulous 90’s, was composed of one-third
Italian vermouth, and two-thirds Bourbon whiskey. Nat-
urally, the formula has been improved upon in New
Orleans; you’ll note we always improve upon things to
eat and drink in this New Orleans. Just an old Southern
custom!

The Manhattan as served over the better New Orleans
bars has always had that certain something it lacks else-
where. Reason: in first-class establishments the mixol-
ogists use rye for the whiskey and the drink is stirred —
never shaken. Properly mixed with good brands of
liquor, the Manhattan is one of the finest drinks that
flourishes under the name of cocktail, and well deserves
the reputation that „it is the most popular cocktail in
the world.“

1938 Stanley Clisby Arthur: Famous New Orleans Drinks. Seite 23. Dry Manhattan.

1 lump sugar
1 dash Peychaud bitters
1 dash Angostura bitters
1/3 jigger rye whiskey
1/3 jigger Italian vermouth
1/3 jigger French vermouth
1 slice lemon peel

This is mixed exactly as is the Manhattan. Must not be shaken —
a brisk stirring with large lumps of ice is the proper procedure.
Fine or crushed ice has a tendency to make drinks cloudy and
whiskey cocktails should have a clear amber color. Put a cherry
in the cocktail glass before straining in the mixture.

There are cocktail quaflers who object to the sweet-
ness of the Manhattan made in the orthodox manner and
prefer a dry Manhattan. The dryer drink is made by
using a third of a jigger each of the rye, the Italian, and
the French vermouths. When dropping the cherry into
the cocktail glass do not include any of the sirup.

1939 Anonymus: Bar la Floridita Cocktails. Seite 39. Manhattan (Seco).

1/2 Noilly Prat Vermouth.
1/2 Schenley Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1939 Anonymus: Bar la Floridita Cocktails. Seite 39. Manhattan (Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 Scheniey Whiskey.
1/2 Teaspoonful Curacao.
Cracked ice.
Do not shake. Let it get
very cold and strain.
Serve with two cherries.

1939 Anonymus: Bar la Floridita Cocktails. Seite 40. Manhattan (Medio dulce).

1/2 Noilly Prat Vermouth.
1/2 Schenley Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1939 Anonymus: Floridita Cocktails. Seite 40. Manhattan (Rolls Royce).

1/2 Brochi Vermouth.
1/2 White Label Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold and strain.

1939 Anonymus: Floridita Cocktails. Seite 41. Manhattan (Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 Canadian Club Whiskey.
1/2 Teaspoonful Curacao.
Cracked ice.
Do not shake. Let it get very
cold and strain.
Serve with two cherries.

1939 Anonymus: Floridita Cocktails. Seite 41. Manhattan (Seco).

1/2 Noilly Prat Vermouth.
1/2 Canadian Club Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1939 Bar la Floridita: Cocktails. Seite 41. Manhattan (Seco).

1/2 Noilly Prat Vermouth
1/2 White Label Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1939 Bar la Floridita: Cocktails. Seite 41. Manhattan (Dulce).

1/2 Martini Rossi Vermouth.
1/2 White Label Whiskey.
1/2 Teaspoon Curacao.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold and strain.
Serve with two cherries.

1939 Bar la Floridita: Cocktails. Seite 43. Manhattan (Medio dulce).

1/2 Noilly Prat Vermouth.
1/2 Canadian Club Whiskey.
1 Dash Angostura.
Cracked ice.
Do not shake. Let it become
very cold, strain and serve.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 21. Manhattan Cocktail.

Use mixing glass 2 cubes ice
1 dash Angostura Bitters
1 jigger Italian Vermouth
1 jigger Whiskey
Stir. Strain into cocktail glass. Twist lemon
peel over top and serve with cherry.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 22. Dry Manhattan Cocktail.

Use mixing glass 2 cubes ice
1 dash Angostura Bitters
1/2 jigger French Vermouth
1 jigger Whiskey
Stir. Strain into cocktail glass. Twist
lemon peel over top and serve with cherry.

1940 Anonymus: Recipes. Seite 22. Manhattan Cocktail (Southern Style).

Use mixing glass 2 cubes ice
2 dashes Gum Syrup
2 dashes Curacoa
2 dashes Angostura Bitters
1/2 jigger Italian Vermouth
1 jigger Rye Whiskey
Stir. Strain into cocktail glass. Twist orange
peel over top and serve.

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 119. Manhattan Cocktail (Dry).

2/3 Whiskey
1/3 Italian Vermouth
2 Dashes Angostura Bitters
Stir well with cracked ice, strain and serve
with an Olive and a twist of Lemon Peel
on top.
Use glass number 2

1940 Patrick Gavin Duffy: The Official Mixer’s Manual. Seite 119. Manhattan Cocktail (Sweet).

Made same as Manhattan (dry) adding 2
dashes Gum Syrup and serve with a Cherry
instead of an Olive.
Use glass number 2

1940 Pedro Talavera: Los secretos del cocktail. Seite 154. Mannhatan cocktail.

En un gran vaso de cristal, unos pedacítos da híelo.
4 gotas de Angostura.
6 ídem de Curaçao La Campana.
6 ídem de Jarabe de Goma.
1/2 copa de Vermouth Martini Rossi.
1/2 ídem de Whisky Canadian Clup.
Agítese bien y se pasa al vaso núm. 3 con una
guinda y una corteza de limón.

1941 W. C. Whitfield: Here’s How. Seite 53. Manhattan.

1/2 Rye whiskey
1/2 Italian vermouth
1 dash orange bitters
Serve with a maraschino cherry

1943 Oscar Haimo: Cocktail Digest. Seite 51. Manhattan Cocktail.

2 oz. Rye
3/4 oz. Itailian Vermouth
Decorate with cherry
Stir.

1944 Nick Thomas: Bartender’s Friend. Manhattan.

1 oz. Italian Vermouth
1 oz. Rye Whiskey
1 Dash Angostura

1945 R. M. Barrows & Betty Stone: 300 Ways to Mix Drinks. Seite 13. Manhattan Cocktail Rye.

2/3 Rye Whiskey
1/3 Italian Vermouth
1/3 Teaspoon Angostura
Bitters
Stir well with ice and strain.
1 Maraschino Cherry

1946 Bill Kelly: The Roving Bartender. Seite 36. Manhattan Cocktail.

1 dash Angostura Bitters
1/2 oz. Italian Vermouth
1 oz. Whiskey (Rye or Bour-
bon)
Stir. Cherry and twist of lem-
on peel.

1946 Bill Kelly: The Roving Bartender. Seite 36. Manhattan Cocktail (Dry).

1 dash Angostura Bitters
1/2 oz. French Vermouth
1 oz. Whiskey
Stir. Olive and twist lemon
peel.

1946 Lucius Beebe: The Stork Club Bar Book. Seite 19. Manhattan Cocktail.

Because of its unrivaled tonic qualities as a restorative
and element for firming the moral fiber, as well as because of the
prevailing American taste for drinks with whisky bases at this time,
the classic and standard Manhattan cocktail, precisely as it is served
at this red hot minute at the Stork Club, was an almost universal
rite until the end of the nineteenth century.
Manhattan Cocktail:
2/3 oz. rye whisky
1/3 oz. Italian vermouth
Decorate with maraschino cherry, stir, and
serve in 3 oz. cocktail glass.
Whatever may be the present vogue for Martinis, a drink which
became firmly established as Londons type gin became more widely
available in the United States, make no mistake about it: the Man-
hattan was the archetypal short mixed drink and blazed a trail for
all others to follow. Nor, accomplished bartenders will point out, is
it necessary or even advisable to use the finest and oldest proof
spirits in making the most acceptable Manhattan. The smoother and
sweeter the whisky, the less volume or incisiveness will he possessed
by the finished cocktail and it has often been remarked that the most
exciting Manhattan is one compounded with ordinary quality bar
whisky rather than the rarest overproof article. It is perhaps the only
mixed drink where this generality obtains.

1947 Pedro Chicote: Cocktails mundiales. Seite 188. Manhattan-Cocktail.

Prepárese en un gran vaso de cristal:
Una cucharada de hielo picado.
2 gotas de Angostura.
3 gotas de curaçao.
1/4 de copita de vermouth italiano.
3/4 de copita de whisky Canadian Club.
Agítese muy bien con una cucharilla larga de las
de refresco y sírvase en copa de cocktail, agregándole
una guinda.

1948 George Albert Zabriskie: The Bon Vivant’s Companion. Seite 19. Manhattan Cocktail.

1 dash Boker’s bitters
1 dash maraschino
1/2 jigger rye whiskey
1/2 jigger Martini Russie vermouth (Italian)
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve with piece of twisted lemon peel.

1948 George Albert Zabriskie: The Bon Vivant’s Companion. Seite 19. Manhattan Cocktail (Dry).

1 dash Boker’s bitters
1/2 jigger French vermouth
1/2 jigger rye whiskey
1/2 glass cracked ice
Stir, strain, and serve with piece of twisted lemon peel.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 359. Manhattan Dry (Seco) No. 1.

2 partes de whisky Rye o
irlandés.
1 parte de vermouth italia-
no.
2 chroros de Angostura Bi-
tters.
Hielo. Revolverlo, colar-
lo y servirlo en su copa con
una aceituna y cascara de li-
món retorcido.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 359. Manhattan Seco No. 2.

1/2 de vermouth francés.
1/2 de whisky Rye.
Hielo. Revuélvase, cuéle-
se y sírvase.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 359. Manhattan Dulce No. 1.

2 partes de whisky Rye o
irlandés.
1 parte de vermouth italia-
no.
1 parte de vermouth fran-
cés.
2 chorlitos de jarabe de
sorgo.
Hielo. Revuélvase y sír-
vase en su copa con una ce-
reza y un cascara de limón
retorcida.

1948 Hilario Alonso Sanchez: El arte del cantinero. Seite 359. Manhattan Dulce No. 2.

Gotas de Angostura.
1/3 de vermouth italiano.
2/3 de whisky Bourbon.
Hielo. Revuélvase, cuéle-
se y sírvase.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 73. Manhattan Cocktail.

Dans le verre à mélange:
1 jet d’Angustura, 1/3 de Martini Ver-
mouth doux, 2/3 Schenley’s Golden Wed-
ding Rye Whiskey.
Mélanger et servir.

1948 Jean Lupoiu: Cocktails. Seite 73. Manhattan Cocktail (sec).

Dans le verre à mélange:
1/6 Martini Vermouth sec, 1/6 Martini
Vermouth doux, 2/3 Seagram’s V. O.
Whisky.
Mélanger et servir.

1948 René Bresson: Le barman moderne. Seite 150. Manhattan (demi-sec).

Dans un verre à mélange, avec deux ou trois mor-
ceaux de glace gros comme une noix, mettre:
60 % Whisky «Canadian Club».
40 % Cinzano.
Une olive au fond du verre.

1948 René Bresson: Le barman moderne. Seite 150. Manhattan (sec).

60 % Whisky «Canadian Club».
40 % Vermouth Noilly.
Une olive au fond du verre.

1949 Anonymus: Professional Mixing Guide. Seite 42. Manhattan Cocktail.

3 generous dashes ANGOSTURA
aromatic bitters, 2/3 Rye Whisky,
1/3 Sweet Vermouth. Put ingredi-
ents in a mixing glass filled with
cracked ice, and stir until thor-
oughly mixed. Strain into cock-
tail glass and serve.
(To make 1 quart of Manhattan
Cocktail, use 1/2 oz. ANGOSTURA
aromatic bitters; for 1 gallon use
2 oz. ANGOSTURA; for 5 gallons
use 10 oz. ANGOSTURA).

1949 Emile Bauwens: Livre de Cocktails. Seite 53. Manhattan Cocktail (Doux).

1 Trait Angostura Bitter –
2/3 Whisky Canadian Club –
1/3 Vermouth Italien –
Frapper au shaker et passer dans un
verre à cocktail.

1949 Emile Bauwens: Livre de Cocktails. Seite 54. Manhattan Cocktail (sec).

2 Traits Angostura Bitter –
1/2 Whisky Canadian Club –
1/4 Vermouth Français –
1/4 Vermouth Italien –
Remuer au verre à mélange et
passer dans un verre à cocktail;
avant de servir, ajouter une cerise.
(Recette Emil’s « Saint-James »
Bruxelles).

Manhattan Cocktail (sec). Emile Bauwens: Livre de Cocktails, 1949. Seite 54.

Manhattan Cocktail (sec). Emile Bauwens: Livre de Cocktails, 1949. Seite 54.

1949 Emile Bauwens: Livre de Cocktails. Seite 55. Manhattan Cocktail (Doux).

1/2 Whisky Canadian Club –
1/2 Vermouth Italien –
Remuer au verre à mélange et passer
dans un verre à cocktail.

1949 Emile Bauwens: Livre de Cocktails. Seite 55. Manhattan Cocktail (Sec).

1/2 Whisky Canadien Club –
1/4 Vermouth Français –
1/4 Vermouth Italien –
Remuer au verre à mélange et passer
dans un verre à cocktail.

1949 P. Dagouret: Le barman universel. Seite 31. Manhattan Cocktail.

Gobelet no 3, au 1/4 plein de petite glace.
3 traits angostura.
1 cuiller à café sirop de sucre.
1 verre à liqueur rye whisky.
1/2 verre à madère vermouth Noilly.
Remuer. Passer dans verre no 8 où se trouve un
zeste de citron pressé. Courtes pailles.

1950 Julio Cesar Clave: El barman pratico. Manhattan.

1 Chs. Angostura, 50 Grs. Vermouth
(dulce), 30 Grs. Whisky Americano, 1 cascarita de li-
món exprimida. Revuelto. Copa No 1.

1950 Julio Cesar Clave: El barman pratico. Manhattan seco.

igual al antreior, cambia Ver-
mouth seco.

1954 Eddie Clark: King Cocktail. Seite 31. Manhattan Cocktail.

2/3 Rye Whisky
1/3 Sweet Vermouth
Dash of Angostura Bitters
Stir well and strain into a
cocktail glass. Serve with a
cherry.

1959 Anonymus: Manual de cocteleria. Manhattan dulce.

Gotas de Angostura Bitter
1/2 onza de Vermouth Italiano
1 1/2 onza de Whiskey Rye
Revuelto y servido en copa de cocktail
con una cereza.

1959 Anonymus: Manual de cocteleria. Manhattan seco.

Gotas de Angostura Bitter
1/2 onza de Vermouth Francés
1 1/2 onza de Whiskey Rye
Revuelto y servido en copa de cocktail,
con una aceituna.

1959 Anonymus: Manzarbeitia y Compagnia. Manhattan Cocktail.

2/3 SEAGRAM’S V. O.
1/3 vermouth
Un golpe de angostura
Sírvase con una guinda

1959 Anonymus: Manzarbeitia y Compagnia. Manhattan Cocktail 1-A.

2/3 de whisky SEAGRAM’S V. O.,
1/2 de vermouth dulce GANCIA,
un golpe de angostura, unas ra-
mitas de hierba buena. Sírvase
con una guinda.

1959 Anonymus: Manzarbeitia y Compagnia. 2-1 Manhattan.

3 gotas Orange Bitters
1/3 Vermouth GANCIA
2/3 Rye o Bourbon
Viértalo sobre cubitos de hielo
en un vaso alto. Revuélvalo.
Echele un pedazo de corteza de
limón y revuélvalo de nuevo.
Viértase en un vaso frio con o
sin marrasquino de cereza.

1959 Anonymus: Manzarbeitia y Compagnia. Dry Manhattan.

2 partes Bourbon
1 parte Vermouth NOILLY PRAT
Revuélvase suavemente con hie-
lo y viértase en una copa de
cocktail fría. No lleva cereza.

1959 Fernando Gaviris: El coctel y sus derivados. Seite 47. Manhatan.

Prepárese en cocktelera:
Unos pedacitos de hielo.
Unas gotas de Curaçao rojo.
Una parte de Vermout italiano.
Tres partes de Whisky canadiense.
Bien batido, sírvase en copa de cocktail,
con una guinda.

1961 Anonymus: Cocktails y bocaditos. Seite 41. Manhattan.

(Para 1 porción)
Whisky, 2 medidas – Vermouth dulce, 1 medida – Angostura, 3
gotas – Hielo granizado, 3 cucharadas.
• Poner los ingredientes en el vaso mezclador.
• Mezclar, helar y servir colado en copa de 100
gramos.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 139. Manhattan.

2/3 Whisky Rye.
1/3 Vermouth dulce.
1 golpe de Bitter Angos-
tura.
1 cereza.
Vaso mezclador.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 217. Manhattan.

.                                           1 golpe de Bitter Angostura.
Refrescado.                        35 gramos de Whisky Ameri-
Servido en una copa              cano.
de 80 gramos.                    35 gramos de Vermouth To-
.                                                rino.
.                                           1 cereza.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 217. Manhattan (Demi Sec).

.                                             1 golpe de Bitter Angostura.
.                                             30 gramos de Whisky Ameri-
Refrescado.                            cano.
Servido en una copa           20 gramos de Vermouth Tori-
de 80 gramos.                        no.
.                                            20 gramos de Vermouth Fran-
.                                                 cés.

1964 Anonymus: Manual del bar. Seite 217. Manhattan (Seco).

.                                            1 golpe de Bitter Angostura.
.                                            35 gramos de Whisky Ameri-
Refrescado.                              cano.
Servido en copa de 80       35 gramos de Vermouth Fran-
gramos.                                    cés.

1966 Mario Kardahi: Tratado practico de coctelería, pastelería y afines. Seite 163. Manhattan.

.                                            1 golpe de Bitter Angostu-
Refrescado.                            ra.
Servir en copa cam-           35 grs. de whisky Amrerica-
pana.                                       no.
.                                           35 grs. de Vermouth Torino.
.                                           1   cereza.

1966 Mario Kardahi: Tratado practico de coctelería, pastelería y afines. Seite 163. Manhattan (Seco).

.                                          1    golpe de Bitter Angostu-
Refrescado.                             ra.
Servir en copa cam-         35 grs. de whisky Amrerica-
pana.                                      no.
.                                          35 grs. de Vermouth Seco.

1980 Anonymus: Manual del bar. Seite 137. Manhattan.

.                                     1 golpe de bitter angostura
Refrescado.                  50 gramos de whisky Rye
Copa de cóctel.            30 gramos de vermouth
.                                          Torino
.                                     1 cereza

2009 Ted Haigh: Vintage Spirits and Forgotten Cocktails. Seite 294. The Manhattan. 7,5 cl rye or bourbon; 3 cl sweet vermouth (or, for a so-called Perfect Manhattan, 1,5 cl each dry and sweet vermouth); 2 dashes Angostura bitters; garnish: cherry or a twist, or both.

2010 Jason Kosmas & Dushan Zaric: Speakeasy, Classic Cocktails reimaged, from New York’s Employees Only Bar. Seite 34. Manhattan Cocktail. 1 1/2 ounces Rittenhouse 100-proof rye whiskey; 1 3/4 ounces Dolin Rouge sweet vermouth; 1/2 ounce Grand Marnier; 3 dashes Angostura bitters: garnish: lemon twist.

2010 Jason Kosmas & Dushan Zaric: Speakeasy, Classic Cocktails reimaged, from New York’s Employees Only Bar. Seite 36. Contemporary Manhattan. 3 ounces Woodford Reserve 90-proof bourbon; 1 1/2 ounces Dolin Rouge sweet vermouth; 3 dashes Angostura bitters; garnish: 3 brandied cherries.

2011 Helmut Adam, Jens Hasenbein, Bastian Heuser: Cocktailian 1. Seite 452. Manhattan. 6 cl Bourbon oder Rye Whiskey; 3 cl roter Wermut; 2 Dashes Angostura Bitters. Garnierung: Zitronenzeste.

2011 Jim Meehan: Das Geheime Cocktail-Buch. Seite 171. Manhattan. 6 cl Wild Turkey Rye Whiskey; 3 cl Martini Rosso; 2 Spritzer Angostura; Garnierung: drei eingelegte Kirschen.

2013 Tristan Stephenson: The Curious Bartender. Seite 165. Manhattan. 50 ml Woodford Reserve bourbon; 25 ml Martini Rqosso vermouth; 2 dashes Bob’s Abbotts bitters; garnish: maraschino cherry.

2013 Victoria Bar: Die Schule der Trunkenheit. Seite 241. Manhattan. 6 cl Rye; 2 cl Vermouth; 2-3 dash Angostura; Garnierung: Cocktailkirsche.

2014 Dave Arnold: Liquid Intelligence. Seite130. Manhattan with rye. 60 ml rye; 26,66 ml sweet vermouth; 2 dashes Angostura bitters; garnish: cherry or orange twist.

2014 Dave Arnold: Liquid Intelligence. Seite130. Manhattan with bourbon. 60 ml bourbon; 30 ml sweet vermouth; 2 dashes Angostura bitters; garnish: cherry or orange twist.

2014 David Kaplan, Nick Fauchald, Alex Day: Death & Co. Seite 145. Manhattan. 2 1/2 ounces Rittenhouse 100 rye; 3/4 ounce house sweet vermouth; 2 dashes Angostura bitters; garnish: 1 brandied cherry. House Sweet Vermouth, Seite 284: 1 part Dolin rouge vermouth; 1 part Punt e Mes.

2014 Stephan Hinz: Cocktailkunst. Die Zukunft der Bar. Seite 328f. Manhattan. 60 ml Rye Whiskey, 30 ml süßer Wermut, 1 Dash Angostura Bitters, 1 Dash Orange Bitters. rühren, abseihen; Garnitur: Zitronenzeste.

2015 Duggan McDonnell: Drinking the devil’s acre. Seite 100. The Manhattan. 45 ml Old Potrero rye whiskey; 20 ml Italian vermouth; 3 dashes aromatic bitters. Garnish: brandied cherry or expressed orange peel.

2016 André Darlington & Tenaya Darlington: The New Cocktail Hour. Seite 41. Manhattan. 60 ml rye whiskey; 30 ml sweet Italian vermouth (Carpano Antica or Vya); 2 dashes Angostura bitters (or other aromatic bitters); garnish: cherry.

2016 Brian Silva: Mixing in the Right Circles at Balthazar London. Seite 39. Manhattan. 60 ml rye whiskey or bourbon; 10-15 ml Martini Rosso Sweet Vermouth; 2-3 drops Angostura bitters (optional); lemon peel; garnish: lemon peel or cocktail cherry or both.

2016 Mixology (Stefan Adrian, Helmut Adam, Jens Hasenbein, Nils Wrage): Cocktails. Geschichte – Barkultur – Rezepte. Seite 47. Manhattan. 6 cl Bourbon oder Rye Whiskey; 2 cl roter Wermut; 2 Dashes Angostura Bitters. Garnitur: Zitronenzeste.

2016 Philip Greene: The Manhattan. Seite 17. Traditional Manhattan. 2 ounces bourbon or rye whiskey; 1 ounce sweet vermouth; 2 dashes aromatic bitters; garnish: lemon peel or cherry.

2016 Philip Greene: The Manhattan. Seite 17. Dry Manhattan. 2 ounces bourbon or rye whiskey; 1 ounce dry vermouth; 2 dashes aromatic bitters; garnish: lemon peel or cherry.

2016 Philip Greene: The Manhattan. Seite 17. Perfect Manhattan. 2 ounces bourbon or rye whiskey; 1/2 ounce dry vermouth; 1/2 ounce sweet vermouth; 2 dashes aromatic bitters; garnish: lemon peel or cherry.

 

2 Kommentare

  1. Wow, bin total beeindruckt ob dieser wahnsinnigen Recherche und der geradezu wissenschaftlichen Aufbereitung. Toll, ein wirklich lesenswerter und interessanter Artikel (soweit ich ihn durchhabe …). Danke auch für die akribische Zusammenstellung der ganzen Rezepturen!

    Vielleicht mögt ihr ja noch um zwei Bücher ergänzen, die gerade vor mir liegen:

    – 2014 Stephan Hinz: Cocktailkunst. Die Zukunft der Bar. S. 328f. Manhattan. 60 ml Rye Whiskey, 30 ml süßer Wermut, 1 Dash Angostura Bitters, 1 Dash Orange Bitters. rühren, abseihen. Glas: Cocktailspitz, Garnitur: Zitronenzeste.

    – 2016 Mixology (Stefan Adrian, Helmut Adam, Jens Hasenbein, Nils Wrage): Cocktails. Geschichte – Barkultur – Rezepte. S. 47. Manhattan. 6 cl Bourbon oder Rye Whiskey, 2 cl roter Wermut, 2 Dashes Angostura Bitters. Glas: Coupette. Garnitur: Zitronenzeste.

    Und zufällig gesehen: im Titel des Buches von 1941 (Here’s How) fehlt das w. 😉

    Viele Grüße, bin gespannt auf die nächsten Beiträge!

    • Vielen Dank für die Ergänzungen. Ich habe sie eingebaut, und auf das fehlende „w“ ist inzwischen wieder aufgetaucht 🙂
      Interessant für Dich wird vielleicht auch die kommende Beitragsserie, die sich mit dem Ursprung des Cocktails beschäftigt.

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